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(leicht erweitert seit Erst-VÖ)


Da bin ich ja mal sehr gespannt, ob die sogenannten → „Vielen“ in ihrem Engagement für Kunst und Kultur wohl etwas gegen die deutsche Literatur→ und die deutsche Sprache hätten. Das scheint zunächst eine weit hergeholte Annahme zu sein. Ich komme darauf zurück, bzw. wird sich dies als logischer Schluß dann von selbst ergeben.

„Die Vielen“ und alle ihre „Künstler*innen, Autor*innen“ aber auch Förderer*innen und eben Mitläufer*innen sind tatsächlich sehr sehr viele. Ich würde schätzen, daß inzwischen 90% der Kulturschaffenden*innen dieser Gruppierung angehören. Grund genug, dieser Vereinigung nicht beizutreten. Ein nächster Grund wäre die vorherrschende Farbe pink. Ein weiterer Grund wäre deren aufgezeigte Unkenntnis → von der deutschen Sprache.
Auch was Kultur bedeutet, ist dort mangelhaft definiert. Für die Einbeziehung anderer Kulturen bin ich sehr wohl, das kann sehr bereichernd sein, für alle Seiten. So auch für den Austausch zwischen den Kulturen. Nicht aber für den Austausch der Kulturen und so eben nicht für die Ausgrenzung der eigenen, ländlichen, nationalen, völkischen (Folklore zum Beispiel, ausländische bereichernd inbegriffen).
Wir werden sehen, welche Konsequenzen es also letztlich hat; ein individueller Ausstieg aus der Kultur-Szene könnte die Folge sein, vielleicht auch eine Konfrontation – jedoch bin ich der Rabulistik intellektueller Kopfpersonen mit → grün-pink-Einfärbung leider gar nicht gewachsen; demnach einstweilen schriftlich – mein Text hier ist noch lange nicht fertig, bin ich doch gerade erst auf diesen fatalen Mist gestossen.
Gegen das „völkisch-nationale“ (Dingsbums?) ist
→ man bei den Vielen also. Gilt das auch für andere Länder und Staaten? Oder nur hierzulande? Na, dann fragt mal die Syrer, Libanesen und andere in Deutschland lebende Menschen, was die davon halten. In was sollen sie sich denn integrieren? (= in ein größeres Ganzes eingliedern, einbeziehen, einfügen) Ins Undeutsche? Ins Europäische wohl etwa? (NATO läßt grüßen; man wirbt auf Werbeflächen derzeit für Frieden, ihr Heuchler! Kennt ihr nicht die Verträge, die unser neues Europam mit Amerikam hat? Bomben fürn Frieden!) Also wohin denn integrieren, nachdem emigriert? Kopfüber ins Genderöse vermutlich. Damit auch die Frauen mal gleichberechtigt sein dürfen, im deutschen Lande? Ja wie geht denn das alles zusammen. Ist ja hier schon das reinste Sackhüfen über Hindernisse. Das passt alles nicht so recht zusammen. Eure Ideologien sorgen nur für eines: Verwirrung! Unsicherheit. Und die Verunsicherten schließen sich dann dem größten Haufen an.
Nun es geht ihnen immerhin „um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen
.“ Jedenfalls um alle unter den „Vielen“. Da ist seit einiger Zeit → alles gut!? Bei den vielen unter den Einzeln-en ganz besonders. Plural, you know? Or is this too schulmeisterlich* for you? Ihr Schulmeister, ihr Schüler, ihr Lehrer and all you teacher*innen. Der die das wieso weshalb warum!
Ihr habt alle einen Hau! Ihr Vielen, ihr Meisten. So um 1939 waren es auch sehr Viele. Heil-Suchende. Die andern wurden ausgemerzt.

*In der allgemeinen Ansprache müßtest du Genderhirni es übrigens schulmeister*innenlich nennen oder möchtest du etwan Gefahr laufen, jemanden diskriminiert zu haben?


Hinweis: Dieser hingeschmissene Artikel dient nur der eigenen Rettung, um nicht alles in mich hineinzufressen. Unter Umständen wird noch weiter daran gearbeitet, was aber nicht feststeht und für die Meisten ohnehin kein Grund sein dürfte, hier nochmal vorbeizuschauen.


Nachtrag: Weitere Zusätze aus unten stehendem Kommentar:

Letztlich bin ich doch froh, daß diese Gruppierung von der Genderei befallen und offenbar überzeugt ist. Denn so ist ihre halbseitige Verblendung auch auf anderem Gebiete anzunehmen, einerlei womit sie sich befassen. Schließlich müssten sie, wenn ihre Genderei der Sprache denn allgemein verständlich und konsequent angewendet werden soll, auch die Vielen gendern. Da diese Genderei aber nicht auf einer logischen Regel, sondern auf einem Irrtum begründet ist, fallen sie automatisch der Willkür anheim, und gendern – ausgehend von ihrer Fehlauslegung der Endung -er im Bereich der Begriffe für geschlechtergemischte Gruppierung-en – dann auch einiges, aber nicht eben alles, was auf -en endet. Die Kund-en, zum Beispiel. Oder auch die Kurden. Die Viel-en aber nicht. Hier fängt es nämlich an zu haken, was beim gendern der Endung -er (Bäcker) noch nicht gleich auffällt, aber nicht weniger fehlerhaft ist.
Der Bäcker, die Bäckerin
Die vielen Bäcker. Oder die vielen Bäcker und Bäckerinnen.
Oder die Vereinigung der Bäcker. Oder die Vereinigung der Bäcker und Bäckerinnen.
Nicht aber die vielen Bäcker*innen. Denn das hiesse, daß die Pluralendung -er nur die männlichen Bäcker meinte und die Bäckerinnen ausschlösse. In dieser fälschlichen Annahme setzen sie ihre sonst gerechtfertigte Endung -innen hintenan, überkleben aber dann die von ihnen ebenfalls fälschlicherweise als geschlechtspezifisch gemutmaßte Endung -er mit einem Genderstern (und hernach auch alles, was mit -en endet). Sind also hierbei nicht einmal geschlechtergerecht*, da sie ja nun das vermeintlich männliche durch das vermeintlich weibliche er-setzen. Völlig irrewegig also.

*Was sie ja vortäuschender Weise vorgeben, denn sie möchten nicht Gleichberechtigung, sondern Gleichmacherei, also Neutralisierung der Geschlechter, zum einen im Menschen an sich, zum Vorlaufe aber in der Sprache, was ja schon, wie Du vermerktest, auf deren Unkenntnis oder Missachtung der Prinzipien von Genus und Sexus zurückzuführen ist. Da dies ins Sprachgebiet gehört, missachten sie, die sich nun Kulturschaffende nennen, das wichtigste Kulturgut überhaupt, nämlich die Sprache, in diesem Falle die Einheimische. Und deswegen sind sie konsequent gegen „rechts“.
Man kann also vermuten, daß sie mit mehreren Deckmänteln bekleidet sind. Und an den Rockzipfeln (Röcke wurden früher zuerst von Männern getragen) dieser Deckmäntel hängen die Hunderttausend Mitläufer und Mitläuferinnen.


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