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Zwar liegt der Todestag* des folgenden Redners schon ein paar Wochen zurück, doch für seine Botschaft (hier übrigens aus dem Jahr 1987) ist es bestimmt nie zu spät. (Man achte neben der lässigen Redensweise mal auf seine immer wieder recht lustig aufblitzenden Kulleraugen)

*Stevie Ray Vaughan, der lebensfrohe, stets als Mensch und Musiker alles Gebende, starb 3 Jahre nach diesem Auftritt am 7. August 1990 im Alter von 35 Jahren bei einem Hubschrauberabsturz.

Die Rede stammt übrigens aus dem Lied 

Life without You

Oh oh now baby….
Tell me how have you been
We all have missed you….
And the way you grin

The day is necessary….
Every now and then
For souls to move on….
Givin‘ life back again, and again

Fly on fly on….
Fly on my friend
Go on….
Live again….
Love again

Day after day….
Night after night
Sittin‘ here singin‘ every minute….
As the years go passing by….
By, by, by

Long look in the mirror….
We’ve come face to face
Wishin‘ all the love we took for granted….
Love we have today

Life without you….
All the love you passed my way
The angels have waited for so long….
Now they have their way
Take your place….

Im Anschluss daran ein heiteres Stelldichein flugs und frei vorgetragen:

(Zum vollständigen Ermessen aller Höhen und Tiefen innerhalb der Öhren am besten den ganzen Kopf einstöpseln)

Weitere höchstbesonderliche Auftritte von Stevie Ray Vaghaun:

  1. Superstition Grandioser Kraftauftritt in Daytona Beach, 1987
    (Zum vollständigen Ermessen aller Höhen und Tiefen innerhalb der Öhren am besten den ganzen Kopf einstöpseln)

    – Hierzu das vollständige Konzert in Daytona Beach (Ohne Zweifel eines der energiebeladensten Konzerte von SRV und Double Trouble, u.a. mit einer besonders herausragenden Version von Couldn’t stand the weather)

2. → Live at Montreaux 1982 Kultkonzert, Gesamtaufnahme: stEin (noch kaum bekannter) Stevie Ray Vaughan vor einem buhenden Publikum (bis auf fünf guten Willen zeigenden, doch leicht überforderten Hippies), das offensichtlich nichts mit Rockin Boogie Blues aus Texas anzufangen wußte. Klar, war ja auch ein Slow-Jazz (!) Festival… einer der (gezwungener Maßen) coolsten Vorträge von SRV und Double Trouble.

3. Testify! (Hier kommt das Liedstück mit solch immenser Wucht durch das Instrument gallopiert, daß es jeden Künstler, sofern er nicht Stevie Ray Vaughan hieße, wohl gleich nach dem ersten Aufgallop sofort wieder aus dem Sattel geschleudert hätte) (Zum vollständigen Ermessen aller Höhen und Tiefen innerhalb der Öhren am besten den ganzen Kopf einstöpseln)

leider wohl gesperrt?
dann eben hier schauen:

4. → Scuttle Buttin Zugabe nach dem Konzert, SRV an der Gitarre schonmal seine wohlverdiente Feierabendspfeife rauchend

5. Soundcheck Stevie Ray Vaughan, offensichtlich gerade erst aufgestanden; „Turn this up and listen close …Its so good Reese falls off his stool! Stevie just waking up, then warming up. Insane how good can you really be that tired? Bless Stevie Ray Vaughan now rocking from above.“ (Zum vollständigen Ermessen aller Höhen und Tiefen innerhalb der Öhren am besten den ganzen Kopf einstöpseln)

6. Das und ähnliches wär dann wohl noch zu hören gewesen:

Besondere Entdeckungen für Liebhaber:

  • Leise Klänge 1 (jedenfalls zunächst): Tin Pan Alley & Dirty Pool
    Wegen des langsam aufbauenden Austreibe-Effektes entweder alles von Anfang bis zum Ende anhören oder gar nicht
  • Leise Klänge 2: Stevie Ray Vaughan & Albert King (1923-1992) „In Session

 

Weiterführender Beitrag:

Der rote Hut stand ihm gut



 

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