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Veröffentlicht am 14.07.2015
Ergänzt durch eine Voraberklärung im November 2019
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Notwendige Voraberklärung an alle weniger spirituell, sondern mehrso wissenschaftlich ausgerichteten Leute, bevor sie sich, vernünftig wie sie sind, spöttisch über die in den nachfolgenden Abhandlungen durch den Kakao gezogenen um spirituelle Erkenntnisse bemühten Großleuchten auslassen

Neben jenen im nachfolgenden Text behandelten um spirituelle Erkenntnisse bemühten Großleuchten sind nämlich und selbstverständlich auch unter den hochgelehrten Verstandesmenschen ganz ähnliche Typen zu finden – die sich ebenso selbstlos, doch weniger in die Gebiete Gottes oder des „AllesWasIst“, sondern mehr ins Wissenschaftsfeld hinauswagen – von sich selbst dermaßen weit entfernt, daß sie ihre ungelösten inneren Konflikte und bislang vermiedenen Einsichten unter fortwährender Heranziehung äußerer Zustände und Entwicklungen immer schön von sich fern halten, dies alles aber gleichzeitig aus sicherer Distanz einem Studium unterziehen und zu analysieren versuchen, und dann – was das Schlimmste ist – zum Wohle der Allgemeinheit/des kollektiven Wir (im Auftag der Wissenschaft/Gottes/AllesWasIst) daran mit viel Einflußnahme (häufig gefördert von Stiftungen/Engeln/ätherischen Geistern) zur „Verbesserung der Zustände“ herumwerkeln und dabei von „Wir“ und „Uns“ reden (womit sie sich meinen), statt ihren auf Feigheit und Minderwertigkeitskomplex beruhenden Größenwahn zu verlassen und zunächst bei sich selber nach Verbesserungsmöglichkeiten für ihren inneren Zustand Ausschau zu halten; und zwar dies am besten allein im stillen Kämmerlein, ohne andere Leute oder die Gesellschaft oder das Land, die Nation, Europa, die Welt mit ihren großkotzigen Worten und Wohltaten (die besten Gut-Taten darunter sind dann die von Psychopathen) zu belästigen und ihnen damit Schaden, statt Heilung zu verschaffen.
Und so, wie die im nachfolgenden Text an die Kantarre genommenen spirituell gelehrten Großleuchten, die mit solchen Aussagen

„‚Wir’“ befinden uns nun an einem Punkt, da „unser Bewußtsein erwacht“ (ich glaube, langsam fang ich an klar im Kopp zu werden?)
oder

„Die Sonne ändert jetzt „unser“ Bewußtsein und die Art wie „wir“ übers Universum denken“ (mir geht ein Licht auf, irgendwie ist offenbar doch alles anders als ich dachte?)

oder
„Es vollzieht sich nun ein Wandel im Bewußtsein durch die Erdkern-Sonne“ (mein solar plexus läßt grüßen?)

aufwarten und im Grunde nur den derzeitigen Lagebericht bloß ihres eigenen auf dem spirtuellen Erkenntnispfad befindlichen Selbst wiedergeben – treffen auch die um absolute Ausreifung ihrer Ratio bemühten Wissenschaftsleuchter ganz ähnlich Aussagen und belästigen die Gesellschaft dann mit solchen Sätzen:

„Wir verlieren die Kontrolle über das Klimasystem“
Quelle: Potsdamer Forscher enthüllt: Klimasystem wird von Deutschland aus gesteuert [keine Satire] ScienceFiles, Nov. 2019

Womit dieser Forscher nämlich eigentlich nur meint, daß er neuerdings extrem schwitzt, vermutlich Stressbedingt, und das Deo, das er bislang immer benutzte, nicht mehr weiterhilft.

Nachtrag erstellt im November 2019


Steckbrief: Das in Sachen Selbsterkenntnis ausreichend geschulte Ego (DISSAGE)

Vorwort

ach egal!

Inhalt
– Das in Sachen Selbsterkenntnis ausreichend geschulte Ego (DISSAGE)
und wo es sich nicht schon wieder überall zu Wort gemeldet hat
– Auszug aus dem Kapitel „Hilfegesuch hinter vorgehaltener Schrift
 der Mega-Schrift „Wer ist in meinem Fall schon ich?“
– Wir befinden uns nun an einem Punkt, da unser Bewußtsein erwacht, du Idiot.
– Bergeversetzung per Gedankenkraft
– Alles was nicht ALLESWASIST ist, kann ja noch ALLESWASIST werden
– Bewußtseinskontrolle
– Frohe Botschaft vom Kanalmeister


Das in Sachen Selbsterkenntnis ausreichend geschulte Ego (DISSAGE)
und wo es sich nicht schon wieder überall zu Wort gemeldet hat

Entwurf vom 31. Dezember 2012

Dieses DISSAGE geht häufig mit angezündtem Licht-Schein vor, doch so meine ich zu glauben, flieht’s oftmals nur der eignen Dunkelheit, gerade dann, wenn es sich in vielen großen Worten veräußert, dabei aber doch nur einem fahlen Lampenlicht folgend, das es glatt für GottesLicht hält, dabei kreucht es nur durch die Gehirnkanäle und liest ab, was da in Neonschrift an den Wänden geschrieben steht. Die Kanäle sind verbunden und verzweigt mit anderen Abwasserkanälen und dieses verkopfte Netzwerk findet derzeit seinen großen Ausdruck in der MatrixMatte Internet; kaum einer, der noch hauptsächlich darin unterwegens, ist ein Ganz ein wahres Licht, das dann, durch sein Wandeln hero, durch die Gulli-Deckuln wieder nach oben scheinen würde; und da auch nur aus dem Internet heraus zunächst in die erfahrbare Welt ein Licht brächte, wo die vielen Vorhänge sind, hinter welchen erst irgendwann die Wahrheit zu entdecken wäre; wo erst die anwesend, die wirklich diese sind.
Ich bin ein solcher nicht, und würde einen solchen auch nicht erkennen, sondern anzweifeln, daher ist meine Einschätzung stets unter Vorbehalt, daß ich mich täuschen könnte; heißt: selbst Jesum würd ich nicht erkennen, sondern zunächst für nen Blender halten. Ferne davon, die ihn sogleich erkännten, da sie die eigne Dunkelheit längst in Gänze durchkrochen, sind auch diese Sätze hier wieder nur ein Ruf durch die Kanäle, das Echo davon verhallt gleich um die nächste Kurve oder erreicht den, der gerade durch einen blubbernden Kanal stapft, der eine Schnittstelle zu meinem hat (hier ist Resonanz dann möglich) und von beiden das Geblubbere vermischt sich dann, oder ergänzt sich auch, das wäre so das Ergebnis dieser Resonanz.


Auszug aus dem Kapitel „Hilfegesuch hinter vorgehaltener Schrift
 der Mega-Schrift „Wer ist in meinem Fall schon ich?“ aus dem Jahr 2012

… die esoterische Literatur ist oftmals nichts anderes als die pure Egoterik, so sehr spirituell verlockend sie auch dort in den bunten Ecken duftet und jeden betört, der heute mal in die Stadt gefahren ist, um sich ein Buch über sein höheres Selbst zu kaufen.
Dort liest er dann, daß der spirituelle Weg zwar manchmal beschwerlich sein kann, doch meistenteils wird er sich so fühlen, als liefe er mit zwei zwischen die Zehen gesteckten Flipflops entlang der Strandpromenaden dem Sonnenaufgang seiner Selbsterkenntnis entgegen. Dort angekommen glaubt er nun, er sei erleuchtet worden, ist tatsächlich aber nur geblendet worden und mit solchen Augen betrachtet er dann fürderhin auch die Welt. Und da am Ende des Tages die Sonne auch wieder untergeht, wird für ihn zur Überdauerung des Dunkels eine ganze Menge Firlefanz vonnöten sein, womit er auch in den finsteren Stunden sein spirituelles, fast Gottgleiches Dasein ausfluchtsweise zelebrieren kann.
Statt sich wie früher zum Trost einen fetten Teig für zuckerleckeren Marmorkuchen anzurühren, rührt er nun eifrig mit dem Klöppel in der Klangschale herum, wickelt sich unter Umständen noch die Beine um den Hals und verharrt in dieser Stellung, bis alle verfügbaren Organe gemeinsam ein ausgedehntes Resonanzbecken für den Widerhall der klingenden Klangschalenklänge bilden, wodurch bald der Mikrokosmos seines Körpers in gleicher Frequenz schwingt wie die Sphärenmusik im allumfassenden Makrokosmos, was ja zugleich der Ort ist, wo in etwa sein höheres Selbst sich unter Umständen befinden müßte, das zu erreichen er momentan ganz feste gewillt ist!

Sogestalt über vielerlei theoretische und praxisbezogene Spiritualität mit sich selbst beschäftigt, verliert man zwar einstweilen den Bezug zur vermeintlichen Realität und durchschaut somit endlich die ganze Illusion oder erkennt die Wahrheiten dahinter und das ebenfalls aus illusorischen Vorstellungen bestehende alteingesessene Ego-Ich droht sogar zunächst die Kontrolle zu verlieren – doch so schlau und wendig es ist, erkennt es gewiss, daß es nach einiger Zeit des Entbehrens bald wieder sehr gefragt sein dürfte …, schließlich ist ihm nicht entgangen, daß dieser leidige spirituelle Weg dorthin führen könnte, wo man nicht nur irgendein weltfremdes höheres Ich wiederfindet, sondern in jene Gefilde, wo man lernt, sich selbst wie Gott zu fühlen oder selber wie jener Gott Höchstselbst zu sein – und wenn man es geschickt genug anstellt, wird man vielleicht sogar angebetet, auf jeden Fall aber mit einer ziemlichen Ehrfurcht angesehen. Der spirituelle Weg ist für das Ego also durchaus verlockend, vielleicht könnte man es auch ein spirituelles Weiterbildungsverfahren in währender Suche nach dem höheren Selbst nennen.

Die Wortwahl „das höhere Selbst“ klingt allerdings schon so, als befände es sich nicht unbedingt in Griffnähe, obschon man doch annehmen dürfte, daß es als ein Teil von uns näher ist, als man allgemeinhin denkt. Die nach dem höheren Selbst strebende Person hat sich lediglich mit der Zeit mit einem Ich identifiziert, welches aufgrund vieler Umstände zunehmend komplexer wurde. verwickelt, verflochten, verzweigt, zusammengesetzt, beziehungsreich
Manche Ichs sind sogar derart komplex ausgestattet, daß man sagen könnte, sie bestehen aus einem einzigen riesigen Komplex. Man merkt es ihnen nicht an, denn wir alle sind mehr oder weniger verwickelt, verschachtelt und vertrackt in einem Systemkomplex, das von unseren Komplexen lebt, was wiederum daher rührt, daß wir hier nur bestimmte Rollen verkörpern, die uns zugedacht, anerzogen, auferlegt und ausgebildet wurden oder sogar mit viel Zuspruch von uns selbst erarbeitet und vollständig eingebildet worden sind.
Unser wahres Wesen ist derweil so weit von uns entfernt wie der HerrGott Höchstselbst, während die von uns verkörperte Rolle samt aller Rollenverhalten mit uns Selbst eigentlich überhaupt nichts zu tun hat.
Nur manchmal schaut man zum Fenster hinaus und sieht in der Entfernung etwas Undeutliches vorbeihuschen oder man sehnt sich nach einem unbestimmten Land mit grünen Wiesen oder weissen Stränden, das irgendwo dort hinter den Mauern der Stadt liegt. Doch das ist nur eine ungewisse Ahnung, in Worte fassen läßt es sich nicht und außerdem werden wir bei derartigen flüchtigen Blicken nach etwas Ersehntem immer wieder ziemlich abrupt in die alltägliche Norm zurückgezwängt – und schon befindet sich unser definiertes Ich wieder im zelebrativen Austausch mit einem anderen definierten Ich – besonders beliebt ist die Frage, was man denn so arbeitet, ob man schon verheiratet ist oder ob man Kinder hat und falls das meiste davon nicht zutrifft, wird einem mit bemitleidenswertem Blicke auch noch die Frage vorgeworfen, ja aber wieso denn nicht?.
In diesen Fällen können Sie mir glauben … ach nein, das ist ja wieder mal ein Brief an einen Vertrauten, in solchen Fällen kannst du mir glauben, mein Lieber, daß ich auf solche Fragen nicht mehr antworte oder hierzu widersinnige Angaben mache, denn für mich ist allein schon der Grund, solche Fragen zu stellen, mit einer Absicht verbunden, die ich zweifelhaft finde. Ich sage dann einfach, ich wäre Vorwandsvorsitzender bei einer großen Firma, hätte 5 Kinder und wenn er will, könne er zwei davon abhaben.


Wir befinden uns nun an einem Punkt, da unser Bewußtsein erwacht, du Idiot.

Entwurf vom 8.9.2014

Da sitzen sie dann immer wieder vereinzelt recht bescheiden vor laufender Kamera, vor lauter Erkenntnisse so hell aus dem Kopf rausleuchtend, daß man in dem Studio eigentlich gar keine Scheinwerfer (…) aufstellen müßte. Ihre Rede, zumeist längere Monologe, ist gut verständlich, rhethorisch meisterlich, der Zuschauer kann sich entspannt zurücklehnen, und der mit einigen Grundwahrheiten gut bestückten Rede folgen; widersprechen braucht er nicht, kann er nicht, muß er nicht und ob er zustimmt oder nicht, was spielt das für eine Rolle? Dem Redner im Studio dürfte es wohl egal sein. Man folgt ihm oder nicht und irgendwer folgt ja immer, zuletzt ist auf den Schatten Verlass, zumal auf dem Weg direkt ins Licht.

Allerdings ist es mal wieder bezeichnend, was für ein großes allgemeines Feld manche Leute aus verschiedenen Studien, Modellen, Wahrscheinlichkeiten, Vermutungen, einfügbaren Erkenntnissen und auch eigenen Einsichten gedanklich errichten, und dies dann wohl recht unbewußt wie ein großes Sinnbild allegorisch nutzen, um darüber lediglich den derzeitigen Lagebericht bloß ihres eigenen auf dem spirtuellen Erkenntnispfad befindlichen Selbst wiederzugeben (DISSAGE) – dabei häufig solche Dinge sagend wie:
„‚wir'“ befinden uns nun an einem Punkt, da „unser Bewußtsein erwacht“.

Oder „die Sonne ändert jetzt „unser“ Bewußtsein und die Art wie „wir“ übers Universum denken“

Oder „es vollzieht sich nun ein Wandel im Bewußtsein durch die Erdkern-Sonne“ (mein solar plexus läßt grüßen?)

Oder: Die höchst ersehnte Geburt of the baby-sun kündigt sich vermittelst viel Vibration aber auch ein wenig Phantomfieber-Wehen in allen Ecken und Enden unserer Body-Körper an, um den gottgleichen GoodGottGeist zu gebären und auch ein kurzer, aber intensiver Spiriasmus darf dem gern vorangehen – und dergleichen poetisch klingende Berichte des jeweiligen Vorangehers bei seiner Reise durch den göttlichen Kanal.

Manchmal, im günstigsten Fall, mag dieser so mitvermittelte eigene Stand der Erkenntnisfahrt sogar mit der zurzeit von der Menschheit in summa erlangten Groß-Einsicht ins kollektive Vollbewußtsein korrespondieren, so daß der oder diejenige, der davon kenntnisreich berichtet, selber als ein weitestgehend zutreffendes Sinnbild des mysterieusen Vorgangs fungiert, und hierdurch stellvertretend aufzeigt, was sich momentan im göttlichen Augenblick überall vollzieht oder sich derzeit dahingehend erkennbar entwickelt; wonach sich alle Zuhörer dortheraus ihre eigene Standortbestimmung halbwegs ableiten können.

Doch immer wieder scheint auch durch: hier benutzt jemand zwischendrin einfallsreiche Metaphern zur Darlegung seiner/ihrer eigenen bislang erreichten Etappenziele unter Heranziehung spiritueller theoretischer Großkomplexe, jedoch eben bei gleichzeitger, versehentlicher Randerwähnung ihrer ungelösten Komplexikationen, bzw. noch ungelösten Konflikte, oder welche bitter erforderlichen Einsichtnahmen sonst noch nicht genommen wurden, und, durch Verlegung ins teils durch Anlesung gesicherte allgemeine Bewußtseins-Gebiet, geflissentlich übertüncht werden.

Aber gut, was soll der Sermon; könnte man sich ja auch mal fragen.
Zuletzt ist es wohl alles nur ein Ausdruck dessen was so passiert, während etliche andere, besonders männerliche Gestalten, (wie zum Bsp. der eine da, der sich einen Engelsnamen gab, wie hieß er noch glatt?) die ganze Zeit eigentlich bloß von sich selbst palabern, bzw. ist es ja das ‚in Sachen Spiritualität ausreichend geschulte Ego‘, das dergleichen erhellende Erläuterungen regelmäßig vorbringt, um die plötzlich durch spirituelle Anfangs-Schritte zunehmend gefährdete Kontrolle auch weiterhin zu behalten.


Bergeversetzung per Gedankenkraft

Entwurf 2012, unveröffentlichter Auszug aus: 
Wer ist in meinem Fall schon ich

So, nun kann das in Sachen Selbsterkenntnis, Spiritualität, Esoterik und BewußtseinsPipapo hinreichend ausgebildete Ego seinen Weg durch die vielen erleuchteten Gedankengänge weiter fortsetzen, beziehungsweise das im Grunde erkenntnissuchende Wesen weg-führend begleiten und hierbei seine nun insgeheim gehaltene Vormachtstellung weiter behaupten.
Anerkennung wird nicht unbedingt gesucht, dieser Begriff bringt im großen und ganzen AnErkennungsfeld auch zuviele Ungewissheiten mit sich, doch ein wenig Bestätigung wird immer mal benötigt, zu dieser verhelfen gelegentliche Schreiben, die zwar aus den unterschiedlichsten Gründen entstehen, mitunter aus hohen Gefilden niedergeschrieben oder aus tiefen Abgründen heraus-geschrieben werden können; was während des Schreibens durchaus ein Vorgang des einsichtiges Bestrebens genannt werden kann, jedoch wird bei diesem Vorgang letztlich nur ein Weg beschrieben, über den man nie zum Licht am Ende des Tunnels gelangen wird – man sagt ja auch nicht umsonst Cognito Ego sumsum oder wie das nochmal heißt.
Dannenhero wirds ab einem gewissen (eher ungewissen) Punkt zum Lesen bereitgestellt, woraus die grundsätzliche Frage folgt, warum wird es eigentlich veröffentlicht, wenn nicht, um gelesen zu werden?
Was ja auch bei mir so ist, demnach ich durchaus bedenke, mich von dem publikativen Schreiben weiter zurückzuziehen, wenigstens von jeglichen Kommentaren, was mir mein gnä. Brötchengeber Wohlhochgeboren Urbald Freiherr von Oberhand im Übrigen erst neulich wieder per Dekret nachdrücklich vorzuschreiben versucht hatte, lediglich ist ihm unterwegs mal wieder die Feder abgebrochen.

Auch die Träger eines im Grunde gutmütigen Herzens und wahrheitssuchenden Verstandes können ihr Ego in Sachen Selbsterkenntnis und Spiritualität hinreicheind entwickelt haben, eher sogar gerade sie, die eben an tieferen Erkenntnissen interessiert und um Aufklärung Richtung Wahrheit bemüht sind. Besonders eben sie gelangen auf diesem schwierigen, leidvollen Weg irgendwann an eine Grenze, vor deren Grenzgefahrenbereich man automatisch stehenbleibt, weil unterbewußt schon die nächste Läuterung befürchtet wird, was zurecht der Eindruck ist, da nach dieser Übertretung in der Tat eine massive Krisis ausgelöset werden könnte.
Aufgrund der Angst eben davor finden sich an dieser Stelle nochmal alle im Kopfe ansässigen Instanzen zur Krisensitzung zusammen, bevor die Krise überhaupt richtig beginnen konnte, bzw. damit sie gar nicht erst einsetzt.
Um aber weiter im Thema bleiben zu können und sich weiterhin mit allem Erkenntnisrelevanten auseinandersetzen zu können, schließen die Gedankenräthe im Kopf nun einen Kompromiss, der selbstverständlich mal wieder vom zuletzt stark angezweifelten Ego angeleiert wurde, das während des ganzen spirituellen Weges zwar viel abgekommen, aber ebensoviel in Sachen Bewußtseinsdingsbums gelernt hat und seine diesbezügliche Vormachtstellung mit der Zeit hintenrum stetig zu verfestigen wußte.
In einigen Fällen ist es damit sogar soweit gedungen, daß es seinen Hausherrn, den Träger eines gutmütigen Herzens und wahrheitssuchenden Verstandes etc, zu der Einbildung verleitete, das gesamte Haus sei bereits im Innern so gut wie erleuchtet.

Man könnte es sogar nach außen hin erleuchtet erscheinen lassen, hier aber schreitet der Verstand ein, der ja auch bei der Krisen-Sitzung mit am runden Tischen gesessen hatte und sofern der Verstand nicht dumm ist, wird er genau diese Leuchterscheinung nicht offensiv geschehen lassen, sondern dem Ego anraten, diesbezügliche Bescheidenheit zu veräußern oder allenfalls die jeweils in den gegenüberstehenden Häusern erkenntnissuchenden Bewohner zu der vaguen Vermutung verleiten, es könnte sich hierbei, wenn schon nicht um einen Erleuchteten-Haushalt, so aber doch wenigstens um einen Aufgewachten handeln, denn so hell wie das dadrin leuchtet und bei den erhellenden Gedanken, die da immerzu aus dem Hause strömen, kann ja keiner mehr drin sein, der noch in tiefer geistiger Umnachtung am pennen ist.
In vielen solchen Häusern herrscht allerdings nicht das Licht der Wahrheit, sondern hat das in Sachen Selbsterkenntnis ausreichend geschulte Ego (DISSAGE) hier alles im (Be)Griff und weiß mit allen üblichen Spiri-Aspekten so umzugehen, daß es so aussieht, als wäre Ego kaum noch vorhanden. Das ist nicht immer einfach, denn vieles muß nun eingebüßt werden, es ist aber die letzte Möglichkeit, um weiter die Führung im Hause zu behalten, außerdem steht man ja auch im ganz guten Lichte da;
man kann sich der schwierigen Aufgabe der grundsätzlichen Mitverantwortung am bereits gewesten wie auch gegenwärtigen Dunkelbösen entziehen und sich stattdessen mit der Gedankenkraft fortwährend um andere Dinge kümmern, wodurch man zwar durchaus vieles umher beeinflußen, gar errichten kann, daß diese Methode aber nichts mit einem wahrhaft schöpferischen Wirken zu tun hat, diese gewagte Annahme kann als eine tatsächliche Einsicht oder Erkenntnis erst nach Verlassen der Gedankenkraft erfolgen, bei gleichzeitiger Hingabe in die Wahrheit, die mit dem Kopf nicht zu erfassen ist.

Wenigstens aber die Annahme könnte per theoretischer Überlegung mithilfe des Verstandes geleistet werden, was eine intellektuell herbeigeführte Einsicht wäre, die immerhin dazu verhelfen würde, das Ego von seinem leuchtenden Königsthron wieder dort hin zu befördern, wo es eigentlich hingehört, nämlich auf den kleinen Schemel neben dem Beistelltisch der Couchgarnitur, wo es auch so viele Erdnüsse knacken darf, wie es will.

Aufgrund des einstigen Kompromisses weigert sich der Verstand aber, diese Angelegenheit mal vernünftig zu durchdenken und solang das nicht geschiecht, kommt der Träger des im Grunde gutmütigen Herzens etc. nicht in soweit aus sich heraus, als daß er zur vollständig einleuchtenden Einsicht fähig wäre – und so bleiben die dunklen Ecken im Hause weiterhin unentdeckt; am Ende dreht man sich in einem ewigen Blabla nur noch um sich selbst, läßt es aber so erscheinen, als ob Ego nicht mehr der Mittelpunkt wäre.
Womit ich insgesamt auf ein grundsätzliches Problem abzielen möchte, das meiner Ansicht nach besonders häufig bei um spirituelle Aufklärung bemühten Schreibern auftritt, bzw. durch sie offensichtlicher werden würde, wenn sie es sich denn einmal eingestehen würden:
In der Meinung, sie schrieben über vieles und alles, schreiben sie eigentlich nur von sich selbst, ohne es aber selber zu merken. Daß es auch für den Leser auf den ersten bis zweiten Blick anders erscheint, liegt wieder an der Vormachtstellung des spirituellesoterischen etc hinreichend geschulten Egos, unter dessen Anleitung viele dieser Schriften entstehen, was zwar noch die Möglichkeit zur Direkteinsicht enthält, doch bevor es dazu kommt, wird auf Spezialbewilligung des Egos die Veröffentlichung veranlasst.
Die jeweils veräußerten Erkenntnisse sollen schließlich mithilfe etlicher zusätzlicher Leser-Augen von außen ‚eingesehen‘ werden – eben das, was man selber im Innern nicht über die Grenze hinaus unternommen hat. Eine solche eher stumme Veröffentlichung ist aber im Prinzip nichts anderes als jedewede sonstige Art der Vermittelung. Es sind nur Lageberichte in währender Erkenntnisfahrt durch den Kopf, bzw. auf der Flucht vor den Gefühlen, dem Leben, der direkten Begegnung mit anderen Menschen. Wenn diese Menschen noch Personen sind, dürfte das im Grunde keine Rolle spielen.


Alles was nicht ALLESWASIST ist, kann ja noch ALLESWASIST werden

Entwurf vom 05. April 2015

Immer mal wieder stößt man im Internet ja auf sehr umfangreiche Artikel in denen es viel auch um spirituelle Dinge geht, zum Beispiel um Gott, Licht und dergleichen.
Es werden darin immer viele spirituelle Einsichten von Einzelpersonen verkündet, die aber aufgrund des jeweils herausgefundenen Wahrheitsgehalts auch für jeden gelten.
Meistens sind es aufgeschlossene Menschen, die sich über vieles bewußt geworden sind und die zusätzliche Fähigkeit besitzen, ihre Erkenntnisse aufzuschreiben, damit sie auch von anderen gelesen werden können.
Auch ich lese solche Artikel immer gern und nur für den Fall, daß ich aus Versehen einen Kommentar drunter schreiben könnte, gebe ich meine Vorurteile immer schon draußen vor der Tür ab, bevor ich den Artikel lese. Wenn ich den Artikel dann zu Ende gelesen habe und die Tür wieder öffne um den blog zu verlassen, stehen die Vorurteile allerdings immer noch da.
Vielleicht sind es aber gar keine Vorurteile, sondern habe ich nur eine andere Sicht auf die Dinge und meine dortheraus nachgefertigte Meinung wirkt auf andere vorgefertigt. Dieser Umstand ist allerdings nicht der Grund dafür, daß ich selber nur selten Kommentare schreibe. Denn meistens schreibe ich sie trotzdem, lediglich hindert mich immer irgendwas daran, ihn auch abzuschicken. Aber das ist vielleicht auch besser so, die armen Leute haben schließlich schon genug zu lesen.

Nach der Lektüre des besagten Artikels, in dem es um das sogenannte „Visualisieren des Guten“ ging, war das Naheliegende wohl etwas Gutes zu visualisieren – naheliegender jedenfalls als dazu erstmal einen Kommentar zu schreiben.

Also visualisierte ich mal fleissig durch die Gegend und stellte mir alles so vor, wie ich’s am liebsten hätte, die ganze Welt war schön, alles war gut und alles Böse war verschwunden, oder wenigstens nicht am Hebel. Alles, abzüglich des dunkeldüster Bösen, ist zwar nicht nicht „alles was ist“, aber dahin kommen wir bestimmt noch. Erstmal möchte ich mich doch lieber nur mit dem hellfröhlich Gutleuchtenden verbinden. Auf daß das dunkeldüster Böse dann weiche.

Augenblicklich bewirkte es zwar noch nichts, aber darauf muß man eben vertrauen lernen, doch immerhin merkte ich schon, daß es mir doch selber recht gut tat, was ich da sah. Darüberhinaus wäre es gewiss kein fehlerhafter Eingriff in die gestaltbare Welt, wenn ich mir darinhalben eher das Schöne vorstellte. Auch wurde hierdurch vermieden, was mich sonst mitunter so treibt, nämlich gegen das Übel anzuschreiben und auch nicht wenig mit denen ins Gericht zu gehen, die das Übel fördern oder unter Umständen gar für das Gute halten. Ich hatte mich also mithilfe der Visualisierungsmethode einstweilen aus dem Verkehr gezogen und merkte schon bald, wie die bösartigen Weltenlenker förmlich aufatmeten, da weitere Schmähschrift meinerseits nun mit einem Male ausblieben.

Und da gebe ich zu, tatsächlich könnte gerade dies auch ein Fehler sein, wenn wir (Schreiber in diesem Fall) uns nach Entdeckung des Falschen wieder dahinein begeben und die weitere Konfrontation mit dem entdeckten Übel suchen, indem wir sie anprangern und verurteilen.
Lediglich würde ich es weniger einen Fehler nennen, als bloß eine fehlerhafte Reaktion auf vorherige Fehler, also im Grunde nur eine leichte bis mittelschwere Verfehlung, immerhin noch begleitet von einer ‚guten Absicht‘.

Nun könnte man aber sein Vorhaben auch von vornherein auf oberwähnte begleitende ‚gute Absicht‘ reduzieren und gleich mit dem Visualisieren beginnen, statt mit der Anprangerei fortzufahren und dem zumeist nicht ganz urteilsfreien Dagegenhalten eher das Falsche zu verrichten.

Was aber wäre das Richtige oder Richtigere? Und kann man das Richtige tun, ohne zu richten?
Hier schlagen viele Visualisten meistens vor, nicht zu richten sondern zu errichten, nämlich eben per Visualisierungsmethode.
Allerdings einer ganz spezifischen, die also dergestalt vonstatten gehen soll, daß man sich mit aller gebündelten Visualisierungskraft direkt ans Übel persönlich wendet und denjeweiligen Figuren das Visualisierte praktisch in die Ohren paust, auf daß sie plötzlich nur noch Gutes tun, sich für das Wohl der Menschheit einsetzen, die Panzer zurückholen, den Himmel reinigen, Kriege beenden, mehr Bäume pflanzen, den Hausflur putzen und dergleichen Wundertaten mehr vollbringen; also im Grunde eine ganz ähnliche Vorgehensweise wie beim Einreichen von Petitionen.

Und eben diese Art der Visualisierung halte ich zwar nicht für falsch, aber doch für eher unrichtig. Unrichtig solange vorher nicht etwas gänzlich anderes unternommen wird, bzw wenn vorher nicht ein gänzlich anderer Aspekt in Erwägung gezogen wurde.

Zunächst ist es sicherlich nicht falsch oder kein Fehler, dieses Gute im Angesicht des Bösen zu visualisieren, doch ich vermute, es beim vermeindlich Bösen direkt anzuwenden, indem wir uns per Visualisierung beispielsweise an den Rockefeller, Obama, Soros oder sonstwen wenden, ist vollkommen wirkungslos – oder besser gesagt: es bewirkt nicht das, was gewünscht oder beabsichtigt war. Eben vor dieser Art von Einflußnahme sind sie schließich geschützt.
Damit diese Einflußnahme Wirkung zeitigen könnte, müßte der eigene Lichte Teil kraftvoller sein, als die Macht des Dämon, von dem solche besessen sind.

Allerdings müßte diese Visualisierung, wenn es nicht nur gedankliche Wunschvorstellungen sind (was es meisten sind, und daher auch selten was bewirken) durchaus irgendwo, an irgendeiner Stelle im gesamten Feld, Anklang finden und der Absicht gemäß auch irgendwo etwas bewirken. Da ich also durchaus an die Wirkkraft dieser Methoden glaube, würde ich mich fragen, was das dann wohl sein könnte.
Entweder erreicht es jene Übelmacher erst gar nicht, und man bewirkt das Gute eher zufällig an anderer neutraler Stelle, eben da, wo ein Feld für diese Saat offen ist, (für die Öffnung dieses Feldes hat man hierdurch allerdings nicht gesorgt, man beliefert es nur mit der Saat)
oder es strömt ihnen doch tatsächlich unser Wunschtraum mit voller Ladung gezielt entgegen, oder wenigstens in Form eines Pollenfluges, was beides bezügl. der Wirkung viel fataler wäre, da die Gegenkraft in ihnen per Übeltat um ein Gewaltvolleres mehr reagiert, noch bevor unser Pollenflug sie zu erreichen droht.
Das ist jedenfalls meine Einschätzung hinsichtlich dieses einwirkenden Vorhabens.

Statt sie also von ihren Taten abzubringen, wirken diese auf sie angewendeten Visualisierungen eher wie eine Art Beschleuniger auf ihre Tatbereitschaft.
Das könnte man dann eher einen Fehler nennen, oder nicht, je nachdem, wie schnell man diese Entwicklung vonstattenzugehen mitbeinflussen möchte.

Ich glaube also, daß diese Einflußnahme nur ihre gewünschte Wirkung entfalten kann, wenn der eigene Lichte Teil kraftvoller ist, als die Macht des Dämon, von dem solche da besessen sind.
Wie aber käme man dahin? Und wer ist das schon? Könnte ich das überhaupt von mir behaupten? Das heißt, könnte ich das denn wissen, wenn ich diese dämonische Kraft gar nicht kenne. Kann ich sie denn kennen, wenn ich doch laut eigener Aussage gar nicht von ihr befallen bin? Wenigstens mal kurzweise? Wer will denn schon sowas?
Wie soll ich sie denn kennenlernen, also wirklich kennenlernen, ohne aber größeren Schaden zu nehmen?
Immerhin habe ich mir dies alles, was da böse ist, per Ferndiagnose schon im Detail angesehen und nachdem ich mir im Internet vieles angelesen habe, weiß ich, was da los ist, was mir nicht gefällt, also gilt es nun in Anbetracht meiner Wunschvorstellungen aus gleicher Distanz heraus die ganze Chose aufzulösen, am besten und einfachsten per Visualisierungsmethode.

Möglich, daß das prinzipiell möglich ist. Allerdings müsste ich schon so klar sein, wie das Wasser, das in der Quelle sprudelt, aus der ich am allerliebsten trinken würde.
Ich für meinen Teil (für wessen Teil auch sonst) bin gewiss nicht so klar (im Reinen), und so gut wie alle anderen, die immer darüber schreiben, ebenfalls nicht.
Denn ich habe es ja noch nicht bereinigt, sondern betrachte es – wieder – nur im Äußeren.

Wenn das Visualisieren also überhaupt an dortiger Stelle wirkt, visualisiere ich mir die Rockefellers, Obamas und die Sorrows immer näher an mich heran, bis sie sozusagen vor meiner Haustüre stehen, wenigstens ihre Truppen.

Man muß schon wissen, was man will.

Da hätte ich sie im Grunde auch direkt von hier aus in mein Haus beten können, bzw. durch schlichte Visualisierung ins eigene Innere erkennen können, daß sie alle mitsampt vollständiger Sippschaft schon lange in meinem Haus hocken, da in den Ecken, wo es Kraft der Ausdünstungen meiner eigenen Dämonen schon seit Urzeiten genauso riecht wie in deren Todespalästen, nur daß jene halt viel ausgiebiger stinken und die Dünste so weiträumig ausströmen, daß ihnen bald keiner mehr entweichen kann. Wer eine Nase hat, der rieche.
Statt also in fernen Gegenden visualisierend durchs Dunkle zu tapern, hätte ich mir den Aufwand auch sparen können und mal lieber flugs im Innern eingesehen, daß ich sie alle selber bin. Das wäre der direkte Weg der Erlösung gewesen, nur eben kein leichter, („dieser Keks wird kein weicher sein“ – Otto Waalkes) sondern wäre er viel schwieriger und intensiver, und ‚man selbst‘ müßte sich viel hingebungsvoller und liebesbereiter dieser Angelegenheit stellen.
Doch das tu ich lieber nicht, ich kenne aber viele spirituelle Methoden, sehe trotzdem nur das Gute, obschon ich auch ins Üble geschaut habe, doch letztlich bin ich ein Teil von Gott oder ein Teil von AllesWasIst, das hört sich neuerdings viel besser an…

Das wär ja auch blöd, das AllesWasIst komplett im Ganzen statt nur ein Teil davon zu sein, denn dann wär ich ja auch der Rockefeller, Obama, Soros und weiß Gott nicht alles noch fern von mir herum kreuchende Übel. Und das ist natürlich nicht das, was ich mir, mich einbezogen, unter AllesWasIst vorgestellt habe!

Aber jut: Allet watt nich ‚AllesWattIs‘ is, kann ja noch ‚Alletwattis‘ werden, wa?

Nur habe ich das Wichtigste, Ent-Scheidende bisher nicht eingesehen, nichts dergleichen getan, gemacht oder mit mir machen lassen, besonders mein Ego wird das unter keinen Umständen mit sich machen lassen. Oder eben erst, seit dem es sich nach jahrelangem Studium in Sachen spiritueller Angelegenheiten und regelmäßiger Aneignung der neusten spirituellen Sichtweisen der irgendwann mal geleisteten Infragestellung wieder heimlich entziehen konnte und erneut die Führung übernahm, diesmal allerdings vollkommen unbemerkt, von seinem Träger, dem Erwachten, der sich schon morgens den Sonnenschein herbeivisualisiert, damit es ihm bloß ja nicht auf den Kopf regnet! Er will ja schließlich spazieren gehen und kann es überhaupt gar nicht leiden, wenn es dann regnet!

HerrGottnocheins.


Bewußtseinskontrolle

Entwurf aus 2013, zuletzt geändert 22.08.2014

Es gibt im Internet (wie auch in der Bücherwelt) sehr viele aufgeklärte Aufklärer, bewußtseinserweckende Erwachte und durchleuchtende Erleuchtete, die ihre Werke, seien es Schriften, Vorträge, Seminare oder Gespräche für wahr genug halten, um sie der Welt mitteilen zu können. Womit auch immer sie sich jeweils befassen oder welche Teilaspekte der spirituellen Welt sie gerade beleuchten, immer dreht sich alles um das sogenannte Bewußtsein, das noch erweckt, erhellt und erleuchtet werden möchte, oder was es für Wege gibt, diesen und jenen (vorübergehenden!) „Zustand“ zu erreichen, woran es bei den meisten noch hapert, an welchen Dingen das göttliche Ich noch zu knacken hat, was für Gefahren da oder dort lauern, welche Arten von Manipulationen es diesbezüglich gibt und wie dem nach absoluter Erweckung sich sehnenden Bewußtsein ständig von künstlichen Formen der Bewußtseinskontrolle die Suppe versalzt wird.
Nicht selten kommt es vor, daß mit solchen einschlägigen Begriffen „Bewußtseinskontrolle“ oder „Bewußtseinsarbeit“ oder „Bewußtseinskontrolle verhindert die Bewußtseinsarbeit“ dann gleich in der Überschrift oder im Titel aufgewartet wird, damit auch jeder Leser und Zuschauer weiß, worum es hier geht; nämlich erstens um die Bewußtseinskontrolle, zweitens aber auf gar keinen Fall um die eigene Kontrolle des Bewußtseins.
Um jedoch von diesem persönlichen Fall offenherzig berichten zu können, muß es auch zu einem entsprechenden Fall gekommen sein – und das ist bei den wenigsten der Fall.

Wie auch immer solche Texte und Vorträge dann in der Überschrift heißen, mit Bewußtsein haben sie nur selten was zu tun, umso öfter aber mit Bewußtseinskontrolle und dies gar umso mehr, je mehr sie wiederum vom reinen/klaren Bewußtsein frei von jeglicher Kontrollinstanz handeln.
Unter der Überschrift „Wege zum klaren Bewußtsein“ o.ä. kann das in Sachen Selbsterkenntnis ausreichend geschulte Ego (DISSAGE) weiterhin die Oberhand/die Kontrolle/die eigene Mindkontrolle behalten, ohne daß ihm selbst oder den Zuschauern auffällt, daß es selber die erste und letzte Instanz ist, vonseiten welcher die Bewußtseinskontrolle beständig vorgenommen wird, nämlich per Gedanken oder noch bestehende Gedankenstrukturen, in die sämtliche angelesenen bis erfahrenen spirituellen Erkenntnisse entsprechend zurecht konstruiert passend eingepflegt wurden.

Dieser (wie ein Flummi springende) Punkt wird aber nie zum Thema gemacht, da er so schwer zu greifen ist und es immer genügend im Äußeren rumliegende Schablonen gibt, die man im Sinne der Welt-Aufklärung stattdessen heranziehen kann und je komplexer sie sind, desto besser passen sie auf die eigenen Komplexe.
Gesprochen (und geschrieben) wird aber nur über das andere Bewußtseinsproblem, nie aber über das eigene, wie auch hier bei mir nun wieder zu sehen.
Das alles ist nun keinesfalls verwerflich und in dem ganzen neuzeitigen Findelspiel um jene hochersehnte aber eigentlich letztlich wohl doch eher zutiefst ungewollte Bewußtwerdung ist es auch nur ‚allzu‘ verständlich, daß der gleiche allzu mächtige Verstand genau dieses All zu macht – und lieber den mehr oder weniger gut gepflegten Gedankenhinterhof betritt, wo immer die neuesten Wörter nachwachsen, aus denen man sich die jeweiligen Erklärungen und Erläuterungen syntaxieren kann, die der Verstand noch genauso zum Festhalten braucht, wie das Kleinkind die Hand der Eltern beim Laufenlernen.

Ich finde die Geschichte um die Bewußtseinskontrollmethoden, demnach die Beeinflußung der Menschen über irgendwelche informatös zurechtgepolten Strahlewellen, nicht zweifelhaft und eine Aufklärungsarbeit hierzu auch über die Medien für notwendig; doch es ist hierbei die Gefahr, daß jene, die sich dieser Arbeit widmen und Methoden gegen die Bewußtseinskontrolle kennen und lehren, gleichzeitig für Menschen gehalten werden könnten, die bereits im Bewußtsein sind. Zwar würden sie es, vorsichtig wie sie eben in alle Richtungen sind, von sich selbst nicht allzu leichtfüßig behaupten, doch landen sie oftmals bei solchen Leuten, oder werden von solchen konsumiert, die sich bereits als im göttlichen Bewußtsein befindliche Wesenheiten wähnen, nur weil sie schon einige spirituelle Erfahrungen hinter sich haben oder gerademal mittendrin stecken.
Besonders diese, die aber auch wirklich noch jeden spirituellen Pups nachträglich andauernd in Worte fassen müssen, merken erstens gar nicht den Ich-bin-mir-meines-Bewußtseins-bewußt Gehirnzwang, dem sie sich ständig unterwerfen, noch erkennen sie die Zeichen, die darauf hindeuten, daß sie fernab des Bewußtseins noch der selbst herbeigeführten Bewußtseinskontrolle unterliegen, während sie von dem in Sachen Spiritualität ausreichend geschulte Ego (DISSAGE) stets zum rechten Zeitpunkt vorgeleisteten Mindkontrolle beeinträchtigt werden und somit erst recht in dem Netz verfangen bleiben, das über alle unsere Köpfe gesponnen wurde, ja, sogar diesem zu dienen anfälliger werden!

Komplizierter ausgedrückt: Wer sich selbst als ein Aufklärer solcher Angelegenheiten wähnt, der umso mehr Leute erweckt, je häufiger er sich über die Medien an sie wendet, desto weniger vermag er zu erkennen, daß es sich genau umgekehrt verhält – doch wer würde sich wohl jemals öffentlich eingestehen, daß er sich in Wirklichkeit nur mithilfe der Medien über so viele Leute wie möglich und so oft wie nötig an sich selbst zu wenden versucht.

Zwar kann man öffentlich genauso darüber reden wie daheim im kleinen Kreis, das ist doch selbstverständlich, doch dieses Bedürfnis täglich zu haben und über diverse Internetplattformen befriedigen zu müssen, würde mich jedenfalls ein wenig selbstkritisch machen – gerade besonders dann, wenn ich doch täglich von meinem höheren Selbst aus gesehen angeblich ständig auf mich herunterblicke.

Will also sagen, selbstverständlich ist es verständlich, dieses Bedürfnis zu haben, doch eben diesem Selbst-Verständnis ist das Bedürfnis zu haben doch nur geschuldet. Oder wie soll ich’s sonst ausdrücken? Vielleicht wie eine Zigarette, nach der man denkt, jetzt hör ich mit dem Rauchen auf und es selbstverständlich beim nächsten Mal nochmal versucht: Selbstverständlich ist es ein durchaus verständlicher Versuch des Gehirns, sich selber als ein inmitten von manipulierenden Strahlen, Strukturen und Systemen befindliches Gehirn begreifen zu wollen und die jeweiligen aufklärenden Informationen anderen Gesprächspartnern mitzuteilen oder mit anderen gemeinsam das zu teilen, was jedem einzelnen allein eine zu große Last wäre; möchte also betonen, das ist doch alles ganz selbstverständlich, wollte nur auf den Umstand hinweisen, daß man auch jederzeit was daran ändern könnte, indem man schlicht einmal kurz den Kopf abstellt, und, statt wieder nach passenden Wörtern zur Umschreibung/Darstellung der vielen Erkenntnisse zu suchen, damit sie von anderen erhört und gelesen werden, ins Bewußtsein geht und Stille walten läßt. Hierbei aber auch mit keinem Wort eingestanden zu haben, selber ein Bewußtseinskontrollör zu sein, ist eine Kunst, die ich umso besser beherrsche, je weniger Leser bemerken, von wem ich hier wohl die ganze Zeit rede.


Frohe Botschaft vom Kanalmeister

Veröffentlicht am 06. Juni 2015

Bei diesem Text handelt es sich um channelings im Allgemeinen, herbeigeführt durch einen nicht abgeschickten Kommentar in Bezugnahme auf  das channeling „Ihr werdet geschätzt, geliebt, seid sicher und aufgerufen euch zu vereinen! von Erzengel Michael“:

Guten Tag, Lichtfamilie! Ich bin es, euer bewundernder Bruder Michael, der heute auf Geheiß unseres Mutter/Vater Gottes und im Namen eurer Konzile und der Himmelsgesellschaft zu euch kommt. Wir kommen mit aufregenden Neuigkeiten, gesicherter Bestätigung und einer unwiderstehlichen Einladung etc


Mal abgesehn davon, daß ich die Informationen bzgl. Manipulation, Kontrolle, Macht und Energie etc. in diesem channeling mehr oder weniger ebenfalls so einschätze (sie sind ja aufgrund sachlicher Ausarbeitung durch andere Schreiber längst ausreichend bekannt gemacht worden und bedörften nicht unbedingt einer weiterführenden Durchschwurbelung) kommt es mir doch ansonsten so vor, daß jener Channelmeister hier wohl den hochgeneigten Bruder Michael mit dem in Sachen Selbsterkenntnis ausreichend geschulten Ego (DISSAGE) verwechselt, welches diesen inwendigen Hirn-Monolog noch während der Niederschrift allerdings dermaßen geschickt zu lektorieren wußte, daß es auf manch einen Leser so wirkt, als wäre soeben Gottes Wort in reinster Form verkündet oder wenigstens der heilige Wahrheitsbottich aus höheren Gefilden über einen konkreten Umweg angezapft worden.

Dabei fließen dort meiner Ansicht nach nur die verschiedensten Wortreihen kreuz und quer durch eine ungewisse Kanalisation, zu deren Begehung vom Kontrollzentrum im Hirn eben ein solcher Kanalmeister einberufen werden mußte, der nun mit einer um den Kopf geschnallten Stirnlampe die verschiedensten Röhren erkundet und im Glauben, die Gold- und SilberMünzlein, die er dort gelegentlich findet und für sich auf-liest, würden gleichzeitig das Gold der Welt bedeuten.

So wandelte er unter Bekräftigung viel nötigen Publikums durch die eigenen Gehirnkanäle, unterdessen vor allen Dingen „Vater/Mutter“ noch über sich habend, die ihn sozusagen ‚überirdisch‘ stets paralell begleiteten und ihm hier und da ein bestärkendes Wort ins Gulli zurufen, während er drunten im Kanal nach dem lichten Ausgang sucht.

Nun aber ist „Der Tag der Offenbarung“ endlich gekommen und „Unsere Mutter und unser Vater möchten, dass ihr eine klare Beschreibung bekommt von dem, was passiert ist, zusammen mit dem Verständnis, was diese triumphierenden, sich überstürzenden Abtrennereignise für euer Leben bedeuten werden.“

Na, immerhin, nun ist es also raus. Gemäß Wunschäußerung unseres Vaters/unserer Mutter stehen uns also mir äh quatsch euch gewisse „Abtrennereignisse“ bevor. Solche Abtrennungen sind gewiss nicht leicht aber sie werden uns also mich äh quatsch euch frei machen. Von wem ist zunächst egal, triumphieren wir erstmal darob. Das ist wahrlich ein Grund gemeinsam zu feiern, zumal „Vater/Mutter“ uns hierbei selbstverständlich weiterhin begleiten werden. Das ist ganz besonders wichtig. Nicht daß ihr, die unendlich Geliebten, also von Vater und Mutter, es am Ende noch so versteht, in dieser währenden Abtrennereignisphase stünden euch dieselben Vater/Mutter-Figüren nicht mehr zur Seite.

Ja, das müssen wir euch unbedingt mitteilen. Ihr seid dabei ganz besonders wichtig, wie ich finde und schließlich sagte das ja auch Erzengel Michael zu mir, damit ich euch das dann erzähle. Ohne euch würde die ganze Angelegenheit nämlich noch viel schwieriger sein. Auch wenn’s etwas umständlich klingt, aber
„Was essentiell ist, zu begreifen, ist, dass die Schwungkraft all eurer Leben, all eurer Entscheidungen – der lebendige Beitrag war, der den erwarteten Aufschwung brachte.“
Versteht ihr? Ihr habt einen erheblichen Beitrag zu dieser Loslösung geleistet, allein in dem ihr lest, was ich schreibe. Und meine Erwartungen diesbezüglich sind nicht enttäuscht worden. Danke. Aber lasst mich nicht zuviel von mir reden, weiln ich kläre ja euch auf, was gewiss anstrengend für euch ist, derweil ich meine Abtrennereignisse längst alle überwunden. Deswegen „Lasst uns nun euch beschreiben, was ihr erreicht habt, so dass ihr verstehen möget, was eure unermüdlichen Anstrengungen zustande gebracht haben.“

Nämlich finally dies:
„Gefahr wendet sich in Ruhm – Das ist jetzt die Geschichte der Erde.“

Nur was meine ich mit Ruhm?, fragt ihr vielleicht.
Nun Ruhm, wer weiß; vielleicht war ja „Anerkennung“ gemeint?

Versteht ihr jetzt, was wir meinen? Nicht? Wie schade. Dabei hätten wir so gern, daß ihr uns versteht.
Denn „Wenn ihr die Dinge aus unserer Perspektive sehen könntet, wäret ihr wunderbar überrascht.“
Versteht ihr? Ihr müßt das so sehen wie ich.

Wenn ihr das nicht so seht wie ich also wir, dann ist „Das ist nicht nur deshalb, weil ihr verschleiert seid, und wir nicht.“ (This is not just because you are Veiled, and we are not) Nein, nein. Denn allein die Annahme, ihr wäret verschleiert, aber wir wären es nicht, wäre ja schon ein wenig eine Anmaßung und daher ist es selbstverständlich nicht so, wie man denken könnte.
Und das kann nicht sein, da wir dies hier schreiben und ihr es nur lest, woraus wir immer grundsätzlich schließen, das ihr alles, was ihr von uns Geschriebenes lest, vorher nicht gewußt haben konntet, bzw. solange nicht gewußt haben dürftet, bis wir es dann aufgeschrieben hatten.

Und deswegen sind wir Schreiber weniger verschleiert, als ihr Leser, egal wie verschleiert unsere Texte hier und da mal rüberkommen.

Aber egal, lieber weiter im Text. Ihr werdet also nicht überrascht sein, weil ihr im Gegensatz zu uns noch verschleiert seid, „sondern mehr deshalb, weil – obwohl ihr uns in letzter Zeit näher zu euch gezogen habt – ihr wahrscheinlich überrascht wäret, dass wir uns immer danach gesehnt haben, sehr nahe bei euch zu sein…“.

Das ist unsere Sehnsucht immer gewesen. Nahe bei euch zu sein. Ist das nicht eine frohe Botschaft, daß hierbei Vater und Mutter auch immer in unserer Nähe sind, trotz gegenwärtiger Problematik mit dem Abtrennereignis?

Es verhält sich deweiteren auf jeden Fall so: „Ihr seid wahrhaft geliebt. Ihr seid unsere verehrte und liebe Familie, und wenn wir Familie sagen, meinen wir es nicht metaphorisch, sondern wörtlich und wirklich.Und ist doch klar, daß wir nur euch Leser damit meinen, ich meine, wenn könnten wir oder ich mit Familie denn sonst meinen?

Ihr seht, während ich äh ihr bei gegenwärtiger Problematik mit dem Abtrennereignis in gewissen Schwierigkeiten steckt, so verliere ich äh ihr „die Perspektive, wie sehr gerade eure Gedanken und Gefühle wahrlich für die Wirkung wichtig sind, die ich äh ihr als Ganzes für mich oder euch schafft“, oder nee moment..
Egal, nur mithilfe stets mitlesender Leute konnten wir jedenfalls zu der Ahnung gelangen, daß die „Abtrennung“ nunmehr überwunden und wieder ein wohliger Friede in alle Beteiligten unserer Familie einkehrt. Und aller Leut in Sachen Spiritualität ausreichend geschultes Ego (DISSAGE) frohlocket darob.

Daher, auf bald, liebe Leser, wenn wir unsere inneren Abtrenn-Problematiken von unsern Eltern unter Beimischung einiger gesellschaftspolitischer Entwicklungen und anderer oller Kammellen wieder öffentlich therapieren dürfen.


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