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Verdacht auf vorsätzliche Artikelveröffentlichung

Ultimative Freiheit Online Unter Publikationsverdacht

Stand: Samstag 01. April 2017 07:11 Uhr

Einem aktuellen Bericht der Internetseite „Ultimative Freiheit Online“ zufolge soll es am heutigen Samstag zu einer Artikelveröffentlichung gekommen sein. Wie es zu diesem Vorfall kommen konnte, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch vollkommen unklar. Medienbeobachter äußerten bereits den Verdacht des vorsätzlichen Publikationsversuchs. Die Redaktion wurde eingeschaltet.

UFO-Nachrichtenreaktion, 01. April 2017

Einem → aktuellen Bericht der Internetseite Ultimative Freiheit Online zufolge soll es am heutigen Samstag zu einer Artikelveröffentlichung gekommen sein. Was es mit diesem Schreiben auf sich hat und wie es zu dem Vorfall überhaupt kommen konnte, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch vollkommen unklar. Dies wurde uns von Seiten der Ultimativen Freiheit Online auch bestätigt:

„Was es mit diesem Schreiben auf sich hat und wie es zu dem Vorfall überhaupt kommen konnte, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch vollkommen unklar,“ heißt es in dem erwähnten Bericht.

Während einige Medienbeobachter bereits den Verdacht des vorsätzlichen Publikationsversuchs äußerten, wendete sich die Ultimative Freiheit Online (UFO) mit einem Presseschreiben an die Öffentlichkeit, „man solle nicht gleich jeder Sau hinterher rennen, die da durchs Dorf getrieben wird.“ Schließlich sei man „ja nicht gerade bekannt dafür, ständig mit neuen Publikationen an die Öffentlichkeit zu treten. Eine vorsätzliche Artikel-Veröffentlichung ausgerechnet uns anzulasten ist daher schonmal grundsätzlich hanebüchen.“ Das sei längst „dunkelste Vergangenheit“ und habe es „hier sowieso schon lange nicht mehr“ gegeben.

Im Hinblick auf den jüngsten Zwischenfall könne sich daher nur um „ein Versehen“ handeln. Es bestünde aber kein Grund zur Beunruhigung, bislang seien noch „keinerlei Inhalte“ entdeckt worden, die von öffentlichem Interesse sein könnten. Damit hätte auch für die Öffentlichkeit „zu keinem Zeitpunkt“ die Gefahr bestanden, über irgendetwas Wissenswertes in Kenntnis gesetzt worden zu sein. Mehr könne man bislang noch nicht darüber sagen. Dies könne man jetzt schon so sagen.

„Absurde Debatte“

„Publikation hin, Publikation her, das ist doch eine völlig absurde Debatte“, meinte indes der UFO-Vorwandsvorsitzende Eberhard Bla von Irrendorf-Hu beim Champagnerschlürfen während des Bundespresseballs in Berlin: „Im allgemeinen Medienbetrieb hat eine Informationsvergabe ohne jeglichen Wissens- und Nutzwert für die Öffentlichkeit noch nie einen Hinderungsgrund für eine Artikelveröffentlichung dargestellt.“ Das sei sowieso „alles nur Schmuh“ und würde doch jedem mal passieren dürfen. „Also laßt mich bloß alle in Ruh, ich hätte jetzt meinen Champagner zu schlürfen.“

                               kaum überflüssiger Hervorhebekasten zur
                       nochmaligen Wiedergabe bereits zitierter Aussagen

"Eine Informationsvergabe ohne jeglichen Wissens- und Nutzwert 
für die Öffentlichkeit stellt keinen Hinderungsgrund 
für eine Artikelveröffentlichung dar"
meint der UFO-Vorwandsvorsitzende Eberhard Bla von Irrendorf-Hu

Medienexperten geben sich mit dieser Erklärung derweil nicht zufrieden. Zwar sei der Anspruch, die Öffentlichkeit mit wissenswerten Nachrichten zu versorgen, in letzter Zeit tatsächlich „vollkommen sekundär“ geworden, sagt auch Prof. Dr. Schwurbelschreib-Pups, gefragter Medienexperte im Fachbereich Medienexpertismus und ehemaliger Direktor des Experteninstituts „Expertenvereinigung vereinigter Medienexperten“. Dennoch könne sich „nicht gleich jeder unter Berufung auf die geltenden Statuten an der öffentlichen Weitergabe nichtssagender bis irreführender Informationen beteiligen.“ Dies bliebe nur führenden Medienhäusern vorbehalten, so Prof. Dr. Schwurbelschreib-Pups.

Unterschiedliche Reaktionen

„Uns ist das alles egal, wir lesen sowieso keine Zeitung“, meint unterdes ein Ewok aus Krieg der Sterne Teil 3.

"Uns ist das alles egal, wir lesen sowieso keine Zeitung", meint ein Ewok aus Krieg der Sterne Teil 3

„Uns ist das alles egal, wir lesen sowieso keine Zeitung“,
meint ein Ewok aus Krieg der Sterne Teil 3

Dr. Hannibal Lektor, Direktor des europäischen Redaktionskomitees in Brüssel, äußerte sich indes weitaus kritischer. Die Erklärung, es handle sich um ein Versehen, hält er für „pure Augenwischerei“. Vielmehr habe man es hier mit „fahrlässiger Artikelveröffentlichung“ zu tun, wenn nicht gar mit einem „offensichtlich vorsätzlichen Publikationsversuch“.
Dies sei schon an der Struktur des Texts zu erkennen, die eine „veröffentlichungswürdige Form der Ausgestaltung“ aufweise. Zumindest der Versuch, eine „journalistische Darstellungsform“ zu erarbeiten und den Text in eine „publikationsgerechte“ Fassung zu bringen, sei an einigen Stellen deutlich erkennbar. Als hervorstechendes Merkmal für die Erstellung eines solchen Beitrags gelte vor allem der in Fett gesetzte Vorspann (siehe Abb. 1)

Abbildung 1: der Vorspann oder das sogenannte „Lead“, ein Gestaltungselement das häufig dafür benutzt wird, die wesentlichen Aussagen eines Medienberichts vorab zusammenzufassen

Dieses in Journalistenkreisen auch als „Lead“ bezeichnete Gestaltungselement hätte sich in publikationswütigen Medienkreisen mittlerweile als einschlägigstes aller formalen Bestandteile etabliert und werde in der Regel dafür benutzt, die wesentlichen Aussagen eines Medienberichts vorab zusammenzufassen, bevor man sie gleich im nächsten Absatz nochmals wiederholt. Allein daraus ließe sich herleiten, daß der fragliche Artikel bereits im Vorfeld mit der Absicht erstellt wurde, ihn medienwirksam veröffentlichen zu wollen“, diagnostiziert Dr. Hannibal Lektor. Daher habe man es hier „mit fahrlässiger Artikelveröffentlichung, wenn nicht gar einem vorsätzlichen Publikationsversuch zu tun“. Aber diesen Tatverdacht habe er ja „weiter oben schon geäußert“, ergänzt Hannibal Lektor.

„Opus Magnum“

Tatsächlich dürfte dieser Verdacht nicht ganz unbegründet sein. Anhaltspunkte dafür liefert eine bislang unveröffenlichtes Dokument, das nach Angabe eines anonymen Informanten erst jetzt wieder aufgetaucht sei, der Redaktion allerdings schon seit geraumer Zeit vorgelogen haben dürfte. Demnach soll es frappierende Ähnlichkeiten zwischen beiden Texten geben, teilweise seien sie sogar vollkommen identisch. Einzelne Textfragmente deuten zumindest darauf hin, werden derzeit aber noch genauer untersucht.

Sollten sich die Angaben des Informanten als richtig erweisen, wird sich die UFO-Redaktion wohl weitere Vorwürfe gefallen lassen müssen, da es sich hierbei um die Vorarbeit für den publizierten Text handeln könnte. Allerdings sei das Dokument „lange Zeit unter dem Arbeitstitel Opus Magnum (Abb.2) abgelegt“ und vermutlich aufgrund dieses nichtssagenden Titels „nicht weiter beachtet worden“.

Abbildung 2: „Opus magnum“, handelt es sich hierbei möglicherweise um einen frühen Entwurf zum fraglichen Artikel?

Intransparente Publikationsmethodik

„Sollte dieses Schriftstück tatsächlich längst existiert haben, so wäre auch dessen Entstehungszeitraum vor dem Publikationsvorfall anzusiedeln“, resultiert Prof. Dr. Hannibal Lektor und wirkt sichtlich besorgt, da es sich hierbei dann um nichts anderes als einen sogenannten „Beitrags-Entwurf“ handeln könnte:
„Ein Beitrags-Entwurf ist ein konzeptionell erstelltes Schriftobjekt, an dem solange hinter verschlossenen Türen gearbeitet wird, bis das eigentliche Ziel – eine Veröffentlichung herbeizuführen – erreicht ist. Damit hätten wir es allerdings mit einem ganz besonders schwerwiegenden Fall intransparenter Publikationsmethodik zu tun. Wenn wir eine solche Vorgehensweise künftig nicht schon im Keime ersticken, steht zu befürchten, daß es auch unter Amateuren künftig Schule machen wird.“

Abbildung 3: Ein sog. „Beitragsentwurf“. Dieser zeugt i.d.R. davon, daß an dem Artikel im Vorfeld gearbeitet wurde.

Diese Ansicht teilt auch Prof. Dr. Schwurbelschreib-Pups und fordert daher „von an allen publikationssüchtigen Elementen die ersatzlose Weglassung solcher und ähnlicher Berichte“. Untersuchungen hätten schließlich gezeigt, daß die „bewusste Weglassung des geschriebenen Wortes“ in den meisten Fällen auch „ein vollständiges Fehlen desselben“ nach sich zieht. „Doch ebendiese Kausalität“, so Schwurbelschreib-Pups weiter, „mag nicht jedem sofort einleuchten. Daher müssen wir allen Puplizisten solange bei der Selbstzensur zur Hand gehen, bis sie in der Lage sind, die Zensur gegen sich auch ohne Beihilfe auszuüben.“

Solche Forderungen finden offenbar auch bei anderen Experten Anklang. „Ich habe schon lange gesagt, daß das nicht mehr lange gut gehen kann“, sagt beispielsweise der mittlerweile als Pudelfriseuer tätige Joe Armin Campelfreut, ehemaliger Egotherapeut und Motivationstrainer des komischerweise seit einiger Zeit untergetauchten Star-Autors Jermain Foutre le Camp. „Ständig läßt man die Autoren unbeaufsichtigt im Schreibzimmer hocken und nimmt ihnen nichtmal das Schreibwerkzeug weg. Da können wir nur von Glück reden, daß sich bislang noch keiner die Feder ins Herz gerammt hat.“

Landes-Nachrichten-Dienst eingeschaltet

Nach Angaben des Landes-Nachrichten-Dienstes (LND) habe man die ultimative Freiheit online „ja schon länger im Verdacht, heimliche Sachen zu machen. Mit einer Artikelveröffentlichung haben aber selbst wir nicht gerechnet. Die von uns geleakten Dokumente räumen aber alle Zweifel aus. Hier wurde bewußt auf eine Publikation hingearbeitet.“

Leak 1: Einblick in die Revisions-Abteilung – man erkennt vorgenommene Veränderungen des Entwurfs zum fraglichen Publikat:

Leak 2: Automatisches Korrekturlesen – ein typisches Hilfsmittel für Autoren mit Publikationsabsicht:

 

„Um Aufklärung bemüht“

Ungewissen Befürchtungen zufolge soll es in den Redaktionsräumen der Ultimativen Freiheit Online inzwischen zu intensiven Überlegungen gekommen sein, wie mit dem Vorfall weiterhin umzugehen wäre. „Nach einer ersten Überprüfung aller Abläufe kann zwar noch keine abschließende Aussage getroffen werden, wir arbeiten aber bereits unter Hochdruck daran, uns der Sache demnächst einmal anzunehmen.“
Daher habe man den Fall einstweilen der Rechtsabteilung anvertraut, um auch mit den Mitteln der Rechthaberei die Öffentlichkeit vom Gegenteil dessen, was sie glaubt, zu überzeugen;

„Wir gehen weiterhin davon aus, daß es sich bei dem Publikationsvorfall um ein Versehen handelt“, hieß es dazu in einer ersten Stellungnahme der Anwaltskanzlei. „Ein Beitrags-Entwurf zeugt schießlich davon, daß der Autor mit dem angedachten Beitrag noch gar nicht fertig war. Daher kann unser Mandant [die Redaktion, Anm.d.Red.] die Veröffentlichung noch gar nicht in die Wege geleitet haben“.

Restriktiv transparentes Fertigstellungsverfahren

Damit dürfte die Redaktion bereits von allen Vorwürfen befreit und dem allgemeinen Verständnis nach die Alleinschuld beim Autor zu suchen sein.
Doch auch hier sei das letzte Wort noch nicht gesprochen, meint der Rechtsexperte und Leiter der Rechtskanzlei Dr. Juri S. Prudenz:

„Wie festgestellt wurde, trifft die Red-aktion keine Schuld. Wir sind aber davon überzeugt, daß auch die Schreib-aktion von keinerei Publikations-Absicht getrieben war. Um dies der Öffentlichkeit zu beweisen, werden wir unserem Mandanten nahelegen, zunächst ein Restriktiv transparentes Fertigstellungsverfahren gegen den mutmaßlichen Autor einzuleiten“, so Prudenz, der als einer der strengsten Verfechter dieses unter den meisten Fachleuten sehr umstrittenen Verfahrens gilt.

Mit dem Restriktiv transparenten Fertigstellungsverfahren soll der Redaktion in erster Linie die Möglichkeit verschafft werden, das fragliche Schreiben „noch während der Entstehung auf potentielles Publikations-Material oder andere publikationsträchtige Indikatoren zu überprüfen“. Gemäß der Transparenzverordnung von 1984, Art. 9, §11 muß das Prozedere allerdings öffentlich vollzogen werden und somit von der Leserschaft jederzeit begutachtet werden können.
Dies ist äußerts brisant, denn das würde bedeuten, daß der Autor dazu aufgefordert wird, sich erneut in den Artikel-Entwurf zu begeben und daran weiterzuschreiben – diesmal allerdings unter den Augen einer mitlesenden Öffentlichkeit.

Dr. Juri Prudenz gibt dazu einen weiteren Einblick:
„Um die eingeforderte Transparenz nachträglich herbeizuführen, ist es zwingend erforderlich, die Vorarbeit an dem vermeintlichen Endprodukt, also den jeweiligen Beitrags-Entwurf, zu veröffentlichen. Daraufhin wird der Autor gezwungen, sich in Ausübung seiner Tätigkeit über die Schulter schauen zu lassen, damit der Leser das Geschriebene noch während des Lesens mitverfolgen kann.“

Wie die meisten Rechtsexperten hält Dr. Juri S. Prudenz diese Maßnahme zwar für ungewöhnlich, im Sinne einer öffentlichen Werkschau sei sie aber durchaus legitim. „Intern nennen wir das ganze Prozedere frei nach Adorno auch den Glaskasten-Trick, weil wir im Leser die Vorstellung erzeugen möchten, der Autor hocke aus Sicht des Lesers in einem öffentlich einsehbaren Glaskasten, durch den man dem Autor praktisch im Vorbeigehen über die Schulter schauen kann, noch während dieser an den Zeilen schreibt.“

Das Adorno Denkmal – So könnte der Ort des aktuellen Geschehens in der Vorstellung aller Beteiligten aussehen.

Dringender Behandlungsbedarf

„Damit ermächtigt sich die UFO praktisch selbst, jederzeit genau den Unfug schreiben zu können, den sie am Ende auch veröffentlichen will oder umgekehrt“, kritisiert Prof. Dr. Schwurbelschreib-Pups:
„Die scheinbar transparente Arbeit an einem Artikelentwurf als restriktives Fertigstellungsverfahren zu bezeichnen, ist entweder ein Witz oder ein PR-Gag und das wär ja nicht der erste hier gewesen. Das hier aber schlägt dem Fass vollends den Boden aus. Mit diesem Machwerk hat die Ultimative Freiheit Online wohl endgültig den Gipfel der Selbstgefälligkeit erklommen. Schließlich entspricht es der üblichen Vorgehensweise, den
ersten Publikationsversuch erst nach Abschluß der Fertigstellungsphase zu unternehmen, in die der Leser noch keine Einsicht gewinnt. Das heißt, eine Fertigstellungsphase findet immer unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt, derweil die Öffentlichkeit erst davon erfährt, sobald der Artikel veröffentlicht wurde. Diese Fertigstellung nun öffentlich zu vollziehen und das unfertige Produkt der Öffentlichkeit als Beweis vorlegen, daß man damit keine Publikationsabsichten hegt, ist jawohl vollkommen durchgeknallt. Ich plädiere daher für die Erstellung eines psychologischen Gutachtens. Hier besteht dringender Behandlungsbedarf.“

Übergangslösung

Beim Landes-Nachrichten-Dienst zeigt man sich hingegen sehr beruhigt über diese Wendung in der Causa Opus Magnum. Schließlich dürfte es im Rahmen des restriktiven Fertigstellungsverfahrens automatisch zur Identifikation des Autors kommen, der an der Erstellung der fraglichen Vorarbeit „Opus Magnum“ beteiligt gewesen ist. Somit könnten nicht nur die vermeintlichen Inhalte als nicht vorhanden sichergestellt, sondern auch der „mutmaßliche Autor als tatsächlicher Urheber dingfest gemacht werden“.

Darauf dürfte der Nachrichtendienst allerdings lange warten, denn bislang konnte der mutmaßliche Autor noch immer nicht ausfindig gemacht werden. Stattdessen hat sich nun komischerweise der unlängst als verschollen geglaubte Schreiber Jermain Foutre le Camp zur Verfügung gestellt, als Interims-Scribent zu fungieren und „diesen leidigen Prozess zu einem vernünftigen Ende zu verhelfen“. Entgegen der sonstigen Vorgehensweise sei er diesmal sogar dazu bereit, sich ganz einsichtig zu zeigen, vor allem auch in Hinblick auf den Glaskastentrick. Daß man ihm dabei zuschaut, sei im Prinzip nichts Neues.
Schließlich habe er „
schon immer genau das geschrieben, was der Leser gerade auch liest.“


Update:

Wie dem Bericht der Ultimative Freiheit Online abschließend zu entnehmen ist, soll die Öffentlichkeit über den Vorfall noch ausführlich in Kenntnis gesetzt werden. So sei man zur Stunde darum bemüht, das Produkt bei den entsprechenden Nachrichtenverteilern und Netnewsagenturen einzusenden. So könne ein möglichst breites Spektrum der Öffentlichkeit vor der Existenz eines solchen Berichts gewarnt werden, heißt es abschließend in dem Bericht.


Interner Bereich

Noch nicht eingearbeitete Textteile

Gesäß dem Fall, der Autor werde sich dieser Maßnahme widersetzen, haben wir schon entsprechende Maßnahmen überlegt, so der Redaktionsleiter rohrstockschwingend“

Schließlich sei es schon immer Aufgabe der Redaktion gewesen, jegliche Entwürfe bereits im Vorfeld auf das Vorhandensein informationsträchtiger Inhalte und hinsichtlich einer möglichen Publikationsgefahr zu untersuchen.

 Desweiteren könne man auch nicht von einem Versehen sprechen, da sich die UFO bereits vor einem Jahr (Anm.d.Red.: im April 2016, wir berichteten) eines ähnlichen Vergehens schuldig gemacht hätte. 

Weitere Untersuchungsergebnisse können wir erst offiziell bekannt geben, sobald der erste Publikationsversuch unternommen wurde

Bloßes Sensationsinteresse vonseiten des Herausgebers: „Ein Autor, der eines seiner fragwürdigen Werke bereits in der Schlagzeile großspurig mit Opus Magnum übertitelt, leidet natürlich unter maßloser Selbstüberschätzung, gefördert durch ein bloßes Sensationsinteresse vonseiten des Herausgebers“ meint Prof S im Rahmen seiner aktuellen Vortragsreihe  ‚Der Autoren zwiefach verdrehte Inversions-Methodik und dergleichen Hirnwindungen in Zeiten der Massenkommunikation‘

Geteiltes Medienecho

Die Reaktionen der Medien reichten von Beifall, Lob und Jubel bis hin zu Schmäh und Schimpf und Unverglimpf

während das Ereignis von der New York Times vollkommen ignoriert wurde, verwies der amerikanische Nachrichtensender CNN auf

Auch die Fachzeitschrift Autor, Motto, Spott widmete sich

 


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