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Titel: Coronavirus to go
Untertitel: „Jede Kassierer:in freut sich, wenn sie zu Zeiten der Pandemie, kein Bargeld annehmen muss“
Arbeitstitel: Bitte zahlen Sie bargeldlos, nachdem Sie auch die von garantiert ausschließlich desinfozierten Kunden zuvor evtl. auch schon berührten und von Ihnen aufs selbstreinigende Fließband gelegten Waren ohne Mithilfe der Kassiererin eigenhändig über den Scanner gezogen haben
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Neulich wurde die Redaktion der Nachdenkseiten von einem Leser darauf aufmerksam gemacht, wie die Supermarktkette Kaufland neuerdings Ihre Kunden offensiv dazu auffordert, mit Karte statt mit Bargeld zu bezahlen. Die Nachdenkseiten berichteten dann auch gerne davon und ließen es sich nicht nehmen, hinter diesem Vorgehen eine Kampagne zur Beförderung der Bargeldabschaffung zu vermuten, der man sich entgegenzustellen habe, indem man dem Kaufland schlicht den Rücken kehrt, um dann eben woanders bar zu bezahlen:
„Zahlen Sie bar. Oder weichen Sie aus. Wir dürfen uns dieser Kampagne nicht beugen.“

Bei diesem schönen kleinen Protestaufruf wäre es dann auch geblieben, wenn nicht gleich darauf schon wieder jemand (vermutlich ein vom → Influencervirus Befallener) angestochen gekommen wäre, der von sich meinte, er hätte bei allem Verständnis für „die inhaltliche Kritik“ allerdings wohl eher doch kein Verständnis für die inhaltliche Kritik, denn die sei „derzeit unangemessen“. Ja, da hat er ganz bestimmt Recht. Schließlich ist die bargeldlose Bezahlung in Zeiten von Pest & Cholera ein Dienst an der keimfreien Konsum-Gesellschaft und somit ist die holde Ermahnung dieses mitdenkenden Bürgers dem Beitrag seines Vorgängers – bei  gleichzeitiger Verhinderung des gerade aufkeimenden Protests gegen Kaufland – unbedingt vorzuziehen, so wie eben auch derjenige in einer Warteschlange, der was Besseres im Sinne hat, als alle anderen Kunden (→ Kund:::I?inn:*en?)* vor ihm, denselben stets vorzuziehen wäre und zwar mitsamt dem Zeug, das er dort ablegt und hernach überall verbreitet:

>Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=58986<

Und so bezahlt er also per Karte (über Funk, um auch die Zifferntasten nicht zu berühren) und packt die von ausschließlich desinfozierten Konsumenten zuvor berührten Waren eigenhändig in die Tasche, die ja vorher von der Kassiererin vertrauensvoll angepackt und eigenhändig über den Scanner gezogen worden waren, und zwar nachdem auch er sie (die Waren) mit noch viel vertrauenswürdigeren Händen aufs obendrein total keimfreie Fließband gelegt hatte.
Astrein.

*Anmerkung: Wäre jener ziterte Leser nicht von dem Unfug der Genderlogie befallen, hätte ich für den Einwurf, so sinnlos er auch ist, ja noch Verständnis gehabt. So aber ist klar, daß hier schon von vornherein über einiges nicht wirklich nachgedacht wurde. Ein Komma in der genannten Überschrift ist überdies auch noch überflüssig.


Das wäre dem noch hinzuzufügen: Corona – die Letzte! bei Dudeweblog, von Misskopfschüttel, 04.03.20


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