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Entwurf vom 18. November 2013

Nothwendige Ermahnungsschrift

an alle hochgedachten wie auch minderbegnadeten weltlichen Statisten, der unsittlichen Nacktheit von Mobilfunkapparaturen künftig entgegenzuwürken/ solche züchtig abzudecken/ in Schutzmäntelchen zu bekleiden oder in wirksame Beutelsäckchen zu befördern/ und damit der fortwährenden Versprühung unsichtbarer Wellenströme wider die geistigen Gefilde Einhalt zu gebieten/ mit dem finalen prospect, daß jene instrumentii mortis gäntzlich abgeschaffet sein sollen/
womit allen Bürgen, Inwohnern und Unterthanen quer durch alle Stände ernstlich geboten ist, sich tunlichst anzuschicken, allsolche übermässige Dummheit, welche in diesem guten Land über Standes Gebühr festgestellt, mit desto mehr Einsicht gegenüber zu treten/

Allen mehr oder minder Geschädigten zu wohlwolligen Ehren ohne viel Kenntnis von der gedachten Wissenschaft entworfen, desto beredsamer mit allerlei künstlichen Discursen ausstaffieret sowie zur allgemeinen Beliebung im schlichtesten Teütsch abgefasst

von Jermain Foutre le Camp
am 20 Decembris anni domino 2013

Hiermit entbiete ich allen hochgelahrten Personen Deutschlands in Ersuchung um deroselben Ignoranzfähigkeit einen vorterfflichen Gruß!, und bitte die vorliegende Ermahnungsschrift gänzlich ungelesen zu lassen und unverkürzt an diejenigen Gemüter weiterzuleiten, die noch fähig sind, zu gewahren, wie nun schon seit geraumer Zeit überall im Lande mit so benannten Mobilfunkgeräten hantieret wird, durch deren unsichtbare Ausströmungen eine Vielzahl von Lebewesen empfindlich verstöret und die freien Lüffte in den umliegenden ätherischen Gefilde dermaßen verstopfett werden, daß bald keiner mehr auf Erden weiß, wozu sie einstmals sind erschaffen worden; nämlich den holden Lebensgeist mehr zu inspirieren, als zu disruptivieren, was durch die zügellose Handhabung mit genannten Apparaturen jedoch immerzu geschiecht und die Menschen im Geiste ebenso verkümmerlicht, wie es ihnen in der Materia körperliche Geschwüre zum gegenteiligen Auswachse verursachet.

Diese schändliche Hoffart wird nun aber von den gehobenen Ständen als auch im Kreise der Minder- bis Unbemittelnden weiterhin an allen Oertern betrieben, wovon kein geringer Haufen zwar bereits weiß, daß es ihrem Kopf nicht gut tut, sich gleicham aber einbildet, sie täten der schadhaften Auswirkung dieses instrumento mortis ein gehöriges Schnippchen schlagen, wenn sie es sich bloß über verlängerte Schnurleitungen dreimal um den Hals wickeln, um es von dort aus direkt in die Hembdentasche zu stacken, welche aber unglückseligerweise oberhalb dem Herzen angenäht ist oder gleich nebenbei der Liebesamaturen, was diejenigen aber gewiss nicht bekümmert, da ihnen eine Gesundheits-Applikation mehr angeblich desto weniger um seine Gesundheit brächte.

Indes wäre der spirituellen Wohlfahrt aller Menschen schon in gutem Maße geholfen, wenn sie ihre nackichten Handapparate bloß mit einem Schutzmäntelchen bekleideten oder gar in einem kleinen Beutel gänzlich verborgen hielten, damit uns die übelwirkende Aura dieser Teufelsknochen hinführo nicht mehr allzu sehr bedrängte; dermalen steht eine solche Besserung der Zustände zwar nicht in Aussicht, doch ist es einer fleissigen Schneiderey unlängst gelungen, eben solche handlichen Beutelsäckchen verfertigt und unter dem Namen → e-Wall® auch wahrhaftig auf den Markt befördert zu haben. Diese wundersamen Beutelsäcke, kurtzer Hand ‚Handytaschen‘ genannt, wurden aber immerin zum Zwecke der Abschützung für obgemeldete Apparaturen mit einem magischen Gewebe ausstaffieret, damit ihnen weder etwas Schädigendes entfleuchen, noch etwas Unerwünschtes hineingelangen kann,  sabbrige Spuren vonseiten allzu neugierichter Schnüffelnasen oder ähnliche Arten von Übergriffen inbegriffen.

Im Außen derweil sind sie so köstlich anzuschauen, als wären sie aus Sammet, Caffa, Prokat oder Attlas gefertigt, wonach jeder Mann und jede Frau sie auch unter Befriedung sämtlicher Vorzeigegelüste mit farbigen Zobeln, güldenen Kanten, glitzernen Gallaunen, länglichen Litzen, vornehmlichen Frangen und derogleichen anderen köstlichen Fayencen beschmücken dörfte; sofern es der sittlichen Kleiderordinance nicht zuwider läuft und auch nichts Morbides darauf abgebildet werde. Gleichwohl ein eingestickter Tötenköpf hier sicherlich weniger öffentliche Ermahnungen verdiente, als beispielsweise auf einem Kindermützchen.

In Bestandnahme, daß in Zeiten ungerecht verteilter Reichtümer auch der Leute Irrewahn ab einem gewissen Punkt nicht mehr zu sättigen ist, wäre es nun die Pflicht einer hoheitlichen Regentschaft, dem Volke per Anordnung vorzuschreiben es möge sich wenigstens zur Abdeckung ihrer unverzichtbaren Empfangsgeräte ein solches magisches Säcklein besorgen gehen, um damit den geistigen Ruin der Bürgerschaft unbefohlen aufzuhalten und weiterem Unheile hinführo vorzubeugen.

Ich dagegen halte aber für mein Dafürhalten dagegen, daß es weder ratsam noch klug ist, solange abzuwarten bis die unserem Lande vorgesetzte Obrigkeit für die angebliche Wohlfahrt ihrer getreuen Unterthanen eine „Kleiderordinance wieder die unsittliche Nacktheit von Mobilfunkgeräten“ ausruft oder dergleichen Mandata über willkürliche Strafgebote ins Gesetz bringt, da es ihnen sowohl an Vernunft, als auch an Berechtigung darzu fehlt; stattdessen würden sie, sobald das Volk sich eigenhändyg solche Schutzmäntel erst besorget hatte, ein Vermummungsverbot für Mobilfunkgeräte erlassen, weil die versteckte Gefahr drohe, es könne sich dahinter ein Querläufer mit umgeschnallten Feuerwerk verborgen halten.

Dannenhero können wir uns nur glücklich schätzen, daß die hochgeschätzten Herrschaften solche Anordnung gar nicht treffen können, nicht einmal über die Marktschreier könnten sie dies reklamemäßig verbreiten, weiln die Regentschaft einesteils den Wünschen der führenden Märkte unterworfen ist, andernteils denjenigen Mächten, die sich einen materiellen und geistigen Ruin der gesamten Bürgerschaft wünschen, weil sie davon leben wie die Parasiten im ausgezehrten Tier und diesem selbst noch dann noch was abzusaugen verstehen wüßten, wenn das bange Geschöpf bereits zum Kadaver verkommen wäre.

Es wird bei allem auch jedermann nicht verborgen sein, wie dass solche Taschen lediglich als ein notwendiges Beiwerk zu erachten sind, deren Abschaffung ebenfalls angestrebt werden muß, da es keine Abhilfe vor dem ganzen Leid, so diese Gerätshaften verursachen, bieten, zumal der irre Wahn in unserm bangen Lande schon dermaßen hoch angestiegen ist, daß sogar die wenigen noch verbliebenen Vernunftbegabten im Lande fast geneigt sind, bald den höchsten GOtt anzurufen, er möge sämtliche Leute vom Erdboden hinweg verstrafen, die ohngeachtet der Irritationen fortwährend mit ihrem instrumento mortis herumwirken, gleichzeitig aber denjenigen vorwurfsvollen Blickes in die Verbesserungsanstalt verwünschen, der bloß irgendwo sitzt und der fleissigen Umwelt einen gemütlichen Toback vorqualmt.

Da solches schon in vielfacher Variante von mir in Augenschein genommen worde, will ich nun dem geduldigen Leser exempelweise auch noch die folgende Historia hinzuerzählen, die davon berichtet, wie ich eines kalten Wintertags auf meine Reisekutzschen wartend am Haltepunkte stund, als eine Dame, oder ich möchte sie lieber eine garstige griesgrämige Grazie nennen, ihre fünf Taschentüten nebenhin auf eine Sitzbank abstellete, vermutlich weil die Bank noch weniger verrotzt war, als eben der Boden.

Bald darauf kam ein Landstreicher hinzu, der schon viel Not im Athmen hatte und sich ohngeachtet aller Umstände mit seinen ausgewirkten Hosen auf den äußersten Rand der Bank fletzte, wohl nicht, um wie wir auf die Ankunft der Kutzschen zu warten, sondern schlicht weil er altershalben und von armutswegen kaum noch gehen oder stehen kunnte. Gleich aber hatte er schon einen Toback zur Hand und quarzte sich einen vortrefflichen Schwall Rauch ins Gelünge, was ihm aus der Tiefe heraus ein ausdermaßen rasselnden Husten abforderte, daß es ihm in puncto Pulmo gewiss nicht allzu förderlich war, ihm wenigstens aber in der Einbildung das Gemüt genügend mollig erwärmte.

Die Griesgrämige aber, so sich etwan drei Ellen schräg neben dem Hungerhacken befande, geriet darüber so dermaßen in eine augenblickliche Erzürnung, daß sie dem armen Schlick was vorschimpfte, sie werde sich gewiss nicht an Ort und Stelle derart von ihm lassen zuqualmen, worauf sie zurückgeworfenen Kopfes von ihm hinfortstampfte, derbei ihre affectiven Taschen so ausgiebig im Gleichschritt mitwippten, wie ihr zwiegeteiltes Hinterteil, das mich nicht wenig an jene Schiffsschaukeln auf dem Jahrmarkt erinnerte, wie sie da im gegenseitigen Wechselspiel immer recht ausführlich hin und wider schwinken.

Den armen Hilfehering schien es aber wenig zu kümmern, auf diese Art anzuschikaniert worden zu sein, doch gewiss gieng es ihm beileibe nicht weniger schlecht, wie nunmehr auch beigemüthe, zumal er seinen armen Kopf nun plötzlich so leidlich tief nach unten hangen ließ, daß es mir in ein arges Mitgefühl für ihn verursachte.

NUn, aus diesen und dergleichen Hinstorien kann der Leser leichtlich urteilen, dass das Tobackqualmen nirgends erlaubt, das Verströmen schwerbelastender Wellenströme aber in jedem Kaffehaus, jeder Gasterey und sogar allen öffentlichen Oertern geduldet, wenn nicht gar insgeheim erwünscht ist.

Es wäre die Geschicht nun gar nicht weiter auszuführen, wenn nicht, sobald wir in der Reisekutzschen saßen, die Griesgrämige schon nach ihrem Knochen aus der Tasche gelangt hätte, um dort was hineinzupalavern, was keinen der Umsitzenden im Augenblick allzu notwendig interessierte, und mich im Geiste wohl am merklichsten irritierte, gestaltsam ich es mir bislang zur Gewöhnung gemacht, mir über die vorbeifahrenden Landschaften viel träumerische Einbildungen zu machen und meinen eigenen Gedanken mehr nachzuhänken, statt dem Geschwätz anderer.

Doch war nicht aufzuhalten, daß sie uns allesamt unfreiwillig so ausdermaßen in ihre Affekte hineinzog, daß keiner mehr an was anderes denken vermochte als an ihr Geseie, was mir dann ganz ohne daß ichs wollte und wie per automatikum eine harrsche Widerrede gegen ihr Gebahren abverlangte.
Als aber meine belehrenden Worte von der halben Reisegesellschaft bloß mit einem Kopfschütteln quittiert wurden, da auch sie sich ein solches Dings ans Ohr hielten oder in welche Flimmerkästen sie sonst immerzu noch hineinstarrten, kam ich zum Resultat, daß sich zudem die Vernunft des allgemeinen Volkes bereits im unaufhaltsamen Abgange befindet, und mir nichts anderes bliebe, als so dreinzuschauen, wie ein Kater, dem das Futter versauret und die Hofthüre versperret wurde.

Es darf hierbei auch nicht unerwähnt bleiben, wie ich weiters auf meiner Reisen durch unsere ganze bange Nation etlicher drahtiger Türme gewahr wurde, die wie ein silbern Gerippe vom Erdboden schlankweg hochgewachsen bis in den Himmel hinausragten, und deren das Land insgesampt so voll stund, wie einst zu zeiten Roms, als man das gesamte Reich mit Wachtürmen besatzt hatte.

Wer aber dergleichen drahtige Observations-Turmgerippe überall im Lande verstreuete, ist nicht bekannt, es müsse schon ein großmächtiger Herr sein, zumalen nicht nur der Grund und Boden unsres hocherleuchteten Landes davon bedeckt war, sondern wohl an allen Örtern Europams von deroseiten Innwohnen Ähnliches bezeuget wird.

So haben wir nunmehro offenkundig die Zeit erreicht, in der wir unsere Häuser nicht mehr mit Tannenzweigen, Weidenruten oder anderem natürlichen Geflecht zum Schutze vor bösen Kräften bestücken, sondern uns lieber allerlei fatale Gerätschaften auf die Dächer schrauben lassen, so daß wir bloß Wunder nehmen können, warum der Allmächtige uns weiterhin derart genädiglich behütet, statt uns mit sturmpeitschenden Zornes-Ruthen von alldem künstlchen Unrat zu befreien und mit einem Schlage zurück in die Natur zu befördern.

Derweil die heutigen Consumenschen noch ohne vernunftgewandte Rücksichtnahme (rationem habere) solche Geräte weiterhin gebrauchen oder sich halsstarrig verweigern, sich selbst zu überdenken, ist also das Menschliche Wesen in eine solche Verwürrung gerathen, daß wir nur hoffen können, es werde der götlichen Ordnung das Wunder gelingen, zu allem künstlichen Unrat immer auch ein natürliches Gegenstück herauszubilden, woraus der Leser erlernen kann, daß wenigstens unsere Muttersprach (linguam vernaculam) noch den Reguln der göttlichen Ordnung entspricht, demgemäß wir schlicht das Wort uNrat in das Wort NatUr umwandlen könnten, und vermittelst dieses Kunstgriffs wenigstens auf dem Papiere zu einer Einsicht gelangten.

Dieser hochnöthige Eingriff mag bislang ausgeblieben sein, weil es des Menschen, insbesondere wohl des Deutschen, Aufgabe ist, selber nach einer Loslösung von jeglicher Niederknechtung zu suchen, so direkt aus der Natur heraus hilfreich abzulesen oder mit kunstbefliessener Tugend anderweitige gegenständliche Abhilfen nachahmend zu konstruieren, ohne die Natur dabei im Übermaße zu belästigen. Denn was wir belästigen, dem Fallen wir zur Last und wer eine Last hat, der hat Sorgen, worauf uns die Natur natürlich entsorgt, wenn wir sie allzu sehre belasten, darvor uns alle der Allmächtige genädiglich behüten wölle.

Da aber durch solche finale Sintfluten zuvorderst auch diejenigen Familien verarmt und ruinieret werden, die es am wenigsten verdient hätten, allzumal sie ihren Kindern schon genügend Schulden und Armuth zu hinterlassen haben, die von den Wohlhabenden eigens für sie angereichert wurden, möchte ich den göttliche Gnadenstoß gegen die verirrte Menschheit hiermit keinstenfalls herbeigeschrieben, sondern schlußendlich das Publikum bloß zum Kaufe des obengenannten magischen Täschleins inspiriert haben, die von der Schneiderey e-Wall® so inventiös entworfen und auf den Markt auch befördert wurden, worbei nicht unvermerkt bleiben soll, daß an der vorliegenden teuren Arbeit kein billiger Widerpfennig von mir daran verdient wird.


Zur weiteren Erkundung dieser Gebiete folge der Leser schnurstracks diesen Pfaden und schon wird ein Postrenner beauftragt, sie ihm bis vor die Haustüre zu liefern:

Neu entdeckt 2018:

 „Mit dieser Internetseite habe ich mir zum Ziel gesetzt, verborgen gehaltenes Wissen über die Gesundheitsgefahren des digitalen Mobilfunks zusammenzufassen und zu veröffentlichen, damit das Wohl der Menschen und der Natur wieder an erster Stelle steht.“ Leiterwesen  → https://ul-we.de/herzlich-willkommen/

Forschung der US-Gesundheitsbehörde bestätigt Gehirntumore durch Mobilfunkstrahlung „Was durch immer mehr Gerichtsurteile aufgezeigt wird, bestätigt jetzt auch eine aktuell veröffentlichte Studie des National Toxicology Program (NTP). Darin wurde der Zusammenhang einer Mobiltelefonnutzung und der Entstehung eines Gehirntumores (Gliome) bestätigt.“  Leiterwesen → https://ul-we.de/forschung-der-us-gesundheitsbehoerde-bestaetigt-gehirntumore-durch-mobilfunkstrahlung/

Früher entdeckt:

http://www.buergerwelle.de:8080/helma/twoday/bwnews/index.rdf

http://unzensiert.zeitgeist-online.de/2013/11/12/wie-heist-die-buchs-furs-abgelegte-handy/comment-page-1/#comment-246191

Elektrosmog und Handystrahlung als Zerstörer des Lebens

Deutschland stirbt den Smartphone-Tod (Schmerzphon-Tod)

Dokumentarfilm: Mobilfunk – Die verschwiegene Gefahr

Studie offenbart Verbindung zwischen mobilem Vieltelefonieren und oxidativem Zellstress als Hauptrisikofaktor für Krebs


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