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Daß sich die Katholiken und Evangelen und andere Abgespaltene dieses oder ähnlichen Glaubens in ihrer Suche nach Gott auf einem ziemlichen Holzweg befinden und möglicherweise aufgrund eines unbewußten, schlechten Gewissens regelmäßig den Leib und den Geist eines von düsterlichen Kreaturen gefolterten und an einen Opferbalken gebannten Jesus Christus verköstigen, das dürfte sich ja all-mähmähmählich herumgesprochen haben. Es ist dann auch verständlich, daß der ein oder andere sich daraufhin lieber dem altbewährten und angeblich fast ausgerotteten Heidentum zuwendet; desgleichen Vorzüge und Nachteile ich hier nicht näher hervorhebeln möchte, da zum einen auch hierüber wieder nur ein ziemlicher Irrweg beschritten wird, zum anderen ich durch die Niederschrift dergleichen Gedanken nicht den Eindruck erwecken möchte, ich sei selber nie auf Irrwegen gewandelt oder von ganz alleine und wahrscheinlich auch noch als allererster zu dieser Erkenntnis gekommen.

Früher oder später jedoch soll man sich jeglichen Irrtum wenigstens eingestehen können, was wiederum ein Schreiber, solange er noch einer ist, erst dann wirklich unternommen hat, wenn er die Hinschrift ebenseiner Erkenntnisse, welche natürlich im Grunde nur bloße Einsichten sind, bewerkstelligt hat.

Derartige und so auch obige Niederschriften hinwiederum veröffentlichen zu wollen, eben um gelesen zu werden, bedarf eines noch vorherrschenden Egos, das wohl jedem Schreiber zwangsläufig innewohnt und sich auch hier letztlich wieder durchgesetzt hat.

Allerdings ist der Entschluß, diese Zeilen endlich zu veröffentlichen, erst durch das nachfolgende Musikvideo nachhaltig bestärkt worden, in dem es eben, so verstehe ich es zumindest, auch um die Vorstellungswelt derjenigen geht, die da also glauben, an den besseren Glauben zu glauben, bei ihrem Sprung in die Heiden tatsächlich aber wieder nur (mindestens) der Gottheit Mammon auf dem Leim gegangen sind, wofür im Übrigen, und das ist hier ja das Lustige, Musiker besonders anfällig sind:


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Verwirklichung verwirkt


 

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