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INHALT

Vorwort
-Kurzer Auszug aus Christoph Schoerers „New außgeputzte Sprach-posaun An die Unartigen Teutscher Sprach-Verderber“, 1648-
Teil I
Anleitung zum Gebrauch des Wischlappens zur Entfernung aller Binnen-Is, Gendersterne, dynamischen Unterstriche, etc.
Teil II
-Genderbüchlein Oder „Peſt-Buechlein“-
-Die gerechtergeschlechte Behandlung aller Mensch*Innen-
-Unbefugte Sprachveränderung und die Nähe zur Gen-Manipulation-
Teil III
-Von Täter*innen zu Opfer*innen – der aus Binnen-Is, Gendersternen, Unterstrichen resultierende Unfug-
-Das neumodische Gendern von etlichen Begriffen, insbesondere Berufsbezeichnungen, begründet sich auf einen Irrtum und ist nachweislich ein fehlerhaftes und somit überflüssiges Unterfangen
Eine Beweisführung in drei Teilen mitsamt den nötigen Erklärungen zu den Begriffen man Mensch, Person, jemand, niemand, jeder, keiner, manch einer, wer, mancher-
Teil IV
-„Wohl gegründeter Unterricht wie man die Wörter in der Hooch-deutschen Haupt-spraache rein und unverfälscht zuschreiben erlernen sol, 1645“-
-In influencers we trust-
Teil V
-Vorsicht bissige Hündin-
-Fußballerina des Jahres-
-Leitfaden gendergerechter Sprache zurück auf die Spule gewickelt-

Anhang
-Quellenangaben zu allen im Text befindlichen Verweisen-
-Kleines Kompendium einprägsamer Gebote aus obigem Gebiete-


Titel

Frisch aufgefüllter Putzeimer gegen die angeblich geschlechtergerechte (gendergerechte) Stümpel-Sprache –
mitsamt eines tief eingetunkten Wischlappens für jeden Leser
um seine mit etlichen Gendersternen, Binnen-Is, Unterstrichen und anderen Kritzeleien übersäte Lese-Tafel von denselben zu bereinigen und so ein noch schlimmeres Diktat gegen die Menschheit im Ansatz zu verhindern

allen putzmunteren Lesern ohne überzuschwappen dargereicht

von Jermain Foutre le Camp
anni domino 1748


Vorwort

Im nachfolgenden Auszug aus Christoph Schorers (1618-1671) Werk „Newe außgeputzte Sprach-posaun, An die Unartigen Teutscher Sprach-Verderber“ ist hauptsächlich vom seinerzeit sehr übertriebenen und zumeist überflüssigen Einzug französischer Begriffe und Floskeln in den deutschen Sprachgebrauch die Rede; ein Unterfangen, das der deutsche Adel in Nachäffung der französischen Conduite durchführte, aber auch gleich von etlichen Menschen aller Stände und Schichten sowohl im Text als auch in der Rede übernommen wurde, und nur durch vielfache Bemühung der Weitsichtigeren unter den Gelehrten zu jener Zeit und später aufgehalten oder in vernünftige Wege geleitet werden konnte.

Dieses vielseitige Thema haben wir bereits in unserem Findelgarten [1] zu behandeln angefangen, insbes. im Artikel Von der Einbürgerung ausländischer Worte in den deutschen Sprachgebrauch [2]

Mit dem Einzug (bzw. Einfall) der gendergerechten Sprache verhält es sich nun ganz ähnlich, wie damals mit der Viralmachung und volksbreiten Nachäffung eines jeden alamodischen und sprachverfälschenden Unfugs, den ich nicht ohne Zustimmung mancher Germanisten, Philologen und Anderer in der nachfolgenden Abhandlung umfassend auseinanderpflücken werde.
Zunächst möchte ich aber mit den Worten Christoph Schorers versuchen,

„… von der leichtfertigen Leichtſinnigkeit, und ſehr tieff beklaglichen Sprach-Verfälſchung etwas anzudeuten. Denn was es vor einen Zuſtand und Beſchaffenheit, zu dieſer unſerer Zeit mit der redlichen Teutſchen Sprach habe, das iſt nun leider mehr hell und klar an dem Tag, und darff nicht viel beſchreibens. […]

Wie ſchändlich, wie heßlich die edle und faſt Engel-Sprach mit außländiſchen und fremden Wörtern [oder heutzutage mit kindischen Genderzeichen] beſudelt, vermiſchet und verunreiniget werde, ſo gar, daß man kaum drey oder vier Wörter ohne Einmiſchung außländiſcher Zungen [oder heutzutage solcher Genderzeichen] reden kan, iſt offenbahr, und wird je leider! leider! mit täglichen Gips an die groſſe Tafel für jedermans Augen gemahlet.
Ja die Teutſche ſelbſt klicken und klacken ohn Unterlaß mit daran, daß man je ſehen ſol, wie verachtlich, wie bäuriſch und leichtſinnig dieſe LebZeit in Teutſchland ſich mit der Sprache befinde.
Aber eine Schande iſt es, […] daß dieſe unſere Teutſche Haupt- und Mutter-Sprach, als welche von Wörtern ſo ſchön, ſo weitläuffig, so rein, prächtig und vollkommen, mit allerhand Kipper-Wörtern ſo ſchändlicher Weiſe verunreiniget wird.
Ein jedes Land befleiſſiget ſich ſeine Sprach lauter und rein zu erhalten, aber die arme Teutſche, welche ohne das bey nahe ihre groſſe Freyheiten, Haab und Güter verloren, achten nicht hoch, auch ire herzliche Sprach zu verlieren, in dem ſie nicht allein ſelbige nicht lauter und rein fortplantzen, ſondern auch mit Fleiß frembder Wörter [oder heutzutage der gendergerechten Sprache] ſich gebrauchen, und mit dem Teutſchen vermiſchen […]
[…] Es iſt unſere Sprach dißmahlen in ein recht Kipper Jahr gerathen: Jeder beſchneidet, bestimmelt dieselbe wie er wil, gibt ihr einen halt und Zusatz wie er wil. Und wie ſolche leichte Müntzen, wie weiß ſie auch geſotten ſind, dannoch anderſt nichtes in ſich haben als Kupffer am halt: Alſo alle ſolche heutige Auffſchneidereyen, wie ſchön ſie äuſſerlichen Thon nach lauten, ſind im Hertzen doch nicht eines Drecks werth, […]

Schorer, Christoph (1618-1671), Newe außgeputzte Sprach-posaun/ An die Unartigen Teutscher Sprach-Verderber: Wie auch alle redliche auffrichtige Teutscher reinen und edlen Sprach lieb- und ehrende Herren für Verunreinigung der lieben Mutter-Sprach trewmeintlich warnend. / Außgeputzet durch Einen der redlichen/ alten/ Teutschen Sprache beygethanen Freund, Cölln, 1648, © Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, 2008
Quelldaten unter [3]

Hinweise
zu unserer Vorgehensweise bei der Transkription und warum das Schaft-s ( ſ ) hier beibehalten wird [4]
zu den hier aufgeführten Zitaten im Rahmen der Schranken des Urheberrechts [5]


TEIL I

Anleitung zum Gebrauch des Wischlappens zur Entfernung aller Binnen-Is, Gendersterne, Unterstriche, etc.

Wie manch ein Liebhaber von Internetpublikationen schon erschrocken festgestellt haben dürfte, wird seit einiger Zeit und immer häufiger das sogenannte Binnen-I (z.B. bei LeserInnen, BesucherInnen und dergl.) verwendet. Dagegen gibt es nun ein Hilfsmittel, das zwar nicht die Schadensverursacher zur Vernunft bringt und auch deren Texte nicht im Original verändert, doch es immerhin fertigbringt, dem Leser das jeweilige Wort so vor die Augen zu führen, als wäre es nie gendergerecht verschandelt worden.
Dieses Hilfsmittel ist ein Add-on für firefox und kommt unter dem Namen „Binnen-I be gone“ wie ein wunderwirksamer Wischlappen daher, um so manchen Genderauswuchs gleich auf dem Bildschirm just vor dem Auge des Betrachters wie von Zauberhand in die richtige Schreibweise zurück zu befördern.
Neben dem Binnen-I entfernt es übrigens auch den Genderstern (gern auch mal verwendet bei „Sunnit*innen & Schiit*innen“, siehe weiter unten) oder die Unterstrich-Variante (Mensch_Innen) und andere durch die Genderlogen eingeführte sprachverstörende Zeichen. Zusatz nach VÖ: Es ist übrigens kein Mittel zur Sabotage, sondern tatsächlich ein (noch nicht ganz ausgereiftes) Werkzeug zur Korrektur von etlichen durchs Gendern herbeigeführten Rechtschreibfehlern.

Hier kann man die Firefox Erweiterung herunterladen:

Mozilla Firefox, Add-ons: → Binnen-I be gone

Produktbeschreibung:
"... Dieses Add-on ermöglicht es, die meisten eingestreuten Binnen-Is 
auf besuchten Webseiten herauszufiltern um so eine bessere Lesbarkeit 
zu erreichen. Über einen Button kann die Filterung durch Binnen-I be 
gone schnell aktiviert & deaktiviert werden. Zudem können Sie über die 
Einstellungen im Add-ons-Manager Webseiten festlegen, die von der 
Filterung ausgenommen sein sollen ..." [6]

 Nach Installation erscheint in der Werkzeugleiste des Brausers sodann folgender Knopf:

Die Filterung kann jederzeit per Knopfdruck aktiviert oder deaktiviert werden. Folgende, ähnliche und weitere genderöse Unarten werden im angewählten Text sodann fix umgewandelt, von
falsch↓            in           richtig(er) ↓

Ja, und da kann einer in seinem Text so viele Binnen-Is, Gendersterne und Unterstriche verwendet haben, wie er will, dem glücklichen Leser wird es bei aktivierten Add-on schlicht und in der richtigen Schreibweise und (im jew. Kontext manchmal nur halbwegs) angemesseneren Form ausgeworfen.

Zur Qualitätsprüfung haben wir das ganze gleich mal auf der Internetseite „Geschickt gendern“[7] ausprobiert:

Hinweis:
Bei den Bildtafeln handelt es sich nicht um screenshots von der Internetseite Geschickt Gendern, sondern um Nachbildungen dessen, was man dort bei Anwendung des Binnen-I-be-gone wechselweise zu sehen bekäme

Binnen-I-be-gone nicht aktiviert

Binnen-I-be-gone aktiviert, Fehler beseitigt:

Nachgestellte Szene einer Passage bei geschicktgendern.de/vor-und-nachteile-gaengiger-schreibweisen/ unter Verwendung des Binnen-I-be-gone

Wer sich diese Auszüge nun genauer ansieht, wird allerdings feststellen, daß dort gar nicht mal jede gendergerechte Schreibweise unbedingt befürwortet wird, da oft „grammatikalische Schwierigkeiten“ entstünden und diese „gängigen [?!] Schreibweisen den Lesefluss eher stören“, wie man immerhin zugibt. So steht es jedenfalls beim obigen Beispiel dazugeschrieben. Ja, nun, was soll man dazu noch sagen?
Da könnte man ja auch über viele Mittel und Wege (zum Beispiel landesweit über sehr einflußreiche Universitäten) den Vorschlag viral machen, fürderhin solle man aus Liebe zur Menschheit beim Niessen nicht mehr die Hand vor den Mund halten, um dann 2 Jahre später einzulenken, daß diese (inzwischen!) „gängige“ Verhaltensweisen zu gesundheitlichen „Schwierigkeiten“ führen könnten oder zumindest die guten Sitten des Gemeinwesens „eher stören“ – ja, wer hat diesen Unfug denn erst auf die Tafel gekrakelt!

Noch dazu haben sie Rechnung mit dem Wirt gemacht, schließlich gibt es noch das jeder folgenschweren Vorlage folgende Volk, das ohne viel Nachdenkens gleich jeden Unfug mitmacht, bzw. weiterverbreitet, wovon die Allerschlimmsten mal wieder aus der Intellektuellengilde stammen und aus ihrem Einflußbereich heraus ihre LeserInnen oder Kund*innen plötzlich mit Gender-Sternchen, Binnen-Is und Unterstrichen versehen oder noch jedes Wort verunstalten, weil sie glauben, damit zur Gleichberechtigung der Geschlechter etwas beizutragen; was sie allerdings nichtmal tun, wie wir noch sehen werden. Ähnlich verhält es sich übrigens mit der fehlerhaften Verzerrung des Begriffs → man[8] durch Anfügung oder Vollersetzung des Wortes frau – was die gemeinten Männlein und Weiblein nämlich mehr trennt, als daß es sie in gleichwertiger Weise jemals zusammenführen würde, wie wir später nach beweisen werden.

Und nur deswegen schreibe ich diesen Text gleich mal noch länger weiter; wegen der Mitläufer, die solche Zeichensprache sogar dann noch verstreuen, obwohl sich selbst manch ein Genderbefürworter sie als störend empfindet oder gar von der Verwendung abrät. (wie weiter unten zu erfahren)
Doch bevor wir ihnen desto ausgiebiger dabei zur Hand gehen werden, hier noch zwei weitere Beispiele des fortschreitenden Irrewahns, diesmal in Bezug auf den Genderstern:

Beispiel 1

Wählen Sie dazu diesen Artikel [9] der alternativen Rutschtafel-Zeitung NEO-Press an, um dann mithilfe des Binnen-I-be-gone folgende leidtragende Gruppen vom Genderstern zu befreien:
Aktivist*innen, Diplomat*innen, Minister*innen, Rüstungslobbyist*innen, Vertreter*innen

Bitte beachten: Die „Fußgängerzone“ müssen Sie nicht befreien, hier war NEO-Press sehr nachlässig; dabei müsste es nach deren Logik doch Fußgänger*innenzone heißen. Ebenso unanständig verhielt sich NEO-Press gegenüber den „Staats- und Regierungschefs“ und den „Rüstungsproduzenten“, die sie -chef*innen und -produzent*innen hätten nennen müssen, wollten sie nicht als genderfeindlich eingestuft werden. Aber es ist ja auch nicht so einfach, nach jahrzehntelanger Befolgung der Rechtschreibregeln denselben von heute auf morgen zuwiderzulaufen.

Beispiel 2

Wählen Sie dazu diesen Artikel [10] der alternativen Sonntagszeitung Der Freitag an, um dann mithilfe des Binnen-I-be-gone folgende leidtragende Gruppen vom Genderstern zu befreien: Unterstützer*innen, Politiker*innen, Umweltschützer*innen, Aktivist*innen, Waldbewohner*innen, Polizist*innen.

Dazu bitte beachten:
Den Hambacher Forst Nachtrag: meta-link [1] werden Sie dabei nicht mehr retten können. Aber in diesem Bericht geht es auch nicht um die Abholzung oder Errettung eines Waldes (Natur) und auch geht es nicht unbedingt um die miteinander körperlich (Gewalt) und verbal (Politik) ringenden Menschen, sondern wohl um vorauseilende Rücksichtnahme auf möglicherweise verletzbare Geschlechterzugehörigkeitsbefindlichkeiten der sich gegenseitig aktiv Niederknüppelnden, sowie um manch eine eventuell mitlesende, sich nur „mitgemeinte“, nicht aber „miterwähnte“ und sodann höchst beleidigte Leberwurst-Genderperson.
(Ich stelle mir gerade vor, ein Redner begrüßt alle Anwesenden mit Liebe Gäste und jemand fühlt sich – wie die Genderlogen immer bejammern – nur „mitgemeint“, nicht aber „miterwähnt“. Was machen wir nur mit so jemandem? Extraordnärri begrüßen? Oder gar nicht erst einladen?)

Aber ich gebe zu, gerade auf diese (nur weniger auf dero Befindlichkeiten) sollte man zur Zeit besonders Acht geben… .
Besonders, wenn sie nun bald aus den Unis heraus schwirren und sich dann in etlichen Institutionen, Ämtern und Behörden niederlassen um Einfluß zu nehmen.


TEIL II.

Genderbüchlein Oder „Peſt-Buechlein“

Die gerechtergeschlechte Behandlung aller Mensch*Innen

Unbefugte Sprachveränderung und die Nähe zur Gen-Manipulation


Genderbüchlein

Oder
Peſt-Buechlein:
Kurtzer/ doch gruendlicher Unterricht
Von der jetztmalen ueber Teutſchland ſchwebenden gefaehrlichen
Seuche ungewisser [Sprach-] Peſtilentz.
In welchem wohlmeynend gezeiget wird/
Woher ſolche kommet/ wie ſie anſteckend und fortgepflantzet/ auch wie ſich […]
die/ welche mit ſolchen Peſt- oder Gender- inficirten [Text-] Patienten umgehen muͤſſen/ auch ſonſt jederman darbey zu verhalten habe: Nicht weniger auch/ wie man ſolche Seuche von ſich durch GOttes Gnade abwenden/ und darwider gluecklich præſerviren und curiren kan.
Alles nach der ſichereſt und bewaehrteſten Methode mit guten
und approbirten Huelff-Mitteln/ treulich entworffen/ und zu jeder-mans Nutzen und Gebrauch zum Druck befördert

[…]

NAchdem […] unſer geliebtes Vaterland Teutſcher Nation [und nun unser Schriftdeutsch] abermahl hin und wieder/ […] mit vielen Aussätzen [etlicher Stümpelsprachen] heimgeſuchet/ und die ſchwere […] Peſtilentz [der gendergerechten Sprache noch obendrauf] zugeſchicket/ welche bereits viel tauſend Menſchen [und nun etliche Schriften] hingeraffet; So ſeynd deßwegen alle umliegende Obrigkeiten nicht nur ernſtlich bemuehet/ ihre Unterthanen […] eifrigſt anzumahnen/ ſondern auch gute Fuerſorge zu thun/ damit ſolche anſteckende Seuche nicht muthwilliger und frevelender Weiſe in die noch reinen [Publikations-] Oerter getragen werden moechte: […] weßwegen auch faſt jederman fuer ſolcher Peſtilentziſchen Kranckheit furchtſam iſt/ auch Mittel und Wege ſuchet/ derſelben zu entfliehen/ oder aber ſich und die ſeinigen mit dienlichen Præſervativ-Mitteln zu verſehen […]

Aus Johann Jacob Bräunners: Pest-Büchlein. Frankfurt (Main), 1714
Quelldaten unter [11]

… und somit über das sogenannte Binnen-I, das mancher lt. wikipedia tatsächlich schon ein „phallisches I“ [12] genannt hat, wie ein „Præſervativ-Mittel“ gegen dieses offenbar sehr ansteckende Schreibverhalten zu stülpen und durch solche Behandlung die Verbreitung züchtig einzudämmen!


Die gerechtergeschlechte Behandlung
aller Mensch*innen*
(← das zweite * ist kein Genderstern, sondern ein Anmerkungszeichen)

*Anmerkung nach VÖ: Beachten Sie doch einmal diesen vortrefflichen Lesehinweis:
Von Menschen und Menschinnen (Warum männliche Professorinnen elitäre Kackscheiße sind , Virchblog 2013) [13]

Daß sich der gröbste Unfug manchmal so schnell im Volke verbreitet und im Lande Überhand nimmt, wie damals nicht vielleicht die schlimme Pest, aber zumindest doch aufgrund mangelhafter Verhütung die sogenannte Venus-Seuche (seinerzeit auch ‚Frantzose‘ [14] genannt) seine Kreise zieht, das kann man heutzutage nicht mehr allein dem natürlichen Lauf der Dinge oder der aufgrund unserer vielfachen Sünden ausgeteilten zorneswütigen Gottesrute und auch sonst keiner höher gestellten Instanz vollständig anlasten. Vielmehr sind doch die „Leute“ selber mit dafür verantwortlich, sprich der sogenannte Volksgeist, bzw. der schmale Geist der breiten Masse, also all jene, die gleich alles wie befehlsmäßig umsetzen, sobald es ihnen gewisse weltlenkende Instanzen 1x pro Woche vorsetzen.
Dies geschieht nicht nur über die Medien, dem Sprachrohr dieser unbenannten Instanzen, sondern über einige andere wortführende und taktgebende Anstalten, häufig begleitet von kulturell orientierten Stiftungen aber auch Wirtschaftsverbänden, die einem immer das vorkauen, was einem, der noch einigermaßen bei natürlichen Sinnen ist, auch gerade deswegen ziemlich geschmacklos oder verabscheuungswürdig vorkommt.

So verhält es sich größtenteils auch mit der so genannten gendergerechten (angeblich geschlechtergerechten) Sprache, die sich die Genderlogen nicht nur zur Selbstbespaßung ausdenken, sondern aufrund ihres häufig familienbedingten intellektuösen Herkömmens mithilfe der Genderstudies (s. dazu diese → Leseempfehlung bei Science Files [15a] aus deren zum besonderen Studium geeigneten Kategorie zum Thema Genderstudies [15b]) über die Universitäten ganz wie nebenbei zum Standard zunächst für die Akadämliker und bald für alle machen wollen.

Dafür, daß dieser Unfug dann eine allgemeine Zustimmung erfahren soll, möchten zwar die Leute gesorgt haben, die gerade noch in der Uni strebten und die jetzt schon, spätestens aber bald, ihr sicheres Positiönchen in eben diesen vorgemeldeten Instanzen (Politik/Wirtschaft/Medien) werden erreicht haben.

(So hat die Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) inzwischen gefordert, den Gender-Stern in den Duden aufzunehmen, was jedenfalls Klaus Peter Krause in seinem Artikel „Damit unsere Sprache nicht verkommt[16] herausgefunden hat).

Daß es aber zur Umsetzung und Anwendung dieser Vorgaben tatsächlich kommt, dafür sorgen letztlich alle, die diesen Unfug sofort befolgen.

Dabei ist in Bezug auf das Binnen-I doch festzustellen, daß sogar manch ein Genderloge auf dessen Untauglichkeit hinweist, wie ja in eingeschränkter Form die oben aufgezeigte Internetseite „Geschickt Gendern“.

Noch viel deutlicher aber macht es die Frauenbeauftragte der Uni München, die in ihrem „Leitfaden gendergerechter Sprache“ [17] nämlich sagt:

„Vermeiden Sie unbedingt Sparschreibungen (durch Schrägstriche, Klammern oder das Binnen-I).“ 

Habt ihr gehört, ihr Webseitenbetreiber? Dieser Vorschlag kommt zwar nicht mitten aus dem Zentrum der Genderei, aber es handelt sich immerhin um den Leitfaden gendergerechter Sprache für die Uni München. Ihr müßt nicht KundInnen schreiben. Auch nicht LeserInnen. Das ist eine Genderei, die selbst manche Genderisten nicht (mehr) mögen!

Und so ist es mal wieder, gleich neben den wortführenden Medien, nicht etwa das SchiedrichterIn Tobias Stieler aus Hamburg, und auch nicht das SchiedsrichterIn [18,19] Benjamin Cortus aus Röthenbach an der Pegnitz

Bemerkung am Rande:
Hiermit möchten wir der ARD vorschlagen, das Logo „Wir sind eins“
ab heute in „Wir sind römisch eins“ umzubenennen.

– sondern vor allem die ahnungslose Masse, die dieses selbst von Gender-Befürwortern angezweifelte Unding viral macht, weil sie – angeführt von etlichen sich darüber auch noch ungemein klugdünkenden Nachahmern – im nacheilenden Gehorsam eventuelle Befindlichkeiten bloß nicht verletzen möchte.

Insbesondere Lehrer sollen ja von dieser Binnen-Schifffahrt begeistert sein und nehmen dann ganze Klassen von SchülerInnen  mit auf diese Irrfahrt, um ihnen das Binnen-I dann einzutrichtern. („richtig“ gegendert müßte es in diesem Fall dann allerdings SchülernInnen heißen, ihr gelehrten Schwachköpfe). Dabei wehrt selbst der in allen Schulen allgegenwärtige Duden diesen Genderquatsch derzeit immer noch ab:

„Die Verwendung des großen I im Wortinnern (Binnen-I) entspricht nicht den Rechtschreibregeln,“  zitiert wikipedia gewohnt unvollständig [20]

derweil es die viel bessere Seite WikiMANNia [21] viel deutlicher macht:

„Die Duden-Redaktion stellt fest, dass „die Verwendung des großen I (auch Binnen-I) im Wortinnern weder den alten noch den neuen Rechtschreibregeln“ entspricht. Ein Großbuchstabe darf lediglich am Anfang eines Wortes stehen, außer bei kompletter Majuskelschreibweise. Der Duden rät deshalb von der Verwendung des Binnen-I ab.

Das Binnen-I kann nicht verwendet werden, aus folgenden Gründen:

  1. Im Singular verlangt es auch das Splitting des Artikels (der/die SchülerIn ist für seine/ihre Fehlstunden zur Verantwortung zu ziehen).
  2. Im Genitiv Singular und je nach Form des Substantives auch im Nominativ, Genitiv und Akkusativ Plural werden die korrekten Maskulinendungen übergangen: Des Schülers, der Schülerin – des/der SchülerIn.
  3. Beim Sprechen müssen die Formen auf -In oder -Innen aufgelöst werden, da sie sich nur im Schriftbild von den femininen Formen unterscheiden.
  4. Die Form mit -In entspricht (vor allem in der gesprochenen Sprache, vgl. Punkt 3.) eher der femininen Form und ist somit nicht zwingend als geschlechts­neutral zu betrachten. Für die Ausgewogenheit beider Geschlechter in Formulierungen ist sie also nicht befriedigend.“

Und während (oder solange) der Duden das sagt, der angeblich nur das aktuelle Sprachgebahren der Deutschen, bzw. der in Deutschland einigermaßen deutsch sprechenden Menschen, sammelt und abbildet

(häufig genug aber gewisse Sprachregelungen und Wortformationen als bereits allgemein gebräuchlich bekannt gibt, ohne daß die Sprachgemeinschaft sie bis dahin mehrheitlich angewandt hätte)

halten sich daran auch noch einige Genderbefürworter, wie eben:

  • die Internetseite Geschickt Gendern, die alle Binnen-Is, Gendersterne, Unterstriche u.a. als „gängige Schreibweisen die den Lesefluss eher stören“ bezeichnet und dabei auch noch „grammatikalischen Schwierigkeiten“ gegenübersteht, herrje
  •  oder der Leitfaden gendergerechter Sprache der Uni München, der eben rät: „Vermeiden Sie unbedingt Sparschreibungen (durch Schrägstriche, Klammern oder das Binnen-I)“
  •  aber auch zum Beispiel die gendersprechfreundliche Petra Harenbrock [22] („schöne Grüße an alle und ALLINEN“), die trocken feststellt:
    KundInnen: Entspricht nicht den Duden-Regeln.
    Helfer_innen: Entspricht nicht den Duden-Regeln.
    Arbeiter*innen: Entspricht nicht den Duden-Regeln
  • weitere (folgt)

Merkwürdig; die Genderzeichen sind nicht regelkonform, das Sprachgefühl wendet sich intuitiv davon ab und selbst manche Genderspezialisten teilen diesen Eindruck mit uns – und dennoch verwendet alle Welt die sprachverhunzelnden Binnen-Is und Gendersterne.
Wir haben schließlich Gutes damit im Sinn
, da muß ein wenig Willkür und Sittenwidrigkeit doch erlaubt sein, da macht die Beteiligung besonders viel Spaß, denn moralisch falsch machen kann man ja nichts, ist doch jede Form der Sprachverhunzung gerne gesehen. Wir schreiben, was der Computer hergibt und setzt er uns per Gendering Add-in* altbekannte Zeichen in mißbräuchlicher Manier zwischen die schönsten Worte, so hinterfragen wir das mal gar nicht. Nicht, daß wir bei Nichtbefolgung dieser Bevormundung am Ende noch irgendwelche Minderheiten verletzen, was?

*Zur Durchsuchung eines Worddokuments nach dort tat-sächlich so genannten „Bad Words“ gibt es inzwischen das unter Genderlogen viel umjubelte „Gendering-Add-In“ für Microsoft. Nach Auslöschung dieser dürften folglich nur „Good Words“ eingesetzt werden. Das wäre doch im Sinne des Neusprech „doppelplusgut[22a], oder nicht?

So dauert es dann auch nicht lang und schon gibt es die seltsamsten Auswüchse und Anwandlungen, zum Beispiel diese:

„Sie befeuerte einen Bürgerkrieg, indem sie Sunnit*innen und Schiit*innen mittels grausamster Anschläge gegeneinander aufhetzte.“ [23]

Na der werden die aufgehetzten „Sunnit*innen und Schiit*innen“ aber froh sein, daß wir sie in Deutschland bereits geschlechtergerecht behandeln, während sie irgendwoanders noch teilweise gesteinigt werden. Aber das können wir nunmal nicht gändern.


Unbefugte Sprachveränderung und die Nähe zur Gen-Manipulation

Durch tatkräftige Mitwirkung der Allgemeinheit und mit Unterstützung der Gelehrten und der Medien verselbstständigt sich dann der allgemeine Sprachmissbrauch bishin zur Irrsinnigkeit, die Masse erfreut sich an der bewilligten Anarchie, und nachdem sie ihr angebliches „Mitsprache-Recht“ bei anderen Themen durch Vernachlässigung ihrer Mit-Sprache recht häufig (haufenweise) in den Sand gesetzt hat, langt und schlägt sie nun desto begieriger zu.
Fleissig und geradezu besessen wird unter Berücksichtigung der Gendervorgaben in Foren diskutiert, Kommentare verfasst oder die eigene Webseiten rundum neu lektoriert. Nicht nur die wahrheitsverbreitende Blog-Gemeinschaft oder Tante Lisels Backrezepte.de, sondern auch etliche kleine und mittelständische Betriebe sind plötzlich davon befallen, die beim ständigen Bewerben ihrer Produkte aufgrund des leider existensbefähigenden Verkaufszwangs häufig ihre Verantwortung auch gegenüber der Sprache als Mittel der Kommunikation vernachlässigen, statt damit sorgsam und verantwortungsvoll umzugehen!
Neben dem, daß man sich aus Angst vor Repressionen einer zweifelhaften und heuchlerischen Vorgabe wie z.B. einer Datenschutt-Zerklärung [24] gleich vollständig unterwirft, nachdem man jahrelang die Daten der Kunden, Freunde, Freunde von Freunden und Freunde von befreundeteten Freunden sorglos quer durch alle Konsumschleudern weitergeleitet hat und dabei gelegentlich schwachsinnige safe the date Anglizyme [25] benützt, macht man selbstverständlich auch diesen Hibbelstranz (?!) gleich mit und schreibt nun plötzlich „liebe KundInnen“, statt „liebe Kunden“, nur weil man es anderswo so gesehen hat und sich vermutlich besonders modisch eloquent hervortun möchte.

Doch so willkürlich wie man jede kursierende Verhaltenskrankheit gleich auf jedes Ding anwendet, hält man sich auch an idiotische Vorgaben und schreibt also: HanderwerkerInnen, MaschinenbauerInnen, MüllerInnen, MeierInnen.
Daß es einige Befürworter des Binnen-I in diesem Fall allerdings gar nicht mal von ihm verlangen, da sie das Binnen-I selber doof finden, aber auch sonst dergleichen Zeichen unsinnig sind, weil das Präfix, nee Suffhicks, oder war es doch Idefix, ach egal: die Endsilbe -er eine Pluralform bedeutet, was die Genderei wiederum auch nicht erkennt, das hat man in allem nacheilenden Gehorsam gar nicht mitbekommen.
Ja, es war zu mancher Zeit durchaus gebräuchlich, die Frau des Müllers „die Müllerin“ zu nennen, und sprach man von der lieben Liese als Frau des Müllers Hans Müller, so sagte man: „ach, die Elisabeth Müllerin, die liebe Liese“. Ist Frau Müller heutzutage aber lieber im Berufszweig der Bäcker tätig, so ist sie durchaus eine Bäckerin und nicht im Bereich der BäckerInnen tätig, sondern gehört sie mit ihren Kollegen und Kolleginnen schon seit Ewigkeiten dem geschlechtergemischten Berufzweig (der Gruppe) der Bäcker an, die aus Bäckern und Bäckerinnen besteht, meine Damen und Herren, wir suchen noch weibliche und männliche Aushilfen, und nicht AushilfInnen, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Frauen und Männer, wollen Sie zwei gülden gebackene Brötchen oder soll ich sie in Wasser aufweichen, durchkneten und Ihnen den Klumpatsch dann so rüberreichen?

Will sagen, die Gleichbehandlung der Geschlechter ist auch in der Schriftsprache gar nicht neu; so wie übrigens nichts von dem, das bei der Genderei vernünftig klingt, wirklich neu ist. Neu ist nur, daß die Sprache zerhackstückelt werden darf und jedwede Form von Vermischung erlaubt sein soll, auch wenn sie gewissen Regeln zuwiderläuft. Ganz ähnlich eigentlich wie bei der↔Gen-Manipulation.


TEIL III.

-Von Täter*innen zu Opfer*innen – Der aus Binnen-Is, Gendersternen, Unterstrichen, etc resultierende Unfug-

-Das neumodische Gendern von etlichen Begriffen, insbesondere Berufsbezeichnungen, begründet sich auf einen Irrtum und ist nachweislich ein fehlerhaftes und somit überflüssiges Unterfangen Eine Beweisführung in drei Teilen mitsamt den nötigen Erklärungen zu den Begriffen man Mensch, Person, jemand, niemand, jeder, keiner, manch einer, wer, mancher-


Von Täter*innen zu Opfer*innen – Der aus Binnen-Is, Gendersternen, Unterstrichen, etc. resultierende Unfug

Also ich finde, wir sollten in einem Rundbrief an an alle weiblichen Mitarbeiter unserer Bäckerei (weiterhin) die Formulierung „liebe Bäckerinnen“ verwenden – und wenn die ganze Belegschaft anwesend ist, weiterhin „liebe Bäcker“ oder eben „liebe Bäcker und Bäckerinnen“, also falls männliche Kollegen ausdrücklich miterwähnt sein sollen.
Das ist schließlich was die Genderei andauernd anprangert: Man solle das vernachlässigte Geschlecht nicht nur „mitmeinen“, sondern mit erwähnen. Ja, kein Problem.
Wir haben im Deutschen eine Vielzahl an Möglichkeiten und können je nach angesprochenem Forum sogar unter etlichen Varianten auswählen. Selbst jemand, der ab heute nicht mehr sagen dürfen will, Ich geh mal eben zum Bäcker, könnte dann eben sagen: Ich geh mal eben zur Bäckerei, falls er sich aufgefordert fühlt, lieber zur weiblichen Bäckerei statt zum männlichen Bäcker gehen zu dürfen.
Trifft er dort auf eine Bäckerin oder vielmehr Verkäuferin, so hat er dieses Wort auch gleich im Kopfe parat, im Zweifelsfall könnte das neuerdings leider überall angesteckte Namenschild Auskunft über die Geschlechtzugehörigkeit der backenden PersonIn geben, allerdings nur, wenn da auch der Vorname beisteht. Steht dort allerdings geschrieben ‚A. Müller BackwarenverkäuferIN des Monats‘, so weiß er eben nicht, ob dasjenige, was ihm die Brötchen reicht, lieber weiblich oder männlich sein möchte.

Ist unter diesen wiederum ein Transsexueller(*in?) oder Transidentärer(*in?), so kann es sich getrost zu den Bäckern zählen, da diese Gruppen-Bezeichnung keine Unterschiede in Bezug auf die Geschlechterzugehörigkeit macht. Sie (die Berufsbezeichnung der Bäcker) ist sogesehen geschlechtslos, was will es denn mehr. Niemand wird (das wird hier noch nachgewiesen) dadurch in seinem Geschlechte abgewertet.
Zu dieser Verletzung kommt es wohl eher dann, wenn wir solche angeblich ja geschlechtspezifischen Bezeichnungen mit *Sternch**en, Unterstrich__en, oder geradezu satanisch anmutenden durchiXXungen verunstalten, ja sind wir hier denn im Horrorkabinett!?

Wer die Sprachbefehle der Genderlogen aber konsequent befolgen und sich in deren Sprache ausdrücken möchte, sollte sich sowieso zuerst einmal (von wegen ausdrücken) für das „ent_2gendern“ von Toiletten, WCs und Klos einsetzen, und zwar „zweigenderungsnormend“ – denn bei den grund_bex-dürfnissen fängt bekanntlich alles an.
Zur auslebung „seina und ihra“ sehr „künstl-x-schen“ creativität empfehle ich außerdem die teil_nahme an „ent_zweigendernden“ bis „ent_cisgendernden“ treffs “+ transxing_visions“, aus der jeda teilnehmer*In gewiss ganz „empowernd“ gestärkt wird und (sich) sogleich „trans-top“ fühlt!
Ja, auch du mein schatzIN! sollst dich doch „sonnenuntergangs-kitschig ver_ortend lachend“ immer „weitabewegen“ können, und musst es auch dein freundix weita_erzählen, denn „ich wir du wex? wir!“ alle_xy ! dürfen als aktivis_tinnen mitmachen, auch wir männerInnen unter den MenschInnen. Jawohlnein! Gemeinsam gegen rassixmus und beHinderung!

(einige in diesem vortrefflichen Gender-Reigen verwendeten Worte wurden teilweise original übernommen von der  Internetseite „x-art-splitta“, welche wir in unserem → offenen Brief an Frau x [26] bereits behandelt haben)

Und weil durch solche weitverbreitete Propaganda inzwischen ohne Rücksicht auf Sprachrichtigkeit etliche Binnen-Is, Gendersterne, Unterstriche und andere Schreibunarten überall dazwischen gepflanzt werden dürfen, kommt es dann zu weiteren Mißbildungen. Zum Beispiel:

-d*Politik*
Für der oder die Politiker. Man weiß es nicht genau.

-Prüfxs / Prüf** 
Diese sogenannte x- / *-Form ist der größte Schrei unter Genderlogen. Es schreit einen auch förmlich an.

-Autor°innen
Klar, man könnte statt eines Sternchens natürlich auch ein Temperaturzeichen verwenden – übrigens nicht zu verwechseln mit dem „masculine ordinal indicator“ º, der nämlich etwas größer ist, was man auch bemerkt haben müßte, hätte man beim gendergeilen Durchsuchen der Sonderzeichen mal etwas genauer hingeschaut:
degree sign: °
masculin ordinal indicator: º
Und wenn nun schon dieses Ding unbedingt zum Einsatz kommen soll, so müßte man dem selbstverständlich noch den „feminine ordinal indicator“ ª gleichberechtigt hinzufügen, demnach:
Autorªºinnen, bitte schön!

-die Frau_ , der Mann_, die Mutt_er
Sie machen sogar da ihre Zeichen, wo die Angelegenheit eigentlich klar ist. Nur damit das mal klar ist.

-Den ArbeiternInnen
Merke hierbei die kaum vorhandene Umständlichkeit:
Die ArbeiterInnen, aber den ArbeiternInnen.

-den zuständigen Abteilungsleitern*innen
Haben Sie den unwesentlichen Unterschied herausgehört? Liebe ArbeiterInnen richten Sie sich bitte nach den Abteilungsleitern*innen.
Hier müssen Sie das (ohnehin falsche) I nunmehr durch *i ersetzen, aufgrund der zuständigen; ist zwar idiotisch, aber Sie sollen auf jeden Fall das tun, was die eben in erster Linie wollen: Die deutsche Grammatik der Gender-Zeichensprache anpassen und zwar sofort, egal wie. Trauen Sie sich das zu? Immer die zutreffenden Genderzeichen anzuwenden und in jedem aller etlichen Fälle sowohl die Frauen mit einzubeziehen als auch auf möglicherweise vorhandene Transsexuelle oder Transidentäre hinzuweisen? Kurzum: Genus und Sexus zu vermischen und dennoch richtig anzuwenden?
Das wird zuletzt nicht sauber gelingen, es sei denn, man entferne eines von beiden gänzlich: Das Genus (und somit den Genuss) aus der Sprache oder den Sexus aus dem Menschen. Daß bei so einem radikalen Unterfangen umgehend etliche esoterische Klangschalen frenetisch zu klimpern anfangen, weil hier kurzer Hand und ohne viel Einsichtnahme die weiblichen und männlichen Aspekte innerhalb aller göttlichen Individueen in Gleichklang gebracht werden, stünde zudem zu befürchten.

-Archite_ktinnen
Wieso der dynamische Unterstrich nun plötzlich vor das k soll, statt hinter das t, das weiß auch keiner. Aber deswegen nennt man ihn vermutlich auch „dynamisch“.

-Die Ärztin* und der Krankenpfleger+
Diese Bezeichnung soll nämlich darauf hinweisen, daß es sich bei der Ärztin um eine Frau, bei dem Krankenpfleger aber um einen Mann gehandelt haben könnte, während sie oder er inzwischen möglicherweise das Geschlecht gewechselt hat oder gar geschlechtsneutral ist, wissen Sie. Bei dem Arzt+ und der Krankenpfleger*in oder so ähnlich wäre es dann evtl. andersrum; also im Zweifelsfall besser nachfragen, welches Geschlecht dereinst entfernt wurde, immer berrücksichtigendernd, daß es einen von Millionen treffen könnte, der es nicht nur vollzogen hat, sondern sich je nach Ansprache unter Umständen nicht erwähnt fühlen könnte.

-d*Mann*, d*Lesb*
Manches muß man manchmal mit Nachdruck sagen. Beziehungswaise schreiben.

Einige dieser Beispiele habe ich der Seite „Geschickt Gendern“ entnommen, auf der im dortigen Wörterbuch aber noch weiterer Unfug vorgeschlagen wird. So möchte man zum Beispiel den Anwalt in „Rechtsbeistand“ umbenennen, den Attentäter in „eine Person, die ein Attenat verübt“, den (oder die?) Apotheker in „Arzneikundige“ und die Christen in „Menschen christlichen Glaubens“.
Neben dem fragwürdigen Vorgehen, einen feststehenden Begriff schlicht durch eine bereits festgeschriebene Begriffs-Erklärung oder ein Synonym zu ersetzen, d.h. die Begriffs-Erklärung oder das Synonym praktisch zur Vernichtung des Begriffs zu mißbrauchen, sind diese Verbesserungsvorschläge selbstverständlich auch sonst haltloser Unfug.

Anwalt = Rechtsbeistand

Man solle also nicht mehr Anwalt sagen (dürfen), sondern „Rechtsbeistand“. Denn der Anwalt ist eindeutig männlicher als der Rechtsbeistand, sieht man doch!
Dennoch würde ich sicherheitshalber dafür plädieren, bei Verwendung dieses Synonyms in Richtung Frau Anwältin künftig lieber Frau Rechtsbeiständin zu sagen.

Attentäter = eine Person, die ein Attenat verübt
Apotheker = Arzneikundige

Ebenso wie schon beim obigen Bäcker verhält es sich mit dem Vorschlag, den Attentäter nicht etwa nur als „eine Person, die ein Attenat verübt“ zu beschreiben, sondern gleich in eine solche umzubenennen; man mißbraucht also wieder die Begriffs-Erklärung oder das Synonym zur Vernichtung des Begriffs. Zudem wird schlicht übergangen, daß wir im bekannten Einzelfall durchaus, und schon längst, zwischen weibl. und männl. Attentätern unterscheiden. War es eine Frau, sagen wir die Attentäterin. War es ein Mann, sagen wir der Attentäter (vergl. Mörder, Dieb, Idiot, uvm.).
Waren es aber mehrere Attentäter, so sind es die Attentäter, womit wir nicht auf etwas Spezifisches, also auf eine zu unterscheidende Eigenheit Bezug nehmen, sondern uns auf eine Klasse, Gattung oder Menge beziehen. Daher bleiben wir auch beim Sammelbegriff „Attentäter“, wenn es sich bei ihm oder ihr um einen bislang unbekannten Attentäter – das heißt um eine (Zahlwort!) bislang unbekannte Person – handelt. Wir bewegen uns im Plural schließlich in der geschlechtsneutralen Form, die wir aber durchaus ohne Genderzeichen spezifieren können, immer und in jedem Fall.
Und solange man denkt, mit Attentäter könne ausschließlich ein Mann gemeint sein, solange müßten wir auch davon ausgehen, daß mit Person ausschließlich eine Frau gemeint wäre, daher ist der Vorschlag „den Attentäter“ stattdessen gendergerecht „in eine Person, die ein Attentat verübt hat“ ersatzlos umzubennen, gleich doppelt idiotischer Unfug! *zu der Person mehr im Folgeteil „Das neumodische Gendern von etlichen Begriffen, insbesondere Berufsbezeichnungen, begründet sich auf einen Irrtum und ist nachweislich ein fehlerhaftes und somit überflüssiges Unterfangen“

Die Genderlogie aber möchte ihrem teils grundlegenden Irrtum folgend weitere Irrgetümer in die Sprache einbringen, sie also grundlegend verändern und da fängt man am besten dort an, wo sich alle Bewohner Deutschlands angesprochen fühlen: Bei den Erwerbstätigen wie auch den Erwerbslosen, also zunächst bei den Berufsbezeichnungen, in denen sie eine frauenfeindliche Pluralform zu entdecken meinen, und z.B. den Begriff Apotheker durch den Begriff Arzneikundige austauschen wollen. Ich bin zwar sehr dafür, gewisse Fremdworte durch (hier nur halbwegs) deutsche Begriffe zu ersetzen und gar einzubürgern [27] – Arzneikundige gefällt mir tatsächlich sogar besser; doch das ist ja nicht der Genderlogen Ansinnen. Vielmehr glauben sie, das Wort Apotheker im Plural (gleiches für Bäcker, Handwerker) beinhalte hinten das männliche Er, nur daher solle man es in Arzneikundige ummünzen (kippern). Diesem Argument folgend müssten sie allerdings, um konsequent der Ungerechtigkeit entgegenzuwirken, viele Wörter die auf -er enden, (sowie auch manche, die mit er- beginnen), aus dem Wortschatz streichen, oder zeichenweise verschandeln.

Und nun wird’s kompliziert. Denn, so ist dieses „er“ gemäß des Wörterbuchs von Johann Christoph Adelung (1732-1806) [28] zwar (aller Wahrscheinlichkeit nach) tatsächlich zurückzuführen auf den Begriff „Der Êr“ und demnach auf „ein Hauptwort, welches eines der ältesten in den Europäischen Sprachen ist, und einen Mann, besonders einen Ehemann bedeutet. […]
Doch neben dem, daß dieses Êr einmal „das persönliche Pronomen der dritten Person im männlichen Geschlechte“ ist, handelt es (!) gleichsam auch „Von dem Plural, der allen drey Geschlechtern gemein ist“.

Ich wiederhole: Das er im Plural ist allen drei Geschlechtern gemein.

Das heißt folgendes: Wenn wir von dem Geschlecht reden, so meinen wir das Geschlecht an sich oder alle Geschlechter. Wir können hier spezifisch das weibliche oder das männliche stets ausdrücklich angeben. Wenn wir aber von beiden zugleich sprechen, so sagen wir die Geschlechter. Die Endsilbe er macht die Mehrzahl deutlich und ist keine Bezeichnung des männlichen Geschlechts. So ist das bei allem, was daraus erfolgt.

Wer hier nun meint, dieses er vermittle aber zuletzt immer einen sehr männlichen Eindruck, der vergisst, daß es (dieses er) ebensowenig eine männliche Bezeichnung ist, wie der im Plural vorangestellte Artikel die (Geschlechter) eine weibliche, sondern ist es so, daß beide nunmehr auf den Plural, bzw. die Anzahl, verweisen, sehr gleichberechtigt sogar.

Wollten wir aber der Genderlogik dennoch folgen, müssten wir konsequenter Weise nicht nur stets die in Gattungsbezeichnungen verwendete Endsilbe -er (Bäcker, plural) gendern, sondern auch den vorangestellten Artikel die (Bäcker plural), oder nicht?
Das -er ist eine der gewöhnlichen Endungen des Plural, wie bei Kinder (das), Mütter (die), Väter (der), und ist ebensowenig geschlechterspezifisch zu bewerten wie der Artikel „der“, (und der Artikel die) denn sonst hätten wir nicht die Möglichkeit zu Formulierungen wie diese: im Kreise der Kinder, der Mütter, der Väter, der ideologischen Idioten, der idiotischen Ideologen, etc.
Wenn wir hier aber zu unterscheiden anfangen und Genus und Sexus verwechseln, dann gelangen wir bald ins Absurde (die Gendersprache ist nämlich absurd) und fordern zunächst einen Täter*innenschutz, hernach bitte aber auch einen Opfer*innenschutz, oder wie?!


Das neumodische Gendern von etlichen Begriffen, insbesondere Berufsbezeichnungen, begründet sich auf einen Irrtum und ist nachweislich ein fehlerhaftes und somit überflüssiges Unterfangen
Eine Beweisführung in drei Teilen mitsamt den nötigen Erklärungen zu den Begriffen man Mensch, Person, jemand, niemand, jeder, keiner, manch einer, wer, mancher

Einführung zur Beweisführung

Über den Begriff niemand“ sagte Johann Christoph Adelung (1732-1806) einst folgendes: „Es ist, wie jemand und jedermann, von der alten Verneinung ni und Mann, oder auch von dieser Verneinung und jemand zusammen gesetzt; daher es auch nur allein von Person gebraucht wird, indem Mann ehedem eine jede Person ohne Unterschied des Geschlechtes bedeutete.“
Neben dem, daß unser Wort man/Mann aus dem Vorläufer des Wortes Mensch hergeleitet wurde (was → hier ausführlicher behandelt wurde) ist mit obiger Erklärung gleichsam festgestellt worden, daß die Begriffe niemand und jemand geschlechtsneutrale Begriffe sind und (mal abgesehen davon, daß jedes moderne Gendern von Sprache ohnehin Schmu ist) keines Genderns bedürfen. Niemand bedeutet: kein Mensch, keine einzige Person, überhaupt keiner, nicht einer, nicht ein Einziger aus einer bestimmten Menge. So sagt man zunächst niemand anders als du. Oder niemand anderes als du. Durchaus ginge auch niemand anderer als du. Doch sagen wir Das würde sonst niemand tun, so heißt das auch das würde kaum jemand (kaum einer, keiner, kein anderer, doch niemand anderes) tun. Woraus weiter an jemand anderes zu denken wäre, insbesondere wenn jemand ander[e]s (seltener: anderer), nämlich jemand Fremdes an der Tür klopft. Erst wenn wir die Tür öffnen, wissen wir ob dieser Fremde, dieser Jemand, weiblich oder männlich ist. Wollte einer aber die Begriffe jemand oder niemand aufgrund von eingebildeten Unsicherheiten vermeiden, so soll er, statt diese Worte allen Menschen zu verbieten, doch einfach sagen: Etwas hat an der Tür geklopft; vielleicht ist es ja tatsächlich ein Monster.

Beweisführung erster Teil

Der Begriff man gehört (samt seiner Wurzel) zu den unbestimmten Pronomina, das Wort Frau nicht. Auch die resolute Vermeidung oder Zerhackstückelung der zunächst neutralen Pronomen jemand, niemand, jeder, keiner, manch einer, wer, mancher ist vor dem Hintergrund der Gleichberechtigung der Geschlechter grobschlächtiger Unfug.
Diese Worte bedürfen keiner Veränderung, sondern allenfalls oder manchen Falls einer jeweiligen Ergänzung oder Spezifizierung, also einer sprachlichen Verzierung, zu welcher wir allerdings mindestens seit 30 Jahren genügend Mittel und Wege haben, und zwar ohne jemals ein Binnen-I oder – außerhalb des bewährten / Schrägstrichs – sonst ein orthographisches Zeichen mißbrauchen zu müssen.
Dergleichen Vorschläge sind überflüssige, genderöse Hinzufügungen, die weniger zur gleichwertigen Behandlung und Benennung der Geschlechter, als vielmehr zur Störung des Sprachgefühls eingeführt werden.

Die sprachliche Gleichbehandlung im Angleich und vor dem Hintergrund der gelebten Gleichberechtigung von Mann und Frau ist keine neue Sache und keine Neuerung, die wir den Genderlogen zu verdanken haben. So stellten bereits im Jahr 1993 die beiden Autorinnen Marlis Hellinger und Christine Bierbach fest „dass praktikable Alternativen, die den Prinzipien der sprachlichen Gleichbehandlung folgen, im Deutschen entweder schon existieren oder ohne große Schwierigkeiten gebildet werden können.“ Nämlich ohne solche „Schwierigkeiten“, die der Internetseite Geschickt Gendern (s.o. Teil 1) beim geschickten verzwickten gendern nach eigener Aussage plötzlich begegneten … Herr im Himmel!
In ihren Richtlinien für einen nicht-sexisitischen Sprachgebrauch unter dem Titel „Eine Sprache für beide Geschlechter“[29] führen sie einige verständige Punkte sprachlicher Gleichbehandlung von Frauen und Männern auf und wenden sich dabei in Anlehnung verschiedener Resulotionen an all jene, die

„die deutsche Sprache professionell verwenden, sei es in der Schule oder in der Universität, im Parlament, in den Medien oder in den Behörden“
und somit
„an die Verfasserinnen und Verfasser von Lern- und Lehrmaterialien, Sachtexten, Radio- und Fernsehtexten, Wörterbüchern, Enzyklopädien, Reden und Vorträgen, Werbetexten sowie Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln jeglicher Art.“

So weit so gut, vielleicht verzeichneten wir seither sogar eine verbesserte Umgangsform (wenigstens) im Sprachgebrauch, z.B. mithilfe des sog. Splittings wie bei Kollegen und Kolleginnen, oder der einfachen Zufügung der Endsilbe -in, wie bei sehr geehrte Frau Botschafterin, statt, wie bis dahin noch gängig, Frau Botschafter, und dergleichen einsehbare Verbesserungsvorschläge.

Doch da es nun im Deutschen verhältnismäßig wenig wirklich geschlechtsneutrale Bezeichnungen gäbe (wie die Autorinnen meinen, was aber im tiefsten Grund ihres Herkommens nicht stimmt) verweisen auch sie auf weniger hinnehmbare Änderungen und vergreifen sich an den Begriff man, da auch sie dieses neutrale Pronomen fälschlicherweise auf das männliche Geschlecht zurückführen. Desweiteren gehören die beiden Autorinnen zu den Befürworten des Binnen-Is, der überflüssiger Unfug ist; aber – und das ist der zu lobpreisende Unterschied:
Erstens bemühten sie sich hierbei um eine ausgeglichene, statt wie heute durch die Genderei blindfischige pauschale Art der Binnen-I-Verteilung, und zweitens taten sie dies bereits im Jahre 1993. Doch hatte sich unmittelbar danach und in einem Zeitraum von mind. 20 Jahren trotz dieser noch verständigen Vorschläge weder das Binnen-I, noch die Vernichtung des neutralen Pronomens man und die weitere Vernichtung der neutralen Begriffe jemand, niemand, mancher etc. durchgesetzt. Oder es ist eben nur in angemessener Weise damit umgegangen worden, was wir allerdings dem intuitiven Sprachgefühl aller deutsch sprechenden und schreibenden Leute zu verdanken haben und aus deren Betätigung heraus sich eine Sprachentwicklung erst vollzieht, sich die Sprache also auf gebräuchliche (Brauch) Weise verändert.

So, und nachdem sich dieser Schmuh nicht durchgesetzt hat, kommen nun etliche Genderlogen plötzlich von überall angestochen und tun sich mit ihrer gendergerechten Sprachzerstückelung noch desto agressiver hervor, wobei zu erkennen ist, daß sie sich nur der Sprachverbesserungen bedienen, die sinnvoll und längst geläufig sind, um darüber zusätzlich und verstärkt die Missbildungen einzuführen, die sich eben nicht durchgesetzt haben, und nunmehr ein vermischtes Zeugs beider Teile zum Dauergebrauch in die Sprache eingeführt haben wollen, und zwar auf alles was sich nur gendern läßt.
Oder im Bild: Nehmen wir die Sprache als einen Wald, in dem es sich im besten Angleich an natürliche Entwicklungen gut leben ließe und wo für die Klärung vielfacher Schwieritäten längst gute Lösungen gefunden worden sind, so preschen die Genderlogen nun in diesen Wald, sammeln längst vermoderte Äste und Zweige auf, bauen dortheraus ein Stangenzelt, das nur mit Ideologen-Matsch und Gedanken-Mist zugekleistert stehenbleibt, und deklarieren dies als Hauptsteuerungszentrale, vor der sich alle Waldbewohner ab jetzt einzufinden und nach deren Vorgaben dahingehend zu richten haben, wie in dem Wald künftig miteinander umzugehen sei und obendrein welche altwüchsigen und sonst noch verehrten Pflanzen vor dem angeblichen aber trügerischen Hintergrund der Gleichberechtigung abzuholzen Nachtrag: meta-link [2] und noch obendreiner nach Zerhackung dieser unterschiedlichsten Gehölzer als ein neuer Haufen zu vermischen sei.

Nichts and’res tut die Genderlogie und dafür steht das Binnen-I,
und haben sie es nicht mehr gern, nehm‘ sie halt den Genderstern.

Beweisführung zweiter Teil

BotschafterIn oder Botschafter*in ist, wie wir gelernt haben, etwas ganz anderes als der Botschafter und die Botschafterin. Der Botschafter ist zunächst eine „maskuline Personenbezeichnung“, wie der Ingenieur, der Wähler, etc. Hier ist keine geschlechtsneutrale Bedeutung erkennbar, wie zum Beispiel bei ‚das Indiviuum‘, ‚das Mitglied‘, etc., welche allerdings „grammatische Neutra“ sind, aber dazu gleich mehr. Doch bei den nichtneutralen Bezeichnungen wie Botschafter können wir durch Anfügung der Endsilbe in, und in der Mehrzahl innen, stets und seit jeher der beklagten Nichterwähnung von Frauen entgegenwirken. Anders bei der Person. Diese nämlich, das weiß jeder sprachlich geschulte Genderbefürworter, gehört zu den wenigen „femininen Personenbezeichnungen“, die eine „geschlechtsneutrale Bedeutung“ haben. Demgegenüber haben wir die „geschlechtsneutralen maskulinen Personenbezeichnungen“, und dazu gehört z.B. der Mensch.

„Zu den wenigen femininen Personenbezeichnungen, die eine geschlechtsneutrale Bedeutung haben, gehören z.B. die Person, die Fachkraft; zu den geschlechtsneutralen maskulinen Personenbezeichnungen gehören z.B. der Mensch, der (Fernseh)star.“

So haben der Mensch und die Person zwar „eine geschlechtsneutrale Bedeutung“, gehören aber nicht zu den Neutralen, wie eben das Individuum oder das Senatsmitglied; [das] sind grammatische Neutra, die sowohl auf eine weibliche, wie eine männliche Person referieren können“.

Bis hierhin erscheint dies alles noch irgendwie nachvollziehbar zu sein. Es erscheint wirklich so, daß die deutsche Sprache nur über wenige geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen verfügt. Problematisch (für die Genderlogen) wird es daher ab dem Punkt, an dem sich eine Person, oder ein Mensch, ins Berufsfeld oder eine andere Form von Gruppierung begibt oder in sonstwelchen Bereichen betätigt und da mangelt es offenbar an geschlechtsneutralen Begriffen, die beide Geschlechter beinhalten, wie bei dem Mensch, wie bei der Person, wie bei dem Mitglied, wie bei der Führungskraft.
Der Botschafter, Ingenieur, Handwerker, etc. sei nicht geschlechtsneutral, sondern eine maskuline Personenbezeichnung (eigentl. Berufsbezeichnung). Nicht so das Mitglied, welches ja ein grammatisches Neutra ist. Hier verbietet sich daher, so sagt die Genderlogie, die Begrüßung Mitglieder und Mitgliederinnen. Was können wir stattdessen sagen? Anhänger? Nun, dazu würde ich demnach auch den Fan zählen. The fan wird im Deutschen zu dem Anhänger. Der Anhänger wäre also, ebenso wie der Star, zu den geschlechtsneutralen maskulinen Personenbezeichnungen hinzuzuzählen. Ein weiblicher Fan ist keine Fanin, aber ein weiblicher Anhänger, das Mädchen Astrid-Erna Müller-Meier zum Beispiel wäre ein weiblicher Anhänger. Das wäre gendergerecht formuliert, oder nicht? Wohl eher nicht, wenn Sie genau hinsehen: Ein weiblicher Anhänger. Das Mitglied wäre also besser, als Anhänger, da Mitglied, trotz Glied, ein Neutra ist?
Tja, also ich weiß nicht, ich verstehe die Genderlogik da nicht ganz. Mitgliedin, Personin, Menschin, das verbietet die Genderei jedenfalls, mit Recht, denn sie erkennt zumindest hier, daß Genera nichts mit der maskulinen und feminien Sexualzugehörigkeit zu tun haben. Erst ab dem Punkt einer Tätigkeit wollen sie deutlichere sprachliche Verweise bezüglich der Unterschiede erkennen. Seltsamer Weise. Sie glauben, die ungerechte Behandlung der Frauen zeige sich in der deutschen Sprache und ihre zurecht eingeforderte Gleichberechtigung müsse über die Sprache deutlich gemacht werden.
Sie wittern den Ausdruck dieser ungerechten Behandlung aber in einem Gebiet, die bereits am Ausgangspunkte (welcher übrigens immer der Eingangspunkt ist) Eindeutigkeit walten läßt; und da löst sich die Chose nun auf:

Der Mensch ist dem Geschlechte nach entweder männlich oder weiblich. Und selbst wenn er beides ist, ist dieser Mensch ein Mensch. Der Mensch, das ist eine Einzahl und die Menschen, das ist eine Mehrzahl. Die Genderei denkt diese Vorbestimmung aber nicht vernünftig weiter. Würde sie das nämlich tun, wäre jede Form des heutigen Genderns als etwas durchweg Fehlerhaftes und somit Überflüssiges entlarvt. Was sodann hier erkennbar gemacht wird:

Beweisführung dritter Teil
Aufgrund ihrer Komplexe mit dem eigenen Sexus kommen viele Genderbefürworter auf die ausfluchtartige Idee, das Genus im Wort verändern zu müssen, da sich hier die Benachteiligung in der Sprache niederschlage. Selbst die Paragrafen in den Gesetzbüchern, die von der Gleichberechtigung der Geschlechter handeln und eine Benachteiligung oder Bevorzugung des einen vor dem andern verbieten, selbst diese müssten der Genderlogen-Logik nach umgeschrieben werden. Insbesondere stört sie die Formulierung dieses Paragrafs:

Niemand darf wegen seines Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt werden.“

Hier kommen wir nun endlich dem Problem in der ganzen Angelegenheit sehr nahe – und werden auch auf den Kernpunkt stossen, der zugleich zur Lösung des Problems führt; einem Problem, dem auch schon die beiden Autorinnen Marlis Hellinger und Christine Bierbach in ihren erwähnten Buch „Eine Sprache für beide Geschlechter“ gegenüber standen – die Lösung aber ebenfalls nicht entdeckten. Wobei man ihnen zugute halten sollte, daß sie sich insgesamt noch in moderater Weise mit dem Thema auseinandersetzten. Schließlich war da auch vom Gendern noch keine Rede, sondern vom nicht-sexistischen Sprachgebrauch, was etwas gänzlich anderes ist, als das heutige Gendern, wie wir bereits in den Vorkapiteln festgestellt haben.

Dennoch unterliegen auch sie dem Trugschluss, das Pronom ‚Niemand‘ könne hier geschlechtsspezifisch ausgelegt werden und es könnte so verstanden werden, daß nur die Männer gemeint seien. Sie stören sich dabei allerdings weniger an dem (wie sie selber erkennen) „neutralen Pronom Niemand“, als vielmehr an das darauf bezogene „der“. Statt „Niemand, der …“ fordern sie durch „Splitting des Possessivpronomens“ die Formulierung „Niemand darf wegen seines oder ihres Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt werden.“
Das ist zwar nun völlig überflüssig, wie man noch sehen wird, aber ok, Paragrafen sollten schon eindeutig formuliert sein und man muß allen fehlerhaften Auslegemöglichkeiten bereits per eindeutiger Begriffswahl vorgreifen, das ist jedenfalls, was sie hier um der guten Sache Wilen immerhin versuchen.
Gleich im nächsten Beispiel stören sie sich aber bei der Formulierung „Da gab es keinen, der nicht zupacken wollte“ an dem Wort keinen/keiner. Stattdessen sei es besser zu sagen: „Da gab es niemand, die oder der nicht zupacken wollte“. Was sie hier nun empfehlen ist die „Ersetzung der maskulinen Form ‚keinen‘ durch das neutrale Pronomen ’niemand‘; danach pronominales Splitting.“
Ob wir also Keiner oder Niemand sagen, immer sollten wir ein pronominales Splitting vornehmen, also ‚die/der‘ oder seines/ihres hinzufügen. Besser als Keiner sei aber stets Niemand, denn Keiner sei ausnahmlos maskulin und niemand neutral. Sozusagen. Das trifft es nämlich genau, bzw. kann man nun erkennen: Sie befinden sich bereits im Gendergestrüpp, aus dem die Genderlogen von heutzutage allerdings einen noch viel schlimmeren Dschungel gemacht haben, ein undurchsichtiges Gebiet, wo sie nicht nur Genus und Sexus nicht voneinander unterscheiden können oder wollen, sondern die grundlegenden Wurzeln nie beachten. Dabei ragen sie schon seit jeher ganz deutlich aus dem Boden.

Die Genderlogen hocken genau auf dieser Wurzel oder krauchen um sie herum und erkennen sie nicht oder werden, so steht zu befürchten, die Wurzel noch ausgraben und abtöten; im Augenblick aber scheuen sie sich nur genau hinzusehen, und zwar scheuen sie sich, statt des Niemand und des Keinen, schlicht das Wort Mensch einzusetzen, beziehungs-weise: von Menschen zu sprechen.

Dies wäre aber die einzige sinnvolle Forderung, wollte man z.b. und nicht zuletzt an der Eindeutigkeit eines Gesetztextes etwas verbessern.

Niemand darf wegen seines Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt werden
=
Niemand darf wegen seines oder ihres Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt werden
=
Kein Mensch darf wegen seines Geschlechts oder ihres benachteiligt oder bevorzugt werden
=
Kein Mensch darf wegen seines Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt werden

Doch sie scheuen den Einsatz des Wortes Mensch aus gutem Grund, bzw. würde ansonsten offenbar werden, daß sie sich grundlegend irren und ihre gesamte Theorie auf einem Irrtum basiert. Denn es verhält sich so: Würde man den Begriff Niemand mit den Begriff Mensch ersetzen, so würde schließlich das gleiche Problem auftreten. Kein Mensch der… ist das gleiche und bedeutet dasselbe wie Niemand der… Hier wird eben offenbar, daß die Sprache nicht den Unterschied macht, den die Genderlogen dort zu entdecken glauben.
Oder um es mit Johann Christoph Adelung zu sagen:

Erstens:

Niemand [Adelung 503-504] [30] Genit. niemands, Dat. und Accus.
niemand und niemanden, ein persönliches Fürwort, welches nur im Singular üblich ist,
und eine Ausschließung einer jeden Person bezeichnet,
kein Mann, das ist: kein Mensch [darf wg. seines Geschlechts…etc., Anm. des Autors];
Niemand hat Gott je gesehen. Es kam niemand. Nun will es niemand gethan haben.
[…]

Zweitens

Jemand, [Adelung 1431-1432] [31]
ein persönliches Pronomen, welches nur im Singular üblich ist, und eine unbestimmte Person bezeichnet, d. i. eine Person, von welcher man nichts weiter bestimmen kann, oder will, als daß es eine Person ist, ein Mensch;
[…]
Ist jemand da? Es ist jemand da, der uns sprechen will. Seine Frau oder sonst jemand. Wenn es jemand von ihnen hören sollte. Jemand von unsern Freunden.
 […] Es ist jemand Fremdes da, ein Fremder. Ich sahe jemand Vornehmes kommen. […]“

So, und nun könnten die Gelehrten unter den Genderlogen argumentieren, „jemand“ käme von „jedermann/jedem manne“ und „niemand“ käme von „ni manne“, das heißt „keinem Manne“. Und so richtig diese Feststellung dann auch wäre, so wenig beachten sie eben wieder den entscheidenden Punkt dabei:

„Es [das Wort niemand] ist, wie jemand und jedermann, von der alten Verneinung ni und Mann, oder auch von dieser Verneinung und jemand zusammen gesetzt; daher es auch nur allein von Person gebraucht wird, indem Mann ehedem eine jede Person ohne Unterschied des Geschlechtes bedeutete. “ [wie wir hier schon verdeutlicht haben → Wo man also man sagt, meint man man und woman zugleich, egal wo man herkommt]

Das heißt, es ist bei Jemand, Niemand, Mann genau die Eigenart vorhanden, die von den Genderlogen beim Worte Mensch und Person bereits richtig festgestellt worden ist. Der Mensch ist eine maskuline Bezeichnung ohne Bezug auf die Geschlechterzugehörigkeit und die Person ist eine feminine Personenbezeichnung ohne Bezug auf die Geschlechterzugehörigkeit. Ebenso verhält es sich mit Niemand, Jemand, Keiner, Jeder, wer, mancher, man

Ende der Beweisführung


TEIL IV

 -Wohl gegründeter Unterricht wie man die Wörter in der Hooch-deutschen Haupt-spraache/ rein und unverfälscht zuschreiben/ erlernen sol, 1645-
.
-In influencers we trust-


Wohl gegründeter Unterricht wie man die Wörter in der Hooch-deutschen Haupt-spraache/ rein und unverfälscht zuschreiben/ erlernen sol, 1645

Wenn es sich bei der Berufsausübung um eine Frau oder eine Menge von Frauen handelt, wie zum Beispiel bei den Bäckerinnen, so belassen wir das -er nicht etwa zur Bekräftigung der vermeintlichen Vormachstellung des Mannes (der Bäcker), sondern aus Gründen der Mengenbeschreibung (die Bäcker), so daß wir genaugenommen der Pluralform die weibliche Form überflüssiger Weise noch eigens hinzufügen, dabei aber das Männliche sozusagen gar weglassen, daher erübrigt sich die (angeblich) geschlechtergerechte Zeichensetzung Binnen-I, Gendersternchen, Unterstrich, jeden Falls da, woimmer man meint, man würde damit die Frauen mit einbeziehen.
Wo aber Zweifel ob der Endsilbe er bestehen, da können wir die Endsilbe in anfügen, wenn wir sicherheitshalber die sich zu Unrecht nicht miterwähnten Frauen mit ansprechen wollen, und zwar wie gehabt und schon
bei Adelung zu finden: „Aus allen Wörtern dieser Art kann ein Fämininum durch Anhängung der Sylbe inn gebildet werden. Baderinn, Bäkerinn, Bettlerinn, Lügnerinn u. s. f. „

Zudem ist unsere Sprache inzwischen weiter entwickelt, so daß wir sogar sagen können: „Mit Bäcker ist ja das Handwerk gemeint und alle Mitglieder dieses Handwerks“, wie der Linguist Peter Eisenberg im Deutschlandfunk unter anderen klugen Aussagen vermeldete. [32]

Doch so wie dieses er in den Berufsbezeichungen zu finden ist und zu entgendern wäre, so hätten die Genderlogen es auch in vielen anderen Bereichen zu entgendern, denn:

Obgleich dieses alte Wort in der Gestalt eines Hauptwortes größten Theils bey uns veraltet ist, so lieget es doch in dem folgenden Pronomine, wie auch in der Endsylbe vieler Nennwörter zum Grunde.“ [Adelung ebd.]

Sodann ist eben dieses

Er, eine Endsylbe der Deutschen Nennwörter, welche theils zu ihrer Bildung, theils zu ihrer Beugung dienet“ und somit „Was die Bildung betrifft, so ist sie eine derjenigen Endsylben, durch welche die Deutsche Sprache mit einer Menge neuer Wörter bereichert worden, und zum Theil noch bereichert werden kann.
1. Die meisten Wörter dieser Art sind Hauptwörter, doch scheinet die Endsylbe in denselben [zwar] nicht überall von einerley Ursprung und Bedeutung zu seyn.“ [Doch] „In einigen ist sie sehr deutlich das alte Hauptwort Er, ein Mann. […] [derweil „Mann ehedem eine jede Person ohne Unterschied des Geschlechtes bedeutete“, Anm.d.Autors]
Nach sehr gewöhnlichen Figuren bedeutet die jetzt gedachte Endsylbe er, besonders so fern sie eigentlich jemanden ausdruckt, der etwas thut, auch,
(a) das Werkzeug, womit etwas gethan wird. […], [der]
Bohrer, Schnitzer, Hammer, Klammer, Leuchter, [die] Folter, […]
(b) Dasjenige, was gethan oder hervor gebracht wird. Der Donner, Fehler, Seufzer, Ableger, […]
Es gibt aber auch Beywörter, die sich in der ersten Staffel mit dieser Sylbe endigen, wie bitter, finster, sauer, sauber, u. s. f.

Die Beywörter nehmen sie an, wenn sie ohne den bestimmten Artikel stehen, und zwar das männliche Geschlecht in der ersten Endung des Singulars, großer Mann, weißer Zucker, ein junger Mensch […]
In der Declination bekommt dieses er allerley Zusätze. Der größere Mann, dein ärmerer Bruder, ein feinerer Leib, eine bessere Gestalt.“ [Adelung ebd.]

Genau: Ein junger Mensch oder ein guter Anwalt. Oder: ein jüngerer Mensch, ein besserer Anwalt. Will man nun das er in manchen Begriffen ausmerzen, weil es der uralten Wurzel gemäß auf Mann zurückweist (was nur Mensch bedeutete und somit beide Geschlechter meinte; was will man also ausmerzen?) so muß man es überall da entfernen oder durch Zeichen ersetzen, wo auch das zum fraglichen Begriff stehende Beiwort dieses er enthält, demnach:

Ein teurex Anwält_in? Ein gut Bäck*in? Oder wie?

Wohlgemerkt, dies geschähe angeblich um der (ohnehin zu Unrecht) sich mißachtet gefühlten Frauen Willen, eigentlich aber um dem dritten Geschlecht der Transgender-Menschen, Transsexuellen und Transidentitären nicht ..äh, naja, auf den Schlips zu treten.
Die wiederum dürften sich gar nicht auf den Schlips getreten fühlen, da unsere Sprache ja ein genialgenüssliches Genus im Wort nicht mit dem Sexiuskomplexius im Menschen meint und verwechselt, was die Gender-Sprache aber tut, und somit erstens die Frauengleichberechtigung nur als Vorwand nutzt, um dem Transgenderwesen entgegen zu kommen, zweitens dieses aber wiederum ebenfalls nur als Vorwand nutzt, um das Genus aus der Sprache zu entfernen und dann … ja was?
Von dort aus Gleiches beim Sexus des Menschen insgesamt anzustreben? Falls ja, so würde ich das
ein Verbrechen an der Kultur (Sprache)
unter Vorgabe der Gerechtigkeit (Gleichberechtigung der Frauen)
bei Mißbrauch einer Minderheit (Transgender)
mit dem Vorhaben eines verbrecherischen Eingriffs in die Natur des Menschen, nennen.

Und falls nicht, so ist die gendergerechte Sprache dennoch Unfug, denn sie entspricht nicht nur nicht der modernen Rechtschreibung, wie wir dieses Regelwerk heute nennen, sondern schon grundlegend nicht der Sprachrichtigkeit, wie man es schon vor 400 Jahren nannte, zu einer Zeit also, als das Hochdeutsche noch gar nicht entwickelt war. Man wußte aber da schon um die grundlegenden Regeln, wie zum Beispiel der Herr Samuel Butschky, der da im Jahre 1645 bereits mahnte:

… „daſ aber einer […] die Buchſtaben, nach belieben, und ohne gewiſſen grund, ändern wil, iſt eine ungegründete neuerung, und keines weges zuläßig.“

[…]

Iſt alſo bey der Hooch-deutſchen Schreibrichtigkeit [Rechtschreibung] fürnehmlich viererley in acht zunehmen; und Zwar, daß kein Buuchſtabe

1. Der nohtwendig zu einem Worte erfordert wird, außengelaßen; noch
2. In einem Worrte überflüßig geſetzt; weniger,
3. Ohne unterſcheid für den andern, oder einer ſtat des andern, geſchrieben; Sondern
4. Die Wörter recht geteilet, und nicht das, was zuſammen gehöret, von einander getrennet; ingleichen auch nicht, das, was von einander zutrennen, zusammen gesetzt werde.
Uberdieß, ſtehet es auch ſehr unſauber, wenn allerley Lateiniſche, Welſche, Frantzöſiche, Spaniſche, und anderer Spraachen wörter, eingeſchoben werden. […]

Samuel Butschky: „Perfertischer Muusen Schlüssel/ Zur Schreibrichtigkeit/ der Hooch-deutschen Haupt-Spraache/ Das ist/ Kurtzer/ iedoch wohl-gegründeter Unterricht/ wie man die Wörter/ in der Hooch-deutschen Haupt-spraache/ rein und unverfälscht zuschreiben/ erlernen sol / von S. B. Der Straaff-süchtigen Lufft außzufertigen, Leiptzig 1645
Quelldaten unter
[33]


„In influencers we trust“

Dem verständigen Leser dürfte klar sein, daß meine Kritik am Gendertum und deren Auswüchse weder gegen Menschen weiblichen Geschlechts (man nenne sie Frau) noch gegen Menschen männlichen Geschlechts (man nenne sie Mann) zielt, und auch nicht gegen jene Menschen unter diesen beiden Geschlechtern, die sich ihrem angeborenen Geschlecht nicht mehr oder noch nie zugehörig fühlen und es über welche Art auch immer (vorausgesetzt dafür müssen keine Steuerzahlungen anderer Menschen herhalten) umzuwandeln versuchen.
Auch wird die Homosexualität in keiner Weise angegriffen. Und wenn zwei gleichgeschlechtliche Menschen beschließen, ihre Partnerschaft durch eine Heurath zu besiegeln, so bewegt mich das ebenso wenig zu herzlichen Gratulationbekundungen, wie wenn sich Mann und Frau dem Advokat oder der kirchlichen Obrigkeit, oder sicherheitshalber beiden unterwerfen, und über diesen Weg ihrer Liebe entsprechende Fesseln anzulegen versuchen oder welche Sicherheiten man sich davon sonst verspricht.
Gegen eine gleichwertige Stellung von Mann und Frau und deren Gesinnung ist schon aus rein menschlichen Gründen nichts einzuwenden. Doch eben darum geht es den Genderisten gar nicht, auch wenn sie es häufig vorgeben und mit diesen Agumenten das Publikum vergrößern. Es geht ihnen vielmehr, jedenfalls schauts zunächst so aus:

Um die Anerkennung einer Minderheit in der Gesellschaft (wogegen nichts einzuwenden ist) und um die Gleichbehandlung dieser in allen Bereichen, angefangen durch Veränderung der Sprache.
Die besagte Minderheit sind Personen, die an der jedem Menschen innewohnenden Zweigeschlechtigkeit glauben. Auch dagegen wäre aus spiritueller Sicht nichts einzuwenden, wenn wir die Harmonie der männl. und weibl. Aspekte in jedem Menschen meinen, die biologische Ausrichtung hierbei aber ebenfalls nicht missachten. Tatsächlich aber geht es ihnen nicht um Gleichstellung/Berechtigung/Wertigkeit, sondern um Gleichmacherei dieser beiden Aspekte (da sind wir nicht weit von der Genmanipulation entfernt) und Begründung einer neuen Gattung.
Die Verbesserungsvorschläge der Genderei sind meines Verachtens nicht zum Behufe der Frauen oder weiblichen Aspekte und deren Gleichbehandlung gedacht, sondern für die sich selbst so bezeichnenden Gruppe der Transgender-Menschen, Transsexuellen und Transidentitären, was die wenigsten sind und auf deren Bedürfnisse und Befindlicheiten sich die Sprachveränderung wiederum letztlich bezieht. Doch auch deren Orientierungslosigkeit und Identitätskrise wird nur benützt. Die Eingliederung dieser wenigen dergestalt orientierten Menschen einzufordern, wäre schließlich ebenfalls nicht verwerflich, jedoch äußert sich der Genderlogen Bemühung nur augenscheinlich zugunsten (eigentlich aber auf Kosten) dieser sich in der Minderheit befindlichen Menschen, um die Ideologie einer kleinen Elite der breiten Bevölkerung aufzuzwingen, was sie per entsprechendem Sprachcodex innerhalb der Sprache zu etablieren versuchen. Dies ist zudem eine Vorgehensweise, die nichts mit der Sprachentwicklung zu tun hat und auch keine Sprachentwicklung ist, die von ernstzunehmenden, intelligenten Germanisten und Philologen ihre Unterstützung erfahren dürfte. Die Gender-Ideologie ist die Unterlage der darauf hingeschmierten gendergerechten Sprache (die selbst eine Frauenbeauftragte und mancher Genderfan teils anzweifeln) und soll auf diese Weise durchgesetzt werden.

Diesen Ultra-Genderlogen (häufig im „Corporate Communication“-Bereich tätig) genügt zum Beispiel die Formulierung/Schreibweise wie „Leser und Leserinnen“ deswegen nicht, weil sie zwar die weiblichen „Pole“ (Pol*inen?) mitberücksichtigen, doch zum einen die Reihenfolge nie gleichberechtigt wäre und vor allem: Weil hierbei die Transsexuellen und Transidentitären unerwähnt bleiben. Daher (DES-wegen) verlangen sie den Gender-Stern (Leser*innen) oder möchten gar noch ein Binnen-I hinzugefügt haben: Leser*Innen.
Die Kritiker dieser kindischen Schreibübungen werden dann Transphobe und damit als rassistische oder rechtsextrem/rechtslastige Menschen verurteilt, womit selbstverständlich auch ich spät. ab heute zu rechnen habe.
Und deswegen schreibe ich diese Abhandlung: Um erkennen zu lassen, daß all diejenigen, die das Binnen-I, Gendersternleinchen und Unterstrichelchen verwenden und sich damit für die Gleichberechtigung der Frauen einzusetzen wähnen (was sie ja nichtmal aktiv tun, sondern nur passiv zum Ausdruck bringen) entweder zu faul sind nachzudenken oder über kein Unterscheidungsvermögen mehr verfügen (was der Genderei wohl zugute kommt) oder einfach nur strunzdoof sind!

Wer sich also aus Gründen der Liebe zur Menschheit (wir meinen nicht intellektuellen Schwafel-Humanismus) für die Gleichberechtigung der (zwei) Geschlechter einsetzt, der hat Möglichkeiten zu Genüge, sich dieser Aufgabe zu widmen. Und als studierte, einflußreiche, handlungsfähige, gar redegewandte Person sogar direkt vor Ort, statt hinter Rednerpulten an Communication Progress Congressen (jetztmal giftgrün statt rosa) eine Sprachreform einzufordern und unter häufiger Verwendung überflüssiger Anglizismen als hochgeschätzte Corporate Communication Manager Kurse im Coparate Dialog anzubieten, dahingehende Change Prozesse zu erarbeiten und ein paar diesbezügliche Learnings zum Thema Content Strategien und Content Marketing zusammen getragen, begleitet und bejubelt von etlichen freelancern, die durchaus fest daran glauben, daß die Ideen ihrer wortführenden Influencer – ja „Influencer“ -jeder im Internet tätigen Person gleich gut gefällt und so mithilfe ihrer Influencer Marketing Strategie jedem Internet-User hilfreich bei der Content Produktion sind oder auch gerne bereit wären, ihr voller Content angehäuftes Wissen mit ihnen zu sharen, damit auch sie das Vertrauen ihrer Kund*Innen gewinnen und über „glaubwürdige Markenbotschaften“ ihre Marken (und Meinungen) an den Mann zu bringen.

Hinweis bei evtl. jetzt plötzlich auftauchenden Verdauungsproblemen: Das grüne Zeug habe ich nicht selber zusammengepanscht, sondern der Internetseite corporate.dialog.ch entnommen [34]


TEIL V

-Vorsicht bissige Hündin-

-Fußballerina des Jahres-

-Leitfaden gendergerechter Sprache zurück auf die Spule gewickelt-


Vorsicht bissige Hündin

Welcher gewaltigen Schwierigkeit wir beim „richtigen“ gendern gegenüberstehen würden, das sei einmal an diesem Schaubild dargestellt.
Die Formulierung „beide (Geschlechter) zu nennen“, ist übrigens schon nicht korrekt, denn in einigen Fällen geht es beim Gendern darum, durch Nichtnennung des Genus nicht etwa das weibliche Geschlecht, sondern das nicht genannte dritte Geschlecht mitzumeinen:(zum Vergrößern anklicken, aber dann wieder hurtig hierhin zurückkehren)

Bei aktiviertem Binnen-I-be-gone sähe das Ganze dann wiefolgt aus:

Bildquellen: wikipedia.org/wiki/Geschlechtergerechte_Sprache [35]

Man sieht, daß unser mit dem Putzmittel „Binnen-I-be-gone“ verstärkte Putzlappen hier vor lauter Verwirrung ziemlich fustriert gleich alles weggewischt und somit stellenweise nicht wirklich korrekt gearbeitet hat. Das ist aber auch nachvollziehbar und logisch, bei so einem heillosen Durcheinander, verursacht durch die Genderei. Der ganze Umstand zeigt eigentlich auch nur zwei Dinge an: Die Gender-Kodierung ist im Prinzip über-flüssig und der einstige Variantenreichtum der deutschen Sprache ist mittlerweile nur noch im Bereich der Zeichensetzung zu finden.

In Anbetracht des Schaubilds könnte sich nun die Frage stellen, wie dem Bedürfnis oder der Forderung nach der geschlechtergerechten Behandlung/Gleichstellung der Geschlechter innerhalb der Schriftsprache denn sonst beizukommen wäre?
Diese Frage stellt sich allerdings nur dann, wenn man meint, unsere Schriftsprache würde zu großen Teilen das weibliche Geschlecht diskriminieren, bzw. dem männlichen unterordnen, sogar dem Manne an sich. Diese Sorge ergibt sich allerdings nur dann, wenn man den Genus von Wörtern mit dem Sexus von Menschen verwechselt und aus den Werten dieser beiden Welten eine neue Wertewelt zusammenzusetzen versucht.

Doch das eine, das man mit ein ander verwechselt, kann man nie in richtiger Weise gleichstellen, ohne mind. eines davon zu entwerten; man erinnere sich an den Apfel und die Birne. Das sind aber keine menschlichen Wesen!, ruft nun irgendein ein pikierter Pickelhering plötzlich dazwischen, aber immer mit der Ruhe, eins nach dem andern: Wir können diese Wesenformen immer nach bestem Wissen und Gewissen gemäß ihrer Wesensart behandeln – sogar wenn wir über sie sprechen oder sie beschreiben oder mit der Pinzette piksen. Ihnen allen ist dabei eines gemein: Unsere Sprache geht ihnen ziemlich am Arsch vorbei und es ist ihnen auch gänzlich einerlei, ob erst das Huhn und dann das Ei.
Den Hund Bella dürfte es schließlich kaum kümmern, wenn auf dem Schild nunmehr steht: Vorsicht bissige Hündin. Aber gut, Dinge und Tiere wollen auch die Genderbefürworter nicht gendern. Doch gibt es ja den Austausch zwischen Mensch und Ding, zwischen Mensch und Tier. Ob sich da nun die beiden Katzen Max und Muschi für den Wunsch ihrer Besitzerin, künftig nicht mehr als deren Dosenöffner, sondern als deren Dosenöffner*in bezeichnet zu werden, besonders interessieren würden? Wohl kaum.

Menschen sind da verständ-licher Weise empfindlicher, oder eher komplizierter, zimperlicher und pingeliger, denn mit tiefen Empfindungen hat die Problematik um die geschlechtergerechte Behandlung innerhalb einer Schriftsprache sowieso nichts zu tun. Es ist eine reine Kopfsache und wird nur bei völlig verkopften Menschen zu einer „Herzensangelegenheit“. Ob die Putzhilfe eine Frau oder ein männlicher Tamile ist, das ist ihnen gewiss nicht Jacke wie Hose, aber im Prinzip zunächst einmal egal. Egal bedeutet schließlich gleichwertig, oder gleich-gültig im gleichwertigen Sinne, kann aber, wie schon bei der französischen Revolution geschehen, den Anfang aller Gleichmacherei bedeuten, wenn zum Behuf der Gleichstellung wesentliche Unterschiede nicht beachtet und über einen Kamm geschert werden. Und dahin führt die geschlechtergerechte Schriftbehandlung schließlich, denn sie ist eben nicht, wie der gewissenhafte Genderstern-Setzer glaubt, in erster Linie auf die gleichwertige Behandlung von Frauen und Männern aus. Sondern auf was genau?

Ja, keine Ahnung, woher soll ich das denn wissen, außerdem habe ich schon genug waghalsige Vermutungen aufgestellt! Aber auch ohne diese ist der Wille zur Durchsetzung einer bestimmten Überzeugung über das Mittel der Sprache etwas, das mir als Schreiber zwar peinlichst bekannt vorkommt, doch ist es letztlich ein mindestens fragliches Unterfangen, wenn nicht gar eine Flucht in die Illusion.
Wer aber dennoch darin verharren möchte, der sollte sich doch an der Sprache, als ein Allgemeingut, gütlich tun, statt sich an ihr zu vergreifen und sie seiner Ideologie anzugleichen, soll also mit ihr im gegebenen Qualitätsstandard und ihren verfügbaren Mitteln seine Ideologie oder Idee zum Ausdruck bringen, statt sie für seine konstruirte ideologisch eingezäunte Welt dermaßen abzukürzen, damit die Idee entsprechend hineinpasst.

Hierbei kann er für sich frei walten, wie er will, und muß nichtmal beim Duden als Richtlinie bleiben (es gibt ohnehin bessere Wörterbücher; z.Bsp. Adelung, noch mehr Campe, aber auch neuere, z.Bsp. Wahrig), kann sich gar eigene Regeln erstellen und sehen, wieweit man kommt. Aber zu versuchen (wie über die Genderstudies), es über mächtige Institute wie Universitäten und Sprachlabore zur unbedingten Nachahmung jedermann vorzuschreiben, das grenzt an Größenwahn, zumal dann, wenn der Versuch unternommen wird, die Sprache in manchen Grundwerten aufzulösen und sie stattdessen auf ein lebloses Gebrauchsding zu reduzieren, woraufhin der Mensch zu einem ebensolchen Wesen verkümmert, was vielleicht das insgeheime Ziel jener ist, die an der Einführung und Etablierung gendergerechter Sprache arbeiten.

Vielleicht fühlen sie sich aber auch nur durch die Sprache in ihren Empfindlichkeiten gestört, und suchen sie allein deshalb ihrer Kräfte zu berauben, dann würde ich vorschlagen, sie freunden sich mit einer anderen Sprache an, die ihren Erforderlichkeiten näher kommt und wandern am besten auch allesamt dahin aus, wo eine solche Landes-Sprache gesprochen wird.
Schließlich haben wir schon durch die lobenswerte Kommunikationstechnik eine Verstümpelung der Sprache zu verzeichnen und nicht weniger bereichernd wirkt der Einfluß der aus anderen Sprachgemeinschaften hinzuziehenden Jugend in die deutsche Sprache ein. Doch das ist das Gebiet des breiten Volkes und hier hat sich die Sprache schon immer verändert, gewandelt, ist teils zergliedert, teils aber auch durchaus bereichert worden. Gerade aber deswegen brauchen wir in Gelehrtenkreisen weder die Befürworter der geschlechtergerechten Sprachvereinfachung (Qualitätsminderung), noch eine genderlastige Verkomplixierung durch Kodierung etlicher Begriffe, sondern sprachverliebte Menschen, die das gesamte Spektrum vom Althochdeutschen bis ins heutige Deutsch hochschätzen und pflegen, statt sich an dieser Sprache willkürlich zu vergreifen und sie per stumpfsinniger Sprachregelungen ihrer Ideologie anzupassen.


Welcher gewaltigen Schwierigkeit wir beim „richtigen“ gendern desweiteren gegenüberstehen würden, das sei nun noch an diesem Fußballbericht verdeutlicht, zusammengestellt aus in Medien verwendeten genderfeindlichen Worten, die ich zur Warnung in Anführungszeichen gesetzt und mit genderösen Verbesserungsvorschlägen in rosa ergänzt habe, weil der ganze Bericht sonst schier frauenfeindlich gewesen wäre.

„Fußballerin des Jahres“ (Fußballerina des Jahres!)

Die „deutsche Damenfußballmannschaft“ (Damenfußballfrauschaft!) beendete die Qualifikation zur „Weltmeisterschaft der Frauen“ (Weltmeister*innenschaft!) als „Gruppensieger(GruppensiegerInnen!) und strebt nun „den Meistertitel“ (Meister_Innentitel!!) an. Mit einem standesgemäßen Sieg in Holland gegen „das holländische Team“ (superrichtig!) hat das DFB-Team (superrichtig!) der Frauen sein (superfalsch!) WM-Ticket unter Dach und Fach gebracht. Bei dem 9:0 im Stadion „der Gastgeber(Gastgeber*Innen oder gastgebenden Frauschaft!!) pausierten vier der elf „Akteurinnen“ (Aktösen ginge auch), die im Vorspiel (nanana) noch zum Einsatz gekommen waren.
Während „die Innenverteidigerinnen“ (die Innenverteidiger*Innen oder innen verteitigenden Verteidiger*Innen oder innen verteiti–genderndenden Fußballfrauen!!) nur wenig Arbeit hatten, erspielte sich „der zweimalige Weltmeist
er(die zweimalige Weltmeister*In!!) Chance um Chance, doch erst nach einem direkten Freistoß „der Stürmerin“(der stürmenden Spieler*In oder spielenden Stürmer_In) Silke Matthäus-Hohlsted-Schweinsteiger (Schweinsteigerin) ging der Torreigen los. Ihr wurde nach dem Spiel dann auch verdienterweise noch die Krone zur „Fußballerin des Jahres“ (Fußballerina des Jahres!) aufgesetzt.


Leitfaden gendergerechter Sprache zurück auf die Spule gewickelt

Nun besteht und entsteht unsere Welt immer wieder aus neuen und gut gemeinten Gedankenkonzepten, von denen sich Teilaspekte mit der Zeit durchsetzen und manche auf der Strecke bleiben, unabhängig davon, wie idiotisch sie anfangs daherkommen oder bis zu ihrer Hinfälligkeit am Ende bleiben.
Auch die Befürworter einer geschlechtergerechten Sprache warten mit solchen Konzepten auf, und bemühen sich darum, ihre Werte und Ansichten jedermann nicht allerdings nur sprachlich näher zu bringen, sondern: Zunächst die Sprache ihren Werten und Ansichten anzugleichen; d.h. ein Konzept zu errichten und zu etablieren, auf dessen Grundlage wir, so wünschen sie es am liebsten, erst miteinander kommunizieren sollten.

Daher habe ich beschlossen, mir ihr Sprach-Verhaltens-Konzept noch genauer anzuschauen und bin nach einigen gendergerechten Internetseiten, deren Vorschläge ich gleich in den Wind geschlagen habe, lieber zu der Seite der Uni München zurückgekehrt, wo die Frauenbeauftragte uns den „Leitfaden für eine gendergerechte Sprache“ vorstellt und besagten Rat an alle UniversitätsinsassInnen oder wie man das nennt, vermeldete, den ich ja vollends unterschreibe:

Vermeiden Sie unbedingt Sparschreibungen (durch Schrägstriche, Klammern oder das Binnen-I)

Es finden sich neben diesem Rat aber einige weitere, die ich nicht unterschreiben, sondern denen ich lieber was drunterschreiben möchte:

Die Universität als Antragssteller ist verpflichtet, diese statistischen Daten anzugeben.‘

Wer gendern möchte, sollte nun das ganze wiefolgt unbennen:
Die Universität als Antragsstellerin ist verpflichtet, diese statistischen Daten anzugeben.

Ganz großes Tischtennis. Die Universität sei weiblichen Geschlechts. Daher sei sie eine Antragstellerin. Daß sie aber weiblichen Geschlechts ist, das sieht man doch an den körperlichen Merkmalen. Genau wie die Couch. Nicht aber wie der Tisch oder der Schrank. Doch aber wie die Schrankwand. Schau genau hin, du wirst die Kennzeichen der Geschlechterzugehörigkeit schon finden!
Es geht schließlich um die sprachliche Gleichbehandlung der Geschlechter“. Ja, um die sprachliche Gleichbehandlung, bzw. Angleichung. Über welche sie nämlich zu übertünchen versuchen, daß es ihnen mitnichten um wirkliche Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit der Geschlechter geht, sondern um Gleichmacherei, bzw. Auslöschung der Unterschiede.
Das klingt zwar sehr menschenlieb, wenn man sagt: In der Verwendung des „generischen Maskulinum“ werden Frauen leider oft „nicht erwähnt“. Doch „Ziel muss es sein, Frauen und Männer gleichermaßen anzusprechen und die Frauen grundsätzlich sprachlich sichtbar zu machen.“ (Was wir schon längst tun; die Mittelchen der gendergerechten Sprache sind überflüssig)
Daher ist die Universität, auch wenn sie in dem Sinne keine Frau ist, dennoch als eine Antragstellerin zu betiteln, ist ja klar. Ebenso wie dann die Bäckerei, je nachdem, welche amtlichen Schritte sie so unternimmt, oder was sie sonst so tut, als Backwarenproduzentin zu benennen wäre? Oder als Brötchen herstellende und an alle KundInnen herausgebende Backstubin?

Ich muß zugeben: Zum Schöpfen absurder Worte und Formulierungen eignet sich die Gendersprache vortrefflich.

‚Der Hochschulrat hat in seiner heutigen Sitzung drei neue Vizepräsidenten gewählt. Er folgte mit großer Mehrheit der Vorschlagsliste des amtierenden Präsidenten und bestellte Professor Maria Fischer, Professor Ernst Bäumel, sowie Professor Günther Schneider neu in die Hochschulleitung.‘

Wer gendersensibel schreiben wollte, hätte aus den drei neuen Vizepräsidenten eine neue Vizepräsident und zwei neue Vizepräsidenten machen müssen.

Das ist gendersensibel aber (bzw. und daher) überflüssig. Die Vizepräsidenten werden nachträglich vorgestellt. Daß wir in der direkten Anrede Frau Vizepräsidentin oder Frau Professorin sagen, versteht sich von selbst. Daran ist nichts neu. Man muß aber nicht in einem Bericht auf die unterschiedliche Geschlechterzugehörigkeit der drei vorgestellten Vize-Präsidenten hinweisen, wenn man sie im gleichen Satz namentlich und titelgerecht nennt; es sei denn, man ist zwanghaft und fühlt sich bewacht von irgendwo lauernden Genderlogen, die einen dann auf diesen groben Fehler böse ausschimpfen.

Sollten Studenten wegen Schwangerschaft nicht am Seminar teilnehmen können,…

Hier soll man gendergerecht „Studentinnen“ schreiben. Dem stimme ich zu und viele andere auch, die das schon lnge (nein nicht Inge; ich meinte lange, hab nur das a nicht richtig gedrückt) so machen. Genderlogen aber fordern, das Wort „Studenten“ immer durch StudentInnen oder Student*innen o.ä. zu ersetzen, also auch im Einzelfall – wie wir bei dem SchiedsrichterIn Hans Walter (s.o.) schon bemerkt haben.

Der Begriff Studenten umfasst allerdings eine Gruppe von Immatrikulierten (Immatrikuliert*innen??) unbekannten Geschlechts oder eine gemischtgeschlechtliche Gruppe; Studenten wäre also gar nicht falsch. Hier ist aber bereits von einer geschlechtsspezifischen Angelegenheit die Rede, so daß man getrost Studentinnen schreiben könnte, und somit ist dieses Beispiel völlig zwecklos, da die meisten dies sicherlich so tun, in solchen speziellen, geschlechtsspezifischen Fällen.

Ob wir vom Bäcker, Tischler, Elektromechaniker, Briefzusteller, Postbote oder dem Wurstfachverkäuferin[36] sprechen – meinen wir dann ausnahmlos Männer? Das ist ein weitreichendes Problem. Sind Bäckerinnen keine Bäcker? Sind Soldatinnen keine Soldaten? Politikerinen keine Politiker? Polizistinnen keine Polizisten? Politessen keine Politeure?

nicht gendersensibel:
Eine Veranstaltung für Studenten der Pädagogik

gendersensibel:
Eine Veranstaltung für Studentinnen und Studenten der Pädagogik.
Eine Veranstaltung für Studierende der Pädagogik

Schöner Vorschlag, denn hier werden alle drei möglichen und längst geläufigen Formulierungen einmal hintereinander aufgezeigt. Studenten und Studierende ist ein und dasselbe und beide Begriffe vereinen männliche und weibliche Studenten, also Studentinnen und Studenten. Neige daher am meisten zu Studentinnen und Studenten oder zu Studenten, statt zu Studierende, da es eher studierende Studenten gibt, als studentende Studierende.
Gleiches gilt für Beschäftigte, Beamte, Angestellte,
Polizisten, Soldaten (wobei bei Kanonenfutter ist es eigentlich egal), Statisten,
Bäcker, Schneider, Müller. Ihr alle seid gemeint!
Sehr geehrte Leser, du böser der du! Seid ihr alle als männlich abgeurteilt worden? Oder nur dort, wo die Mehrzahl hinten auf er endet?
Ja, dann, liebe Leser, wenn ihr euch an so etwas stört, dann müßt ihr aber auch betonen, daß dieses männlich erschein-ende Ende (endegelände!) Nachtrag: meta-link [3] bereits am Anfang durch etwas Weibliches ausgeglichen wird.
Stört euch am -er, dabei habt Ihr doch das die!

Die Schneider
Die Müller
Die Bäcker
Die Beschäftigten

Die Beamten
Die Angestellten
Die Polizisten
Das Kanonenfutter der (hier kommt der von die) Soldaten

Hier nix männlich (er/en) oder weiblich (die)! Sondern Mehrzahl!

In allen Texten sollte in Hinblick auf Anredeformen, Titel und Namen auf Symmetrie geachtet werden. Vornamen der zitierten Personen sind nach Möglichkeit auszuschreiben. Das gilt vor allem auch für wissenschaftliche Texte und Literaturverzeichnisse.

Unsymmetrisch: Anwesend waren auch Dr. Michael Schmidt und seine Gattin.
Symmetrisch: Anwesend waren auch Dr. Michael Schmidt und seine Gattin Prof. Dr. Julia Schmidt.

Das bedeutet für mich einen Rat, das zu tun, was schon immer so war, nämlich jemanden so zu benennen wie er oder sie heißt.
Neben ihren eigensinnnigen Vorschlägen, wie zu schreiben sei, beziehen sich die Genderlogen nämlich häufig auf die Gepflogenheiten, die schon früher vorherrschten und auch heute noch, ganz ohne Genderei, üblich sind oder waren. Doch wer wen mit oder ohne Titel anschreibt, das sei trotzdem jedem selbst überlassen. Was geht das die Frauenbeauftragte an, wenn jemand sich anschickt, den Herrn Dr. Müller nur mit Herr Müller anzuschreiben? Na gut, an ihrer Uni kann sie das vorschlagen. Es bleibt aber ja leider nicht nur dort haften. Die schwirren schließlich noch alle aus irgendwann.

Und wie verhält es sich mit lieber, geehrter, sehr geehrter? Oder ist davon gar nicht die Rede? Geht es nur darum, ihn sorgfältig zu betiteln, sobald er mit seiner Frau anwesend ist, die wir dann ebenso sorgfältig zu betiteln haben? Offenbar geht es wohl darum, denn es geht ja um die Gleichstellung. Doch was ist daran neu? Das sind sprachliche Richtlinien, die wir auch ohne Genderismus einzuhalten gewohnt sind. Wir behandeln die zu Benennenden gleichwertig, bzw. wertschätzend. Ob dazu die Hervorhebung der Titel so wichtig ist, na gut, in elitären Kreisen ist man wohl sehr beschämt, wenn das ausbliebe. Da tun sich beide nichts, Herr und Frau Doktor sind da ganz symmetrisch, deckungsgleich, ebenmäßig, entsprechend, gleichartig, gleich beschaffen, gleichmäßig, spiegelbildlich, übereinstimmend, analog, konform, kongruent, paritätisch, egal, ist doch eh alles das selbe, nur halt hohe Tiere.

Begrüßen wir ihn und seine „Gattin“ oder schreiben von dero Anwesenheit in einem Bericht (um so elitäre Vorgänge geht es schließlich in diesem Punkt), so versteht sich von selbst, daß wir sie beide voll betiteln. Schließlich geht es hier um die Achtung ihrer Orden und Diplome. Da seien nicht nur die des Mannes zu nennen, sondern auch seiner Frau. Oder seiner „Gattin“, wie die Frauenbeauftragte gerne sagt.
Gattin darf man nämlich durchaus sagen.

Kleiner Einwand: Eigentlich könnte man sogar besser Weib sagen, als Gattin, wie ich finde. Das bedeutete dereinst schließlich etwas rein Weibliches, jedenfalls reinlicher als Frau, also damals noch. Doch besser ist Frau noch als Dame, denn Dame sollte man tatsächlich nicht sagen. Das bedeutet eigentlich Bergziege, wie Joachim Heinrich Campe (1746-1818) [37] in seinem Werk „Zweiter Versuch deutscher Sprachbereicherungen oder neue starkvermehrte Ausgabe des ersten“ [38] in Bezug auf Christoph Schorers bereits oben vermeldeter „Sprachposaun“ bereits festgestellt hat:

„diese Wörter [Dame, Demoiselle] schon jetzt aus der Umgangssprache verbannen zu wollen, hieße etwas Unmögliches versuchen. Aber was hindert uns, den Anfang der Verbannung mit der Verstoßung aus der Büchersprache zu machen? Hier wenigstens könnten wir ihrer füglich entbehren, wie schon der Umstand beweiset, daß sie in der höhern Schreibart niemals Platz gefunden haben. Vielleicht würden unsere Frauen und Jungfrauen auf diese ausländischen Rahmen von freien Stücken Verzicht thun, wenn sie sich von dem Verfasser der ‚Newen ausgeputzten Sprachposaun‘ [Christoph Schoerer, 1648, ebd.] wollten erklären lassen, was diese Wörter in der Grundsprache eigentlich bedeuten: ‚Sollte einer erst hören, wie solche deutsche Franzosen aufschneiden, wan sie zu Jungfrauen kommen und ihre teutsche und keusche Herzen mit französischen gaylen Worten bereden wollen! Da nennen sie die Jungfrawen Damen, heisset auf lateinischer Sprach eine Gaembs oder stinkende Bergzieg.


Quellenangaben

blau = eigene Artikel
schwarz = Infoseiten
aquatürkis = schöne Quellen
rosa = Genderseiten
gRÜN = NACHTRAG; META-LINK

1Findelgarten ohne Unkraut
2Von der Einbürgerung ausländischer Worte in den deutschen Sprachgebrauch (Schreiber-Ordinance Cap. 3)
3 Schorer, Christoph (1618-1671): Newe außgeputzte Sprach-posaun/ An die Unartigen Teutscher Sprach-Verderber: Wie auch alle redliche auffrichtige Teutscher reinen und edlen Sprach lieb- und ehrende Herren für Verunreinigung der lieben Mutter-Sprach trewmeintlich warnend. / Außgeputzet durch Einen der redlichen/ alten/ Teutschen Sprache beygethanen Freund, Cölln, 1648
© Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, 2008, Signatur: M: Ko 315
http://diglib.hab.de/drucke/ko-315/start.htm>
4 Hinweise zu unserer Vorgehensweise bei der Transkription
5zu den hier aufgeführten Zitaten im Rahmen der Schranken des Urheberrechts
6 Mozilla Firefox Add-on: → Binnen-I be gone
7 Geschickt Gendern, Vor- und Nachteile gängiger Schreibweisen: http://www.geschicktgendern.de/vor-und-nachteile-gaengiger-schreibweisen/
8 Wo man also man sagt meint man man und woman zugleich
9 neopresse.com/gesellschaft/anonymous-aktivistinnen-mobilisieren-gegen-die-sicherheitskonferenz/
10 http://www.freitag.de/autoren/linda-gerner/sie-werden-wiederkommen
11 Bräuner, Johann Jacob: Pest-Büchlein. Frankfurt (Main), 1714, 1. Aufl. Frankfurt (Main) ,Deutsches Textarchiv: <http://www.deutschestextarchiv.de/braeuner_pest_1714
12 https://de.wikipedia.org/wiki/Binnen-I
13 Von Menschen und Menschinnen (Warum männliche Professorinnen elitäre Kackscheiße sind , Virchblog 2013)
14  „Die belägert- und entsetzte Venus, Das ist/ Chirurgische Abhandlung Der sogenanten Frantzoßen/ Auch Spanischen Pocken-Kranckheit/ Drüpper/ Sjankert/ Klap-Ohren/ [et]c. … : Worinnen derselben/ Vornemlich auf des weltbekanten Cartesii Gründe/ befestigte sichere und unfehlbare Cur vollkömmlich angewiesen wird“ von Wierus, Johannes / Blancard, Stephan. Göttingen: Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek. Signatur: 8 MED PRACT 1654/85
15a Leseempfehlung bei Science Files: Von gekauften Wissenschaftlern und Junk Science in the Making
15b Science Files, Kategorie Genderstudies https://sciencefiles.org/category/gender-studies/
16 Klaus Peter Krause, Damit unsere Sprache nicht verkommt
17 Leitfaden gendergerechter Sprache der Universität München
18,19 ARD Sportschau Fußball Liveticker
20 ebd. wikipedia, Binnen-I
21 WikiMANNia, Das Binnen-I
22 http://www.petra-harenbrock.de/weibliche-und-maennliche-form-rechtschreibung/
22a Neusprech „doppelplusgut
23 Sunnit*innen und Schiit*innen im Untergrund-Blättle
24 Datenschutt-Zerklärung
25 schwachsinnige safe the date Anglizyme
26 Offener Brief an Frau x
27 Von der Einbürgerung ausländischer Worte in den deutschen Sprachgebrauch
28 Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793-1801
29 Eine Sprache für beide Geschlechter
Richtlinien für einen nicht-sexistischen Sprachgebrauch
Von Marlis Hellinger und Christine Bierbach
Mit einem Vorwort von Irmela Neu-Altenheimer
Herausgegeben von der Deutschen UNESCO-Kommission, Bonn 1993
ISBN 3-927907-32-4
30 Niemand [Adelung ebd. 503-504]
31 Jemand, [Adelung ebd. 1431-1432]
32 http://www.deutschlandfunk.de/linguist-kritisiert-geschlechtergerechte-sprache-ein.691.de.html?dram:article_id=380828
33 Samuel Butschky, „Perfertischer Muusen Schlüssel/ Zur Schreibrichtigkeit/ der Hooch-deutschen Haupt-Spraache/ Das ist/ Kurtzer/ iedoch wohl-gegründeter Unterricht/ wie man die Wörter/ in der Hooch-deutschen Haupt-spraache/ rein und unverfälscht zuschreiben/ erlernen sol / von S. B. Der Straaff-süchtigen Lufft außzufertigen, Leiptzig 1645,
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Signatur: 8 LING VII, 4306
OPAC: http://opac.sub.uni-goettingen.de/DB=1/PPN?PPN=771554818
34 http://www.corporate-dialog.ch/2018/04/09/influencer-marketing-auf-fakten-basierte-argumente/vertrauen-aufbauen/
35 wikipedia.org/wiki/Geschlechtergerechte_Sprache
36 youtube, Helge Schneider: Der Wurstfachverkäuferin
37 Joachim Heinrich Campe (1746-1818), https://ultimativefreiheitonline.wordpress.com/project-tag/joachim-heinrich-campe-1746-1818/
38 Ueber die Reinigung und Bereicherung der Deutschen Sprache : Dritter Versuch, welcher den von dem Königl. Preuß. Gelehrtenverein zu Berlin ausgesetzten Preis erhalten hat / von Joachim Heinrich Campe’n Herzogl. Braunschweig. Schulrath
Verbesserte und vermehrte Ausgabe, Braunschweig : Schulbuchhandlung, 1794
Fundort: Universitätsbibliothek Greifswald (Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald)
Signatur: UB Greifswald <520/Bk 179>

Nachtrag
Meta-Link 1, 2 und 3: https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/hambacher-forst-demo-samstag-100.html (1 „Hambacher Forst“/ 2“ abholzen“/ 3 „Ende-Gelände“)

Ergänzung
Unmittelbar nachdem NNG unseren Text abgelehnt hatte, setzte man dort folgende Artikel zum Thema ein:
http://www.allesroger.at/artikel/genderwahn-was-hinter-dem-binnen-i-steckt (geschrieben am 24.7)
https://www.freiewelt.net/interview/gender-was-steckt-dahinter-10063074/


Weiterführende Texte:
BGH bestätigt: Genderista können kein Deutsch, und ScienceFiles hat Recht, Science Files vom 13.03.2018
Philosophieprofessor: Vernünftige Menschen gendern nicht und sprechen wie Erwachsene, Science Files vom 16.04.2018
Belegt: Gender Studies sind ein Mitesser-Fach – 38 [!sic] davon gibt es alleine in Berlin, Science Files 08.01.2018


Kleines Kompendium einprägsamer Gebote aus obigem Gebiete

folgt


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