Die sehr ausführliche Kommentar-Abgabenverordnung

auch überflüssig: Unsere Datenschutt-Zerklärung


Die sehr ausführliche

KOMMENTAR-ABGABENVERORDNUNG
Inhalt:
§ I. Grundsatzreguln 1-5
§ II. Vorbehältnisse
§ III. Gütesiegel
§ IV. Zusätze
§ V. Eingeständnisverklärung

§ I.

Grundsatzregul 1

Mit der von wordpress vorbereiteten Kommentarfunktion, hier derzeit genannt ‚Podium Publikum‘, stellt die Ultimative Freiheit Online jedem Leser oder zufälligen Besucher eine stets öffentliche Schreibefläche zur Verfügung, mithilfe welcher er zu so gut wie jedem Artikel zustimmende, ergänzende und gegenteilige Meinungen, Überzeugungen und Gedanken einbringen kann und, sich somit auf das Recht der freien Meinungsäußerung berufend, dasselbe umso schneller in Gefahr zu bringen beteiligen kann, je weniger seine hier geleisteten Abgaben der insgesamt vorherrschenden und von höchster Stelle dargebotenen Meinungsvorgaben entsprechen.

Über dieses Kommentarfeld darf sich demnach jeder selbst schreibend betätigen, wann immer er sich gerade dem Bedürfnis nach seiner spezifischen Gedankenveräußerung nicht erwehren kann und sich der hierzu nötigen Wörter warum auch immer flugs entledigen will, einerlei in welchem Gemütszustand er sich momentan befindet.

Es darf hierbei allerdings der Hinweis nicht ausbleiben, daß diese Form der Gedankenveräußerung, ganz wie schon bei der Arschlektreiberei äh  Artikelschreiberei, immer auch als eine Art der Unterredung mit sich selbst aufgefasst werden kann.

Unter Berücksichtigung dieses Aspekts kann vonseiten des Kommentierenden mithilfe nochmaligen Nachdenkens im Vorfeld jederzeit eine Selbstzensur vorgenommen werden, muß aber nicht, schließlich gelangt man durch eine impulsiv getätigte Niederschrift mitunter zu Aussagen, auf die man sonst nie gekommen wäre und andere schon gar nicht. Ist einem Kommentator aber hierbei etwas rausgerutscht, das er im Nachhinein bereut oder irgendwann einmal bereuen zu können befürchtet, besteht jederzeit die Möglichkeit, die soeben oder unlängst getätigte Niederschrift zu widerrufen oder in Teilen bis in Gänze entfernen zu lassen. Dieser Wunsch kann im jeweiligen Kommentarfeld geäußert werden. Die Redaktion wird diesem Wunsch nachkommen, d.h. das Geäußerte entweder umgehend löschen oder eine Weile im Kellergewölbe unter Verschluss halten und mit dem nächsten Castortransport entsorgen lassen, dies natürlich auf Kosten des Steuerzahlers.

Grundsatzregul 2

Um hier einen Kommentar schreiben bzw. das Selbergeschriebene von anderen gelesen haben zu wollen, hat sich der Kommentariant durch schlichte Bedienung des Kommentarfeldes per Angabe seines Namens vorher anzumelden, wie man das eben auch so macht, wenn man bei fremden Leuten an der Haustür klingelt. Der Besucher wird freundlich empfangen, wenn er sich ebenfalls freundlich verhält und in weiterer Folge werden wir dann sehen, ob wir miteinander auskommen oder nicht.

Neben dem Name muß zudem auch eine Eh-Müll-Adresse angegeben werden, was durch wordpress so festgelegt wurde, mir allerdings egal wäre. Daher kann die Eh-Müll-Adresse von mir aus auch frei erfunden werden, und der Name sowieso.

Die ins Kommentarfeld geschriebene Eh-Müll-Adresse erscheint nicht öffentlich und wird auch nicht an Dritte weitergegeben; jedenfalls nicht vonseiten der Redaktion, und auch nicht vonseiten der Schreibaktion; was unser Vermieter wordpress mit dem ganzen Zeug anstellt, wissen wir hinwiederum nicht, insbesondere nicht mehr seitdem wordpress sich verstärkt mit Google vermischt, vermengt und vermasselt. Ob nun mit oder ohne google ist zudem darauf hinzuweisen, daß es durchaus Instanzen gibt, die sich selbst ermächtigt haben, im Internet (und überall sonst auch) so ziemlich alles auszuschnüffeln, was ihnen unter die Nase kommt, dagegen helfen auch keine Anonymisierungsdienste.

Ob Pseudonym, Nickname, Künstlername oder ‚Klar‘-Name ist demnach (im Problemfall) zwar gehupft wie gesprungen, bin aber ein Befürworter der freien Namenswahl (lediglich kann ich nicht begreifen, warum sich einer alle drei Monate einen neuen Namen ausdenkt) – und halte die in den immer wieder auflodernden Debatten angebrachten Argumente für die Verwendung der Klarnamen/Personalien bei gleichzeitiger Kritik gegen alle, die Pseudonyme verwenden, für Augenwischerei. Warum, das behalte ich für mich oder beantworte es auf konkrete Anfragen hin.

Antwort auf eine Anfrage: Schreiber, insbesondere die im Internet publizierenden, können von mir aus heißen wie sie wollen, was spielt das für eine Rolle, außer wohl der, daß sie sowieso nur ihre Rolle spielen, besonders eben, wenn sie sich was auf ihren Namen einbilden. Auch auf Pseudonyme kann man sich was einbilden, da ist man selbstverständlich nicht vor gefeit. Was ich aber sagen will, nämlich, mit welchem Namen sich wer identifiziert, ob nun Schreiberist oder Kommentariant, soll doch jedem freigestellt sein. Wenn einer meint, seine Personalien, die er sich nichtmal selbst ausgesucht hat, wären am ehesten er, warum nicht? Wenn einer meint, diese hätten mit dem, was man tut, weniger zu tun, es muß ein anderer Name her, warum nicht? Ergo (oder ego): Gehupft wie gesprungen! Suspekte gibt es da wie hier, was eben bedeuten soll: es geht ohnehin selten um das Geschriebene, sondern zumeist um den Schreiber; vor allen Dingen, wenn er sich auf sein Geschriebenes unheimlich was einbildet. In diesen Fällen (oder besonders in diesen Fällen) behandelt er dann auch mit dem Geschriebenen nur sich selbst, egal worüber er sich auslässt, er verlegt die innere Problematik nur ins äußere Behandlungsfeld, usw. denn das habe ich anderswo schonmal so ähnlich geschrieben und ich bin davon schließlich auch nicht ausgeschlossen.

Die Verfechter der zwingenden Verwendung von Klarnamen und sehnlichst erwünschter Nichtnutzung von Pseudonymen (literarische Kunstmittel) sollen sich ihr ewiges Aufbegehren gegen anonymisierte Nutzernamen an den Bart schmieren oder runterschluckend verkneifen oder, wofern sie den Mut haben, es den jeweils anvisierten Pseudonymen direkt abzuverlangen, statt in irgendwelchen Kommentarfeldern jede Gelegenheit zu nutzen, in allgemeine Hetze gegen anonymisierte Nutzerdaten (Decknamen) zu verfallen; oder, was zumindest mich betrifft, mir ihre Meinung zu Pseudonymen im Podium Publikum zu vermelden. Alles andere bewerte ich als hinterhältige Attacke gegen schützenswerte Bereiche und jenen Angreifer als Handlanger totalitärer Institutionen oder halt schlicht für nicht mehr ganz klar im Kopf.
Folgt daraus logische Konsequenz:
Wer als Kommentator kriminelle Handlungen begeht oder dazu aufruft oder sich sonstwie sittenwidrig verhält, wird von dieser Internetseite ausgesperrt, egal ob sein Name echt ist oder nicht.
Wer jenen die Offenlegung ihrer Persönlicheitsdaten abverlangt, die sich nicht sittenkonform oder gesetzwidrig verhalten, sondern schlicht nur Kommentare oder Erlebnis-Berichte schreiben, ein solcher wird im Gegensatz zu denen, die unter Decknamen etwas beitun, von dieser Seite ausgesperrt oder erstmal an die Wand geschrieben. Denn was kann sein Antrieb sein, wenn er (zumal auf Internetseiten anderer) versucht, die privaten Daten der jew. Nutzer und Besucher herauszulocken? Warum will er deren Namen wissen? Beziehungsweise, warum will er, daß sie ihre Namen einer Überwachungsmaschinerie und Konsumschleuder preisgeben? Warum will er ihnen etliche Schwieritäten und zeckenartiges Geschmeiss auf den Hals wünschen? Warum legt er ihnen nicht gleich nahe, sich ein Smartphone zu kaufen oder sich bei facebook anzumelden? Weil er glaubt, nach Bekanntgabe der Namens (folglich umso leichter des Wohnorts, etc., zumal für mitlesendes lauernes Denunziantenvolk) hätten wir ja nun Datenschutzverordnungen, die uns vor dem Mißbrauch unserer im Internet schützen, oder wie?

Grundsatzregul 3

Kritik an den jeweiligen Artikeln, ob hinsichtlich der Form oder des Inhalts, wird übrigens durchaus veröffentlicht und es muß nicht mal begründet werden. Eine Stellungnahme wie z.B. „So etwas schlecht geschriebenes habe ich selten gelesen“ oder „kaum zu glauben, was für einen Unfug Sie sich da zusammenreimen“ oder „was für ein Geschwurbel!“ und dergleichen Ansichten werden demnach selbstverständlich nicht zensiert, sogar nichtmal als Beleidigung aufgefasst.

Werden einzelne Kommentare dennoch nicht freigeschaltet oder freigeschaltete Kommentare wieder entfernt, ist beides nicht als Zensur zu verstehen, denn Zensur ist etwas anderes, als manch ein Bahnreisender vielleicht vermutet, sondern als Ablehnung oder Rausschmiss.

Ein Blogbetreiber, der Kommentare nicht veröffentlicht oder nachträglich entfernt, begeht hiermit keine Zensur, sondern trifft er für sich eine Entscheidung, bei der die Kommentarianten ausnahmsweise mal kein Wörtchen mitzureden haben, auch wenn es ihnen nicht gefällt. Ein Wörtchen mitzureden haben aber, im Gegensatz zu den Kommentarianten, durchaus die Leser, deren manche sich oftgenug nicht minder angewidert von derlei Zwischenrufen fühlen wie der im öffentlichen Kommentarfeld jeweils anvisierte Schreiber oder Kommentariant.
Daher trägt der Blogbetreiber auch eine gewisse Fürsorgepflicht und kann haushalten, wie er möchte. Sich für entsprechende reaktive Maßnahmen auch noch rechtfertigen zu müssen ist bedauerlich, schließlich sind die jeweiligen Entscheidungen zumeist nicht willfährig, sondern nach reiflicher Überlegung, manchen Zweifeln und einigen Abwägungen getroffen worden, während die aufgebrachten und eingeschnappten Gegenreaktionen der nicht zensierten, sondern jeweils schlicht vor die Haustür gesetzten, Kommentarianten nur Ausdünstungen beleidigter Leberwürste sind, auf die man im Grunde genauso wenig eingehen sollte, wie schon auf die besagten Kommentare im Vorfeld.

Selbstverständlich möchten sie gerne auf den Podest gehoben werden, Opfer der Zensur* gewesen zu sein, schließlich ist es nicht einfach einzusehen, das sie lediglich abgelehnt wurden oder rausgeschmissen wurden, weil sie die Hausordnung nicht beachtet haben oder sich sonstwie nicht benehmen konnten. *(Beachte hierzu auch die Zusätze I+II+III nachfolgend)

 

Zusätze I + II + III

Zusatz I:
September 2016
Auch zu finden bei dudebweblog unter dem Titel → Zensur:

Zensur, Zensur, ich hör immer Zensur. –

Und zwar vor allem in vielen Kommentarbereichen alternativ wahrheitsverbreitender Internetseiten, überall Zensur, immerzu Zensur, denn was die Zensur betrifft, ja, da geht’s manchmal hoch her, in den Kommentarbereichen alternativ wahrheitsverteilender Internetseiten. –

Dabei ist es doch eher so:
Leute, die schlicht wegen Auskehrung ihres fortwährend mit reingeschleppten Unfugs oder anderweitigen Unbetragens bald vor die Tür gesetzt wurden, befinden sich nicht etwan auf dem edlen Podest, „Opfer der Zensur“ gewesen zu sein, sondern schlicht auf der Fußmatte vor der Haustür – wo ihnen, während sie sich ein bißchen die Schuhe abstreifen könnten, auch Gelegenheit gegeben wird, sich nochmal in aller Ruhe das Hausordnungsschild durchzulesen und diese mit ihren zuvor getätigten Handlungen abzugleichen.
Steht darauf so etwas geschrieben wie

„Bei uns werden keine Ansichten zensiert, die von den in diesem Hause vorherrschenden Ansichten abweichen und seien sie noch so gegenläufig“,

so hat der auf die Fußmatte Versetzte daraus einsichtsvoll zu resultieren, daß ihm die ehrenwerte Auszeichnung „Opfer der Zensur“ garantiert nicht zuteil geworden ist.

Schließlich handelt es sich hierbei um einen Ruhmestitel, der nicht durch mal eben flugs eingestellte Fanvideos oder plakative Poster (oder auch nur Links und dergleichen) verliehen wird, sondern um eine verdiente Auszeichnung, die man sich redlich erarbeiten muß und viel (sprachliche) Bemühung voraussetzt, zumal es einstmals auch als ein Titel derjenigen galt, die Opfer vom Establishment, den M-Medien und anderen Großmächten geworden sind.

Demnach, liebe Blogbetreiber als administrative Hausmeister, laßt euch doch nicht auch noch das Wort „Zensur“ umdeuteln oder ausgerechnet von denen in die Schuhe schieben, die beim Eintritt in anderer Leute Häuser die Fußmatte nicht beachten, weil sie meinen, das Zeugs, das ihnen an bis unter den Schuhen klebt, sei umso beachtenswerter.

Wenn sie es selber schön finden, soll man’s ihnen auch nicht verleiden, jedoch hat eine evtl. Ablehnung eben nichts mit Zensur zu tun und es werden dergleichen Zusendungen auch nicht deswegen „zensiert“ (wieder vor die Tür gekehrt) weil sie vielleicht einen Hit-ler (this is übrigens a viral german name) abbilden und der von der ganzen Welt nicht verstandene Wahrheitsbotschafter mal wieder unerwünschtes höchst brisantes Material verteilt hätte – sondern weil es häufig Fehl am Platze, oft nervtötend und zumeist völlig anödend ist.

Ehrlich! Da kann man genausogut bei einer Aufführung der dritten Sinfonie von Beethoven immer Pokemoon-videos dazwischenschalten oder Diddl-Mäuse auf die Bühne werfen und zwar an mehreren Spielorten. Sich dann noch einbilden, man sei rausgeworfen worden, weil die Zuschauer die Wahrheit nicht vertragen können, ist mindestens naiv.

Allerdings meine ich nun nicht nur überwiegend irgendwelche Huldvideos sondern überhaupt die etlichen verqueren und ansonsten aber wortlos eingeworfenen Zusendungen & Verweise, Vids & Hits, Fots und Kotz zum Draufdrücken überall. Was ist das nur für ein hirnloses Getreibe?

Ehrlich! Es gibt Journalisten, die gekillt werden, Bücher die nicht gedruckt werden, gedruckte Bücher und Schriften, die verhindert werden und tägliiche Unterbindung von wichtigen Tatsachen in allen führenden Medien. DAS ist Zensur und nicht diese PillePalle Re-Aktionen auf PillePalle Aktionen, Herrgottnocheins!

Zusatz II.:

Tja und so hört man dann nach vielfacher Ablehnung (gar nicht mal der Inhalte, sondern der Art und Weise ihres Auftretens) oder gar der endgültigen Sperrung dieser mit Wahrheit vollgepropften Nervbatzen immer wieder die klagende (eher klägliche) Schlußfolgerung, die Leserschaft oder etwaige Blog- oder Forenbetreiber, können „die Wahrheit … nicht ertragen“ und ähnliche Einbildungen. Überall oder immer häufiger werde man „zensiert“, so die Klage.

Ja warum denn wohl? Weil es eben wie ich schon sagte: häufig Fehl am Platze, oft nervtötend oder völlig anödend und insgesamt eine Zumutung sondergleichen ist, was sie sich in Kommentarfeldern herausnehmen.
Sich dann noch einbilden, man sei rausgeworfen worden, weil die Zuschauer die Wahrheit nicht vertragen können, ist mindestens naiv. Doch das möchten sie nicht erkennen. Stattdessen die Schlußfolgerung, man sei eben nicht bereit für die Wahrheit. Sie möchte unbedingt erkannt werden, aber von vielen Leuten eben nicht und so erführen die kommentierenden Wahrheitsvertreter andauernd Ablehnung oder gar Zensur.
Daß aber in aller erster Linie sie eine ziemliche Wahrheit bzw. Tatsache überhaupt nicht erkennen wollen, weil sie arg verblendet sind und ihr Geschreibe insgesamt eine Zumutung und bodenlose Unverschämtheit ist für alle denen sie ihre Häuflein vor die Nase setzen (zumal ohne ihnen tatsächlich einen entsprechenden Wahrheitsgehalt anzubieten), darauf sind sie noch nicht gekommen.

Merksatz: - Selbstverständlich möchten sie gerne auf den Podest 
gehoben werden, Opfer der Zensur gewesen zu sein, schließlich ist es 
nicht einfach einzusehen, das sie lediglich abgelehnt wurden oder 
rausgeschmissen wurden, weil sie die Hausordnung nicht beachtet haben
 oder sich sonstwie nicht benehmen konnten. - Merksatz Ende.

Ihre Verblendung gereicht dann logischerweise soweit, daß sie den Vorwurf der Zensur für sich in Anspruch nehmen, was aber eine Maßnahme ist, unter der einige Journalisten und Schreiber tatsächlich zu leiden haben. Und während manche von diesen nicht ohne Gefahr trotzdem weitermachen, beweinen diese verblendeten kommentierenden Selbstbeweihräucher (Wahrheitsverbreiter, Wahrheitsverkünder) nur sich selbst – und in ihrem dann bald überschwemmenden Jammertal (das sie ja rücksichtlos auf Internetseiten anderer Leute zum Ausufern bringen) ersaufen dann alle, die wirklich und tatsächlich an der Aufklärung arbeiten

Zusatz III aus Mai 2017
Entnommen aus dem Textkommentarauswurf Kandiszucker

ich weiß nicht, warum es nicht dazu kommt

Das Typische jener tollen Aufklärer, die in ihren Kommentaren keinen Bezug auf den zum Drunterkleistern ihres Mega-Kommentars ausgesuchten Artikel nehmen, ist es, sich entweder mit einem vor Selbstbeweihräucherung nur so qualmenden Text oder einem mit Zitaten und kopierten Passagen aus anderer Leute Artikeln ungemein hervorzutun, was ihnen deswegen gelingt, WEIL sie eben keinen Bezug auf den angewählten Artikel nehmen – und auch nicht nehmen wollen, denn dann könnten sie sich gar nicht als die großen Aufklärer darstellen oder fühlen.
Den Artikel, auf den sie sich gerade nicht bezogen haben, gebrauchen sie allerdings demnächst sozusagen wieder, nämlich dann, wenn es gilt, auf der nächsten Internetseite einen Artikel zu kommentieren. Dort kleistern sie ihren Aufklärer-Kommentar hin, indem sie schlicht wieder etwas aus einem anderem Artikel zitieren oder in andere mindestens 10 diverse Artikel anderer Webseiten verlinken, die den ausgesuchten Artikel angeblich ergänzen; dabei immer darauf achtend, daß der Inhalt, den sie hier vorstellen, mit dem obigen Artikel (erstmal) nichts zu tun hat. Damit stellen sie sicher, daß ihr Geschriebenes wie etwas großartig Bedeutsames wirkt, da in dem nun total toll aufklärerisch kommentierten Artikel ja (logischerweise) nicht Bezug darauf genommen wurde, was die Aufklärer ohne Bezug auf den Artikel nun drunter hinschmieren.
Kurz gesagt: Sie beziehen sich immer auf etwas, das im Artikel nicht vorkommt, (was aufgund des Offtopischen keine Zusatzinfo darstellt) vermutlich sogar im Glauben, die Leser hätten davon noch nie etwas gehört, und würden erst jetzt davon erfahren, ohne aber zu merken, daß die Leser es schon hundertmal gelesen haben (und das nichtmal bei ihm!), nur eben gerade im angewählten Artikel nicht, auf den der Kommentator sich aber lieber gar nicht erst bezieht, weil er sich dann ja nicht mithilfe seines vom Artikel abweichenden Materials als Aufklärer hervortun könnte. Sich dann irgendwann zu wundern, daß kaum entsprechend (seiner Vorstellung) auf seinen Hinschmiss reagiert wird, ist bezeichnend und so fragt sich manch einer recht verwundert: „ich weiß nicht, warum es nicht dazu kommt“, das auf seinen Hinschmiss nicht eingegangen wird. Schnell kommen sie aber zu dem Ergebnis, daß die Leute „noch nicht bereit für die Wahrheit“ sind, wenn sie seine Kommentare nicht lesen oder wenn sie, vollkommen zurecht von dem dadurch belästigten und einer unbestimmbaren Gefahr ausgesetzten Webseitenbetreiber gelöscht oder gar nicht erst eingelassen werden. Was der Aufklärer selbst-verständlich als Zensur wertet, dabei hat er sich nur völlig daneben benommen, bzw. kontraaproduktiv und verantwortungslos gehandelt.

Zu deren Ansicht, man dürfe von anderen mühsam errichtete Internetseiten, ausgearbeitete Artikel und die stets zu verwaltende Kommentarfelder für alles, was einem gerade durch den Sinn pfeifft, ausnutzen, habe ich also eine gänzlich gegenteilige Meinung.
Auch führen nicht die Kommentare anstelle der hierzu benutzten Artikel anderer Autoren (wie manch einer nachweislich schon behauptet hatte) zur Aufklärung (schonmal gar nicht zur „Erwachung“), sondern kann es mal so und mal so sein.
Der sich im Kommentarfeld tummelnde Super Wahrheitsverbreiter muß aber diese Ansicht vertreten und tönt dann herum, daß die Aufklärung durch das Internet weniger durch die vielen recherchierten Artiklel auf Blogs & Plattformen geschähe, sondern viel mehr in den, die jeweiligen Artikel erweiternden Kommentarbereichen. Dort fände die tatsächliche Aufklärung statt, die übrigens anonym vollzogen werden solle, damit die Internetseiten-Betreiber dafür nicht haftbar gemacht werden können. Ja so einen Unfug erdichten sich manche Kommentatoren. Denn selbstverständlich können die Internetseitenbetreiber haftbar gemacht werden, auch für die Äußerungen anonymer Kommentartoren. NUr eben sie selber können nicht haftbar gemacht werden! Sie entziehen sich also nur der Verantwortung und bringen den Webseitenbetreiber, dessen Seite sie für sich nutzen, in Gefahr; so herum sieht das aus. Zudem ziehen sie noch alle anderen Kommentatoren, die mit gutem Recht ebenfalls lieber unter Pseudonym kommentieren, durch ihren selbstgerechten Dreck.
Sie ignorieren also alles, was nicht in ihr Selbst-Bild eines „Aufklärers“ passt oder verdrehen es eben umgekehrt in ihr verzerrtes Bild. Übersehen, daß der Betreiber immer für die Kommentare haftbar gemacht werden könnte, einerlei ob der Kommentariant anonym schreibt oder nicht. Der Kommentariant ist zudem selbst dann noch nicht unbedingt aufzuspüren (von den entspr. Instanzen), wenn er eine gültige E-Mail-Adresse angibt und er begibt sich im Vergleich zum Publiszisten kaum in Gefahr, was immer er mit dem Kommentarfeld anstellt, sondern sorgt er vielmehr für die Gefährdung des Publizisten, bzw. dessen Internetseite, da können die Kommentatoren noch heißen wie Sie wollen.
Die Gegner der Meinungsfreiheit werden wohl eher versuchen, eine Internetseite samt Forum zu verhindern, statt jeden Hirni mit Wahrheits-Mission einzeln aus den Kommentarfeldern auszustechen!
Daher muß von den Kommentarianten abverlangt werden, daß sie – statt den Freiraum für Meinungsfreiheit (das Kommentarfeld) rigoros auszunutzen – die jeweiligen durch den Seitenbetreiber vorgesetzten Regeln einhalten, statt denjenigen in Schwieritäten zu bringen, dessen Raum sie so gerne zum Propagieren ihrer Meinung oder der Informationen, aus der sie letztlich ihre Meinung gebildet haben, nutzen. Diese Regelung verstehen die selbstgerechten Aufklärer aber als Zensur; dabei sind sie schlicht aufgrund ihres völlig verantwortungsloses Verhalten rausgeschmissen worden; genauso übrigens auch mit Recht jenen geschieht, die sich nicht an ein gewisses Maß von Sitte und Anstand halten können. Sollen sie doch nach draußen gehen und den Boden vollrotzen, wenn sie meinen, daß das alle gut finden.

Grundsatzregul 4

Sogenannte off-topic Kommentare, also irgendwelche unter den Artikeln gekleisterte Ansprachen und Monologe, die keinen Bezug zum Artikel oder weiterem Kommentarverlauf erkennen lassen, werden nicht veröffentlicht, demnach als Spam behandelt. Es kann aber auch sein, daß sie von mir, wenn ich dafür Zeit finde, im Gegenzug öffentlich in Frage gestellt oder durch den Kakao gezogen werden. Wer dieser Art Selbstgespräche führen will, soll doch selber einen Blog eröffnen, das habe ich schließlich auch so gemacht.

Nachschlag Februar 2017: Hierzu hätten wir inzwischen (und unter Berücksichtigung der nachfolgenden Grundsatzregul 5) ein bezeichnendes Beispiel vorliegen. Da wendet sich ein Seitenbetreiber mit einer eigens veröffentlichen Ansprache an die Leserschaft, daß ihm zuletzt ein veränderter Umgangston in den Kommentarfeldern aufgefallen sei und man doch bitte weiterhin einen guten Umgang miteinander pflegen möchte, schon kommt ein Kommentariant daher, der sich zwar nicht im angesprochenen Umgangston vergreift, sondern, vermutlich weil er im Vorbeigehen den Spruch divide et impera gesehen hat, umgehend von den Rotschilds anfängt was zu faseln, um sich dann die im währenden Selbstgespräch aufgeworfenen Fragen obendrein auch noch per Reihenkommentar selbst zu beantworten, so daß nun unter einem Artikel des Administratoren in eigener Sache ein Selbstgespräch-Gehirngesülz-Kommentarstrang hängt, den ich als Admin aber auch als Leser allein aufgrund der absoluten Deplatzierung derart dreist fände und finde, daß ich schon fast selber Gefahr liefe, mich in Anbetracht solcher ignoranten Idioten im Umgangston zu vergreifen.

Grundsatzregul 5

Bei Verstößen gegen die guten Sitten im Umgang miteinander wird das Geschriebene nicht bloß um das unflätige Beleidigungswort zensiert, sondern möglicherweise gleich komplett gelöscht.

Demgemäß behält sich die Redaktion also immer vor, Verstöße gegen die guten Sitten mit Nicht-Veröffentlichung oder Zensur zu ahnden. Hierzu gehören ausufernde Beschimpfungen, verbale Übergriffe und extreme Beleidigungen verschiedenster Art, die ich nach eigenem Ermessen als solche jeweils einzustufen mir selber vorbehalte. Es wird das Geschriebene dann entweder um das unflätige Wort zensiert, oder der gesamte Kommentar gleich komplett gelöscht, bzw. nicht veröffentlicht. Möglicherweise bleibt es auch unzensiert stehen, doch könnte ich mich dann, ungeachtet aller sonstigen Intentionen vonseiten des unflätig gegen andere Personen Schimpfenden – mögen dessen inhaltliche Aussagen auch noch so sehr meine Zustimmung finden – an die Seite des Beschimpften stellen und ihn für diesen Augenblick ritterlich beschützen, auch wenn dieser noch so hohl im Kopf ist. Dies geschieht wahrscheinlich aus meinem schlechten Gewissen heraus, da ich solche diplomatische Obwaltung an anderen Blog-Örtern sehr oft unterließ und auch künftig unterlassen werde, weil es mir einfach zu blöd ist, da auch noch andauernd meinen mediatorischen Senf beizupflichten.

Zwar ist es mir natürlich nicht entgangen, daß es im Internet von Trollen und dergleichen Geschmeiss nur so wimmelt und diese nur auf Irritation, Störung, Zersetzung und Trennung aus sind, um auf diesem Weg irgendwann einmal zu merken, daß sie selbst irritiert, gestört, zersetzt und getrennt sind. Leider aber schaffen sie es hin und wieder, andere Kommentatoren und Autoren zur Weissglut zu bringen, bzw. zu der Überzeugung, zum letzten aller Mittel greifen zu dürfen – der maßlosen Verbalattacke unter Verwendung übeltätigster Schimpfworte. Auf dieser Internetseite aber wird sowas nicht geduldet, denn was neben der Beleidigung im ganzen Strang sonst gesagt wurde, das wird dann völlig ungewichtig, egal ob das sonstige Gesagte von höchstqualitativer Aussagekraft oder anderem Wert war, womit dann der Troll sein Ziel erreicht hätte.

Überdies wird es hier deswegen nicht geduldet, weil es doch eher darum gehen sollte, sämtliche Sprachbegabung darauf zu verwenden, Inhalte richtig zu stellen, Fehlbehauptungen aufzuzeigen, oder die oftmals von solchen Hanswürsten angewandte linkische Sprachmethodik zu entlarven und sie ihm gleich wieder gekonnt rückwärts um die Ohren zu wickeln oder den Bart zu schmieren. Dem Einfallsreichtum ist hier keine Grenze gesetzt und so gut wie jedes Mittel ist erlaubt, bis eben auf den persönlichen (mehr noch, nämlich Menschenwürde missachtenden) Angriff unter Verwendung grenzübertretender Beleidigungen.

Stand August 2016: Dieser Paragraf bedarf noch einer Erweiterung.
Januar 2017: Trolle oder Kommentarschreiber, die zwar nicht Beleidigungsworte verwenden, aber die ebenso grundsätzlich vorausgesetzten umgangsförmlichen Verhaltensweisen missachten, verdienen durchaus ein deutliches Arschgesicht! oder ähnliche Beleidigungen entgegnet zu bekommen, natürlich bei unmittelbar darauffolgend verhängter Maul-Sperre.

Februar 2017: Sobald nämlich einer gegen jemanden mit verbalem Schwerkaliber aufwartet, komme ich nicht mehr mit; selbst wenn er in der Sache recht hat. Da ziehe ich umgehend den Kopf ein; nicht aber den Schwanz, denn durchaus könnte ich mich mit Worten auch da einbringen.
Das aber unterlasse ich, aus mind. zwei Gründen.
Erstens, weil ich nicht einsehe, warum ich mein Fähnchen in einen Scheißhaufen (Verbalum Kackum) stecken soll. Dies Fähnchen ist nämlich ein Fähnchen im Wind. Der Wind allerdings, durch den es gelenkt wird, bläßt aus meinem Gemüt heraus. Wo andere Winde vorherrschen, die zu stark sind, zieh ich mich zurück. Oder eben wo der Gestank plötzlich aufsteigt, denn würde ich mein Fähnchen dareinsetzen, bliebe der Geruch noch an meinem Fähnchen haften.
Zweitens damit die Rabulistiker nicht meinen, ich gäbe ihnen recht. Auch demjenigen, der sie auf diese Weise letztlich zu Schweigen bringt, was ich wiederum unterstütze, kann ich dann kein recht mehr zusprechen.

§ II.
Vorbehältnisse

Die Redaktion so wie auch die Schreibaktion behalten sich vor, die Voreinstellungen der Kommentarfunktion jederzeit und je nach Lust und Laune abzuändern, das heißt es liegen uns, oder mir im Einzelnen folgende Optionen vor:

– Jeder Kommentar wird sofort und somit ungeprüft frei geschaltet.
– Es werden nur die Beiträge derjenigen Kommentatoren automatisch freigeschaltet, die bereits einen genehmigten Kommentar geschrieben haben.
– Ausnahmslos alle Kommentare kommen zunächst in die Warteschlange und damit zunächst auf den Schreibtisch der Redaktion.
– Ausnahmslos alle Kommentare werden automatisch in den Spamüllordner verschoben und landen somit direkt im Papierkorb der Redaktion, woraufhin dieser erstmal auf dem Schreibtisch ausgeleert und der ganze Haufen auf der Suche nach genehmen Kommentaren gewissenhaft durchgewühlt werden muß.

Unabhängig davon, welche Voreinstellungen vorgenommen wurde, gelangen immer die folgenden Kommentar-Arten zunächst in die Warteschlange oder gar direkt in den SpeiSpam-Müll-Ordner:

– Kommentare die mehr als 3 (manchmal auch 2) Links enthalten. Alle Links werden nach bestem Gewissen geprüft und dann entweder geehrt und veredelt oder geteert und gefedert.
– Kommentare die  im Inhalt, im Namen, in der URL, in der E-Mail-Adresse oder in der IP zweifelhafte Worte und Begriffe enthalten. Welche das sind, bleibt hier nunmehr verschwiegen, wird im gegebenfall aber öffentlich begründet.

§ III
Gütesiegel

Trotz der eng gestrickten Verhaltensreguln werden die meisten Kommentare trotzdem veröffentlicht, da wir weiterhin für einen freien Zuschriftenaustausch eintreten möchten. Bewegt sich ein Kommentariant über den Grenzbereich des Zulässigen heraus, versuchen wir ihm trotzdem noch genügend Aufmerksamkeit zu widmen und versorgen ihn zum Beweis unseres Bestrebens, Güte walten zu lassen, mit einer unserer vorgefertigen Zuschriften, die wir ihm wie ein Gütesiegel verabreichen und etwa wiefolgt lauten könnten:

Guten Tag Herr/Frau

Es schreibt Ihnen Urbald Freiherr von Oberhand*, Schlossherr von le château d’ufo und oberster Federführer der neuen Hofzeitung Ultimative Freiheit Online

Sie werden Verständnis dafür finden, daß Ihr Kommentar umgehend in die Warteschlange oder den Spam-Ordner verschoben wurde. Es könnte auch geschehen sein, daß er zunächst öffentlich einsehbar war und dann mit einiger Verzögerung dorthin verfrachtet wurde oder im Augenblick noch einsehbar ist, um nachträglich dorthin verfrachtet zu werden.
Diese Maßnahmen erfolgen auf solche Zuschriften, die einer weiteren Behandlung bedürfen, indem sie drunten in den Kellergewölben unseres glorwürdigen Hauses von meinem freiwilligen Gefangenenchor gewissenhaft gelesen, geprüft und in Abgleich mit unserer Kommentar-Reguln vorsortiert und mit entsprechenden Stempeln versehen werden.
Von dort aus werden sie mit dem Postkarren in die Schreibekammer meines dienstwilligen Hofscribenten Monsieur Foutre le Camp geliefert, auf daß er sich ihrer annimmt. Weiß er damit nichts weiter anzufangen, ist er angewiesen, mehrmals ins Horn zu blasen, damit sie wieder abgeholt und zur nochmaligen Durchsicht zurück in die Kellergewölbe verfrachtet werden.

Dies geschieht in der Regel recht schnell, lediglich war Hr le Camp diesmal zur Stunde noch unterwegs auf dem Markt, neue Tinten, Federspitzen, Tupfkissen und dergleichen Schreibwerkzeuge zu besorgen. Vielleicht war er auch anderweitig beschäftigt, denn auch die Arbeit am eigenen Gemüth darf er nicht vernachlässigen und so soll er sich hin und wieder Zeit für anderes nehmem, z.b. längere Spaziergänge in meinem Schlosspark, kürzere Butterfahrten kreuz & quer über meinen Seerosen -und Krötenteich oder auch manch eine Abenteurreise bis zu zwanzig, oder fünfzig, nie aber mehr als 100 Fuß bis hinters Schloßtor, wo dann ja auch schon wieder das Sumpfgebiet anfängt.

Wie dem auch sei, in eben diese Sumpfgebiete entfleuhen hin und wieder die Geister und Dämonen der fernen Dörfer, Städte und Großstädte und können je nach Wetterlage üble Dämpfe verursachen, die dann vor unseren Fenstern fratzenweise herumkreuchen; manchmal eben auch verkleidet als Kommentarschriften, da der äußerste Steg unseres Podium Publikum bis an diese Gebiete heranreicht; schließlich kann es ja auch einmal sein, daß Bettler oder Flüchtlinge kommen, die wir nicht einfach so abspeisen möchten und an die wir immer gern ein tröstendes Wort zu schreiben bemüht sind.

Nun gelangte also auch Ihr Kommentar zurück ins Kellergewölbe, wo ihn aber mein sonst in allen erdenklichen Aufgaben gut geschulter Gefangenenchor noch immer nicht eindeutig zuzuorden wußte und ihn also, was immer die letzte aller Maßnahmen ist, per Rohrpost direkt nach oben in die Räthekammer beförderte, deren Vorwandsvorsitzender ich bin.
Zwar stören mich diese Fälle immer beim geduldichten Passions-Legen, doch weiß ich mich meines gut geführten Regiments einmal mehr versichert, da mein Chor erneut richtig gehandelt und seinen Zuständigkeitsbereich nicht eigenmächtig übertreten hat, sondern mich über diesen Weg in Kenntnis setzte, daß wir hier einen Kommentar vorliegen haben, bei dem es sich um einen Grenzfall handeln könnte.
Warum das so ist und welche Indizien darauf hinzeugen, können Sie einstweilen selbstständig in Erfahrung bringen, indem Sie die hiesigen Kommentar-Reguln unserer sehr ausführlichen Kommentar-Abgabenverordnung studieren.
Genaueres kann Ihnen für dieses Mal nicht erläutert werden, da es sich hier um eine schon vor langen Jahren erstellte Antwortschrift handelt, eigens zu diesem Zweck und für ebensolche Fälle vorgefertigt von

Urbald Freiherr von Oberhand, Schlossherr von le château d’ufo und oberster Federführer der neuen Hofzeitung Ultimative Freiheit Online

*(dessen Wort trotz seines Verschwindens de anno 2015 weiterhin Bestand hat) 

 


§ IV.
Zusätze

1. Video- und Fotokommentare

a. Das kommentarlose Einstellen von Videos wird nicht mehr geduldet und ist auch mit weiterem Text hier nicht mehr gern gesehen, wird dann aber noch durchgelassen, sofern der weitere Text aus mind. zwei 10 zusammenhängenden Sätzen besteht und das Video zum Artikel-Thema passt. Dies gilt für Dokumentationen als auch für Musikvideos.

b. Sollte mir ein eingestelltes Musikvideo allerdings gefallen, so wird die 10 Satz-Hürde um 8 Sätze [willkürlich] herabgesetzt; was demnach für den Einsender bedeutet, daß er durchaus Möglichkeiten hat, mir seine Lieblingsmusik nahezubringen: Entweder er liefert einen aus mind. 10 zusammenhängenden Sätzen bestehenden Text mit, auf den ich wiederum dahingehend antworten könnte, was mir an der Musik gefällt oder nicht, oder er verzichtet auf die entsprechend erforderliche Textabgabe und rechnet damit, daß es nicht veröffentlicht wird, da es mir schlicht nicht gefallen hat. Es ist auf diese Weise demnach kein Qualitätsurteil gefällt, sondern bloß ein Unterschied der Musik-Geschmäcker festgestellt worden. Gleiches gilt für Videoberichte und Videodokumentationen.

Zudem wird dem http zumeist ein kleines s am Ende zugefügt, so daß das Video hier nicht als solches erscheint, sondern bloß der Link in Richtung der jeweiligen Filmspule. Eine Begründung für diese Maßnahme würde (wie eben solche Videos) hier den Rahmen sprengen, kann aber an dieser Stelle eingesehen werden: Im Hühnerstall ist’s dunkel/ Dez.2014

c. Zum Einstellen von Fotos ist kein längerer Zusatztext erforderlich, allerdings ist es Pflicht, Angaben zum Künstler des fotografierten/gescannten Motivs und zum Fotografen mit sämtlichen Quellen-Angaben gemäß des Urheberrechts dazu zu schreiben.

d. Auch bei Einhaltung dieser Richtlinien werden die Kommentare mit Fotos oder Videos nicht umgehend veröffentlicht, sondern gelangen zunächst in die Warteschlange, damit alles gewissenhaft geprüft werden kann.

Zusammenfassend gesagt: Dokumente dieser Art werden allenfalls dann veröffentlicht, wenn sie mir gefallen.

Dieser Paragraf bedarf noch einer Erweiterung Stand August 2016.

§IV.1 beigefügt Herbst 2015, §IV.1.a geändert 26. Mai 2016 (2 Satzhürde um 8 Sätze erhöht), §IV 1. b-d beigefügt 26. Mai 2016


§ V.
Eingeständnisverklärung

Ähnlich wie bei einer Hausordnung stimmt jeder Leser oder zufällige Besucher der Internetseite ultimativefreiheitonline.wordpress.com den Richtlinien dieser sehr ausführlichen Kommentar-Abgabenverordnung mit jedem abgesendeten Kommentar automatisch zu, ohne die hier sowieso nicht vorliegende Eingeständnisverklärung eigens unterschrieben zu haben.

 Erste VÖ 2014, Erweiterung Mitte 2015, und folgend mit Kennzeichnung

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2 Gedanken zu “Die sehr ausführliche Kommentar-Abgabenverordnung”

  1. fini09 sagte:

    Gelesen und akzeptiert.

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  2. fini09 sagte:

    Lese die Kommentarabgabenverordnung nun mindestens 2(zwei) mal pro Jahr um aktuell eingegliederte Neuverordnungs-Artikel einzusehen als auch zuzupassen.

    Mit Dank an den Admin der UFO

    Gefällt mir