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- Entwurf vom 26. Mrz 2017, nach einer Vorlage aus dem Jahr 2011
- Zuletzt bearbeitet 12. April 2017
- Weitere Ergänzungen möglich

Wo man also man sagt, meint man man und woman zugleich, egal wo man herkommt

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„[der Begriff man stellt] ein generisches Maskulinum auf der Ebene der Wortbedeutung dar.“¹
– sagen irgendwelche Genderlogen im Jahr 2017 –

[Mann] „ist eines der ältesten Wörter nicht nur der Deutschen sondern aller Europäischen und vieler Asiatischen Sprachen. Es bedeutete,
I. Einen Menschen, ohne Unterschied des Geschlechtes…“²
– sagte Johann Christoph Adelung um 1793 –

man

Daß es den Genderisten/Genderlogen an der Fähigkeit des Denkens gebricht, zeigt sich vor allem immer dann, wenn sie anfangen zu sprechen, oder schlimmer noch, zu schreiben (womit sie ja etwas festzuschreiben gedenken), sprich: Die Sprache benützen.
Sie kommen bei Allem nicht besonders weit mit dem Denken hinterher, da ihr Unverstand es ihnen verleidet, das, was Sprache ist, zu verstehen; und so möchten sie die Vielseitigkeit der Sprache ihrem schmalspurigen Denken angleichen, also insoweit reduzieren, daß sie mit dem Denken wieder hinterherkommen und sich weiterhin Wissenschaftler nennen dürfen.

Endlich sind sie aber bei ihrer Bemühung, das Problem bei der Wurzel zu fassen zu kriegen, auf das leidige Wort „man“ gestossen und verzapften gleich mal wieder einen Unfug sondergleichen dazu. Zu diesem neusten Gender-Unfug lese man bitte diesen Artikel bei scienefiles: https://sciencefiles.org/2017/04/11/widerspruch-aus-koeln-die-tu-darmstadt-hat-die-dummheit-nicht-gepachtet/

Ja, man – das ist eben auch wieder so ein Wort.

Nun sagen man-che ja,

„man soll nicht immer man sagen und das ist wohl ein guter weiser Rat, wenn man stattdessen auch ich sagen könnte. Doch nur weil man manchmal aus angeblicher Rücksicht auf die Frau nicht man sagen möchte, muß man nicht stattdessen auch noch frau dazu sagen oder frau durch man ersetzen. Als Erwiderung auf „Ja, das könnte man so machen“, beleidigt zu sagen „Und frau aber auch. Manno!“, das ist Unfug. Denn wer hier frau sagt, statt man, der will meinen, das eine wäre das begriffliche Gegenteil vom anderen, dabei ist das Wort man doch lediglich auf das Wort men zurückzuführen, also Mensch*. [Was vermutlich im Anfang (aller Dinge) nicht wieder nur Mann bedeutete, sondern Brot, vielleich auch Wort] [Zusatz 2018: möglicherweise auch eben Geist]
Wo man also man sagt, meint man man und woman zugleich, egal wo man herkommt – aus dem männlichen Teil allgemeiner Geschlechter-Zerwürfnisse oder aus dem weiblichen.“

(Diese Passage stammt aus unserem Text WiimFschi, Kapitel „Man selbst“ von 2011)

*Und was den Menschen (bzw. das Mensch) anbelangt, lernen wir folgendes:

„Schon bey dem Kero als ein Hauptwort Mennisch, bey dem Ottfried Mennisco, Mennisg, bey dem Notker Mennischo, im Nieders. Minsk, im Dän. Menniske, im Schwed. Menniska, im Isländ. Manneska, im Angels. Mennisc, und schon bey den ältern Ägyptiern Manosch. Es ist ein zusammen gesetztes Wort von Mann, welches ehedem auch einen Menschen bedeutete, wie noch im Isidor Manno und im Engl. Man, und der Ableitungssylbe -isch.“
Adelungsches Wörterbuch, [Bd. 3, Sp. 178]


Genauer gesagt

Hervorhebungen und alles in [] Klammern durch Jermain Foutre le Camp

Desweiteren ist gemäß des Adelung’schen Wörterbuchs (und anderer Werke ebenso) folgendes festzustellen:

„Man, [ist] ein unbestimmtes Pronomen, welches nur allein conjunctive mit der dritten einfachen Person eines Zeitwortes gebraucht wird. Es bestimmt von dem Subjecte, welches es ausdruckt, weiter nichts, als daß solches zum menschlichen Geschlechte gehöre, ohne übrigens die Zahl, das Geschlecht, oder sonst einen andern Umstand auszudrucken. Es ist darin der Gegensatz, oder wenn man lieber will, der Gesellschafter des unbestimmten es, welches nur allein von Sachen oder Dingen gebraucht wird, sich aber doch im Gebrauche weiter erstreckt als man, indem es mit einem Beysatze auch von Personen gebraucht werden kann, dagegen sich man niemahls von Sachen brauchen läßt.“

„Man ist wirklich ein persönliches Fürwort, aber ein sehr unbestimmtes, welches die Zahl, das Geschlecht, und übrigen Verhältnisse der handelnden Person unentschieden lässet, aber doch immer etwas Persönliches bedeutet. Man hat es mir gesagt, kann so wohl bedeuten, es hat es mir jemand gesagt, als auch, es haben es mir mehrere gesagt.“

„Da dieses Fürwort die Person sehr unbestimmt ausdruckt, so kann es nicht in solchen Fällen gebraucht werden, wo die Handlung von der Art ist, daß sie nur einer sehr bestimmten Person zukommen kann. Man sagt daher nicht, man hat die Welt erschaffen, sondern Gott hat, oder die Welt ist erschaffen worden; nicht man hat mich geboren, sondern ich bin geboren worden. Dahin gehöret auch der in einigen Gegenden übliche Gebrauch, wo man sich dieses Fürwortes bedienet, wenn man einen andern nicht gern du, er oder sie nennen will. Man komme her. Man schweige doch. Welcher Gebrauch widrig klingt, weil der persönliche Gegenstand, welchen dieses man bezeichnen soll, hier sehr bestimmt ist.“

Und es kommt noch besser, wieder Adelung:

„… Bey dem Ottfried und andern ältern Schriftstellern [schrieb man] gleichfalls man, im Nieders. men, me, im gemeinen Leben einiger Oberdeutschen ma, im Dän. und Schwed. man. Es ist unser Wort Mann, so fern es ehedem überhaupt einen Menschen bedeutete [sondern „Wort“?, s.u.], welches in dieser Gestalt sein altes einfaches n behalten hat, als man das Hauptwort im 16ten Jahrhunderte mit einem doppelten nn zu schreiben anfing. Die heutigen Franzosen gebrauchen dafür ou, die ältern schrieben es hom, welches gleichfalls das verkürzte homme, Mensch, ist. Das hohe Alter dieser Art des Ausdruckes erhellet unter andern auch aus dem Hebräischen, wo die Hauptwörter [Zeichen nicht darstellbar] und [Zeichen nicht darstellbar], welche beyde einen Mann bedeuten, so wie unser Deutsches man gleichfalls unbestimmt gebraucht werden.“

Eine halbwegs berechtigte, wenn auch weiterhin völlig überflüssige und idiotische Forderung vonseiten der Genderlogen, wäre es daher allenfalls, das dem Wort man zugrunde liegende Wort Mensch im Artikel zu „entgendern“. Es wäre dabei nämlich durchaus festellbar, daß man in der Literatur noch bis ins 18. Jhr. gelegentlich schrieb: Das Mensch. Allerdings eher wieder in Bezug auf die Frau, bzw. das Weib. Das Weib wiederum war damals keine herabsetzende Bezeichnung, sondern nur eher unvorteilhaft für manches Weib, Frau genannt zu werden. Daran, daß alle diese Aspekte aber bei den Genderlogen gar nicht auftauchen, ist leicht zu erkennen, daß es ihnen nicht um den korrekten Gebrauch der Sprache geht, noch um eine natürliche Gleichberechtigung von Mann und Frau, sondern um Gleichmacherei, Verwässerung und Zerschandelung wesentlicher Seinsaspekte im Wesen wie in der Sprache.


Von man zu Mann

Adelung stellt desweiteren fest:

„Morhof, Ihre und andere haben weitläufig gezeiget, daß die zweyte Sylbe in den Lat. Homo, (bey den ältern Lateinern Hemon, Homon, Humon,) in humanus, nemo, und immanis, unmenschlich, nichts andres als unser Mann ist. Ho, Hu in Homo ist der alte morgenländische Artikel, welcher in nemo, niemand, dem alten Semo für Semihomo, und immanis, unmenschlich, wieder weggefallen ist. Im Deutschen ist es in dieser Bedeutung veraltet, seit dem das davon abgeleitete Mensch üblicher geworden ist. Indessen sind doch noch das unbestimmte Fürwort man, und die Zusammensetzungen jedermann, niemand, jemand, und vielleicht auch männiglich, Beweise davon.“

„Zwar gibt es noch verschiedene Fälle, wo das Wort Mann menschliche Individua beyderley Geschlechtes bezeichnet. Der gemeine Mann, gemeine Leute beyderley Geschlechtes.“


Fazit

Somit ist der Begriff man im Sinne von Mann oder umgekehrt der Mann im Sinne von man weniger geschlechtsspezifisch als der Begriff Frau.


Denn sie wußten nicht, was es war

Den Gläubigen unter uns könnte man noch das folgende darbieten, am besten gleich beginnend mit dem Thema Manna:

„Das Mánna, plur. inus. ein aus dem Hebräischen Man entlehntes Wort, verschiedene vegetabilische Süßigkeiten zu bezeichnen, welche aus den Rinden gewisser Bäume und Stauden dringen. 1) Das älteste Manna dieser Art ist dasjenige, womit sich die Israeliten in der Wüste erhielten, und welches in der Deutschen Bibel auch Mann genannt wird. Am Morgen lag der Thau um das Heer her. Und als der Thau weg war, siehe da lag es in der Wüsten rund und klein wie der Reif auf dem Lande. Und da es die Kinder Israel sahen, sprachen sie unter einander: das ist Man; denn sie wußten nicht, was es war, 2 Mos. 16, 13. f. Wo es bey Michaelis heißt: Dieß sahen die Israeliten und sagten einer zum andern in ihrer Sprache, Man hu, das heißt, was ist das? weil sie nicht wußten, was es war.

Heute aber könnten sie wissen, was es ist. Daher rührt es entweder aus der Dummheit, der Ignoranz oder es ist ein wissentliches Unterfangen, die Sprache zu zerschandeln, an den Wurzeln herauszureissen und in ihrem Gift-Süpplein zu zerkochen, das sie der Allgemeinheit beständig einflössen.

Folgen

Wenn durch eine ideologisch geprägte Gruppierung gezielt und programmatisch die Sprache verändert wird oder werden möchte, entzieht sie dieser Sprache den geistigen Wert und offenbart diktatorische Züge; die in weitere Bereiche Einzug erhalten werden. Daher frage ich mich inzwischen, ob die Genderlogen nicht vielleicht sogar mit ihrem Programm, das zwar in erster Linie ihre ideologischen Wünsche erfüllen soll, im eigentlichen Endziel die noch einigermaßen vorhandene Werthaftigkeit der (deutschen) Sprache restlos vernichtigen möchten? Weil sie wissen, daß nur dann auch das Programm durchgesetzt werden kann? Falls ja, was ist der Antrieb? Ein Minderwertigkeitskomplex bei gleichzeitigem Mangel an Sprach-Verstand? Oder ein ziemlich hoher Verstand von durchtriebener Intelligenz?

Wollte man den hinterhältigen Sprachbefehlen der Genderlogen aber dennoch Folge leisten, so wäre ein gemäß dieser idiotischen Sprachmethodik durchgegenderter Text überhaupt nicht mehr lesenswert. Wer deren Methoden aber schon im Kleinsten anwendet, arbeitet an diesem Ziel bereits mit und hätte konsequenter Weise nicht nur schon jetzt so zu schreiben und sich auszudrücken, sondern sich zuerst einmal (von wegen ausdrücken) für das „ent_2genderung“ von toiletten ein_zusetzen, und zwar „zweigenderungsnormend“ denn bei den grund_bex-dürfnissen fängt bekanntlich alles an.
Zur auslebung seina und ihra „künstl-x-schen“ creativität empfehle (ich) außerdem die teil_nahme an „ent_zweigendernden“ bis „ent_cisgendernden“ treffs und +“transxing_visions“, aus der „jeda“ teilnehmer*In gewiss ganz „empowernd“ gestärkt wird und (sich) „trans-top“ fühlt!
Ja, auch du mein schatzIN! sollst dich doch „sonnenuntergangs-kitschig ver_ortend lachend“ immer „weitabewegen“ können, und musst es auch dein freundix weita_erzählen, denn „ich wir du wex? wir!“ alle_xy ! dürfen als aktivis_tinnen mitmachen, auch wir männerInnen. Jawohlnein!
Gemeinsam gegen rassixmus und beHinderung!

Hier zum spontanen Abkotzen noch ein Beispiel moderner Gendersprache: → Beispiel von der Internetseite x-art-splitta


Bezüge:

¹ Diese Behauptung der Genderlogen wurde bereits von sciencefiles → hier vollständig zitiert und noch desto vortrefflicher auseinandergepflückt

² Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793-1801.


Zum Thema:

XY-Inaktivierung – Ein offener Brief an Frau X (Y)

Ergänzende Texte nach VÖ des Obigen:

BGH bestätigt: Genderista können kein Deutsch, und ScienceFiles hat Recht, Science Files vom 13.03.2018

Philosophieprofessor: Vernünftige Menschen gendern nicht und sprechen wie Erwachsene, Science Files vom 16.04.2018

Belegt: Gender Studies sind ein Mitesser-Fach – 38 [!sic] davon gibt es alleine in Berlin, Science Files 08.01.2018


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