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Aktuellen Berichten aller führenden Medienhäuser zufolge fanden am vergangenen Montag mal wieder keinerlei Friedensdemonstrationen in ganz Deutschland statt. Insbesondere in Berlin hätte es überhaupt keine solche Friedenskundgebung gegeben, heißt es in einer gemeinsam veröffentlichten Presseverklärung.

Demnach seien die ohnehin nicht existierenden Montagsdemonstrationen auch in vielen anderen Städten einmal mehr gänzlich ausgeblieben, von weiteren unzähligen Friedenskundgebungen im ganzen Land ebenfalls zu Schweigen.
Klaus Kotzebuh-Bäh, Vorwandsvorsitzender der vereinten Medien Deutschlands (VMD), führte das völlige Ausbleiben von Friedenskundgebungen in Deutschland auf das „gänzliche Fehlen von glaubhaften Hintergrundinformationen bezüglich der wirklichen Ereignisse in der Ukraine und der einhergehenden Kriegsgefahr“ zurück, die man als deutscher Journalist sachgemäß an das Volk weiterzuleiten erlaubt wäre. „Wir zumindest“, so Klaus Kotzebuh-Bäh weiter, „sind vonseiten der Nachrichtenagenturen über einen derartigen Sachverhalt noch nicht in Kenntnis gesetzt worden.“

Außerdem könne es nicht Aufgabe der Medien sein, die Menschen in ihrer wahnhaften Befürchtung zu bestätigen, der Frieden in Europa sei „allein aufgrund des Vorhandenseins mehr oder minder geisteskranker Personen innerhalb einer gewissen (-losen, Anm.d. Autors) Interessengruppe gefährdet, wenn wir, die Medienmacher, doch selber Teil jenes Interessenverbandes sind.” Ohnehin könne man als Printmedium seine Fahnen nicht in jeden Wind hängen, der gerade mal wieder durch die Volksgassen weht, das sei schon alleine drucktechnisch kaum möglich.

Ähnlich äußerte sich auch Addison Madison-Müller in ihrer Funktion als Berichtbestatterin eines namhaften deutschen Leitmediums: “Würde man uns dazu veranlassen, im Zuge unserer Arbeit mitunter die Wahrheit anzuberaumen, dann wäre die Gefahr, daß sich hierdurch manch ein Deutscher indirekt dazu aufgerufen fühlen könnte, sich umgehend für den kriegsgefährdenden Frieden einzusetzen, mindestens ebenso groß, wie die bis dato von uns nicht weniger verursachte Kriegsgefahr.”

Eine ursachenerforschende Analyse präsentierte unterdes der berühmte Volkspsychologe Prof. Dr. Reinhold Butterfisch. Ihm zufolge könne und müsse das Volk getrost und zwingend weiterbelogen werden, schließlich würde eine plötzliche Kehrtwendung der Medienpolitik im Sinne der Wahrheit unabsehbare Folgen auch für den Volksgeist haben. Denn im Zuge einer unerwarteten Vermittlung von wahren Informationen und Hintergründen – so zum Beispiel, “daß es sich bei der von uns dort weitestgehend hingeputschten Führungskaste mitunter um eine korrupte und mordsmäßig faschistische Gangsterbande handelt” – könnten die Wähler und Medienkonsumenten noch mißtrauischer werden, als sie es gegenwärtig schon teils sind, und würden den Medien diesmal selbst die unzweifelhafteste Wahrheit nicht mehr abkaufen, wenn sie gleichsam berücksichtigen, daß sie ja schon in früheren Zeiten immerzu nur belogen wurden.”

Daher sei es ebenso erforderlich wie auch der Durchsetzung der Wahrheit dienlich, wenn jegliche Art von Friedensbewegung weiterhin als antisemitisch, faschistisch, rechtsradikal oder irgendwie verschwörungstheoretisch anmutend diskreditiert wird – denn nur so könnten die jeweiligen Tatsachenverdreher dem verständigen Volk indirekt miteilen, “daß sie mit derartigen nach außen projiezierten Vermutungen, Verleumdungen und Verurteilungen insgeheim bloß sich selber meinen, bzw. vor allen Dingen die oben erwähnte, mörderische Munkelmeute, der zu gefallen sie sich allesamt zwar aus unterschiedlichsten Beweggründen heraus unterworfen haben – doch dies letztlich eben nur deswegen, weil sie insgeheim hoffen, auf diese Weise von einem tief in ihrer Seele hockenden miesgelaunten Dämon befreit zu werden. Daß dieser allerdings auch ihren Geist bereits auf’s Allerübelste hat erkranken lassen, erschwert die Sache mit der Erlösung natürlich ungemein.”

Über dieses Thema berichtete Ultimative Freiheit Online am 10.Juni 2014

Stand: 10.06.2014 12:01


Anmerkung:

Oben erwähnte Namen wie Prof. Dr. Reinhold ButterfischAddison Madison-Müller und Klaus Kotzebuh-Bäh entsprangen der ursprünglich gesunden, mittlerweile jedoch offenbar stark beschädigten Phantasie des Autors. Ähnlichkeiten mit real vegetierenden Personen sind aber trotzdem rein zufällig.


Ukraine, wie alles begann:

Grenzland


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