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Exodus beim Vielvölkerstaat facebook – große Flüchtlingsströme am Fuße des Zuckerberges gesichtet

UFO-Nachrichtenreaktion 29.06.2011

Immer mehr Menschen verlassen den Vielvölkerstaat facebook. Massenhafte Zufluchtsgesuche bei anderen sozialen Netzwerken befürchtet. In der internationalen Gemeinde macht sich Panik breit. Die Politik erwägt eine Ausweitung der Grenzkontrollen.

Nachdem erneut große Flüchtlingsströme in den lebensfeindlichen Grenzgebieten außerhalb der Zuckerberge gesichtet wurden, diskutiert zur Stunde das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen über eine eventuelle Einrichtung von Erstaufnahmeeinrichtungen, vorübergehenden Gemeinschaftsunterkünften oder übergangsmäßigen Durchgangsstationen für facebook-Flüchtige.

Ob es sich dabei um politisch Verfolgte, Vertriebene oder um Wirtschafts- und Umweltflüchtige handelt, muß je nach Einzelfall geklärt werden, desweiteren stehen noch komplizierte Verhandlungen des Sachleistungsprinzips nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bevor.

Heiß debattiert wird vor allem die Frage der Notwendigkeit von Zuzugsgenehmigungen in Hinblick auf eine adäquate Integration der Flüchtlinge in andere soziale Netzwerke. Bei vielen Gemeinschaftsportalen sind die Kapazitäten jedoch schon jetzt ausgeschöpft, gleichzeitig droht der einst farbenbunte Lebensraum facebook zu einem trostlosen Niemandsland zu verkommen. Ein Ende der Flüchtlingswellen ist derweil nicht in Sicht.

Prof. Dr. Heiner Geißelhaft, ehemaliger Minister für Volksbeschwichtigung, versuchte der undurchsichtigen Lage wenigstens verbal Herr zu werden. Hier ein Auszug seines 172-minütigen Monologes während Maybritt Maischburgers Sondersendung „3 nach 9 ist immer noch besser als 5 vor 12“:

„Zwar ist ein massiver Rückgang der Facebookbevölkerung zu befürchten, was sich auf andere Lebensräume im weltweiten Netz folgenschwer auswirken könnte, doch halte ich es für den falschen Weg, die Flüchtlingsproblematik zum Schutze der betroffenen Außengrenzen über die bisherigen Strategien zu koordinieren, denn derartig benannte Grenzsicherungseinsätze wie Poseidon, Hera, Nautilus, Hermes oder Amazon sind allenfalls eine Verhöhnung der heidnischen Götterwelt.

Statt also wie mit einem Insektenspray a la frontex die Flüchtlinge wegsprühen zu wollen, sollten wir besser in ähnlich operativer Zusammenarbeit alle bisher weniger frequentierten sozialen Netzwerke davon überzeugen, daß ein Zustrom von Mitgliedern auch Vorteile mit sich bringen kann. Da darf zunächst auch nicht gewertet werden, wo sie eigentlich herkommen. Selbstverständlich kann ein derartiges Auffanglager nur als ein vorübergehendes Aufenthaltszentrum verstanden werden und jedem Immigranten sollte klar sein, daß ihm weder eine personalisierte Werbung auf Lebenszeit, noch eine psychologische Analyse der Benutzeridentität durch intensive Auswertung seiner Profilangaben angeboten werden kann. Daher sollen alle Flüchtigen bedenken, daß die Netzwerke außerhalb von facebook allenfalls als Transitstationen betrachtet werden können.“

Hans Pommerantz, Direktor des „Instituts für Migrationsexplosionen und anderen Sprengstoffanschlägen“ und Experte im Fachbereich Katastrophobie (Angst vor Katastrophen) beschreibt die Lage unterdessen dramatischer:

„Wenn tausende Menschen täglich die Grenzen von facebook verlassen und sich ohne die nötige pädagogische Beratung in andere soziale Netzwerke begeben, dann steht neben der Überlastung der Strukturen eine Überreizung der dort längst rehabilitierten Insassen zu befürchten, was wiederum zu unnötigen Fluchtgedanken ihrerseits führen könnte. Daher arbeiten wir derzeit mit Hochdruck daran, im Grenzbereich der altbekannten Netz-Gemeinschaft „Wer kennt wen.net“ [nicht zu verwechseln mit: wer kennt wen bisher noch net?] eine übergangsmäßige Durchgangsstation Namens „Wer will überhaupt warum wohin“ einzurichten. Das ist immerhin ein erster Schritt. Danach unternehmen wir Ähnliches im Einzugsbereich der Netzwerke MyFace und StupidoVZ, denn die Errichtung von weiteren Ausweichlagern ist unabdingbar. Allen Netzwerk-Betreibern mit weniger als 4000 Quadratmeter Webspace raten wir deswegen, einstweilen die Grenzzäune zu schließen, um einen totalen Kollapps ihrer Kapazitäten zu vermeiden, bis wir die nötigen Pläne für weiterführende Sondierungsmaßnahmen ausgearbeitet haben. Im Gegensatz zu dem, was an virtuellen Völkerwanderungen noch auf uns zu kommt, hatte nämlich der von Moses dokumentierte Auszug aus Ägypten gerade einmal das Ausmaß einer Fischwanderung, womit ich die historische Bedeutung dieses Ereignisses selbstverständlich nicht herunterspülen möchte.“

Inzwischen hat auch das EU-Außenministerium eine Sondersitzung einberufen, um dort unter Berücksichtigung der „Facebook-Frage“ eine neue gemeinsame Immigrationspolitik auszuarbeiten. Bereits im Vorfeld erntete das Ministerium jedoch herbe Kritik für ihre strittige Vorab-Erklärung an alle noch insässigen Facebookbürger:

„Niemand sollte seinen Platz unüberlegt und willfährig verlassen, schließlich wird hierdurch nicht zuletzt das Vertrauen des angestammten sozialen Umfeldes aufs Spiel gesetzt. Gerade dieses Umfeld ist immens wichtig für den Einzelnen, insbesondere wenn er Gefahr läuft, sich unter den vielen anderen selbst aus den Augen zu verlieren“, so der EU-Außenbordminister Grigore Grenzwolf.

„Auch wenn der einst liberale Vielvölkerstaat vor einem bedenklichen Systemwechsel stehen mag“, so Grigore Grenzwolf weiter, “ ist Hoffnung und Malz noch nicht verloren. Bis dahin sollte sich jeder für das System verantwortlich zeigen, dem er sich seit Jahren und im Austausch mit etlichen Freunden Tag für Tag wissentlich hingegeben hat. Und die vielen bereits Entflohenen sollten sich ideologisch nicht vollkommen von Facebook abkehren, denn hat ein Flüchtling dies einmal getan, ist er im Falle einer angedachten Rückkehr nur noch schwer repatriierbar.“

Der deutschstämmige Südargentinier Prof. Dr. Joaquín Diego Hernandez Lüttgendorf, erster Vorsitzender der Revolutionsgruppe ¡ contra monitorización e awacs ideológico por navegante de internet, borrar mi cuenta de Facebook – qué puñetas e manda de cojones! y entonces qué !?¿ beurteilt die Einschätzung seitens der EU etwas differenzierter:

„Man muß sich doch fragen, was treibt so viele pueblos bei Facebook dazu, ihre 136 bis 387 amigos zurückzulassen, ohne gleichzeitig die confianza zu haben, ein neues contexto social ambiente zu finden und ohne jegliche promesa, daß sie dort nach den allgemeinen convención el refugiado behandelt werden? Von Seiten der comisión internacional anzudeuten, die pueblos hätten keine causa la escapada, während sie täglich der monitorización und weiteren awacs ideológico unterzogen werden, finde ich mehr als nur no doloso. Daher benötigen wir gerade jetzt etwas mehr subsidio vom comunidad virtual internacional, um so vielen pueblos wie möglich zu helfen, sonst kommt es bald zum guerra de guerrilla gegen die Facebook Junta und gegen Señor Zuckerberg, oder el monte sacárico, wie wir diesen chico bei uns nennen.“

Während also die Diplomatie in nächster Zeit vor schwierigen Aufgaben steht, empfiehlt der deutsch-iranische Ergo- und Egotherapeut Omid Baldur Safire Lilienweiß, Ruhe zu bewahren und zunächst die Ursache von Trennungskonflikten im Allgemeinen zu lösen:

„Der Grund für den Zuwachs von Flüchtlingen aus sozialen Netzwerken läßt sich im Allgemeinen weniger auf politische oder gesellschaftliche Mißstände zurückführen, als vielmehr auf den sich aktuell vollziehenden Bewußtseinswandel der bisher so gedemütigten Menschheit, worin sich ein jeder zunächst in seinen individuellen Einzelteilen selbst wieder erfahren muß, um sich dann mit gottgegebener doch selbständig erweckter Kraft aus dem Inneren heraus auf den gemeinsamen Weg zu einem vereinten, universellen Kollektivwesen zu machen.

Da zu den Voraussetzungen für innere Entfaltungsmöglichkeiten auch das Loslösen von fadenscheinigen Verbindungen zu anderen Teilwesen des Kollektivs gehört, verhilft das einhergehende Überwinden alteingesesser Denk-, Verhaltens- und Handlungsstrukturen zu einer wahren Selbstbestimmung und so auch zur nachhaltigen Entwicklung des inneren göttlichen Kerns. Bei großen Netzwerken im Allgemeinen und somit bei facebook im Speziellen sind jegliche Entfaltungsmöglichkeiten nur oberflächlich gegeben, so daß nach der zwingenden Abkapslung immer mehr Menschen zunächst orientierungslos durch die Weiten des Internets irren, auf der Suche nach einer tiefer erfahrbaren Verbundenheit zum heilversprechenden universellen Netzwerk.

Doch hier will der Mensch hin, um mit der Gesamtheit über ein bisher unbekanntes Feld in Kommunikation zu treten, in das sich der einzelne gottgleiche Kollektiv-Individualist nur schwer eingliedern kann, solange er sich nicht über die unsichtbaren Drähte im Äther bewußt geworden ist. Für weitere Einblicke in dieses Thema empfehle ich diesen Leitartikel meines geistig-ätherischen Bruders – mit den besten Empfehlungen, daß er sich endlich mal bei mir melden soll, denn was glaubt er wohl, wofür sonst ich mir Skype*, Iphone und diesen ganzen Scheißkram angeschafft habe?!“

So scheint dies offenbar ein vielschichtiges Thema zu sein und ein genaueres Hinsehen in alle Bereiche ist notwendig; nichts anderes fordert schon seit langem die bloggende Wahrheitsbewegung, wie zum Beispiel der Infokrieger Hank Betablock, der in seinem blog Nö, ne neue Welt die Sache nun abschließend wiefolgt analysiert:

„Ich glaub mein Hut pfeifft. Es ist doch gar nicht schlecht, daß all die angeblich jetzt heimatlosen Menschen den Anschluß an ihre sozialen Netzwerke verlieren. Sollen sie doch! Vielleicht kommen sie dann einmal zur Ruhe und überlegen sich, was an ihrem Verhalten überhaupt sozial gewesen sein soll. Auch Facebook ist nie ein soziales Netzwerk gewesen! Denn das würde doch heißen, daß jeder, der dort schon vor Jahren ausgetreten ist, sich asozial verhalten hätte. Na, dann bin ich aber gerne asozial gewesen!!

Man sieht doch, wo das endet, mit dem scheinheilgen Sozialverhalten. Kriege und Ausbeutung wo man nur hinschaut. Die Gemeinschaft tummelt sich auf einer Wiese, sieht die Drahtzäune drumherum nicht und wirft die Kühe auf den Grill, die auf der Weide nebenan genauso ahnungslos herumstehen.

Immerhin ist man bei facebook aber darum bemüht, das Wohl des Einzelnen und der Gemeinschaft im Auge zu behalten. Hier ist man sogar derart um soziale Eingliederung bemüht, daß niemandem, der sich einmal von der Gemeinde losgesagt hat, jemals die Möglichkeit zur Rückkehr verwehrt wird, denn keiner wird dauerhaft von facebook ausgeschlossen bleiben. Denn selbst wenn du deinen Account gelöscht hast, werden sämtliche Profilangaben beibehalten, nichts davon wird entfernt und nichts davon wurde gelöscht. Das kann man sogar in der entsprechenden Ausstiegsklausel bei facebook nachlesen:

„Wenn du irgendwann später, nachdem du dein Konto deaktiviert hast, wieder zu Facebook kommen willst, kannst du dein Konto reaktivieren, indem du dich mit deiner Email-Adresse und deinem Passwort einloggst. Dein Profil wird vollständig wiederhergestellt, Freunde, Fotos, Interessen usw. … Danke [sic!] daran, dass du Zugriff auf deine Anmelde-E-Mail-Adresse für dein Konto haben musst, um es wieder zu aktivieren.“

Ja,“ danke“ und denke bitte vor allem daran, denn diese Angaben sind dein Schlüssel für das Hintertürchen und nur wenn du ihn nicht verlierst, kannst du deine zurückgelassenen Profilangaben, Freunde, Fotos, Interessen usw. wieder aufnehmen. Verlass dich also drauf, daß alle Daten von facebook dauerhaft auf Vorrat gespeichert werden, statt daß sie mit deiner Kündigung gelöscht werden, so wie du das vielleicht bei anderen Netzwerken, Foren, etc. gewohnt bist. Und keine Angst, wenn du dich dann bei deinen 587 Freunden wieder zurückmeldest, die meisten werden es wahrscheinlich sowieso nicht bemerkt haben.

Ich gebe zu, durch unserer Aufklärungsarbeit via Facebook wurden wenigstens einige Diktatoren der Welt von ihrem Thron gestürzt und wäre die USA uns nicht wieder zuvorgekommen, hätten wir den Bin Laden bestimmt auch noch erwischt. Aber wie doof sind wir eigentlich? Facebook ist ein Puzzlestein der globalen Überwachungskrake. Zumindest muß da nur der Richtige ganz Oben sitzen, der vielleicht auch noch Google in der Tasche hat, mit seinem Streetview, der Google-Wallet, dem Google Person Finder und so weiter. Frag dich mal, warum wohl wurde Eric Schmid, der „Executive Chairman“ von Google neben Chris R. Hughes, dem Co-founder von Facebook bei den Bilderbergern eingeladen? Zusammen übrigens mit Jeff Bezos von Amazon, Reid Hoffman dem „Executive Chairman“ von LinkedIn und Craig Mundie, dem „Research and Strategy Officer“ von Microsoft?

Soll also meinetwegen bloß jeder schleunigst sein „soziales Netzwerk“ verlassen. Was hast du zu verlieren? Was hier nur verloren geht, ist das zwanghafte Ansammeln von Freunden zur Stärkung vielseitiger Profilneurosen, das aufdringliche Vorzeigen von Schnappschüssen, das Herumwinken vielfacher eigener Ego-Abziehbildchen, das ungezwungene Rumzeigen und Umverteilen von Fotos der eigenen Kinder, die stillschweigende Zustimmung zum Verkauf privater Informationen und das Ausleben etlicher weiterer geistiger Deformationen …

usw.


Aktueller denn je, die facebook-Flüchtlingskrise gerade mal fünf½ Jahre später:
Facebook-Exodus: Wenn ein Konzern sich zum Erfüllungsgehilfen macht, gehen die Kunden / sciencefiles 16.4.2017


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Causa facebook aktuell:
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