Fleetwood Mac – Songauswahl live

Inhalt
1. Intro 1975
nur für Fans
2. Text
nur für Leser
3. Musik 1997, 1982, 1987
nur für Träumer, Spaßvögel, Genießer, Nostalgiker, Sentimentalisten, vielleicht auch andere


Band:
Fleetwood Mac
Mick Fleetwood – drums , percussion
John McVie – bass
Christine McVie – keyboards, vocals
Stevie Nicks – vocals, tambourine
Lindsey Buckingham – guitar, vocals

(Ab hier gilt wie immer: Am besten den ganzen Kopf einstöpseln)

INTRO 17.10.1975

Fleetwood Mac – Green Manalishi – 10/17/1975 – Capitol Theatre, https://www.youtube.com/watch?v=-VaVBu2uzjE

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Fleetwood Mac – Rhiannon – 10/17/1975 – Capitol Theatre, Teilstück Abgesang. Noch besserer Auftritt s. unten. https://www.youtube.com/watch?v=_fEqyo8KS_A
Fleetwood Mac – I’m So Afraid – 10/17/1975 – Capitol Theatre. Es brauchte 34 Jahre bis zur perfekten Liveperformance (siehe unten) https://www.youtube.com/watch?v=cCRUjsKoNqU

2. TEXT

Wir wollen Peter Green als wesentlichen Geburtshelfer von Fleetwood Mac nicht vergessen – derweil Mick Fleetwood natürlich das ewige Fundament bleibt – doch ohne Lindsey Buckingham wäre aus der ganzen Geschichte wohl nichts geworden. Denn Fleetwood Mac, insbesondere auch solange die beiden Damen Christie Mc Vie und Stevie Nicks mit dabei sind, funktionierte in puncto Weiterentwicklung nur mit diesem alles verbindenden Parameter Lindsay Buckhingham an der Gitarre, die fortan ebenso den neuen Klang-Raum erfüllte wie seine Lebens- und Musikpartnerin Stevie Nicks. Schon vor dem Eintritt dieser beiden (1974, Mick entdeckte sie aber 1972) waren John McVie und Christie McVie mit dabei, ebenfalls ein Paar, das der Musik gut tat, dem Bandleben aber wohl nicht immer. In der Anfangsphase war es, wie oben zu merken auch musikalisch noch alles etwas unausgereift, doch wie unten weiter zu sehen und zu hören, schmolz es immer besser zusammen – jedenfalls was die musikalische Ebene betrifft, auf die vielen Liebesbeziehungen, Beziehungsgeflechte und Trennungen der Partnerbindungen bei gleichzeitigem Erhalt der Band möchte mit diesem Text gar nicht eingegangen werden – doch dies kommt ja in manchem Lied durch Text, Performance sowie Minenspiel gut genug durch.
Die nachfolgende Auswahl besteht daher zum einen aus den Songs mit den schönsten mehrstimmigen Gesang-Parts eben dieses Dreigespann-Klangkörpers Buckingham/Nicks/Chr.McVie (das eben in den 70ern live noch nicht so sauber war), als auch aus einer Auswahl der Stücke mit dem inzwischen zum allerfeinsten herausgebildeten Gitarrenspiel von L. Buckingham. (der es sich übrigens selbst beibrachte, daher die etwas eigenwillige kuriose Technik mit der rechten Hand). Mick Fleetwood am Schlagzeugorchester und John McVie am Bass sind ohnehin feste Grössen und kommen auch in diesen Songs nicht zu kurz.
Die meisten dieser Songs sind Teil der Revival-Tour The Dance 1997 die auch mit Recht gleich nahezu vollständig als „Platte“ herauskam, während die nachfolgenden Re-Revivals in den 2000er Jahren an die Qualität dieses Auftritts kaum mehr heranreichten. Bei The Dance ist es noch alles authentischer und die zahlreichen Vorgeschichten, die man dereinst und hier ja wieder erneut miteinander erlitten und genossen hatte, wirken noch lebendiger hindurch und die Darbietungen sind auch inniger und überzeugender, als vieles in der Zeit danach.

Gänzlich unerwähnt bleiben hier die Auftritte und Platten, in denen man ohne L. Buckingham auszukommen versuchte; das kann man weitestgehend alles vergessen.
(Nachtrag: was man mir nach meinem über Jahren währenden Laieneindruck auch irgendwann bestätigte, s. Big Love)

Für manche Leute wirkt The Dance zu seicht, zu hübsch oder zu gemäßigt oder brav im Vergleich zu der relativen Wildheit in den 70ern und 80ern; aber das kann kein berechtigter Vorwurf sein, solange die Musik funktioniert und das tut sie bei The Dance außerordentlich gut. Was jedoch z.B. oder insb. das Lied Rhiannon betrifft, ist die Aufnahme aus den späten 70ern oder frühen 80ern immer noch allen nachkommenden vorziehen (was für die andern Stücke nicht immer gilt), wie im finalen „Abgesang“ dieses Stücks gut zu merken. Damit vergleichbar wäre auch Sisters of the moon, das im Prinzip ohne einen gewissen „Rausch“ nicht funktioniert, der in den 70er-80ern sicher steter Begleiter war, während man auf der Tour 1997 wohl weitestgehend ohne das auskam, die Emotionen aber noch lebhaft waren. Aber das nur am Rande. Eigentlich soll das hier sowieso nur ein Unterhaltungsprogramm sein, eine kleine EmotionsSoap vielleicht, ganz ohne Politik und all den Überfluß ringsumher. Schlicht ein Tanz, wohl dargeboten. Den kann man sich mit Abstand ansehen, oder manchmal auch nicht. Alles halb so wild.

2. MUSIK
The Dance, 1997

(Ab hier gilt wie immer: Am besten den ganzen Kopf einstöpseln)

Vortreffliches Zusammenspiel aller: The Chain https://www.youtube.com/watch?v=d0psjX2Fgpo
Go your own way (beste Version v.a. was die Gitarre betrifft , genauso muß das Solo fliessen ) https://www.youtube.com/watch?v=W6G5e65YdwA


Schöne lyrische Lieder, Stevie Nicks und alle

Gypsy, Ein Lied aus dem wahren Innern https://www.youtube.com/watch?v=k-HXG3jfjQs
Sweet Girl https://youtu.be/HWNZmMhBwhs
Silver Springs , traurig oder nicht? https://youtu.be/dKqxzx6tKio
Dreams, Kennt jeder. Durchschaut aber nicht jeder. https://youtu.be/Qt9Z7t4Y3q4

Etwas Goldstaub dazwischen kommt vor, bitte außerhalb gucken
https://www.youtube.com/watch?v=so2NAoWCY5w
Gold Dust Woman 2004 https://www.youtube.com/watch?v=so2NAoWCY5w

Landslide. Dem Vater gewidmet. https://www.youtube.com/watch?v=WM7-PYtXtJM


Einsamer Wolf, nahezu Solo, Gitarrenkunststücke, L. Buckingham

Big Love. 35x besser als die Studioversion und Ausdruck seines großen Könnens

British guitarist analyses Lindsey Buckingham WITHOUT Fleetwood Mac‘, 2014
(er hat nichmal den obigen noch besseren, fehlerlosen Auftritt herangezogen)

Besondere Empfehlung: Two guitars?!
Big Love, Fleetwood Mac – Why it’s so difficult to play, 2019

I’m so afraid. Da ist er im Fluß . https://www.youtube.com/watch?v=6OrtLxsqSic


Schwungvoll durchs Liebes(un)glück, Christie McVie und alle

Say you love me
Temporary one
Everywhere

Legendär

Sisters of the moon1982 https://www.youtube.com/watch?v=m903cJABtdQ
, oder https://www.youtube.com/watch?v=EmBYxb74wG0
Rhiannon, ab min. 3:00 gilts, https://www.youtube.com/watch?v=zuTzAha1t80
Rhiannon, noch eins draufgesetzt, ab min. 3.00 https://www.youtube.com/watch?v=jQAK6sVovUk


Weltbekannter Geheimtipp
blaue Kügelchen inklusive

remastered 2017 aber eingespielt 1987, https://youtu.be/i_xlI6gMH7U