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Warum eigentlich wollen die klügsten aller Köpfe (im Bereich der Atom-und Genforschung) immerzu das göttliche Dings entschlüsseln? Nur um diese Struktur dann zu verstehen oder gegebenenfalls nachzubauen? Oder was wollen sie dort finden? Was ist der Kerngedanke, der sie dazu antreibt, Atome zu spalten und Gene zu manipulieren? Forschen sie daran herum, damit es allen Menschen gut geht? Begründet sich dieser Forschergeist auf den guten Willen, sowohl dem Menschen, als auch der Natur dienlich zu sein? Was ist wirklich ihr Antrieb im tiefsten Unterbewußtsein? Ist die eigentliche Kraft, die sie antreibt, nur eine übersteigerte Geltungssucht, die der Angst entspringt, einer ganz bestimmten Erkenntnis nicht würdig zu sein? Doch welche Erkenntnis ist es? Welche Angst ist es? Etwa die Angst vor dem unerträglichen Gedanken, nicht die Krönung der Schöpfung zu sein? Die Angst, nicht Gott zu sein?

Dabei ist die Erkenntnis, Gott oder gottähnlich zu sein, gar nicht einmal so abwegig, nur verträgt sie sich eben nicht mit der Einsicht, gleichzeitig nie der Herr(scher) der Welt sein zu können, der nach gut Dünken (oder Düngen) das Leben auf Erden beherrschen, kontrollieren und manipulieren dürfte.

Vielleicht ist bei der ganzen Forscherei auch eine gewisse Form der Sehnsucht im Spiel; eine verborgene Sehnsucht, die den Menschen dazu bewegt, nach dem Ursprung zu suchen. Hierbei gehen die Wissenschaften weite Umwege und merken gar nicht, daß sie lediglich versuchen, ihren eigenen Geist zu erforschen, den sie allerdings während ihres Strebens vom kosmischen Ganzen zeitweise abgekapselt haben. Hierbei überlegen sie sich eine Ausformulierung der allerkompliziertesten Formeln, die einem Zuschauer wie mir lediglich verraten, wie sehr sie sich auf ihrem Weg zur Erkenntnis verstrickt haben.

Es gibt einen Grund dafür, daß im Studium befindliche Menschen beizeiten etwas ängstlich und orientierungslos sind, und der äußert sich darin, daß sie auf’s Umständlichste tausendfache theoretische Erklärungsversuche wissenschaftlich ausformulieren, während sie unbewußt meinen, sie seien die Krone der Schöpfung oder wenigstens in der Evolution ziemlich weit vorangekommen.

Es gibt einen Grund dafür, daß die Menschen versucht sind, Macht auszuüben, im fälschlichen Glauben, nur auf diese Weise seien sie wie Gott oder wenigstens wie sein Ebenbild. Es gibt einen Grund dafür, daß sie in ihrem Gen eine Restinformation, eine leise innere Stimme vermuten, die ihnen immer wieder zuflüstert, sie sollen weitersuchen.

Der Grund für all dies ist, daß sie tatsächlich Gott sind oder eben ein unverzichtbarer Teil des universellen Geschehens, gar ein mikrokosmisches Ebenbild des Kosmos, doch wenn sie es sind, dann sind es alle anderen Menschen ebenso – und das ist für die ganz superschlauen Hirne natürlich nur schwer zu begreifen.

Neben diesen Leuten, die alles wissen, aber das Wichtigste übersehen, ahnt neuerdings sowieso jeder Mensch, daß er der Meister seines eigenen Universums ist, er muß dafür nicht erst studiert haben.

Auf seinem Weg dorthin forscht der einfache Mensch ebenfalls sehr fleissig, experimentiert mit verschiedenen Mitteln, sich eine Lebensweise zu gestalten, die ihm am erträglichsten erscheint und von der er möglichst gut profitiert. Bei vielen Experimenten stößt er an Grenzen, verbrennt sich die Finger oder merkt, daß der Schuß nach hinten losgeht. Der einfache Mensch ist hier weise genug einzulenken, spätestens wenn der Schuß zum achten Mal hintereinander nach hinten losgegangen ist. Er hat einen Umweg betreten und findet entweder einen zügigen Ausweg oder er muß den ganzen zurückliegenden Abweg wieder zurückgehen.

Doch gibt es immer ein paar Menschen, die selbst den Abweg nie verlassen und ihre Forschungsprojekte niemals fallen lassen werden, solange sie noch in irgendeiner Weise davon profitieren. Sie aber gehen in den Augen anderer eindeutige Irrwege, aus denen heraus nur schwer wieder ein Ausweg gefunden werden kann.

Es muß ein gewaltiger Weg zurückgegangen werden, es muß zurückgefahren werden. Sonst kommt es irgendwann zur Katastrophe. Diese Katastrophe erscheint uns sowohl in ihrer Auswirkung als auch in ihrem Zustandekommen unbegreiflich, dabei ist sie doch einfach nur eine logische Folge katastrophaler Denkweisen, von denen man als geistig gesunder Mensch eigentlich schon vorher nicht wirklich begreifen konnte, wie jemand auf solche Ideen kommen kann. Und wenn das verheerende Ausmaß der Denkweise in einer Katastrophe resultiert, meinen wir, überhaupt nichts mehr begreifen zu können, schlagen uns die Köpfe ein  die Hände über die Köpfe zusammen und sagen, ach, wie konnte nur so etwas geschehen? Tatsächlich sagen wir aber nur: Wie dumm sind wir damals eigentlich gewesen?

Auf seinem Weg zum Herrn oder zu sich selbst ist der Mensch Herr über Erde, Wasser, Feuer und Luft geworden – meint es jedenfalls zu sein, in dem er diese Elemente zu beherrschen versuchte. Doch über den Mißbrauch der Elemente macht derjenige, der es am besten kann, andere Menschen zu seinem Eigentum, in dem er die Erde vermietet, verpachtet und verkauft, mit Metallen und Gesteinen ebenfalls nicht anders umgeht, das Wasser verschmutzt oder durch die Aneignung der Wasserkonzerne mit Verblödungsfluor anzureichern, die Luft mit den idiotischen Theorien zur menschengemachten Klimaerwärmung zu verpesten, damit auch das Atmen künftig Geld kostet, und das einstige Feuer im Ofen und im Herde durch Atomstrom ersetzt, insgesamt also fortwährend die Energiequellen auf Kosten und zu Lasten der Natur und aller Menschen abschöpft. Und nicht nur die vier Elemente macht er sich zu Nutzen, sondern auch der Äther wurde und wird erforscht, um mittels Funkverkehr und diverser Radiowellen die Kommunikation voranzutreiben und Informationen von a nach b zu senden und andere Informationen, nennen wir sie ätherisch-kosmische, zu irritieren, damit sie die Gehirnantennen der Menschen nicht ungefiltert erreichen.

Es scheint alles eine Frage der Energie zu sein, für die zu erlangen man zwar durchaus etwas tun muß, doch bezahlen sollte der Mensch dafür nicht müssen.

Es ist wenigstens nichts Neues mehr, daß im Grunde alles Energie ist und daß die Materie lediglich eine gebündelte Form von Energie ist. Die in dieser Weise gebündelten Menschenwesen können diese Energie sogar untereinander fließen lassen oder sich gegenseitig übertragen. Bloße Gegenstände sind ebenfalls Materie und in ihrem Energiewert unterscheiden sie sich je nach dem verwendeten Material aus dem sie bestehen. Die Bedeutung, die wir einem solchen Gegenstand beimessen, kann zwar etwas mit dem Energiewert zu tun haben, die dem Gegenstand innewohnt, sie kann aber auch der puren Eitelkeit entsprungen sein.

Man kann von einer völligen Fehlleistung des menschlichen Geistes sprechen, wenn ein Mensch zum Beispiel einem Blechauto mehr Bedeutung beimißt, als dem Baum unter dem er das Auto parkt, um eine halbe Stunde lang den Motor laufen zu lassen. Die Energie, die er hierbei aufwendet steht meistens im keinem Verhältnis zu der Energie, die der Baum für andere Zwecke aufnimmt und weiterleitet. Zwar können wir uns theoretisch selbst mit der Materie eines fahrenden Blechkastens geistig verbinden, doch in diesem Fall kann man den Baumverpester schon einen Egoist nennen. Die Information die er in den Odem sendet ist:

„Hiermit gebe ich mein Anliegen kund, daß ich ohne Sinn und Zweck die Luft verschmutzen möchte, da es mir ein wenig an Verstand fehlt.“

Die natürlichen Gesetze sind für den Menschen immer nur die, die er bereits kennt. Hierbei kann und darf der Mensch mit der Natur zusammen leben und von ihr profitieren, doch stellt er sich über sie, ohne die Naturgesetze zu würdigen, dann handelt er nicht kreativ, sondern destruktiv. Die Umweltschäden fallen zuerst, und nicht zuletzt, auf den Menschen zurück, denn die Natur könnte sich gezwungen sehen, den Schädling zu entfernen, bevor der Schädling sie entfernt.

Wenn er Teil des Gesamten bleiben möchte und mit Gott/dem All umfassenden System funkytionieren möchte und mit allem in Verbindung bleiben möchte, dann darf er sich schon allein aus Gründen der Logik nicht darüber stellen.

Der Mensch hat im Grunde nur die Aufgabe, seinen eigenen Geist und seine Seele zu erforschen und zu ergründen und hierbei stets auf die Wechselwirkungen mit sich, mit seinem Nächsten, mit dem Umfeld, mit der Natur und mit dem Universum zu achten. Allein die Erkenntnisse daraus hat er zu beachten, die Regeln zu verstehen und diese zu befolgen. Er darf und wird sich dann seiner einzigartigen Rolle innerhalb des Ganzen bewußt werden. Mit diesem Bewußtsein schließlich dürfte er sich niemals höher oder besser als andere fühlen und auch nicht niedriger oder schlechter.

Erst von einem solchen Grad der Bewußtheit würde er zu weiteren Erkenntnissen getragen werden. Als ein individueller Teil des Ganzen wird sein Bewußtsein zu einer Selbsterkenntnis bis hin zur Selbstlosigkeit übergehen. Erst wenn er sich darin wieder findet, wird er erfahren dürfen, was es heißt, Gott zu sein. Das ist vielleicht der Kern der Sache.


→ Umfangreiches Wissen zur Atomenergie (und anderen kernigen Themen): Dr. Holger Strohm – Der Atomwahnsinn – Wie uns die Mafia reGiert (Aufzeichnung Kulturstudio Nr. 85 vom 19.12.2013)


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