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Kleine Link-Ergänzung zum Thema unseres nachfolgenden ↓ Artikels vom September 2013, da die deutsche Manipulations- und Lügenpresse schon wieder damit anfängt, Stimmung gegen die Griechen zu schüren und mir gleichsam schwant, daß die deutschen Medienkonsumenten erneut darauf reinfallen, von welchen insbesondere die gebildeten Akadämliker am allerdämlichsten sind, da sie immer alles gleich nachplappern, wie es ihnen vonseiten der Süddeutschen, der Zeit, des Spiegels, der Tagesschau, der heute-Sendung und dergleichen Medien ins Gehirn gedruckt und gesendet wurde, welche instbesondere eben die sog. Intellektuellen weiterhin täglich konsumieren, ob nun gedruckt oder im Netz (von wegen Zeitungssterben-blablubb), so jedenfalls ist es hierzugegen immer noch der Fall, das muß man sich mal vorstellen.

Mai 2016

„Die seit 2010 an Griechenland geflossenen „Milliardenhilfen“ sind einer Studie der Berliner Privat-Hochschule ESMT zufolge nämlich so gut wie vollständig an internationale Kreditgeber und Banken geflossen.“
Griechenland-Rettung: Die größte Farce in der Geschichte der EU, DWN 05.05.2016:
oder besser hier: »Wir« helfen »den Griechen«: drei Lügen in einem Satz, oxiblog 04.05.2016
und hier: 95 Prozent der EU-Rettungsgelder für Griechenland flossen an die Banken, BüSo 10.05.2016

Februar 2017

Griechenland sollte in Wirklichkeit gar nicht geholfen werden

Mai 2018

Zinsgewinn dank Euro-Krise
Deutschland profitiert von Erpressung Griechenlands und expansiver Geldpolitik der Europäischen Zentralbank
Junge Welt, 03.05.2018


Deutschland rekapitalisiert das Schuldsystem

Daß mit den sogenannten Hilfspaketen für Griechenland weder dem Staate Griechenland, noch dem griechischen Volk geholfen wird, sondern die Gelder fast ausnahmslos an die Banken und deren schwerreiche Profiteure fliessen, das müßte mittlerweile eigentlich jeder wissen.

Könnte man denken. Denn während die Griechen es bestimmt schon wissen, scheinen viele Deutsche diese Möglichkeit noch nicht einmal in Erwägung gezogen zu haben. Dies zumindest ist (leider immer noch, Sommer 2014) mein Eindruck bezüglich der hiesigen Wahrnehmung über die Verhältnisse in Griechenland: Wir, die fleissigen Deutschen, die niemalen nicht auch nur einen einzigen Tag über unsere Verhältnisse gelebt haben und auch niemals nie keinen einzigen Cent Schulden gemacht haben, helfen den arbeitsfaulen und mit ihrem Taschengeld viel zu verschwenderisch umgehenden Griechen beim Abtragen ihrer Schuldenberge, auf daß es ihnen bald wieder besser gehe… und verleugnen dabei den Umstand, daß wir in Wirklichkeit zu Lasten und auf Kosten der griechischen Bevölkerung ein Finanzsystem retten, das auch die Ausbeutung unseres Landes und die Enteignung unseres Volkes zum Ziel hat.

Demgemäß wird von gleicher Seite natürlich auch ignoriert, daß die sogenannte Finanzkrise nicht von ‚Griechenland‘ herbeigeführt wurde, sondern durch die kriminellen Machenschaften der Oberherren des internationalen Bankenkartells, das sich samt der wahnhaften Lebensauffassungen und Ideologien ihrer namenlosen Begünstigten bloß selbst rekapitalisiert und künstlich am Leben zu halten versucht.

Doch darauf sind viele Deutsche noch ebenso wenig gekommen, wie auf die einfache Feststellung, daß eine von Lobbyisten durchsetzte Regierung wie die unsere nicht minder korrupt ist als der griechische Staatsapparat, dem wir dieses ja mit unserer neunmalklugen Urteilskraft andauernd vorwerfen.

Diesen Aspekt vollkommen außer Acht lassend lesen wir weiterhin die Zeitungen, statt sie endlich beiseite zu legen und einmal mit dem selbstständigen Denken anzufangen. Ich unterscheide hierbei übrigens nicht zwischen dem ungebildeten Bild-Leser (Bild mir deine Meinung), dem vielleicht halbgebildeten Welt-Leser (Ich bin der Welt abhanden gekommen) ,dem meistenteils hoch eingebildeten Zeit-Leser (Ach, wann wird Die Zeit erscheinen), oder eben dem gefizzten FAZ-Leser, dessen kluger Kopf bekanntermaßen immerzu dort droben aus den erhabensten aller Zeitungen so gelahrsam herausglanzt, als wolle er uns gleich schon wieder etwas Geistreiches aus dem Feuilleton erzählen.

Ja, vor allem dieser intellektuelle Eierkopf, der so fleissig den Homer und Platon immerzu studierte, will uns davon überzeugen, während er offenbar keine Gehirnzelle mehr zur Erkennung der einfachsten Sachverhalte zur Verfügung hat, nämlich z.B. dem, daß nicht etwa dem griechischen Volk unter die Arme gegriffen wird, damit es ihnen besser geht, sondern daß es schonungslos abgegriffen wird, damit es denen besser geht, die davon leben, daß es anderen schlechter geht. (Oder halt so schlecht ergeht, wie dem, der vor dem Schlächter steht! Dies eigens für die Lyrikfreunde unter uns)

Es ist nämlich nicht allein das bildzeitungslesende Proletarium, das diesbezüglich der allgemeinen Propaganda auf den Leim gegangen wäre, sondern finden sich im erlauchten Kreis der hochverblendeten akademisch Geschulten mindestens ebenso viele Leute, die nach wie vor davon überzeugt sind, „wir“ würden mit „unseren“ Milliarden Griechenland retten, derweil „die Griechen“ Schuld an der Weltfinanzkrise seien – also, wenn meine armen Ohren diesen Unfug nicht schon so oft vernommen hätten, dann würden sie jetzt sagen, solch einen Unfug hat man wohl selten gehört!

Wahrlich, nichts ist verheerender als der hochgebildete Unverstand! Studiert lieber nochmal unsere, so wie dero Griechen, altbekannten Dichter & Denker, bevor ihr diesbezüglich meint, was Sinnvolles vermelden zu können – oder nein! – laßt es besser bleiben, rührt sie lieber erst gar nicht an, wenn ihr nicht einmal in der Lage seid, ihre Einsichten und Erkenntnisse auf heute zu übertragen.

Und wenn hier schon jemand die Griechen unbedingt in sein Gedankenkonstrukt mit reinziehen will, dann sollte er sie nicht kritisieren, sondern müsste er sie geradezu loben, nämlich dafür, daß sie durch ihr vorbildliches Verhalten (u.a. diesem) aufgezeigt haben, von welch einem trügerischen Finanzsystem wir alle abhängig sind!

Lediglich haben sie es (noch) nicht geschafft, sich selbst daraus zu befreien – was ich ihnen sehr wünsche, jedoch besser ohne unsere scheinheilige Hilfe, bzw. der Hilfe ihrer deutschen Freunde, die sich jetzt unter propagandistischer Anleitung ein Urteil bilden, nachdem sie sich auf ihren Urlaubsreisen jahrzehntelang von vorne bis hinten mit Ouzo und Oliven von den Griechen haben bedienen lassen und sich immer so unerklärlich lebensfroh und frei dabei fühlten!

Und jetzt, ihr hochgelahrten Angehörigen der Intellektuellenkaste, sagt ihr, die Griechen hätten über ihre Verhältnisse gelebt, doch die einfachsten Dinge wollt ihr niemals zum Gegenstand eurer verständigen Gedankenwelt machen – nämlich die Tatsache, daß die Milliardenpakete zu Lasten aller notleidenden bis wohlhabenden Länder geschnürt und gebündelt werden, um sie an die relevanten Stellen eines Systems zu transferieren, das sich allein durch die Ausbeutung derselben Länder und Völker seit jeher aufrecht erhält. Da steckt doch keine Wohltat dahinter, Menschenskind, nicht einmal eine Hilfeleistung!

Und während diese Milliardenzufuhr abgewickelt wird, ist der Müsliriegel mampfende Deutsche gerade dabei, hinter der Zeitung verborgen fleißig in der Nase zu popeln – der Leser möge mir die Hervorbildung dieses unflätigen Erscheinungsbildes inmitten seines manipulierbaren Imaginationszentrums bitte verzeihen, aber dies habe ich doch erst neulich wieder so beobachten müssen!

Dahinter verbirgt sich garantiert ein kluger Kopf, sagt zumindest die FAZ von sich selbst; und wahrhaftig, ich habe nichts dagegen – schließlich muß selbst der klügste Kopf die ganzen vorgefertigten Denkstrukturen erstmal aus dem Kopf gepopelt kriegen; was eben manchmal umso länger dauert, desto tiefer sie offenbar sitzen.

Doch warum haltet ihr die ganzen Worthülsen eigentlich immer für gehaltvolles Müsli? Glaubet doch nicht, es seien Finanzhilfen oder Hilfsgelder, wenn ihr wisst, daß es Kredite sind und an Krediten Verbindlichkeiten hängen, in diesem Fall solche mit kriminellen Absichten, da das Geld, das den jeweiligen hilfreich Geprellten gegeben wird, nicht einmal exisitert, bzw. gedeckt ist! Zudem sind diese Fördergelder dienlich den Methoden der führenden Bankenhäuser und der in Krieg, Not, Leid und Schuld(en) investierenden Spekulanten, die sich mithilfe solcher Milliardenpakete ermächtigen, einen großangelegten Plünderungsfeldzug quer durch Europa durchzuführen und sich hierbei alles einzuheimsen, was ihnen unter die klauenden Krallen und krallenden Klauen gerät!

Da helfen auch keine Ausfluchtsversuche in Richtung des sündhaften Verhaltens anderer europäischer Völker. Denn mit den sogenannten Hilfspaketen, die einst aufs Unflätigste zum Beispiel Richtung Irland gepupst wurden, schaut es selbstverständlich nicht viel anders aus: Auch da wurde nicht etwa den Iren finanziell geholfen, sondern wurde Irland erpresst, die Gelder der ‚Notfinanzierung‘ (Kredite!) anzunehmen, d.h. auf Kosten und zu Lasten der irischen Bevölkerung 70 Milliarden Euro Schulden zu machen, um ausländische Gläubiger auszuzahlen, die wiederum Schuld an der ganzen Misere sind und sich hiermit genauso dumm und dämmlich verdienen, wie sie teils vielleicht aussehen; obschon sie es in gewisser Weise gar nicht sind. Denn so dumm sind sie gar nicht, sie sind schon ziemlich gerissen und gehen recht raffiniert zu Werke.

Wenn zum Beispiel der irische Finanzminister seinerzeit sagte: „Die EZB zwingt eine Nation, ihre Souveränität aufzugeben nur um irgendwelche Investoren freizukaufen“ – dann spricht er von nichts anderem als von einem Plünderungsfeldzug. Daß über diese Hintertür wiederum, oder insbesondere, die deutschen Banken gerettet werden, dürfte doch ebenso logisch sein, wie die Tatsache, daß dieser Clou dazu dient, dem internationalen Banken- oder Finanzkartell zu ermöglichen, alle Welt finanziell abzuschöpfen und ihre verbrecherischen Plünderungsfeldzüge an vielen Teilen der Menschheit je nach Bedarf vornehmen zu können.

In weiterer Folge wäre aus diesem Umstand abzuleiten, daß eben jene Klüngelmeute nicht minder sabbernd bereits nach uns, den Deutschen, lechzt.

Dem voran ging ein gezieltes Zugrunderichten Griechenlands und Irlands; Länder mit einem Volk, das sich nicht gerne andauernd was vorfiedeln läßt, schon gar nicht, was es zu tun hat. Mit Recht; denn sie fiedeln ihre eigenen Lieder und benötigen dazu keinen Dirigenten aus Brüssel oder Berlin!

Wie es sich nun aber bezüglich Irlands tatsächlich verhalten hat, und wie ungläubig die Iren dreinblicken können, wenn man ihnen sagt, daß die meisten Deutschen denken, wir hätten sie gerettet, das wurde unlängst in der sehr interessanten Dokumentation Staatsgeheimnis Bankenrettung aufgezeigt; eine Dokumentation, die sich manch ein vielbelesener Fernsehschauer unbedingt zu Gemüte führen sollte, falls er sich einmal über einige der wahren Hintergründe solcher „Finanzhilfen“ (Zustellung von Hilfspaketen, die der Ausbeutung dienen), als auch der „Eurorettung“ (Lizenz zur Enteignung aller europäischen Völker, inklusive der Deutschen) ausreichend aufklären möchte:

Staatsgeheimnis Bankenrettung

Fazitöse Schlußbemerkung

Zwar hätte es zu einer nötigen Aufklärung auch ohne den obigen Film, sondern schlicht mit einem einzigen kurzen Blick über den geschliffenen Rand der Lesebrille kommen können; doch solange die öffentlichen Medienstationen nicht regelmäßig davon berichten, weiß eben der Intellektuelle nicht zu irgendwelchen Erkenntnissen zu kommen, bzw. hindert er sich selbst am Auffinden überall herumliegender, leicht knackbarer Erkenntnüsse – was vermutlich deswegen so ist, weil er in den Schulen und Universitäten weder selbstständig zu denken, noch jemals dort hinzublicken gelernt hat, wo sich der Quell seiner Erkenntnisfähigkeit befindet, nämlich inmitten seines holden wahren Wesens, dort, wo das arme Kindlein seithin hockt, die Zeit beweinend, als es dem Geist noch nahe war, bevor es in die Schule geschickt wurde, wo das ganze Unheil ja bekanntermaßen seinen Lauf genommen hatte.

Und so glaubt dann der missgeschulte Geist nicht nur jeden Mist, der in den Zeitungen und Mainstreammedien steht, sondern ist zudem behindert, sich abseitig davon selbsttätig aufzuklären – was er mit ein bißchen Mut sehr wohl längst hätte unternehmen können.

Denn die nötigen Informationen gab es von Anfang an zuhauf, die Aufklärung ist diesbezüglich längst betrieben worden, es gibt genügend alternative Medienstationen, die ihrer Pflicht bereits nachgekommen sind – und so kann niemand sagen, er hätte davon ja nichts in Erfahrung bringen können.

Das einzige, was auch bei den alternativen Medienstationen zu bemängeln wäre, ist die fehlende nachdrückliche Wiederholung der Informationen; so arbeitet schließlich auch der Mainstream: Die zur Meinungseinbildung wie aber auch die zur nötigen Aufklärung erforderliche Information muß offenbar dreimal pro Woche wiederholt und die hierzu verfassten Berichte regelmäßig vor die Ein- und Ausgänge aller möglichen Kanäle platziert werden, statt, so wie ich es mir bislang auch immer eingeredet hatte, zu meinen, es würde genügen, ein einmaliges Pamphlet zu schreiben und schon am nächsten Tage wäre die ganze Welt zur Besinnung gekommen.

Nein, man muß sich offenbar ständig wiederholen; die immer gleichen Tatsachen müssen regelmäßig neu veröffentlicht werden, denn für die Allgemeinheit wird das Vermittelte erst für wahr gehalten, bzw. überhaupt erst in Betracht gezogen, wenn es etliche Male wiederholt wurde. Je öfter und nachdrücklicher dies geschieht, desto wahrscheinlicher wird es, daß ein Teil davon auch mal in den Mainstream überschwappt.

Außerdem ist es erforderlich die Desinformationsmaschinerie künftig links wie rechts unzitiert liegen zu lassen, denn es tut keine Not mehr, ständig darauf hinzuweisen, diese und jene Zeitung hätte mal wieder gelogen; nein, man sollte es, da man es doch ohnehin besser weiß und besser kann, einfach selber schreiben. Hervorheben, zitieren, unterstreichen oder löblich erwähnen könnte man allenfalls solche Berichte wie die oben erwähnte und hiermit zum Abschluß nochmal feierlich hinplatzierte Dokumentation

‚Staatsgeheimnis Bankenrettung‘:


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Erhebendes Video:

Ich nenne es mal: „Griechenland bittet zum Tanz“


PS: Ich weiß leider nicht mehr, wo ich’s mal gelesen hatte, aber irgendwo sagte mal ein Grieche: „Wir vergeben alles, aber wir vergessen nichts.“ Komisch, das ist bei mir genau andersrum.


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