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Liebe Genderlogen, Genderasten, Genderanten, Genderinen und Genderinchen,
sehr versehrte Geschlechterinnen, Geschlechter und insgesamt Geschlechter*Innen,

lest doch bitte demnächst einmal das nachfolgend vorgestellte Büchlein und lernt daraus, daß euer genderöses Getue vor allem bei der Sprach-Genderei dem ehrbaren Ziel der Gleichberechtigung aller Geschlechter kein bißchen zum Guten dient und darüberhinaus erstens voller Grammatik- und Rechtschreibfehler ist und zweitens gar nicht angewendet werden kann, ohne diese und weitere Sprachverstörungen zu verursachen.
Es ist wie Salz in ein bereits gesalztes Mittagsmahl streuen (oder auch Abendmahl, das wäre dann auch das letzte), und obendrein noch so heftig alles durchzurühren, daß bis auf den arg versalzten Geschmack nichts von dem eigentlichen Gericht mehr übrig bleibt und wir es allein durch euer Zutun nur noch mit einem absolut ungenießbaren MischMasch zu tun hätten. Na wohl bekommt’s!
Ich könnte hier jetzt beim Auftischen meiner sehr berechtigten Vorwürfe noch viel dicker aufragen, aber erstens habe ich das schon oft genug getan und werde es zweitens wahrscheinlich doch wieder noch immer öfter tun, wenn ihr nicht bald zu Sinnen kommt!
Aber Stuß jetzt, heute bleibts mal nur bei dieser konkreten Lese-Empfehlung, hier also das Buch:

Die deutsche Sprache und ihre Geschlechter, Beiträge von Josef Bayer, Peter Eisenberg und Helmut Glück
Eine Dokumentation, herausgegeben von Jessica Ammer, Schriften der Stiftung Deutsche Sprache
Band 3, IFB Verlag Deutsche Sprache, (2017-) 2019, ISBN 978-3-942409-92-6

Buchausgabe 8,- €

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Die Stiftung Deutsche Sprache legt mit dem Band 3 ihrer Schriftenreihe eine Dokumentation von sieben Artikeln vor, die in der Auseinandersetzung um eine „geschlechtergerechte Sprache“ verfasst wurden. Sie sind zwischen 2017 und 2019 in großen Tageszeitungen erschienen. Ihre Autoren sind Fachleute für die Grammatik des Deutschen, die die einschlägigen sprachwissenschaftlichen Fakten einer breiten Leserschaft in einem verständlichen Deutsch dargelegt haben. Die Stiftung will damit allen, die keine Fachleute für die Grammatik des Deutschen sind, wesentliche sprachliche Sachverhalte verdeutlichen und grundsätzliche methodische Argumente zugänglich machen. (aus der Vorbemerkung)

Buchausgabe bestellbar unter:
>https://ifb-verlag.de/netzladen/die-deutsche-sprache-und-ihre-geschlechter-eine-dokumentation/
Hier auch als PDF kostenlos zu bekommen >https://www.stiftung-deutsche-sprache.de/ddsuig.pdf
Zu finden unter >https://www.stiftung-deutsche-sprache.de/projekte#buchprojekte

Daraus 2 Zitate:

Grammatik ist eine Strukturwissenschaft, und sie hat mit Weltanschauungen, Gefühlen oder gar Moral
nichts zu tun. Wer dies in Frage stellt, verabschiedet sich aus der Wissenschaft in die Beliebigkeit. Richtig und gut ist dann nur noch das, was gefällt, die Wissenschaft wird zum Störfaktor im juste milieu „progressiver“ Meinungen.

Und was wird aus Bäckerhandwerk, Bäckerlehrling usw.? Es ergeben sich Bäckerin- nenhandwerk, Bäckerinnenauszubildende*r usw. Wollen wir so etwas wirklich?
Für den Grammatiker ist das nur die Spitze des Eisbergs. So wenig wie in der Gentechnik kann man in einer natürlichen Sprache überblicken, was passiert, wenn man irgendwo beliebig ins System
hineingreift.

Zitatähnlichkeitspräsentationspodest:

… aber geht es ihnen nicht um Gleichstellung/Berechtigung/Wertigkeit, sondern um Gleichmacherei dieser beiden Aspekte (da sind wir nicht weit von der Genmanipulation entfernt) und Begründung einer neuen Gattung.
Quelle:
Gottgleiche Genmanipulations-Genderei (Römisch I)
oder eben:
Voll aufgefüllter Putzeimer gegen die angeblich geschlechtergerechte (gendergerechte) Stümpel-Sprache – mitsamt eines tief eingetunkten Wischlappens für jeden Leser um seine mit etlichen Gendersternen, Binnen-Is, Unterstrichen und anderen Kritzeleien übersäte Lese-Tafel von denselben zu bereinigen und so ein noch schlimmeres Diktat gegen die Menschheit im Ansatz zu verhindern

Die deutsche Sprache und ihre Geschlechter, Beiträge von Josef Bayer, Peter Eisenberg und Helmut Glück
Eine Dokumentation, herausgegeben von Jessica Ammer, Schriften der Stiftung Deutsche Sprache
Band 3, IFB Verlag Deutsche Sprache, (2017-) 2019, ISBN 978-3-942409-92-6

Buchausgabe 8,- €

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