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Entwurf vom 06. Juni 2015

Bei diesem Text handelt es sich um einen nicht abgeschickten Kommentar in Bezugnahme auf  das channeling „Ihr werdet geschätzt, geliebt, seid sicher und aufgerufen euch zu vereinen! von Erzengel Michael“ und channelings im Allgemeinen.

Guten Tag, Lichtfamilie! Ich bin es, euer bewundernder Bruder Michael, der heute auf Geheiß unseres Mutter/Vater Gottes und im Namen eurer Konzile und der Himmelsgesellschaft zu euch kommt. Wir kommen mit aufregenden Neuigkeiten, gesicherter Bestätigung und einer unwiderstehlichen Einladung etc


Mal abgesehn davon, daß ich die Informationen bzgl. Manipulation, Kontrolle, Macht und Energie etc. in diesem channeling  mehr oder weniger ebenfalls so einschätze (sie sind ja aufgrund sachlicher Ausarbeitung durch andere Schreiber längst ausreichend bekannt gemacht worden und bedörften nicht unbedingt einer weiterführenden Durchschwurbelung) kommt es mir doch ansonsten so vor, daß jener Channelmeister hier wohl den hochgeneigten Bruder Michael mit dem in Sachen Spiritualität ausreichend geschulten Ego (DISSAGE) verwechselt, welches diesen inwendigen Hirn-Monolog noch während der Niederschrift allerdings dermaßen geschickt zu lektorieren wußte, daß es auf manch einen Leser so wirkt, als wäre soeben Gottes Wort in reinster Form verkündet oder wenigstens der heilige Wahrheitsbottich aus höheren Gefilden über einen konkreten Umweg angezapft worden.

Dabei fließen dort meiner Ansicht nach nur die verschiedensten Wortreihen kreuz und quer durch eine ungewisse Kanalisation, zu deren Begehung vom Kontrollzentrum im Hirn eben ein solcher Kanalmeister einberufen werden mußte, der nun mit einer um den Kopf geschnallten Stirnlampe die verschiedensten Röhren erkundet und im Glauben, die Gold- und SilberMünzlein, die er dort gelegentlich findet und für sich auf-liest, würden gleichzeitig das Gold der Welt bedeuten.

So wandelte er unter Bekräftigung viel nötigen Publikums durch die eigenen Gehirnkanäle, unterdessen vor allen Dingen „Vater/Mutter“ noch über sich habend, die ihn sozusagen ‚überirdisch‘ stets paralell begleiteten und ihm hier und da ein bestärkendes Wort ins Gulli zurufen, während er drunten im Kanal nach dem lichten Ausgang sucht.

Nun aber ist „Der Tag der Offenbarung“ endlich gekommen und „Unsere Mutter und unser Vater möchten, dass ihr eine klare Beschreibung bekommt von dem, was passiert ist, zusammen mit dem Verständnis, was diese triumphierenden, sich überstürzenden Abtrennereignise für euer Leben bedeuten werden.“

Na, immerhin, nun ist es also raus. Gemäß Wunschäußerung unseres Vaters/unserer Mutter stehen uns also mir äh quatsch euch gewisse „Abtrennereignisse“ bevor. Solche Abtrennungen sind gewiss nicht leicht aber sie werden uns also mich äh quatsch euch frei machen. Von wem ist zunächst egal, triumphieren wir erstmal darob. Das ist wahrlich ein Grund gemeinsam zu feiern, zumal „Vater/Mutter“ uns hierbei selbstverständlich weiterhin begleiten werden. Das ist ganz besonders wichtig. Nicht daß ihr, die unendlich Geliebten, also von Vater und Mutter, es am Ende noch so versteht, in dieser währenden Abtrennereignisphase stünden euch dieselben Vater/Mutter-Figüren nicht mehr zur Seite.

Ja, das müssen wir euch unbedingt mitteilen. Ihr seid dabei ganz besonders wichtig, wie ich finde und schließlich sagte das ja auch Erzengel Michael zu mir, damit ich euch das dann erzähle. Ohne euch würde die ganze Angelegenheit nämlich noch viel schwieriger sein. Auch wenn’s etwas umständlich klingt, aber 
„Was essentiell ist, zu begreifen, ist, dass die Schwungkraft all eurer Leben, all eurer Entscheidungen – der lebendige Beitrag war, der den erwarteten Aufschwung brachte.“
Versteht ihr? Ihr habt einen erheblichen Beitrag zu dieser Loslösung geleistet, allein in dem ihr lest, was ich schreibe. Und meine Erwartungen diesbezüglich sind nicht enttäuscht worden. Danke. Aber lasst mich nicht zuviel von mir reden, weiln ich kläre ja euch auf, was gewiss anstrengend für euch ist, derweil ich meine Abtrennereignisse längst alle überwunden. Deswegen „Lasst uns nun euch beschreiben, was ihr erreicht habt, so dass ihr verstehen möget, was eure unermüdlichen Anstrengungen zustande gebracht haben.“

Nämlich finally dies:
„Gefahr wendet sich in Ruhm – Das ist jetzt die Geschichte der Erde.“

Nur was meine ich mit Ruhm?, fragt ihr vielleicht.
Nun Ruhm, wer weiß; vielleicht war ja „Anerkennung“ gemeint?

Versteht ihr jetzt, was wir meinen? Nicht? Wie schade. Dabei hätten wir so gern, daß ihr uns versteht.
Denn „Wenn ihr die Dinge aus unserer Perspektive sehen könntet, wäret ihr wunderbar überrascht.“
Versteht ihr? Ihr müßt das so sehen wie ich.

Wenn ihr das nicht so seht wie ich also wir, dann ist „Das ist nicht nur deshalb, weil ihr verschleiert seid, und wir nicht.“ (This is not just because you are Veiled, and we are not) Nein, nein. Denn allein die Annahme, ihr wäret verschleiert, aber wir wären es nicht, wäre ja schon ein wenig eine Anmaßung und daher ist es selbstverständlich nicht so, wie man denken könnte.
Und das kann nicht sein, da wir dies hier schreiben und ihr es nur lest, woraus wir immer grundsätzlich schließen, das ihr alles, was ihr von uns Geschriebenes lest, vorher nicht gewußt haben konntet, bzw. solange nicht gewußt haben dürftet, bis wir es dann aufgeschrieben hatten.

Und deswegen sind wir Schreiber weniger verschleiert, als ihr Leser, egal wie verschleiert unsere Texte hier und da mal rüberkommen.

Aber egal, lieber weiter im Text. Ihr werdet also nicht überrascht sein, weil ihr im Gegensatz zu uns noch verschleiert seid, „sondern mehr deshalb, weil – obwohl ihr uns in letzter Zeit näher zu euch gezogen habt – ihr wahrscheinlich überrascht wäret, dass wir uns immer danach gesehnt haben, sehr nahe bei euch zu sein…“.

Das ist unsere Sehnsucht immer gewesen. Nahe bei euch zu sein. Ist das nicht eine frohe Botschaft, daß hierbei Vater und Mutter auch immer in unserer Nähe sind, trotz gegenwärtiger Problematik mit dem Abtrennereignis?

Es verhält sich deweiteren auf jeden Fall so: „Ihr seid wahrhaft geliebt. Ihr seid unsere verehrte und liebe Familie, und wenn wir Familie sagen, meinen wir es nicht metaphorisch, sondern wörtlich und wirklich.Und ist doch klar, daß wir nur euch Leser damit meinen, ich meine, wenn könnten wir oder ich mit Familie denn sonst meinen?

Ihr seht, während ich äh ihr bei gegenwärtiger Problematik mit dem Abtrennereignis in gewissen Schwierigkeiten steckt, so verliere ich äh ihr „die Perspektive, wie sehr gerade eure Gedanken und Gefühle wahrlich für die Wirkung wichtig sind, die ich äh ihr als Ganzes für mich oder euch schafft“, oder nee moment..
Egal, nur mithilfe stets mitlesender Leute konnten wir jedenfalls zu der Ahnung gelangen, daß die „Abtrennung“ nunmehr überwunden und wieder ein wohliger Friede in alle Beteiligten unserer Familie einkehrt. Und aller Leut in Sachen Spiritualität ausreichend geschultes Ego (DISSAGE) frohlocket darob.

Daher, auf bald, liebe Leser, wenn wir unsere inneren Abtrenn-Problematiken von unsern Eltern unter Beimischung einiger gesellschaftspolitischer Entwicklungen und anderer oller Kammellen wieder öffentlich therapieren dürfen.