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Na, ihr bräsigen Schüler I
vom 01. Mai 2019
wurde hier mit
Na, ihr bräsigen Schüler II

vom 23. Juli 2019 verkoppelt
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Na, ihr bräsigen Schüler,

habt ihr bei eurer von oberster Stelle genehmigten Schulschwänzerei im Rahmen der Klima-Rettung auch auf diesen Fakt einmal hingewiesen, wenigstens der Natur zuliebe?

Umweltzerstörung in 2018, Regenwald von der Fläche Englands zerstört
„Weltweit sind einer Studie zufolge im vergangenen Jahr zwölf Millionen Hektar an Tropenwald verloren gegangen. Das entspricht der Fläche Englands. Die Forscher warnen, das könne [!*] den Klimawandel beschleunigen.“
ARD vom 25.04.2019
* In diesem Fall ist die Sache mit der Wirkung des CO2 auf die Klimaerwärmung nämlich auf einmal nicht mehr ganz so sicher und erfordert offenbar auch keine weiteren Maßnahmen

Nee, habt ihr natürlich selbstverständlich nicht.

Zusätze:

So geht ihr nun also plötzlich demonstrieren. Nun gut, Demonstrationen sind in der Wahrheitsbewegung zwar verschrien, weil sich nach dem Demonstrieren eh nichts ändert – aber wer weiß, vielleicht ist das ja nicht so. Ist ja auch egal, nicht zur Schule zu gehen ist jedenfalls immer gut. Allerdings dann gegen etwas zu demonstrieren, das man tatsächlich wirklich überhaupt gar nicht ändern kann, wie zum Beispiel den Klimawandel, halte ich dann auch eher für sinnlos, weil das bringt ja nun wirklich nichts. Das wäre, als wolltet ihr gegen den Sonnenschein demonstrieren. Oder gegen das Herbstwetter. Wem aber an dem Klima, also auch an der Umwelt oder nennen wir es einfach an der Natur etwas gelegen ist, gegen was hätte er zu demonstrieren?
Gegen die Abholzung der Regenwälder vielleicht, gegen die Schändung und Vernichtung der Natur möglicherweise? Zum Beispiel gegen die gezielte Trockenlegung von Mooren, was auf dieser Erde am häufigsten und gewaltigsten in Indonesien, gleich danach in unserem grünen Europa geschieht?
Gegen das Fracking unter Umständen? Oder gegen den Erdöl-Raubau für militärische Zwecke vielleicht, insbesondere des US-Militärs, das mehr Erdöl benötigt, als manche Staaten für andere Zwecke?
Zitat: „Ein Viertel des weltweiten Kerosinverbrauchs versorgt die USAF-Flotte der fliegenden Tötungsmaschinen; 2006 verbrauchten sie so viel Treibstoff wie US-Flugzeuge während des Zweiten Weltkriegs (1941-1945) – erstaunliche 2,6 Milliarden Gallonen.“ NPR. News https://npr.news.eulu.info/2019/03/25/der-militaerische-angriff-auf-das-globale-klima/

Nachtrag 10/19: Oder wogegen sonst noch so? Gegen den Inlandseinsatz ausländischer Militärflugzeuge zum Beispiel? ihr seid doch gegen CO2-Asstosse, die absolut überflüssig sind. Jetzt gibt es zwar eine Maschine davon weniger, aber an der Sache ändert es nichts. Und euch fällt es nicht ein, dagegen konkret zu demonstrieren.

Oder gegen die Medien und Politiker und andere Marktschreier, wie Lehrer und etliche andere sich als besonders klug und gut dünkende Gelehrte? Nein darauf kommt ihr gar nicht, wie auch wenn ihr nicht selber denkt. Dabei könntet ihr das noch, im Gegensatz zu denen, die euch lehren, also an euch Lehrmeinungen weitertransportieren, könntet ihr das jedenfalls ganz bestimmt. Denkt doch mal einfach nach. Es ist doch ganz einfach. Daher, werte Schüler, schwänzt die Schule lieber für sinnvollere Zwecke, zum Beispiel, um in den Wald zu gehen, in den Park, eben ins Leben, auch ein Eis zu essen, na, was ihr wollt eben – und wenns im Jugendgefängnis endet, sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt. Also bleibt lieber pflichtgemäß in der Schule und tut eben dort etwas Sinnvolles, Unterrichtsverweigerung während des Unterrichts zum Beispiel (so verstosst ihr nicht gegen die Anwesenheitspflicht) oder Konzepte erarbeiten, wie die Natur sonst zu retten wäre, so was eben. Hier ein Vorschlag: Urbaner Gartenbau sowie Schulgärten / https://querdenkende.com


Na, ihr bräsigen Schüler, Teil II.
Veröffentlicht am 23. Juli 2019

Liebe Schüler plus bräsige Begleiter, hier mal eine Nachricht aus ferner Welt:

Zahlen, bitte! US-Drohnen – Sechs Millionen Flugstunden, Tausende Todesopfer
heise.de am 23.07.2019

„Vor 25 Jahren absolvierte die Predator-Drohne ihren Jungfernflug, wenig später sollte sie die US-Kriegsführung revolutionieren.
[…]
Im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet, in Somalia und dem Jemen hat New America dabei insgesamt 868 US-Drohnenangriffe ausgemacht, bei denen zwischen 5000 und fast 7000 Menschen getötet wurden. Davon seien zwischen 385 und 505 Zivilisten gewesen. Angesichts der Schwierigkeiten, diese Zahlen zusammenzutragen, dürften die wahren Opferzahlen höher liegen. Das Bureau of Investigative Journalism, das die Drohnenangriffe nicht von anderen US-Luftangriffen trennt und teilweise auch verdeckte Militäroperationen mitzählt, führt noch gesondert auf, dass zwischen 253 und 397 Kinder Opfer der weitgehend geheimen US-Kriege seit 2004 wurden. Die aktuellen Angriffe in Afghanistan, Pakistan und Somalia fanden demnach im Juli statt, im Jemen ist der jüngste vom 24. Juni.“
… → den ganzen Artikel lesen bei Heise.de

Der besagte 24. Juni war übrigens ein Samstag, also ein Tag nach eurem Schüler-Ausflug an jenem „Black Friday for future“ oder wie das heißt, der inzwischen ja wöchentlich stattfindet. Der nächste Schüler-Ausflug ist also in drei Tagen, da dürft ihr dann wieder schön für mehr Grün (Make the world green again! #FridaysForFuture) gegen CO2 (Merke: Man braucht mehr CO2 für eine grüne Erde) durch die Gegend laufen.

Schönen Freitag noch


Nachtrag 10/2019:

Dieses Bild, das mir doch recht als ein passendes Element für einen Beitrag erscheinen möchte, fand ich in einem der vielen inhaltlich sehr wertvollen ScienceFiles-Artikeln


Nachtrag: Im Übrigen ist eure Bewegung Black Friday for Future oder wie das heißt, keine spontaner Einfall einer beorgten Schülerin, sondern ein Geschäfts-Konzept, das bereits in 2015 von den Thinktanks „Club of Rome“ und „German Marshall Plan Foundation“ mitentwickelt wurde. Hier nachzulesen: → Das Geschäftsmodell Fridays for Future der Plant for the Planet Foundation des Club of Rome | ScienceScepitcalBlog am 26.04.2019


*Nachtrag:

Noch ein paar Drohnentote mehr: US-Drohne tötet mindestens 30 Erntehelfer*innen in Afghanistan (Gott sei Dank; es ist nicht an einem Freitag passiert)


Nachtrag 2020: Bei aller Kritik, werte Schüler, es gibt selbstverständlich etliche andere Leute mehr, die noch viel bräsiger sind und die für die Verbreitung des allgemeinen Bräsertums eigentlich verantwortlich sind; hier mehr davon:  Na Ihr bräsigen, vollgefressenen, westlichen Wohlstandsidioten, ist alles schön in der Komfortzone?


Alles zu Thema Klimawindelgeschwandel:


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