Schlagwörter

, ,

Veröffentlicht am 14.07.2019
Runterscrollzeit: 8,09 Sekunden


Überraschung!

Homo sapiens früher als erwartet in Eurasien eingetroffen – Neandertaler*Innen weiterhin nicht in Sicht


Entgegen aller Erwartungen ist der Homo Sapiens nun doch schon in Eurasien eingetroffen. Während die Freude insbesondere bei den Prähysterikern groß ist, befürchten andere schon jetzt gesellschaftliche Konflikte aller Couleur und die Entstehung neuer sozialer Brennpunkte.

UFO-Nachrichtenreaktion, 13. Juli 2019


Wie der Nachrichtensender „Deutschlandfunk“ kürzlich titelte, ist nun der „Homo Sapiens deutlich früher als erwartet in Eurasien“ 1 eingetroffen. Eigentlich hatte man ihn nämlich später erwartet; und offenbar nicht so sehr daran gedacht, daß es dazu auch viel früher kommen könnte, als beispielsweise vermutet oder bislang angenommen.


Gesehen hat man ihn zwar noch nicht, aber einige herumliegende Schädel deuten bereits auf seine frühzeitige Ankunft hin. Das ist nämlich Brauch beim Homo Sapiens, wenn er gedenkt, irgendwo einzuwandern, wo andere schon leben. Er verstreut hier und da ein paar mitgebrachte Schädel seiner Vorfahren, so wie andere vielleicht das Land mit Fähnchen abstecken, bevor sie da samt Nachhut dann einziehen.

Neben ihm kamen anfangs zwar auch die Neandertaler*Innen in Frage, dort alsbald aufzutauchen, da aber die Neandertaler*Innen, die sich vor ihrer fatalen Vermischung mit dem Homo Sapiens noch häufig mit demselben geprügelt haben dürften, bekanntermaßen allesamt ausgestorben sind, kann es nur der Homo Sapiens sein, der seine Rückkunft in Eurasien nunmehr angekündigt hat. Während die Freude insbesondere bei den Prähysterikern groß ist, befürchten andere schon jetzt gesellschaftliche Konflikte aller Couleur und die Entstehung neuer sozialer Brennpunkte.

Hummus

Die ganze Angelegenheit ist nämlich von ziemlich großer Bedeutung, wenn man bedenkt, daß der ursprünglich aus Afrika herkommende Homo Sapiens als unser Vorfahr die Neandertaler*Innen einerseits verdrängt, andererseits sich aber auch mit ihnen vermischt hat, und wir es heutzutage in Anbetracht des Homo Sapiens eigentlich sowieso wieder nur mit uns selbst zu tun haben. So bekräftigt es auch der Deutschlandfunk, denn schließlich „gibt es heute nur noch uns, den anatomisch modernen Menschen – Homo sapiens.“ 2
Das ist nun Latein und heißt auf Deutsch allerdings weniger „anatomisch moderner“, als vielmehr verstehender, verständiger, weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch 3; beziehungswaise genderologisch korrekt formuliert: der/die/das verstehend*, verständig* Mensch, etc. und somit ergo et vulgo genderismus genderissimio neutralis: Homo Sapien sapienae sapienensis; wir wollen schließlich keine Geschlechter beleidigen, wenn wir von einer Menschengruppe sprechen, die sich aus Menschen unterschiedlichen Geschlechts zusammensetzt.

Doch, liebe Leser, die Bezeichnung Homo Sapien sapienae sapienensis wäre zwar genderologisch, nicht aber grammatikalisch korrekt, wie das eben so ist mit der Gendersprache, auf die der Deutschlandfunk Gottseidank verzichtet, was wir ihm besonders hoch anrechnen. Die Welt ist schließlich schon kompliziert genug, vor allem im Bereich Erbgut und Ahnenforschung. Gerade aber deshalb möchten wir hiermit vorschlagen, die ganze Zertrennung von zuvor verrührtem Mischmasch künftig zu unterlassen und sowohl den primitiven Homo Sapiens von vor 200000 Jahren, als auch den „anatomisch modernen“ Homo Sapiens von heute insgesamt, so wie überhaupt alles, was irgendwie nach Mensch aussieht, einfach nur noch Hummus zu nennen. Der Wurzelzweig homme für Mann/man, einen Menschen ohne Unterschied des Geschlechtes, bliebe ja weiterhin bestehen.

Land über

Dieses Eurasien ist übrigens ein kleines Land irgendwo zwischen Europa und Asien und nach wie vor geeignet zum Inselhüpfen für die Menschen aus Afrika, allwo sich auch unsere Homo-Sapiens-Vorfahren „entwickelt haben“ 4 , bevor sie aus großer „Wanderlust“ 5 (das Wandern ist des Müllers Lust) nach Eurasien stiefelten und auch heute wieder am liebsten auf den ansonsten völlig zwecklosen Inseln namens Lesbos, Samos, Chios, Leros, Kos 6 einfinden, wo man sich auf sein lang erwartetes Erscheinen schon längst entsprechend vorbereitet hat. Anfangs war allerdings Israel dafür vorgesehen, wie der Deutschlandfunk berichtete: „Auch fand dieses Zusammentreffen nicht in Israel statt.“ Vermutlich kam es aber nicht zu Stande, weil dort noch weiniger Platz ist und sich aus einem solchen Zusammentreffen nur selten ein verständiges weises, gescheites, kluges, vernünftiges Zusammenleben entwickelt.
Schließlich soll es auf dem Landstrich Eurasien schon lange zuvor auch Konflikte zwischen beiden Spezies gegeben haben, wobei Homo Sapiens mal wieder obsiegte, wie der Deutschlandfunk weiter berichtet, denn bald „verschwanden die Neandertaler bei einer weiteren Einwanderungswelle von Homo sapiens endgültig – bis auf ein paar Prozent Genmaterial, die sie bis heute in unserem genetischen Erbe durch Vermischung hinterlassen haben.“ 8  Von solchen brisanten Bemerkungen möchten wir uns aber distanzieren, könnte dadurch doch die Hoffnung etlicher neuerdings überall aufploppender Pop-Up-Populisten genährt werden, daß auch sie trotz massiver „Einwanderungswellen“ und durch Not-Erhaltung weniger Prozent Genmaterial nicht gänzlich aussterben werden.

Schlußsatz

Insgesamt ist die Lage aber viel zu vertrackt und kompliziert, als daß wir versichern könnten, mit obigen Text auch alle Sachverhalte richtig ausgelegt zu haben, doch können wir – ganz wir der Deutschlandfunk ja auch – getrost mit folgendem Schlußsatz enden:

„Die meisten Experten gehen davon aus, dass diese Interpretation plausibel ist.“ 9


Inspirationsquellen/ Links:

1,2,4,5,7,8,9: https://www.deutschlandfunk.de/schaedelfunde-in-griechenland-homo-sapiens-frueher-als.676.de.html?dram:article_id=453654

3: https://de.wikipedia.org/wiki/Mensch

6: https://www.deutschlandfunk.de/europas-vergessene-fluechtlinge-das-elend-in-den-lagern-auf.724.de.html?dram:article_id=443263

Hinweis: Sämtliche zitierten Text- und Satzteile aus dem genannten Artikel vom Deutschlandfunk haben wir komplett aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gerissen, um beim Leser eine Wirkung hervorzurufen, die vom Deutchlandfunk weder beabsichtigt war noch überhaupt herausgebildet wurde, sondern lediglich unserem Hang, Drang und Zwang entsprang, absolut sinnlose Texte voller Unfug zu erstellen.


Weiterführender Text zur evolutionären Themenkette Hummus-Homme-Homo-Mensch-Mann-man-jemand-niemand-jeder-der-er:
Wo man also man sagt, meint man man und woman zugleich, egal wo man herkommt


Andere Ultimative Fake-News-Online:


Dieser "Gefällt mir button" gefällt mir nicht Dieser "Gefällt mir nicht button" gefällt mir

TeilenDiesen Artikel auf facebook zu stellen wird hiermit eindrücklich verboten

Werbeanzeigen