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Bei der Werkskammer-Tintenmeisterei handelte es sich um die Produktionsstätte (eigentlich die Laubenkammer neben den Pferdeställen) allwo ich als ein dienstwilliger Hofscribent meine Schreibarbeiten für die Ultimative Freiheit Online verrichtete, was aufgrund der Abgeschiedenheit wie im geheimen Kämmerlein geschehen konnte, denn wo die Leser die Pferde scheuen, da scheuen auch die Pferde nicht.
Aufgrund der neusten „Transparenzverordnung“ der sog. General-Schreiberordinance wider die Schreibtisch-rebellion Kap. III, Tl.5, §7, (immer noch nicht publique, Stand 2017) ist allerdings vonseiten Wohlhochgeboren gegen mich verfügt worden, die Werkskammertintenmeisterei

„gänzlich niederzubrennen und ins Schloss zu verlegen, sodann in Schmierfink-Kerker / Tintenkleckser-Stube / Federspitzer-Stiege o.ä. umzubennen und somit die Entwürfe [siehe unten] dem geneigten Publico per öffentlicher Indrucklegung immerzu vollständig zugänglich zu machen, wo der Leser so unfertiger Stücke gewahr werde, daß es dem Auctor peinlich werde.“

Damit wurde also indirekt verfügt, daß ein jedermann die Entstehung jedes weiteren potentiellen Artikelauswurfs nunmehr so gut wie zeitgleich mitverfolgen kann, was mir, durch diesen öffentlichen „Druck“, die Angelegenheit allerdings leidlich erschwert, und eben nicht, wie Wohlhochgeboren weiters meinte, mich „in meinem Tun um desto mehr beflügeln dürfte“.

Nachdem also die Produkte der Werkskammertintenmeisterei jahrelang auf diesem externen Felde öffentlich anzuschauen waren, wurden sie nun, im Mai 2017, in die new eingerichtete Entwurfstube verlegt.

ENTWURFSTUBE
Was geht hier vor sich? Siehe Neulich im Hause UFO: Staubwischerei & Entwurfs-Reigen


weitere folgen in Kürze

 


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