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Herausgabe eines Entwurfs vom 19. März 2020 im Zuge meines Kommentars bei ScienceFiles am 17.03.2020. Einige Phrasen wurden seither noch zusätzlich hineingedrescht, zzgl. mancher Zusätze in den Kommentaren

Dieser Artikel wird gelegentlich hervorgehoben, weil ja nun inzwischen erlaubt ist zu denken, daß, wie einsichtige Wissenschaftler inzwischen vermelden, „Entwarnung die angebrachte Reaktion wäre“, die allerdings schon im April angebracht gewesen wäre, worauf neben vielen anderen auch wir, eben am 17.03 am genannten Orte, hingewiesen haben, was die hochleuchtenden Wissenschaftler und Zahlenmeister alldorten aber nicht tangierte, sondern dazu veranlasste, die Kritiker ihrer Panikschreiben pauschal abzuwimmeln und mit einigen ungerechtfertigten Verurteilungen zu versehen.


Der Raub von Bürgerrechten als Lösung des COVID-19 Problems? (Versuch einer Annäherung an die Frage, ob das Immunsystem eine Metapher für die Bürgerrechte sein kann

[visionärer]* Vorbedenk:

Zukunftsforschungsinstitute entwickeln in Hinblick auf mögliche weltumspannende Entwicklungen im Bereich Politik, Ökonomie, Ökologie gewisse denkbare Szenarien, auf die man sich mit entsprechenden Handlungsstrategien vorbereiten könnte, um nicht Opfer des Szenario zu werden oder um gar erfolgreich daraus hervorgehen zu können.  Besonders interessiert daran sind die Bereiche der staatstragenden Säulen; eine staatstragende Säule in Deutschland ist die „Wirtschaft“, also das Unternehmertum. Dort sind ohne Zweifel viele kluge Vordenker mit dabei und es sind mitnichten alles Monster. Aber es finden sich auch manchmal Vertreter, Sprecher, PR-Manager, die zwar zum Wohle der Wirtschaft unterwegens sind, doch vielleicht auch im Namen nochmal ganz anderer Institutionen. Und da wird den Wirtschaftszweigen und etlichen Unternehmern von manch einem auf dem Podeste stehenden bis durch den Saal turnenden Mikromeister eine Zukunft vorgemalt, die zwar in Bezug auf das (konstruierte) Szenario und die Auswirkungen auf die jew. Unternehmer und Betriebe realistisch eingeschätzt ist, doch sind es gleichfalls Szenarien, denen angeblich nur mit Lösungswegen zu begegnen ist, die wiederum von eben den ganz anderen Institutionen entwickelt werden; mitsamt der Mittel und Geräte … . Diese Mittel und Geräte gehen an den „Endkunden“, auf daß er sie gebrauche und davon abhängig werde, und, falls er sie nicht gebrauche, wohl auch nicht mehr „uptodate“ wäre – ähnlich vielleicht wie so ein Viruskiller* im PC. Auch kann man mal nachsehen, was für merkwürdige Lager z.Zt. allerorten errichtet werden.
Ende des Vorbedenks.
*das Strategiepapier des Innenministeriums z.B., geschweige denn der LukasKlaus vom WEF in Davos mit seinem Hightec-Scheiss, dem der Jingel-Bells BillyGates und hernach auch Vize-Weltführer Söder seit einiger Zeit schon hinterherkröcheln, war uns zum Zeitpunkt dieses einstmals vor etlichen Jährlein flugs hingeschmierten Vorbedenks noch nicht bekannt- auf diesen Unfug deuten die Worte aber wohl hin, daher haben sie endlich hier auch ihren Publikations-Wirt gefunden.
*Nachtrag 07.02.2021: Bill Gates will das „Gottes-Gen“ wegimpfen, QPress


Abhandlung

Im dem Artikel „COVID-19 als Vorwand zum Raub von Bürgerrechten“ [Link], zu finden auf der Internetseite ScienceFiles (die in etlichen Bereichen großartige Arbeit leistet, insbesondere im Bereich Gender– und CO2wahn, Brexit und andere mehr) wird unter anderem folgenden Überlegungen nachgegangen, und zwar, daß

I. die Corona-Krise als Vorwand genutzt werden könnte oder schon als Vorwand genutzt wird, um Bürgerrechte einzuschränken, was keine bloße Annahme, sondern eine berechtigte Befürchtung sei.

II. das Corona-Virus allerdings zu der fürchterlichen Erkrankung COVID-19 führt und extrem gefährlich und eben ein tödliches Virus mit hohem Ansteckungspotential ist; Zitat: „Was derzeit in Italien, im Iran, was in China, in den USA, in Frankreich, in Großbritannien, in Schweden, Norwegen, Finnland, in Österreich und den Niederlanden unterwegs ist, ist ein hochaggressives, ein tödliches Virus, das nicht nur das Potential hat, Millionen Opfer zu fordern, es hat auch ein nicht zu geringes Mutationspotential...“

Ausgehend von der Gültigkeit dessen, was unter Punkt II (im genannten Artikel ausführlich) besprochen wurde, wird dann geschlossen, daß die Maßnahmen, die bislang (bis Stand 19.3.) eingeführt bzw. verordnet wurden, um die Verbreitung zu stoppen, obschon sie auch als „Vorwand“ genutzt werden könnten, die Bürgerrechte einzuschränken, zwar nicht gerechtfertigt sind, aber irgendwo doch gerechtfertigt sind, ich weiß nicht genau, vielleicht meint man insgesamt vorübergehend.
Die ganze schriftliche Warnerei bringt ohnehin nichts, weder vor Viren, noch vor Machtstukturen, die uns nichts Gutes wollen; vielmehr müßte man ja handeln. Vorher aufklären, das ginge schriftlich vielleicht noch an und ein jeder, der es läse, wäre automatisch schon gewarnt. Derweil geschehen zwei Dinge (mindestens) nebeneinander zugleich: Bürgerrechtsbeseitigung (oder vorübergehende Einschränkung) zur Beseitigung (oder vorübergehenden Eindämmung) extrem gefährlicher Viren.

Kritische Nachfragen (siehe Hintergrund) bei ScienceFiles, wie das denn zusammengehe – kombiniert jedenfalls mit Zweifeln an Punkt 2 – werden äußerst unfreundlich abgeschmettert und man wird mit der Auflistung der Toten konfrontiert, für die man allein durch Infragestellung der Grundannahme um die Gefährlichkeit des Virus mitverantwortlich sei – während man die Maßnahmen die zur Einschränkung oder Abschaffung der Rechte führen, zwar anzweifeln sollte, zum Schutze der Gefährdeten oder Verhinderung von Millionen Opfern aber doch befolgen sollte (so verstehe ich SF jedenfalls) .

Hierbei und bei Betrachtung der gegebenen Annahmen kommt mir dann eines seltsam vor: Bei einem derart extrem gefährlichen Virus sind die (Präventiv-)Maßnahmen gegen die „Pandemie“ wohl nachvollziehbar (wenn man denkt, so könne die Übertragung eingedämmt werden). Genau dies wäre dann aber kein „Vorwand um Bürgerrechte einzuschränken“, sondern (zunächst)* eine durchs Recht gefertigte Maßnahme, um die Viirus-Verbreitung einzudämmen. Eine Befürchtung also, für die man nun Kontrolle dahingehend ausüben muß, daß die Maßnahmen auch angeordnet und befolgt werden.
*“zunächst“, da diese Überlegung noch weiter führt, siehe Kommentar vom 26. März

Nun kann das Virus aber als Vorwand (wie SF richtig aufführt) auch von denjenigen genutzt werden, die totalitäre Machtstrukturen durchzuringen versuchen – und die Maßnahmen zur Beseitigung des Virus zum Schutze der Gefährdeten und allem was daranhängt, wäre also pure Heuchelei. Vielmehr wird zum Schutze der Gefährdeten diesen und allen anderen das Recht verweigert. Punkt. Welches Recht? Alle Rechte – und wir könnten beim Recht auf Meinungsfreiheit beginnen, Versammlungsfreiheit, Recht auf körperliche Unversehrtheit, Recht auf Kultur und Bildung (und seien sie noch so fern von dem, was ich jedenfalls unter Kultur und Bildung verstehe) etc.
Also eigentlich alle Rechte. Nach Eindämmung des Virus und dem Rückgang der schlimmen Zahlen werden Quarantäne und Kontaktsperren wieder aufgehoben (und alle benehmen sich dann auch wieder wie Sau). Das ist sowieso klar.
Allerdings steigen die Zahlen beständig weiter, das muß man zugeben. Es wird ja auch zunehmend getestet. [Nachtrag September: was SF und andere jetzt erst kapiert haben und noch lange vehemment vom exponentiellen Wachstum sprachen, bzw. davor warnten].
Gestiegen ist da in der Summe dann eigentlich nicht viel, es schaut nur so aus. Man müßte wohl besser die gesamte Bevölkerung durchtesten, regelmäßig, immer wieder; und das scheint ja das Ziel zu sein. Dann alle ab zum Impfen. Die Zahlen sinken. Es sind nicht 40000 Tote innerhalb von 3 Monaten, sondern 20000 Tote. Ein voller Erfolg. Die restlichen 7 Milliarden Menschen atmen auf.
Zur Eindämmung des Virus wird aber möglicherweise auch noch darauf hin gearbeitet, das Bargeld abzuschaffen und eben Impfungen sowie Massentests (Wattestäbchen? Blutproben?) zur Pflicht zu machen. Sicher werden dann die Bürgerrechte wieder gelten, also im Cafe sitzen.
Auch herrscht dann wieder Versammlungsfreiheit. Vermummungsverbot gilt dann hingegen wieder; das ist derzeit ja nicht so.

Nun jedenfalls, diese „Bürgerrechte“ sind bedroht, auch wenn sie zum Vorwande vorübergehend aufgehoben werden. Das allein zu bedenken genügt aber nicht. Mit der Warnung vor dem „tödlichen Virus mit einem nicht zu geringen Mutationspotential“ werden nur die Symptome eines kranken Systems behandelt. Wer aber so überzogen mahnt, verliert komplett die Ursache aus den Augen und derart halbsichtig werden diesbezügliche Kritiker als „naiv“ gescholten. Dabei sagen die Mahner vor den Viren noch selbst, die Bekämpfung des Virus werde zum Vorwand genommen, Bürgerrechte einzuschränken. Stimmt ja auch, oder könnte ja auch stimmen, wäre ja denkbar.
Soche hinterlistigen Methoden würden wir aber gar nicht vermuten oder unterstellen, wenn die Machtstrukturen nachweislich ein Interesse am Wohl der einzelnen Bürger, sowie am Lande hätten und wir ihnen erfahrungsgemäß vertrauen könnten. Dieser Zustand ist jedoch gar nicht gegeben; daher: wer ist hier naiv? (Würde Micheal Corleone sagen, siehe Video) Sie nutzen es zwar als Vorwand, aber wenn die Virusgefahr beseitigt ist, wird alles wieder rechtens sein?

Die Formulierung „COVID-19 als Vorwand zum Raub von Bürgerrechten“ ist da also etwas ungeschickt, wenn man meint, die Gefahr des Virus sei wirklich gegeben und gar noch massiver, als es von den jeweiligen Institutionen gesagt wird, die es wiederum als Vorwand nutzen, die Rechte abzuschaffen.
Vielmehr könnte es doch besser heissen: Der Raub von Bürgerrechten als Lösung des COVID-19 Problems.
Das Ziel ist in beiden Formulierungen gleichsam benannt (Abschaffung der Bürgerrechte); die Prämisse ist aber jeweils unterschiedlich, denn beim ersten wird ja vorausgesetzt, den Rechts-Abschaffern sei das Virus gerade sehr gelegen gekommen (ganz Recht gewesen) und sie würden nun einfach zugreifen. Im andern Fall ist es eher so, daß dieses Vorhaben schon bestand, und ein Virus nun hergenommen wird, einerlei ob es extrem gefährlich und einerlei sogar, ob es die Ursache für den Tod der bislang an diesem Virus infizierten Menschen gewesen wäre! Machtstrukturen die das Virus zum Vorwand einsetzen, die „Bürgerrechte“ (viel zu tief gestapelt) abzuschaffen oder einzudämmen, nehmen das doch in Kauf; Tote sind ihnen doch Wurst.

Daher ergibt sich beim Überdenken von Lösungswegen eigentlich schon von Anfang an die Frage, wie könnte das Virus aufgehalten werden, ohne gleichzeitig die Bürgerrechte einzudämmen? (Da das Virus ja so oder so als Vorwand hierzu genutzt wird)

Noch wichtiger wäre hierbei die Folgefrage: Was von beidem verschwünde zuerst? Darauf dann die dritte Frage: Was von beidem hätte die Kraft jederzeit (und am liebsten ohne Tote) zurückzukehren?

Wohl eher das Virus, wenn man sieht, wie leicht sich die Bürgerrechte einschränken bzw. komplett abschaffen lassen.

Vielleicht wäre einer Lösung dieses Problems näher zu kommen, wenn man ganz andere gerechtfertigte Maßnahmen, als die uns nun aufgezwängten, ergriffen hätte. Welche das hätten sein können, das zu überlegen wäre weiterhin möglich, sie aber noch anzuwenden, dazu ist es „bis auf Weiteres“ zu spät, denn die nä. Grippe kommt bestimmt.

Daß die Bürgerrechte nur vorübergehend eingeschränkt werden, ist eine Hoffnung und die Wiederherstellung derselben eine Aufgabe für jeden und die kann eigentlich nur von denen getätigt werden, die gleichsam der alternativen Möglichkeit der Virus-Bekämpfung, bzw. Überwindung von Krankheiten folgen – welche bei Verlust der Bürgerrechte aber nicht mehr angewendet werden können.
Daher denkt SF zwar wissenschaftlich und ja auch menschenfreundlich, aber nicht weit genug; und ihren Vorgaben, wie zu handeln sei, wäre allenfalls zu folgen, wenn sich die führenden Köpfe von SF in der Machtposition unserer Regierung bzw. der Mächte befänden, die über unsere Köpfe hinweg Gesetze verabschieden. Als bloßes Sprachrohr und Vertreter kritischer Ansichten gegenüber machtvollen Institutionen hätten schreibende Gemüter sich ansonsten nach wie vor um den Schutz der Bürgerrechte zu kümmern, statt diejenigen indirekt der Beihilfe zur Tötung erkrankter Menschen zu beschuldigen, die das herrschende Politicum anzweifeln.

Hintergrund:

Auf meine unter einem andern Artikel bei SF eingereichte Nachfrage am 17.03. (noch vor dem Erscheinen des Artikels „COVID-19 als Vorwand zum Raub von Bürgerrechten“)  …

“Was ich mich dauernd frage: Wird mit der eindeutigen Festellung (im Labor) des Corona-Virus ebenso eindeutig festgestellt, daß der Mensch an diesem gestorben ist? Und wenn er daran gestorben ist, wäre es ihm auch bei einem stabileren Immunsystem so ergangen? Und warum rufen die besorgten Medien die Leute nicht dazu auf, daß es neben der Herumsprüherei mit Des-infoktionsmitteln auch nicht unwichtig wäre, ihr Immunsystem zu stärken, statt sich in Massenimpfung treiben zu lassen, welchselbige das Immunsystem (bei den Gesunden jedenfalls) eher schwächen würde?“

… kam es im gleichen Strange letztlich nur zu einer (indirekten) Antwort. Und zwar vom Chef des Obersten (italienischen) Gesundheitsinstitutes, Silvio Brusaferro, dort herbeizitiert vom Kommentator Christoph Horst (den SF dann gleich massiv anfeindete), und der also schrieb: “dass es in Italien wohl nur zwei Coronavirus-Opfer gibt, die außer Covid-19 keine anderen möglicherweise todbringenden Krankheiten hatten, und auch bei diesen beiden ist es noch nicht sicher. So jedenfalls der Chef des Obersten Gesundheitsinstitutes, Silvio Brusaferro, am 13. März 2020.”

Ich hab sodann mal nach der Quelle gesucht und so folgt hier nun (während es bei SF als Kommentar nicht mehr durchging) ein Auszug aus dem Ganzen:

Coronavirus: Iss, in Italia i decessi accertati finora per causa del Covid-19 sono solo due

Le persone morte a causa del coronavirus in Italia, che non presentavano altre patologie, potrebbero essere solo due. E’ quanto risulta dalle cartelle cliniche finora esaminate dall’Istituto superiore di sanità, secondo quanto riferito dal presidente dell’Istituto, Silvio Brusaferro, nel corso della conferenza stampa tenuta oggi presso la Protezione civile a Roma. “I pazienti deceduti positivi hanno una media di oltre 80 anni – 80,3 per l’esattezza – e sostanzialmente sono prevalentemente maschi”, ha detto Brusaferro. “Le donne sono il 25,8 per cento. L’età media dei deceduti è significativamente più alta rispetto agli altri positivi. Le fasce d’età superiori ai 70 anni, con un picco tra gli 80 e gli 89 anni. […] (Rin) © Agenzia Nova – Riproduzione riservata / link

Nachtrag: Das ganze auf Deutsch, übersetzt mit Hilfe von DeepL und MissKopfschüttel bei dudeweblog:
Coronavirus: Problem, in Italien gibt es bisher nur zwei Todesfälle aufgrund von Covid-19
„Die an Coronavirus in Italien gestorbenen Menschen, die keine weiteren Pathologien (Vorerkrankungen) aufwiesen, sind möglicherweise nur zwei gewesen. Dies geht aus den bisher vom Höheren Institut für Gesundheit untersuchten medizinischen Unterlagen hervor, wie der Präsident des Instituts, Silvio Brusaferro, während der Pressekonferenz, die heute im Zivilschutz in Rom stattfand, berichtete. „Die positiv verstorbenen Patienten haben ein Durchschnittsalter von über 80 Jahren – 80,3, um genau zu sein – und sind im Grunde überwiegend männlich“, sagte Brusaferro. „Der Frauenanteil beträgt 25,8%. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen ist deutlich höher als die anderen positiven Werte. Die Altersgruppen über 70 Jahre, mit einer Spitze zwischen 80 und 89 Jahren. Die meisten dieser Menschen sind Träger chronischer Krankheiten. Nur bei zwei Personen wurde bisher keine Pathologie festgestellt“, aber selbst in diesen beiden Fällen ist die Untersuchung der Unterlagen nicht abgeschlossen, so dass sich andere Todesursachen als Covid-19 ergeben können. Der Präsident der Ausgabe hat angegeben, dass bisher „etwas mehr als hundert medizinische Unterlagen“ aus Krankenhäusern in ganz Italien eingegangen sind.

Dies sind die ersten detaillierten Daten, die der Zivilschutz bisher über die Todesursachen von Coronavirus-Patienten zur Verfügung gestellt hat. Derzeit sind die Behörden nämlich nicht in der Lage, diejenigen, die an dem Virus gestorben sind, von denen zu unterscheiden, die stattdessen täglich der öffentlichen Meinung mitgeteilt werden, die aber meist Träger anderer schwerer Krankheiten waren und daher nicht an Covid-19 gestorben wären. Auf eine Frage der „Agenzia Nova“ hin konnte Brusaferro die genaue Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus nicht angeben. Der Professor stellte jedoch klar, dass nach den analysierten Daten die grosse Mehrheit der Opfer „schwerwiegende Pathologien aufwies und in einigen Fällen der Beginn einer Infektion der Atemwege leichter zum Tod führen kann“. Um diesen Punkt zu klären und echte Daten zu liefern, „werden wir bei der Beschaffung der Aufzeichnungen detailliertere Angaben machen. Die am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen sind jedoch die zerbrechlichen, die Träger von mehr Pathologien sind

Vorausgesetzt das, was er sagt, ließe sich medizinisch belegen (nicht statistisch, denn da irrt ihr ja eben!), so wären die Werte der vielen Tabellen (die mich immer an Medaillenspiegel erinnern, wie bei der Olympiade) ja im Hinblick auf die Ursache der Todesfälle kein Ausdruck verlässlicher mediz. Befunde, außer eben dem, das Corona in allen Fällen auch vorhanden war (bzw. diese Fälle in der Statisitk auftauchen).

Desweiteren wäre Corona also allenfalls eine Gefahr für die bereits Kranken, Gebrechlichen und Unterversorgten – und alle anderen, deren Immunsystem noch halbwegs funktioniert (wenigstens so gut, daß Corona ihnen nicht wirklich was anhaben kann) alle diese sollten nun zum Schutze der Immunschwachen bis zum obrigkeitlichen Widerruf vorsorglich zu Hause bleiben, (wo sie dann zum Beispiel aus Frust mit dem Rauchen und Saufen wieder anfangen)?
Sollte man nicht lieber politisch, wirtschaftlich und medial dafür Sorge tragen, daß die gesamte Bevölkerung ihr Immunsystem stärkt und bei durchaus notwendiger Beachtung bzw Neuerlernung von Hygiene-, Verhaltens- und vor allem Sittenregeln (zum Bsp. daß man nicht stinkender Weise auch noch andern auf die Pelle rückt) die Wirtschaft und Kultur am Leben erhält, statt sie pauschal wegzuschließen und voneinander zu trennen? Ich finde schon.

Nachtrag: Ich finde schon. Vor allem bei diesen Zahlen:

Aktuell sind WELTWEIT 198426 “Coronavirus Cases” festgestellt worden. Davon sind “7,987 Cases“ gestorben und 82763 haben sich wieder erholt (recovered) Das sind 90,750 “closed cases” und noch 107,676 “active cases”. Von diesen noch “active cases” ist der Zustand bei 6415 kritisch bis ernsthaft. Diese wären nun aber ohnehin ins Krankenhaus gekommen, sofern sie nicht schon etwas frühzeiteiger zum Arzt gegangen wären. Die anderen 101261 “noch active cases” hätten, einerlei wie alt oder gebrechlich sie sind, schon rein statisitisch gesehen, gute Chancen wieder zu „recovern“, teils sogar ohne überhaupt bemerkt zu haben, daß sie von einem tödlichen Virus befallen worden waren.

Das ist bedenkenswert. Vor allem wenn wir

„nochmal darauf hinweisen, dass wir alle Verstorbenen zählen, dass wir nicht unterscheiden zwischen Corona-Infizierten die gestorben sind und denen die wegen des Coronavirus gestorben sind“.
Angelo Borrelli, Leiter der Zivilschutzbehörde Italien. Gesendet in der tagesschau 21.3. 20Uhr, Video bei 10:30 min. https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-36251.html

Oder dieses ist auch gut:

„Hierin enthalten sind insbesondere hochbetagte Menschen, die meist multimorbide sind (also mehrere Krankheiten gleichzeitig aufweisen) und mit dem Corona-Virus infiziert werden. Und selbst bei diesen weiß man nicht, ob sie AM Corona-Virus oder MIT dem Corona-Virus verstorben sind“
Prof. Dr. David Matusiewicz, Dekan des Hochschulbereich Gesundheit & Soziales, Essen, Gründer Digital Health Academy, Offener Brief an die Corona-Hysteriker: Statistiken sind auf jeweiliges Gesundheitssystem zu beziehen

https://www.xing.com/news/insiders/articles/offener-brief-an-die-corona-hysteriker-statistiken-sind-auf-jeweiliges-gesundheitssystem-zu-beziehen-update-3021933

Fazit

Bei allem, was berechtigter Weise in alle Richtungen zu vermuten ist, bin ich bei meinen Überlegungen davon ausgegangen
daß das Corona-Virus existiert
daß es die Krankheit Covid-19, Lungenkrankheiten, andere (?) auslösen kann
daß es dazu nicht zwingend kommen muß
daß es überwiegend ältere und immunschwächere Menschen trifft, bzw. bislang traf
daß es aber häufiger geschehen ist als gewöhnlich, vorausgesetzt, es wurde richtig gezählt
daß das Immunsystem so oder so geschützt werden oder aufgebaut werden muß

Sonst weiß ich nichts zu vermuten.
Außer, daß das Immunsystem eigentlich auch eine Metapher für die Bürgerrechte sein kann und daß bei alledem eine Krankheit bislang gänzlich übersehen wurde: Während sich etliche Leute beim recovern aufgrund des verordneten social distancing im homeoffice betätigen, hoffen sie schon jetzt wieder auf die safe the date-Meldungen für kommende cometogether-meetings.


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