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Schon wieder ist ein Wahrheitsverbreiter Opfer der Zensur geworden!
Geschrieben im September 2016


INHALT:

Parterre I.
– Zensur, Zensur, ich hör immer Zensur. –
Parterre II.
– Wahrheitsarmleuchter
Parterre III.
– „Ich weiß nicht, warum es nicht dazu kommt“
 Entnommen aus dem Streitgebiet Kandiszucker und in den Türrahmen gehänkte  Mobiles (im Winde bimmelnde Glockenspiele, Mai 2017
Zusätze
– Links


Parterre I.
Zensur, Zensur, ich hör immer Zensur. –

Und zwar vor allem in vielen Kommentarbereichen alternativ wahrheitsverbreitender Internetseiten, überall Zensur, immerzu Zensur, denn was die Zensur betrifft, ja, da geht’s manchmal hoch her, in den Kommentarbereichen alternativ wahrheitsverteilender Internetseiten. –

Dabei ist es doch eher so:
Leute, die schlicht wegen Auskehrung ihres fortwährend mit reingeschleppten Unfugs oder anderweitigen Unbetragens bald vor die Tür gesetzt wurden, befinden sich nicht etwan auf dem edlen Podest, „Opfer der Zensur“ gewesen zu sein, sondern schlicht auf der Fußmatte vor der Haustür – wo ihnen, während sie sich ein bißchen die Schuhe abstreifen könnten, auch Gelegenheit gegeben wird, sich nochmal in aller Ruhe das Hausordnungsschild durchzulesen und diese mit ihren zuvor getätigten Handlungen abzugleichen.
Steht darauf so etwas geschrieben wie

„Bei uns werden keine Ansichten zensiert, die von den in diesem Hause vorherrschenden Ansichten abweichen und seien sie noch so gegenläufig“,

so hat der auf die Fußmatte Versetzte daraus einsichtsvoll zu resultieren, daß ihm die ehrenwerte Auszeichnung „Opfer der Zensur“ garantiert nicht zuteil geworden ist.

Schließlich handelt es sich hierbei um einen Ruhmestitel, der nicht durch mal eben flugs eingestellte Fanvideos oder plakative Poster (oder auch nur Links und dergleichen) verliehen wird, sondern um eine verdiente Auszeichnung, die man sich redlich erarbeiten muß und viel (sprachliche) Bemühung voraussetzt, zumal es einstmals auch als ein Titel derjenigen galt, die Opfer vom Establishment, den M-Medien und anderen Großmächten geworden sind.

Demnach, liebe Blogbetreiber als administrative Hausmeister, laßt euch doch nicht auch noch das Wort „Zensur“ umdeuteln oder ausgerechnet von denen in die Schuhe schieben, die beim Eintritt in anderer Leute Häuser die Fußmatte nicht beachten, weil sie meinen, das Zeugs, das ihnenunter den Schuhen klebt, sei umso beachtenswerter, als der Artikel, unter dem sie sich herumtreiben.

Wenn sie es selber schön finden, soll man’s ihnen auch nicht verleiden, jedoch hat eine evtl. Ablehnung eben nichts mit Zensur zu tun und es werden dergleichen Zusendungen auch nicht deswegen „zensiert“ (wieder vor die Tür gekehrt) weil sie vielleicht einen Hit-ler (this is übrigens a viral german name) abbilden und der von der ganzen Welt nicht verstandene Wahrheitsbotschafter mal wieder unerwünschtes höchst brisantes Material verteilt hätte – sondern weil es häufig Fehl am Platze, oft nervtötend und zumeist völlig anödend ist.

Ehrlich! Da kann man genausogut bei einer Aufführung der dritten Sinfonie von Beethoven immer Pokemoon-videos dazwischenschalten oder Diddl-Mäuse auf die Bühne werfen und zwar an mehreren Spielorten. Sich dann noch einbilden, man sei rausgeworfen worden, weil die Zuschauer die Wahrheit nicht vertragen können, ist mindestens naiv.

Allerdings meine ich nun nicht nur überwiegend irgendwelche Huldvideos sondern überhaupt die etlichen verqueren und ansonsten aber wortlos eingeworfenen Zusendungen & Verweise, Vids & Hits, Fots und Kotz zum Draufdrücken überall. Was ist das nur für ein hirnloses Getreibe?

Ehrlich! Es gibt Journalisten, die gekillt werden, Bücher die nicht gedruckt werden, gedruckte Bücher und Schriften, die verhindert werden und tägliiche Unterbindung von wichtigen Tatsachen in allen führenden Medien. DAS ist Zensur und nicht diese PillePalle Re-Aktionen auf PillePalle Aktionen, Herrgottnocheins!

Parterre II.
Wahrheitsarmleuchter

Tja und so hört man dann nach vielfacher Ablehnung (gar nicht mal der Inhalte, sondern der Art und Weise ihres Auftretens) oder gar der endgültigen Sperrung dieser mit Wahrheit vollgepropften Nervbatzen immer wieder die klagende (eher klägliche) SchlußStussfolgerung, die Leserschaft oder etwaige Blog- oder Forenbetreiber, können „die Wahrheit … nicht ertragen“ und ähnliche Einbildungen. Überall oder immer häufiger werde man „zensiert“, so die Klage.

Ja warum denn wohl? Weil es eben wie ich schon sagte: häufig Fehl am Platze, oft nervtötend oder völlig anödend und insgesamt eine Zumutung sondergleichen ist, was sie sich in Kommentarfeldern herausnehmen.
Sich dann noch einbilden, man sei rausgeworfen worden, weil die Zuschauer die Wahrheit nicht vertragen können, ist mindestens naiv. Doch das möchten sie nicht erkennen. Stattdessen die Schlußfolgerung, man sei eben nicht bereit für die Wahrheit. Sie möchte unbedingt erkannt werden, aber von vielen Leuten eben nicht und so erführen diese kommentierenden Wahrheitsvertreter andauernd Ablehnung oder gar Zensur.
Daß aber in aller erster Linie sie eine ziemliche Wahrheit bzw. Tatsache überhaupt nicht erkennen wollen, weil sie arg verblendet sind und ihr Geschreibe insgesamt eine Zumutung und bodenlose Unverschämtheit für alle diejenigen ist, denen sie ihre Häuflein vor die Nase setzen (zumal ohne ihnen tatsächlich einen entsprechenden Wahrheitsgehalt anzubieten), darauf sind sie noch nicht gekommen.

Merksatz: - Selbstverständlich möchten sie gerne auf den Podest 
gehoben werden, Opfer der Zensur gewesen zu sein, schließlich ist es 
nicht einfach einzusehen, das sie lediglich abgelehnt wurden oder 
rausgeschmissen wurden, weil sie die Hausordnung nicht beachtet haben
 oder sich sonstwie nicht benehmen konnten. - Merksatz Ende.

Ihre Verblendung gereicht dann logischerweise soweit, daß sie den Vorwurf der Zensur für sich in Anspruch nehmen, was aber eine Maßnahme ist, unter der einige Journalisten und Schreiber tatsächlich zu leiden haben. Und während manche von diesen nicht ohne Gefahr trotzdem weitermachen, beweinen diese verblendeten kommentierenden Selbstbeweihräucher (Wahrheitsverbreiter, Wahrheitsverkünder) nur sich selbst – und in ihrem dann bald überschwemmenden Jammertal (das sie ja rücksichtlos auf Internetseiten anderer Leute zum Ausufern bringen) ersaufen dann alle, die wirklich und tatsächlich an der Aufklärung arbeiten.

Parterre III.
„Ich weiß nicht, warum es nicht dazu kommt“
Entnommen aus dem Streitgebiet Kandiszucker und in den Türrahmen gehänkte Mobiles (im Winde bimmelnde Glockenspiele, Mai 2017

Das Typische jener tollen Aufklärer, die in ihren Kommentaren keinen Bezug auf den zum Drunterkleistern ihres Mega-Kommentars ausgesuchten Artikel nehmen, ist es, sich entweder mit einem vor Selbstbeweihräucherung nur so qualmenden Text oder einem mit Zitaten und kopierten Passagen aus anderer Leute Artikeln ungemein hervorzutun, was ihnen deswegen gelingt, WEIL sie eben keinen Bezug auf den angewählten Artikel nehmen – und auch nicht nehmen wollen, denn dann könnten sie sich gar nicht als die großen Aufklärer darstellen oder fühlen.
Den Artikel, auf den sie sich gerade nicht bezogen haben, gebrauchen sie allerdings demnächst sozusagen wieder, nämlich dann, wenn es gilt, auf der nächsten Internetseite einen Artikel zu kommentieren. Dort kleistern sie ihren Aufklärer-Kommentar hin, indem sie schlicht wieder etwas aus einem anderem Artikel zitieren oder in andere mindestens 10 diverse Artikel anderer Webseiten verlinken, die den ausgesuchten Artikel angeblich ergänzen; dabei immer darauf achtend, daß der Inhalt, den sie hier vorstellen, mit dem obigen Artikel (erstmal) nichts zu tun hat. Damit stellen sie sicher, daß ihr Geschriebenes wie etwas großartig Bedeutsames wirkt, da in dem nun total toll aufklärerisch kommentierten Artikel ja (logischerweise) nicht Bezug darauf genommen wurde, was die Aufklärer ohne Bezug auf den Artikel nun drunter hinschmieren.

Kurz gesagt: Sie beziehen sich immer auf etwas, das im Artikel nicht vorkommt (was aufgund des Offtopischen keine Zusatzinfo darstellt), vermutlich sogar im Glauben, die Leser hätten davon noch nie etwas gehört, und würden erst jetzt davon erfahren, ohne aber zu merken, daß die Leser es schon hundertmal gelesen haben (und das nichtmal bei ihm!), nur eben gerade im angewählten Artikel nicht, auf den der Kommentator sich aber lieber gar nicht erst bezieht, weil er sich dann ja nicht mithilfe seines vom Artikel abweichenden Materials als Aufklärer hervortun könnte.
Sich dann irgendwann zu wundern, daß kaum entsprechend (seiner Vorstellung) auf seinen Hinschmiss reagiert wird, ist bezeichnend und so fragt sich manch einer recht verwundert, Originalzitat: „ich weiß nicht, warum es nicht dazu kommt“ (daß auf seinen Hinschmiss nicht eingegangen wird). Tja, warum wohl nicht?
Statt aber vernünftig zu überlegen, woran es wohl liegen könnte, kommt er lieber voreilig zu dem Ergebnis, daß die Leute „noch nicht bereit für die Wahrheit“ sind, wenn sie seine Kommentare nicht lesen oder wenn diese, vollkommen zurecht vom dadurch belästigten und einer unbestimmbaren Gefahr ausgesetzten Webseitenbetreiber gelöscht oder gar nicht erst eingelassen werden.

Zu deren Ansicht, man dürfe von anderen mühsam errichtete Internetseiten, ausgearbeitete Artikel und die Kommentarfelder für alles, was einem gerade durch den Sinn pfeifft, ausnutzen, habe ich also eine gänzlich gegenteilige Meinung.
Auch führen nicht die Kommentare anstelle der hierzu benutzten Artikel anderer Autoren (wie manch einer nachweislich schon behauptet hatte) zur Aufklärung (schonmal gar nicht zur „Erwachung“), sondern kann es mal so und mal so sein.
Der sich im Kommentarfeld tummelnde Super Wahrheitsverbreiter muß aber diese Ansicht vertreten und tönt dann herum, daß die Aufklärung durch das Internet weniger durch die vielen recherchierten Artikel auf Blogs & Plattformen geschähe, sondern viel mehr in seinen Kommentaren. Dort fände die „tatsächliche Aufklärung“ statt, die übrigens obendrein anonym vollzogen werden solle, damit die Internetseiten-Betreiber dafür nicht haftbar gemacht werden können! Ja so einen Unfug erdichten sich manche Kommentatoren…, diese selbstgerechten Heuchler, denn selbstverständlich können die Internetseitenbetreiber haftbar gemacht werden, nämlich auch für die Äußerungen der Kommentatoren, einerlei ob dise anonym sind oder nicht. Nur eben sie selber – die Kommentatoren – können nicht haftbar gemacht werden! und so schreiben sie lustig weiter Hetzreden (überwiegend gegen Juden), die obendrein noch mit Desinfo angereichert werden, weil sie überhaupt keine Ahnung haben. Sie entziehen sich also nur der Verantwortung und bringen den Webseitenbetreiber, dessen Seite sie für sich nutzen, in Gefahr; so herum sieht das aus! Zudem ziehen sie noch alle anderen Kommentatoren, die mit gutem Recht ebenfalls lieber unter Pseudonym kommentieren, durch ihren selbstgerechten Dreck.
Sie ignorieren also alles, was nicht in ihr Selbst-Bild eines „Aufklärers“ passt oder verdrehen es eben umgekehrt in ihr verzerrtes Bild. Übersehen, daß der Betreiber immer für die Kommentare haftbar gemacht werden könnte, einerlei ob der Kommentariant anonym schreibt oder nicht. Der Kommentariant begibt sich im Vergleich zum Publiszisten kaum in Gefahr, was immer er mit dem Kommentarfeld anstellt, sondern sorgt er vielmehr für die Gefährdung des Publizisten, bzw. dessen Internetseite und die Gegner der Meinungsfreiheit werden wohl eher versuchen, eine Internetseite samt Forum zu verhindern, statt jeden Hirni mit Wahrheits-Mission einzeln aus den Kommentarfeldern auszustechen!

Daher muß von den Kommentarianten abverlangt werden, daß sie – statt den Freiraum für Meinungsfreiheit (das Kommentarfeld) rigoros auszunutzen – die jeweiligen durch den Seitenbetreiber vorgesetzten Regeln einhalten, statt denjenigen in Schwieritäten zu bringen, dessen Raum sie so gerne zum Propagieren ihrer Meinung oder der Informationen, aus der sie letztlich ihre Meinung gebildet haben, nutzen. Diese Regelung verstehen die selbstgerechten Aufklärer aber als Zensur; dabei sind sie schlicht aufgrund ihres völlig verantwortungsloses Verhalten rausgeschmissen worden; was genauso übrigens auch mit Recht jenen geschieht, die sich nicht an ein gewisses Maß von Sitte und Anstand halten können.

Sollen sie doch nach draußen gehen und den Boden vollrotzen, wenn sie meinen, daß das alle gut finden.


Zusätze

Teile dieses Schreibens sind auch zu finden bei dudebweblog unter dem Artikel Zensur, sowie in unserm hiesigen Wahrheitsleuchter-Streitgebiet   Kandiszucker und in den Türrahmen gehänkte Mobiles (im Winde bimmelnde Glockenspiele)


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