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RPressemitteilung vom 1. April 2016

„Ultimative Freiheit Online goes offline“ – unter diesem Motto startete die Ultimative Freiheit Online im Oktober 2015 eine ihrer bislang wohl aufsehenerregensten interaktiven PR-Kampagnen. Eigenen Angaben zufolge sollte dabei der authentische Eindruck vermittelt werden, die Ultimative Freiheit Online sei nicht mehr erreichbar und möglicherweise auf alle Tage aus dem Netz gezogen worden. Ursprünglich sollte die Aktion längst beendet sein, wurde aber aufgrund der großen Anteilnahme stets weiter nach hinten verschoben.

„Da wir uns dem enormen Zulauf fernbleibender Leser nicht mehr gewachsen sehen, möchten wir die Internetseite wieder eröffnen und die Aktion nun für beendet erklären“, erklärte die Ultimative Freiheit Online auf ihrer Internetseite „Ultimative Freiheit Online„, die offenbar eigens für diese Erklärung wieder eröffnet wurde.

Eine aktive Anteilnahme sei somit nicht mehr möglich, was die Ultimative Freiheit Online sehr bedauere.

Zugleich fühle man sich aber durch die rege Teilnahme durchaus in dem Vorhaben bestätigt, sich mit neuen Publikationen auch in Zukunft eher bedeckt zu halten. „Durch ihre aktives Fernbleiben vermittelten uns immer mehr Leute ihre Zustimmung, diese Seite vielleicht auch künftig übersehen zu wollen“, freut sich der eigens hierfür gerade aus dem Bett gekrochene Autor Jermain Foutre le Camp. „Es war anstrengend, aber die Resonanz war enorm. Schätzungsweise mehr als 3000 Leser blieben insgesamt aus“, resümiert der vom ganzen Ausmaß „dieser doch sehr anstrengenden Campagne“ sichtlich übermüdete le Camp, der die hohe Beteiligung, die Seite nicht mehr aufzusuchen, vor allem auf die nutzerfreundliche Konzeption der Aktion zurückführt: „Wer Interesse hatte, konnte ohne Voranmeldung einfach vorbeikommen, um sich vor geschlossenen Türen wiederzufinden und sich dann wieder beruhigt abzuwenden. Immer mehr Leute blieben weg, bis schließlich gar keiner mehr kam. Das ist ein Riesenerfolg, ich fühle mich mal wieder sehr bestätigt.“ Diese Bestätigung sei letztlich auch der Indikator dafür gewesen, nicht nur alles richtig, sondern vor allen Dingen endlich mal nichts falsch gemacht zu haben.

Auf ganz besonderes Interesse sei die Aktion allerdings bei denjenigen Lesergruppen gestoßen, die ohnehin nicht gerne lesen. „Die haben natürlich umgehend mitgemacht und so wird dies auch die Zielgruppe sein, auf die wir in Zukunft setzen.“

Gleichzeitig werde man aber auch in Bezug auf die noch leseanfälligen Leser bemüht sein, sich „möglichst bedeckt zu halten und ihnen nach Ablauf der Aktion ebenfalls nichts Neues mehr zum Lesen vorzugeben.“ Mehr wäre dazu im Prinzip nicht zu sagen, so le Camp in einer abschiessenden Stellungnahme.


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