Auch wenn ich die Bezeichnung ‚Fairnopoly‘ für einen Online-Marktplatz ziemlich beknackt finde und mir der gute alte Marktplatz unter freiem Himmel grundsätzlich lieber ist: Erwähnenswert ist das Vorhandensein dieses noch relativ jungen Unternehmens allemal. Denn Fairnopoly unterstützt nicht nur einen fairen Handel von Waren und Dienstleistungen, sondern ist es nach eigener Aussage auch bestrebt, sich dem Einfluß von Großinvestoren oder korrupten Institutionen zu entziehen und spricht sich zudem deutlich gegen übersteigerte Profitinteressen aus – womit es endlich mal eine ernstzunehmende Alternative zu jenen hirnlosen großkapitalistischen Onlinemärkten gibt, die meiner Meinung nach eigentlich schon länger kein halbwegs intelligenter Mensch mehr aufsuchen dürfte, einerlei ob er dort nun Bücher, Klobürsten oder Blutwurst kaufen oder verkaufen will.

Zwar hängt auch Fairnopoly durch zwingende Anbindung an die Waren- Wirtschafts- und Vertriebsgeflechte eines im Untergang befindlichen Systems verfangen und ist somit letztlich ebenso abhängig vom schnöden Mammon, – aber immerhin, wenn sich durch Fairnopoly auch nur drei Leute einstweilen von Ebay, Amazon o.ä. abkehren, hat sich die Gründung dieses Unternehmens schon gelohnt.

Und auch nur deshalb stelle ich das hier überhaupt rein.

Über Fairnopoly  Fairnopoly Philosophie


 

 

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