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Vergnügter Leser!

Da es mir trotz meines flehentlichen Erlaubnisgesuches an die Obrigkeit noch immer nicht nachdrücklich gestattet wurde, mein öffentliches Scriberere künftig einzustellen dürfen, wähne ich mich nun von Ihroselben Hoheiten mehr oder weniger indirekt dazu aufgefordert, mich Kraft meiner Feder erneut um Erteilung eines Schreibe- und Denkverbots bemühen zu müssen – gleichwohl ich nach wie vor nicht wüßte, zu welchen schlaumäßig hingeklügelten Worten man sich eigentlich sonst noch abzusondern berufen fühlen sollte, wo doch längst schon alles überall geschrieben steht.

Eben diese Frage schon seit Untägen wie einen Schraubstock im Kopf spazieren führend, verbleibe ich daher (mich nochmals einer inwendigen Rathsbefragung unterziehend) noch ein Weilchen untätig im Geiste am Wegesrand liegen, in der Hoffnung weiterhin mit der allmächtigen Ursuppe sampt ihrer friedlichen Regimenter hierunten auf Erden verbunden zu bleiben, sei es nun unter fleissiger Anrührung von Tincte oder ohne dieselbe.

Jermain Foutre le Camp den 13 Fevruar, Arsch am Mittwoch,

Anni Domino 2013