Stille Post (An alle Kopisten, Pastaten und sonstigen Hersteller von Kopierpasteten)

Kurzfassung
Die durch Jermain Foutre le Camp und/oder Urbald Freiherr von Oberhand, Seitenbetreiber der Internetseite ultimativefreiheitonline.wordpress.com, erstellten Inhalte und Werke unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Übernahme, Kopie, Vervielfältigung, Bearbeitung, und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung durch Jermain Foutre le Camp. Diese Zustimmung erfolgt ausschließlich innerhalb der Grenzen von ultimativefreiheitonline.wordpress.com, demnach im jeweiligen Kommentarfeld.

Ausführliche Bestimmung + Erläuterung nachfolgend ↓


Stille Post (An alle Kopisten, Pastaten und sonstigen Hersteller von Kopierpasteten)

Inhalt

Kapiertel I: Sehr vermehrte Leser, sehr verkehrte Kopisten
Kapiertel II: Schindluderei & Schundlidelei
Kapiertel III: Gute Absichten

Kapiertel IV: Vereitelung
Anhang (inkl. Ergähn-Zungen)


„Seins oder nicht seins, das ist nicht die Frage“
-Willibald Schüttelspieß-


Kapiertel I.
Sehr vermehrte Leser,
sehr verkehrte Kopisten,

falls bei Ihnen das Interesse oder der Wunsch nach dem Unterfangen besteht, einen oder mehrere meiner Artikuln & Gedichte auf Ihrer Internetseite zu übernehmen, so ist um derartige Vorhaben hier im Vorfeld (z.B schlicht im jeweiligen Kommentarfeld) anzufragen und es darf erst nach meiner ausdrücklichen Genehmigung das kopiert werden, was dann unter Angabe meines Autorennamen, sowie eines deutlichen Links zum nämlichen Urheber auch auf Ihrer Internetseite warum auch immer gelesen werden soll.

[Demgegenüber dürfen alle Artikuln & Gedichte durchaus auszugsweise und meinetwegen mit einleitenden Lobeshymnen oder Schmähschrifen auf mich als denjenigen Autorius, der solche überall verteilten Sachen vorher ganz alleine selber geschrieben hat, überall dorten vorgezeigt werden, wo man es gerade für erforderlich verachtet; so unterschiedlich die jeweiligen Absichten auch sein mögen, außer der Absicht, damit Geld verdienen, bzw. sich erhaschen, zu wollen. Auszugsweise heißt, es darf der heißbegehrte Text weder in Gänze, noch zur Hälfte, noch zu einem Drittel, sondern höchstenfalls zu einem Viertel übernommen werden, schließlich nimmt man sich von einem dargereichten Kuchen ja auch nur ein Stück von der Kuchenplatte weg und sagt anständig danke, alles andere würde ich als das Verhalten unverschämter Gierlappen bezeichnen.]*

*siehe dazu die Neuregelung April 2017 unten

Die Blogs und Internetseiten, welche also bislang, ohne vorhero bei mir angefragt zu haben, eine komplette Copey einer Schrift von mir anfertigten, um es auf ihrer Seite als Volltext herauszugeben, und/oder keinen deutlichen Verweis auf den Urheber stellen, und/oder gar so dreist sind, es so aussehen zu lassen, als hätten sie es selber geschrieben, all jene werden von nun an (seit Oktober 2013) und soweit sie mir bekannt sind, hier ins Ver-lies* gesteckt, bei Bedarf hervorgezogen und dann öffentlich geteert und gefedert.

*unser Ver-Lies ist mittlerweile vermodert, ein viel schöneres gibt nun es: → Öffentlicher Pranger für Seiten die professionellen Textklau betreiben / Dudeweblog

Dies geschieht erstens, um den Lesern nachträglich zu gewahren, wem es diesbezüglich an Anstand mangelt und zweitens, um einen Entwurf parat zu haben, aus dem ich dann, wenn es mich mal dergestalt zwicken sollte, einen schönen Artikel über euch machen könnte. Den könnt ihr dann meinetwegen gerne auch ungefragt abkopieren.


Kapiertel II.
Schindluderei & Schundlidelei
April 2015

Gegen eine einvernehmliche Übernahme von Artikeln durch Einzelne hatte ich bislang im Übrigen nichts einzuwenden, dies hat sich jedoch erledigt, denn mittlerweile tummelt sich eine ganze Reihe von Bloggern und anderen Seitenbetreibern im Internet herum, die willkürlich und aus bloßem Eigennutz ihre Kopierpasteten herstellen und damit der alternativen Medienszene eher schaden, als sie zu unterstützen; auch dem freien Internet schaden sie letztendlich.

Würde ich nämlich jemand anderem auch nur im bloßen Einzelfall eine Volltextübernahme gestatten, könnte es unter Umständen vorkommen, daß andere es so auffassen, sie dürften diesen Text nun ebenfalls vollständig übernehmen, nämlich nun von dort aus.
Diese „Ich nehme mir was mir gefällt-Leute“ sind aber meistens zu blöd, die eigentliche Originalquelle zu zitieren und verweisen dann, wenn überhaupt, statt zur Originalquelle, zum außerordentlich von mir Begünstigten, was diesem wiederum auch nicht Recht ist. Meist aber sind so dreist, gar keine Quelle aufzuzeigen.
Daraufhin kann es passieren, daß der nächste „im Dienste der Aufklärung“ tätige Raubkopierer zugreift, und sich nicht etwa des ganzen Artikels bedient, sondern Passagen daraus entnimmt, die er mit Artikelteilen wieder anderer Autoren vermischt und mit etwas eigenem Senf noch ergänzt; also verändert, umschreibt und entfremdet ohne alles eindeutig zu kennzeichnen, das heißt Schindluder damit betreibt.

Nachtrag: Sie gehen dabei sogar soweit, die herbeigeluxte Kopie zur Vollübernahme anzubieten, im Grunde also zur Ausschlachtung bereitzustellen, nachdem sie sich selbst ermächtigt hatten, ihn ungefragt zu übernehmen. So heißt es z.B. mancherorts: „Texte dieser Seiten dürfen gern übernommen werden, wenn die Quellenangaben und entsprechende Verlinkungen eingehalten werden. Wir bitten sogar darum unsere Texte [Texte anderer!] zu verbreiten!“

Weil man sich mit diesem Asozialverhalten aber einbildet, man diene mit dieser Art der Verbreitung „wichtiger“ Artikel und Inhalte der Aufklärung (zudem noch über die bekannten asozialen Netzwerke) und dem eigentlichen Autoren, was aber beides nicht zutrifft, nehmen einige deser Raubkopisten noch selbstgefälliger Weise Spenden entgegen oder lassen die Schindluderei sonstwie von den Lesern finanzieren. Vor allen Dingen müssen auch unbedingt schwachsinnige TShirts verkauft werden. Oder Tassen. Die sie selber nicht mehr im Schrank haben. Von dem ursprünglichen Artikel wäre dann jedenfalls kaum noch was übrig und am Ende wurde nicht mehr erreicht, als daß Quellen vermischt, Inhalte vermengt und Autoren betrogen wurden, und zwar umso mehr, je häufiger der ganze Schmuh dann wieder von der ganzen Horde der Reblogger-Gemeinschaft übernommen wird, die mit ihrer (übermäßigen) Rebloggerei weniger zur Aufklärung was beitragen, als vielmehr die allgemeine Konsumgeilheit fördern und ihr im Grunde auch selber beständig fröhnen.

Auch den Blog- und Seitenbetreibern, die auf anständige Weise Artikel teilen, schaden sie im Übrigen, agieren also hinsichtlich der Werthaftigkeit, die diese Vorgehensweise der verantwortungsvollen Weitervermittlung durchaus mit sich bringen könnte, destruktiv.

Ich stimme desweiteren voll und ganz dieser neulich bei IK-News getroffenen Einschätzung zu:

“ … Dann gibt es die Copy&Paste Akrobaten. Irgendein Blog oder eine Nachrichtenseite produziert einen Inhalt und wenn er ins eigene Weltbild passt, wird kopiert bis sich die Balken biegen. Ob die Inhalte korrekt sind oder nicht, wird nichtmal im Ansatz geprüft. Jede Geschichte und ist diese noch so hanebüchen, verbreitet sich schneller im Netz als man in die Hände klatschen kann. Diese Gruppe hat der Szene in meinen Augen den größten Schaden zugefügt.“ … Natürlich weiterlesen bei IK-News → Alternative Medien – Die digitale Revolution schafft sich ab

Eine mitteilenswerte Stellungnahme ist desweiteren hier einzusehen: Gegenfrage.com → Bitte keine Artikel von Gegenfrage.com kopieren!

Ein zutreffender Begriff in diesem Zusammenhang ist übrigens das inventiöse Wort „Netzhochverrat“. Hier zu finden plus mehr zum Mitnicken: Unzeniert.zeitgeist.online → Wir freien Autoren sind Nichtse (II)


Kapiertel III.
gute Absichten

Kürzlich habe ich mal einen Satz von jemandem gelesen, der mit guten Absichten und außerhalb seiner sonstigen Gewohnheit ungefragt einen vollständigen Artikel eines anderen Autoren auf seinen eigenen blog gekleistert hatte und der in etwa lautete: „Jede Verbreitung bringt jedem Autor einen höheren Bekanntheitsgrad, es ist für ihn und sein Wirken Gratiswerbung.“ In diesem Fall mag das sogar ungefähr so gewesen sein, denn der Urheber stimmte dem Ganzen im Nachhinein zu.
Doch diesem Argument, Gratiswerbung, das immer wieder gern von den Kopierpasteten-Herstellern herangezogen wird, ist der hier Zitierte ansonsten aber ziemlich unbedarft aufgesessen, denn es ist mindestens ein fadenscheiniges Argument, maximal eine pure Heuchelei oder, ohne Beurteilung, schlicht ein am Thema vorbeischwurbelnder Gedankengang.

Wenn es nämlich wirklich darum geht, Artikel von anderen weiterzuverbreiten, weil man erstens meint, sie müssten aufgrund ihrer Hochwertigkeit von möglichst vielen Leuten gelesen werden, (was im Übrigen gar nichtmal mehr Wirkung erzielt, als wenn es nur wenige lesen würden; aber das versteht bislang noch keiner) – und um zweitens dem Urheber zu mehr Bekanntheit zu verhelfen oder Werbung für ihn zu machen – falls es jemanden also um diese heeren Ziele geht, so könnte man den jeweiligen Artikel genauso gut einleitend vorstellen und einen Link zum Weiterlesen druntersetzen. Man reisst also schlicht den hochzulobenden Artikel auszugsweise an und schreibt dann drunter, wo derselbe im Original zu finden ist. Zusätzlich wäre es anständig und eine Selbstverständlichkeit, nicht nur sichtbar die Quelle anzugeben, sondern darauf zu achten, den Weiterlesen-Knopf deutlich aufzuzeigen, weil manche sonst nicht kapieren, daß der Text da noch weitergeht.

Damit wäre dann alles Erforderliche zum Weiterverbreiten getan; denn man leitet den Leserstrom auf die Seite des ursprünglichen Verfassers, und dann könnte man auch sagen: Diese Art der „Verbreitung bringt jedem Autor einen höheren Bekanntheitsgrad, es ist für ihn und sein Wirken Gratiswerbung.“

Was hinwiederum als hervorgebrachtes Argument gar nicht gelten dürfte, wenn es demjenigen doch in erster Linie darum ging, für den Bekanntheitsgrad des Inhalts zu sorgen, sogar für den der „Wahrheit“ (sic), und eben nicht für den Bekanntheitsgrad desjenigen Autors. Dieser wird dann aber, immer wenn er zur Enttäuschung des Kopisten eine Vollkopie nicht gutheißt, plötzlich des Vergehens bezichtigt, er stelle geistige Eigentumsansprüche auf seine eigenen Texte, während es so etwas wie geistiges Eigentum doch gar nicht gäbe, denn alles sei frei. Das ist nämlich auch wieder so ein linkisches Argument, ein ungerechtfertigter und hintenherum ausgeführter Angriff, eine indirekte Unterstellung unter Vermischung zweier völlig unterschiedlicher Sachverhalte. Denn einerlei ob es geistiges Eigentum gibt oder nicht: Wenn ein Autor eines Textes nicht möchte, daß seine getane Arbeit willkürlich und ungefragt kopiert wird, gleichwohl aber Zitate, Auszüge, Weiterleitungen, – schlicht bewußte Weiterbehandlungen – nicht nur duldet, sondern sogar erwünscht, auch dankend erwidert und gerne eine sich dortheraus entwickelnde Kommunikation fördert (was Geistesarbeit wäre), dann hegt er keine eitlen Eigentumsansprüche, sondern übernimmt er Verantwortung für den transportierten und transportierbaren Gehalt des von ihm verursachten Textes; das heißt, er steht dafür ein, während der Kopist, der nicht auf den Verursacher verweist oder Schindluder mit dem Text betreibt, sich jeglicher Verantwortung entzieht und ein Lebensauffassung vertritt, jeder dürfe sich an allem bedienen und nachfragen bräuchte man eben nicht, weil es sich gehöre, zu nehmen, was einem nicht gehört, weil alles allen gehört. Diese Gierlappen sind daher die selbstgerechten Egoisten und nicht der Schreiber, der sich beschwert, daß man sich ungefragt seiner Produkte bedient und diese durch die Gassen schleudert.

Anders gesagt, es geht weniger um die Frage, ob es geistiges Eigentum gibt oder nicht gibt, als vielmehr um Verantwortung bezüglich „geistiger“ Inhalte, wohl gemerkt in einer Welt, die mit dem reinen Geist sowieso kaum bis gar nichts zu tun hat. Schließlich befinden wir uns schlicht im Bereich der niedergeschriebenen Sprache, niedergeschrieben! ha! und das funktioniert selten ohne gedankliches Zutun, sowohl beim Schreiben, als auch beim Lesen, derweil der reine oder vollständige oder heilige Geist einfach ist und ohnehin nicht beschrieben werden kann.

Ansonsten – nun wieder zurück in unserer niederen Reproduktionswelt – verhält es sich wie mit dem Haus bauen, vermieten oder selber darin wohnen und Besuch empfangen. Wer darin als ein stehlender Welcher hinsichtlich anderer Leute Schreib- und Leseprodukte mit dem Argument des nicht existierenden geistigen Eigentums aufwartet, sollte bezüglich seines jeweils deklarierten Eigentums mit gutem Beispiel vorangehen. Solange er nicht frei ist von allem Eigentum und keinerlei vorrangiges Nutzungsrecht auf seine Besitzgüter stellt, hat er auch keine Freigabe anderer Eigentümer zu fordern, oder umgekehrt: Erst wenn er entweder geistig frei von seinem eigenen Eigentum ist, oder eben, wenn er selber nur noch reiner Geist ist, kann er sagen, es gibt kein geistiges Eigentum.

mehr zum Eigentum wie auch zum Urhebertum einstweilen noch hier: http://bumibahagia.com/2015/08/02/freiheit/comment-page-1/#comment-32325


Kapiertel IV
Vereitelt

Übrigens zählen sämtliche hervorgebrachten Erklärungen und Rechtfertigungen der Raubkopier, als aber auch derjenigen, die über die Maßen rebloggen gar nichts, denn sie rebloggen dergleichen Inhalte so häufig und massiv besonders deswegen, da sie aufgrund ihrer Angst vor dem im jeweils geteilten Artikel behandelten Thema die inneren Nöte verspüren, dieselben Ängste durchs bloße Weiterverbreiten einstweilen befrieden zu müssen und im Begeisterungsfall ist es genauso.

Sie sind im Prinzip nur Opfer ihrer übersteigerten Faszinationssucht.

Die oben erwähnte Eitelkeit, die einem Schreiber, der sein Eigentumsprodukt deswegen beschützt, weil er für den darin transportierten Inhalt Verantwortung übernimmt, vom Produkt-Entwender indirekt unterstellt wird, diese Eitelkeit entdecke der Entwendende bitte zunächst bei sich selbst, oder wenigstens dürfte ich wohl sagen: Wenn es bei mir Eitelkeit wäre, was ich nicht einmal ausschließe, so geht das andere Seitenbetreiber überhaupt nichts an. Schließlich geht es doch angeblich um den Inhalt, um die Information, gar um den Wahrheitsgehalt. Zudem macht er den armen Autor in der ganzen Region weltweit bekannt. Warum leitet er mithilfe seines Portals dann nicht die Leser direkt dorthin? Warum führt er die Leser nicht direkt in den informatösen Wahrheitsbottich? Auf diese einfache Frage hat bisher noch keiner klar geantwortet. Stattdessen wird „umgehend“ sehr aufbrausend reagiert, und der eigentliche Textersteller findet sich plötzlich in der Position wieder, sich für seine berechtigten Einwände rechtfertigen zu müssen. Dabei müßte doch der Kopierer dafür sorgen, sein Handeln rechtfertigen zu können, das heißt, sich schlicht im Vorfeld versichern, also schlicht nachfragen. Ist er sich dafür zu schade oder will gar nicht einen kompletten Text haben, ihn aber dennoch gerne von sich aus vorstellen, warum leitet er die Leser mithilfe seines Portals nicht direkt dorthin? Warum, frag ich nochmal, führt er die Leser nach auszugsweiser Kostprobe nicht direkt in den informatösen Wahrheitsbottich? Möglicherweise wäre dort vor Ort noch ein weiterer Kontext zu finden. Möglicherweise würde sich der ein oder andere Leser dort sogar in Kommunikation mit dem Verfasser begeben. Der Weiterleiter hätte dann sein Möglichstes für diese ehrenvollen Ziele getan, der Vollkopierer derweil macht sich nur selber was vor.

Auch soll man mir (wie bereits anderswo geschehen) nicht mehr mit der Rechtfertigung kommen, man habe den Artikel auch deswegen vollständig abkopiert, um ihn für die Nachwelt zu „sichern“, denn falls das Original eines Tages aus dem Internet verschwünde, sei wenigstens die Kopie noch da. Danke Herr Nachlassverwalter, sorge dich nicht um mein Verschwinden, kümmere dich lieber um deine eigenen Angelegenheiten. Es hat sich darum der Autor zu bemühen, vielleicht ist er bewußt & entschieden samt seinem Geschriebe verschwunden, vielleicht liegt ein Unfall vor, dann aber werden schon seine Leser zur Hülfe herbei eilen – was erlaubt sich jemand anderes, sich darum kümmern zu müssen? Kümmer dich um deine eigene Seite. Dazu gehört auch die Pflege von Links.

Und apropos „gesichert“: Gesichert ist ein Text nur dann, wenn er sich in seiner Vollständigkeit einzig und allein unter der Obhut des Verfassers befindet. Er ist nur eben dann nicht mehr gesichert, wenn er von anderen (den Kopierern) verwaltet wird, woraus weitere Kopien und Kopien von Kopien entstehen, die dann jederzeit unbemerkt verändert werden könnten; folglich hat der Kopierer den Urtext eben nicht gesichert, sondern ihn, verantwortungslos wie er ist, zur weiteren Ausschlachtung weiterverbreitet. Und damit dient er weder dem urhebenden Autor, noch dem Inhalt des Artikels, den er einst so mitteilenswert fand.

Auch das ist schließlich ein Punkt der berücksichtigt werden könnte, wenn man sich schon als Weiterverbreiter von Wahrheiten betrachtet: Artikel können vonseiten des Autors in Form von Erweiterungen oder Korrekturen vorgenommen werden. (Und wenn er ehrlich zu sich ist, gibt er diese Änderungen auch per Anmerkungen/Kennzeichnungen/Nachträge im jeweiligen Artikel bekannt) Gerät der Artikel nun auf einen Blog, von wo aus er weiterverbreitet werden soll, so wird sich dieser Blogbetreiber nur dann wahrhaftig und guten Willens für den Inhalt eingesetzt haben, wenn er sich, statt alles gleich sofort in Gänze rüberzukopieren, zur oben beschriebenen Methode des verantwortungsbewußten Weiterleitens entschlossen hätte. Hat er es nicht dergestalt getan, so ging es ihm zwar vielleicht um die Weiterverbreitung des Textes, nicht aber nur ausschließlich darum, sondern um einiges anderes. Und dazu benötigt er die Texte anderer. Im Prinzip ist so jemand ein Ausbeuter.

Gruß an die Kopisten

gez. (GebührenEinzugsZentrale) Jermain Foutre le Camp


Anhang
IK-News → Alternative Medien – Die digitale Revolution schafft sich ab
Gegenfrage.com → Bitte keine Artikel von Gegenfrage.com kopieren!
Unzeniert.zeitgeist.online → Wir freien Autoren sind Nichtse (II)
Dudeweblog: → Öffentlicher Pranger für Seiten die professionellen Textklau betreiben
Man kann es, als ein Schreiber, und eben nur als ein Schreiber, durchaus auch wiefolgt sehen: https://poesiecom.wordpress.com/kontakt/eine-anmerkung-zu-diesem-blog/comment-page-1/#comment-151

Ergähn-Zungen

Neu-Regelung 2017: Garaus den Pasteten-Pingbäckern + reblubbenden Rebloggern!

Zwar passiert das hier eh nie und könnte im gegebenen Fall kaum unterbunden werden, dennoch wird den Betreibern/Administratoren/Redakteuren/Autoren und Mitarbeitern folgender Internetseiten nicht nur das Abkopieren (ob in Gänze oder zu einem Teil) der auf ultimativefreiheitonline.wordpress.com veröffentlichten Artikel verboten, sondern wird ab jetzt auch das sog. rebloggen (reblubbern) obligatorisch untersagt. Man kann die Methode zwar verständig/umsichtig/kreativ anwenden, doch da sie von ebengenannten ständig mißbraucht wird, ist wenigstens diese Mahnschrift durchaus mal erforderlich gewesen.

Diese reblubbenden Reblogger und Pasteten-Pingbäcker(siehe unten) nähren schließlich mit größter Vorliebe das Chef-Kopier-Pasteten-Gesindel, wie z.b. ja folgende:

brd-schwindel.org
transformier.wordpress.com
removetheveil.net
pravda-tv.com
paolohor.blogspot.de
newstopaktuell.wordpress.com
daserwachendervalkyrjar.wordpress.com
derhonigmannsagt.wordpress.com
deutschelobby.com
cdn.ampproject.org
(Dank an Dude für ↑diese Auflistung überflüssiger Internetseiten)

Deren Erfüllungsgehilfen und Diener (Pasteten-Pingbäcker+reblubbende Reblogger):

haluise.wordpress.com/
geistblog.org/ (haluise)
treueundehre.wordpress.com/ (Runenkrieger11)
rositha13.wordpress.com/
andreasgrosse.wordpress.com/
deutschelobbymysteries.wordpress.com/
gesundbleibenblog.wordpress.com/
marbec14.wordpress.com/
unbequemewahrheit2014.wordpress.com/
aufgewachter.wordpress.com/
urpils666.wordpress.com/
haunebu7.wordpress.com/
keltenkrieger3000.wordpress.com/
inge09.blog/
pfefferspraystore.wordpress.com/
diwini.wordpress.com/
moshpitscorner.wordpress.com/

Stand April 2017. Weitere folgen bestimmt (wiederum vielleicht auch nicht, das ist schließlich alles der gleiche Kram)
zum Thema Rebloggen siehe auch: https://ultimativefreiheitonline.wordpress.com/archivum/elaboratorium/notizbuchlein/#comment-1238


 

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14 Gedanken zu “Stille Post (An alle Kopisten, Pastaten und sonstigen Hersteller von Kopierpasteten)”

  1. *lol* Pravda hat sogar mein Intro und Outro übernommen…
    Das Intro überarbeitet und das Outro mit folgendem Inhalt:

    „Diese gesellschafts- & systemkritische Abhandlung – mit tiefgehendem Fokus auf Ursachen und Wirkungen der Diktatur – ist eine Volltextübernahme von der besten Seite im Internet, der ultimativen Freiheit Online, und entsprang Anno 2010 – also schon beinah im Pleistozän – der Feder des Werkskammertintenmeisters Jermain Foutre le Camp. Die erneute Hervorhebung als Gastbeitrag hier geschieht mit freundlicher Genehmigung des Werkskammertintenmeisters. Bei allfälligem Übernahme-Interesse wendet euch für die Erlaubnis bitte direkt an den Autor.“

    „hier und da hat man sogar den Eindruck, es seien mehrere unterschiedliche zusammengekleistert und vielleicht noch mit eigenen Worten ergänzt worden.“

    Hatte diesbezüglich auch schon einige Eindrücke… Und das zensierte Intro bestärkt diese noch…

    Dass der BRD-Schwindel die Seite privat gestellt hat, kann ich durchaus nachvollziehen. Allerdings haben sie sich da tatsächlich etwas gar ungeschickt ausgedrückt bei der Anmeldeerklärung… 😀

    Ps. Bei der deutschenlobby habe ich freie Kommentierbahn ohne Registrierung¿!?

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    • Na gut, immerhin hat deutschelobby ja einen Link zur Quelle druntergeschrieben. Daher habe ich mein vorheriges Urteil ein wenig abgelindert. Jedoch mußte ich zumindest mich zum Kommentieren dort einloggen, das heißt bei wordpress.com anmelden, obwohl ich bereits eingeloggt war und weiter geht’s nicht. Wollte ihn eigentlich auch nur darauf hinweisen, daß ihm beim Abkopieren ein Absatz verlustig gegangen ist und dadurch zwei Absätze zusammenhanglos ineinander verschmelzen. So versuche ich jetzt halt, ihn von hier aus darauf aufmerksam zu machen.

      Was pravda betrifft, da hat bereits schonmal ein abkopierter Autor etwas Ähnliches angemerkt:
      https://pravdatvcom.wordpress.com/about/#comment-30770 ,
      Darauf wurde vonseiten pravdas u.a. mit diesem Aufruf geantwortet:
      „Wir rufen alle Blogger, Schreiber, Leser und alle anderen Kreativen auf, nehmt unsere (!) Text verlinkt sie, oder verlinkt sie nicht, verfälscht sie, schreibt sie um, dichtet sie um, macht Musik daraus, malt die Texte aus, schneidet sie aus – Hauptsache verteilen, informieren und mobilisieren!“
      Da wollte ich dann wissen, wie das genau gemeint ist, insbesondere was sie bezüglich des Umschreiben- und Verfälschendürfens mit „unsere texte“ meinten – nicht daß ich hier aufgrund mangelnder Kennzeichnung aus Versehen noch einen Text umschreibe, dessen ursprünglicher Autor gar nicht damit einverstanden wäre.
      Darauf reagierte man auch kurz, jedoch war die Kommentarfolge dann diesbezüglich beendet, woraufhin ich eine nötige Antwort erst weiter unten habe nachfolgen lassen können.

      Im Grunde ist für mich die Sache damit erledigt und weitere Übernahmen relativ egal; ich wollte eigentlich nur herausfinden und verstehen, welche Ambition es tatsächlich ist, die diesem fortwährenden ungefragten Abkopieren ganzer Texte zugrunde liegt. Das Argument, man wolle hiermit in erster Linie dazu beitragen oder gar dazu verhelfen, die jeweiligen Informationen um ein Weiteres mehr zu verteilen, ist jedenfalls mindestens fadenscheinig.

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      • Ziemlich fragwürdiges und respektloses Verhalten von Pravda.

        Dein Schlussstatement gefällt mir.

        „Das Argument, man wolle hiermit in erster Linie dazu beitragen oder gar dazu verhelfen, die jeweiligen Informationen um ein Weiteres mehr zu verteilen, ist jedenfalls mindestens fadenscheinig.“

        Mehr als das. Gerade bei solcher Nutzerfrequenz ist es das mindeste wenn sie die Übernahmerechte eines Schreibers prüfen bzw. anfragen, bevor sie einfach etwas ungefragt klauen und evtl. sogar noch verfälschen. Sowas ist einfach respektlos.

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    • Auch der BRD Schwindel hate übrigens Dein Intro übernommen. Das kann man jetzt sehen, denn die Seite ist wieder öffentlich, wie ich heute bemerkt habe, aber die Kommentarfunktion ist ausgestellt. Vorgeblich wohl damit man beim Original kommentiert, nachgeblich vielleicht, weil es ja sein könnte, daß mal Beschwerden kommen. 🙂

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      • Hat er? Wow. Jetzt müssten sie nur noch mit der bekackten Klauerei aufhören und mal lernen selber Artikelwerke zu schreiben, dann nehm ich die vielleicht sogar in meine Linkliste in die Empfehlungen mit hinein. 😉

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  2. fini09 sagte:

    @Jermain Foutre Le Camp

    in einem Kommentar schrieb ich froh zu sein keine Blogger zu sein. Das moechte ich
    gern eroertern, weil das so nicht richtig von mir geschrieben war. Also, ich kann leider nicht schreiben, das ist der ‚Hauptgrund‘ warum ich keinen Blog habe. Die Schreibkunst ist mir nicht in die Wiege gelegt worden. Hinzu kommt dann (leider) auch noch, das ich das Bloggen bis vor einigen Jahren gar nicht kannte!! Deppert
    gewesen sicher?! Ein Glueck war, das ich mit dem ersten ‚Treffer‘ damals, zumindest
    sicher und zielfuehrend in keinem Mist gelandet bin. Darueber freue ich mich bis heute mehr als sehr! Ich sehe die Gedankenwiedergabe durch das Blog-schreiben befaehigter/gesegneter Geister als eine wahre Gabe. Eine Aufgabe zum Wohl von 99-99.9% der Weltbevoelkerung, welche auf diesem Wege erreicht werden koennen . Ebenso habe ich ganz grossen Respekt vor Ihrer ‚Ultimativen Freiheit Online‘ -UFO!!!

    Evident ist, das nach vielen Jahren des Schreibens sich eine gewisse Grenze aufzeigt, und Mensch schlicht genug davon hat, sicher wenn der Schreiber sich dazu mit anderen Blogschreibern auseinandersetzen ‚muss‘ welche keine, ich wuerde das ‚Anstands-regeln‘ nennen, simpel ausfuehren koennen/wollen.
    So viel zum obigen Thema. Vielen Dank.
    LG

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  3. fini09 sagte:

    Genau auf den Tag *5 Monate spaeter bin ich mir gar nicht mehr so sicher ob 99-99.9prozent der WBV erreicht werden; was fuer eine Vermessenheit meinerseits;

    Das war *5minus (end)- setzen !
    😉

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    • Wieso? 99-99.9%, das stimmt doch ungefähr. Es sei denn, Sie meinten 99 bis 99.9 % und nicht, wie es gemäß der ursprünglichen Zeichenbezeichnung ja hieße: 99 minus 99.9 %
      Egal dann auch, wie man die Rechnung macht:
      Meinten Sie 99 Prozent minus 99.9 Prozent, so wären wir bei minus 0.9 Prozent
      Und meinten Sie 99 Dingsbums minus 99.9 Prozent, so wären wir bei 0.099 Prozent (vom Dingsbums).

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  4. Also, 99.9% Leser zu erreichen ist unrealistisch, eher sehr viel weniger, das ist mir zwischenzeitlich klargeworden. Die Realitaet sieht anders aus.

    So ich einen Ihrer Artikel zum Verlinken posten moechte, frag ich vorher sicherheitshalber an.

    Vielen Dank 🙂

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