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Jeder weiß, wie gefährlich es ist, sich während eines Gewitters unter einem Baum aufzuhalten. Gerade wer sich auf freiem Feld bewegt, sollte sich lieber flach auf die Erde legen, statt sich unter den einzigen Baum zu stellen, der dort in den Himmel wächst und den ein herumirrender Blitz sich möglicherweise zum Entladen seiner Energie auswählen wird.

Da ein Blitz mit Vorliebe in Bäume einschlägt, wird dem elektromagnetischen Körper eines Menschen spätestens dann einleuchten, daß er sich dieses spannungsgeladene Spiel mal besser aus der Ferne angesehen hätte. Desweiteren könnte er gleich nach dem Blitzeinschlag die folgende Erkenntnis für sich äh … ableiten: „Zwar kann ich tun und lassen, was ich will, denn hier bin ich Mensch, hier will ich sein, doch ignoriere ich mit meinem Verhalten die Naturgesetze, so wird es in letzter Konsequenz nicht gut für mich ausgehen.“

Und da ist es egal, ob er sich den Naturgesetzen in Mißachtung derselben opferbereit ausliefert oder aus einiger Distanz in sie eingreift, indem er zum Beispiel aus niederen Beweggründen hinterrücks einen gesunden Baum umhackt, mit der Pinzette in die Gene anderer Lebewesen interveniert oder eben zur angeblich alternativlosen Energiegewinnung zentnerschwere Atome spaltet.

Stand nicht schon in der Bibel (vermutl. Seite 25920, § 21,8-24,4 ff), daß der Mensch nicht scheiden soll, was Gott geschaffen hat?

Von solchen Spaltereien sollte der Mensch eben gänzlich die Finger lassen und er sollte sich hüten, die Dinge voneinander abzutrennen, die nach dem Gesetz der Natur zusammengehören. Denn das ist die Warnung: Wenn Gott, oder die Kraft des Kosmos, die Atome geschaffen hat, dann darf der Mensch sie niemals scheiden, spalten oder schmelzen. Jedenfalls nicht solange er nicht ebenfalls über das göttliche Bewußtsein verfügt. Und da manch einer darüber nicht verfügt, meint er, er könne eben über alles andere verfügen und beginnt zu spalten, zu scheiden, x mit y zu verschmelzen und Lebensmittel mit Genen zu manipulieren, als ob die Natur nicht längst alle Lebensmittel hergestellt hätte, und nutzt zu allem Übel auch noch unter höchstem Risiko seine Erkenntnisse aus der Atomforschung ohne weitere Rücksicht auf die vorherrschenden und nicht veränderbaren Naturgesetze. Denn das oberste Naturgesetz sollte doch heißen: Füge ihr keinen Schaden zu, schon gar nicht im großen Stil.

Wenn man es genau nimmt, ist es nämlich ansonsten gar nicht möglich, gegen die Naturgesetze zu verstoßen, höchstens kann man sie nicht beachten, so daß es einfach zur Anwendung eines weiteren Naturgesetzes kommt, das dann unter Umständen den Abschuß der Menschheit bedeutet. Ein Verstoß ist nicht möglich, doch eine Mißachtung wird bestraft – zumindest im Richthaus der Natur ist das so. Allerdings richtet sie nicht, sondern berichtigt nur, was der Mensch an Unsinn verrichtet hat.

Und so kommt es dann irgendwo zum atomaren Gau – was im Falle von Japan noch nicht einmal geklärt ist – (siehe hierzu Ein psychologischer Krieg gegen Japan und die Welt | Radio Utopie) und alle Menschen sind plötzlich ganz entsetzt und aufgebracht – nein, wie fürchterlich.

Ja, es ist fürchterlich (oder sagen wir schrecklich) ja, es ist schrecklich, aber wie ist es denn, wenn man ein Schreckgespenst im Kleiderschrank wohnen hat? Ist es etwa erst dann schrecklich, wenn es plötzlich aus dem Schrank herausgegeistert kommt?

Atomarer Rauch weht herüber? Oh je, oh je, riefen die meisten, während ich kurz nach Kenntnisnahme des Vorfalls eigentlich nur hoffte, daß es die letzte Freisetzung dieses Gespenstes in der Geschichte der Menschheit war, das hier vorüberzieht.

Natürlich hoffe ich auch, daß hierbei möglichst wenig Menschen zu Schaden gekommen sind, und leide insbesondere zutiefst mit der geschändeten Natur, doch wollte ich eigentlich etwas anderes sagen: Nicht die Atomkraftwerke sind veraltet, denn das ist nur ein Versuch vom Thema abzulenken, nein, der ganze Vorgang zur Gewinnung elektrischer Energie aus Kernenergie ist veraltet und längst überholt. Statt einen Vor-Gang sollte man es  ohnehin lieber einen Rück-Schritt nennen. Was tun wir eigentlich so entsetzt? Wer wissentlich ein Auto mit kaputter Bremse fährt, muß sich eben nicht beschweren, wenn es vor dem Abhang nicht mehr zum Stehen kommt.

Zwar sind die Erkenntnisse im Bereich der Atomforschung wertvoll gewesen, doch wie abhängig ist der Mensch von seinen Ängsten? Er braucht dieses Gespenst anscheinend noch, und so ist er auch anfällig für alle Argumente der Atomlobby, die von unseren Volks- und Medienvertretern vorgetragen werden.

Der Forschergeist mag beim derzeitigen Kenntnisstand die Nutzung von Atomenergie und die Genmanipulation mit allerhand gut klingenden Argumenten rechtfertigen können, doch der Grad der Bewußtheit derjenigen, die diese Erkenntnisse daraufhin für wirtschaftlich/profitorientierte oder millitärisch/verlustorientierte Zwecke nutzen, ist weit davon entfernt, hiermit im Einklang mit universellen Gesetzmäßigkeiten und im Sinne des menschlichen Fortschritts zu handeln.

Ich verstehe das Aufbegehren der Natur somit eher als eine Botschaft. Sie sorgt in Hinblick auf die unabänderlichen, zeitabhängigen und universellen Veränderungen für die notwendigen kleinen wie großen Umwälzungen auf Erden. Die Natur macht das schon. Der Mensch soll sich nur mit der Zeit darauf einschwingen; weitere Übernahmereaktionen von Seiten der Machthabenden sind nicht notwendig.

So ist natürlich nicht ganz unbekannt, daß solche Katastrophen oftmals wirtschaftlich und militärisch (oder geostrategisch) genutzt werden, egal ob man gleich nach der Katastrophe nun im Pazifik oder in der Karibik auftaucht oder die ohnehin schon beschädigte Insel heimsucht, um sich sonstwas aus einem anderen Land an Land zu ziehen.

Erinnern Sie sich noch an den März 2009? Da ist im Pazifik ein Vulkan ausgebrochen, allerdings auf dem Meeresgrund. Es lagen keine Inseln in Reichweite eventueller Flutwellen, es kamen keine Kriegschiffe zur Notlinderung erschütterter Völker und insgesamt konnte man sagen, vor zwei Jahren das im Pazifik, das war ein Vulkan pazifistischer Natur. Es mußte nicht interveniert werden, es drängten sich keine Interessendurchsetzer auf und insgesamt mangelte es an weiteren internationalen Konfliktregelungen. Auch sonst, wo auf bewohntem Festland in Folge eines Naturereignisses nichts weiter zu Bruch gegangen ist, konnten wir zusätzlich froh sein, daß es für die mit Hilfsflotten bestückten Friedensstifter (lat. pacificus) somit auch nichts zu holen gab.

Sind solche Hilfebedürftigkeiten aber vorhanden, die von manchen Interessengemeinschaften zur eigenen Bereicherung oder Vormachtstellung ausgenutzt werden, so kommt es aufgrund notwendiger Verschleierungen zu einer Reihe von widersprüchlichen Meldungen, sprich zu einer unverhinderbaren Desinformation über die Medien. Aus dieser Verkettung ungünstiger Notlageberichte ergibt sich dann natürlich ein kritisches Hinterfragen von mitdenkenden Menschen, wovon es in den Reihen unseres Volkes ja noch mindestens eine Handvoll gibt.

Manche dieser kritischen Menschen vermuten dann in Anbetracht der widersprüchlichen Umstände, die beteiligten Geostrategen hätten die Katastrophe eigenständig herbeigeführt und ein Großteil dieser und ähnlicher Naturkatastrophen sei von dunklen Regierungskreisen veranlaßt und durch militärische Beihilfe umgesetzt worden. Man spricht von Haarp und anderen Erdbebenmaschinen und auch ich frage mich oft genug, ob das Handeln der Natur nicht vielleicht doch manchmal politisch motiviert sein könnte. Neben der friedlichen Art, per Cyberangriffe und Wirtschaftskriege andere Nationen zu schwächen, könnte dies doch ebenfalls eine moderne Art sein, Krieg zu führen – nur daß man als sogenannten Kollateralschäden diesmal Flut- und Erdbebenopfer (und Korallenschäden) in Kauf nimmt, statt Bombenhagelopfer.

Nun, wer kann schon mit absoluter Sicherheit sagen, was wirklich dahinter steckt? Ganz nüchtern muß man es doch so sehen: Im Universum geht es hoch her, die Erde wandelt sich, so oder so, und die Erdplatten verschieben sich. Hierbei hört man sagen, daß ein Tsunami nicht selten auf ein Unterwasserbeben zurückzuführen ist, dem eine Verschiebung von Erdplatten oder ein Vulkanausbruch unter dem Meeresboden vorausging. Die Folge dieses Ereignisses kann zu einer Verschiebung der Erdachse (genauer: der Achse der Erdrotation) führen, wodurch sich wiederum die Position des Nordpols verschieben* kann und der Erdentag um ein paar exakt geschätzte Milligrammsekunden verkürzt wird. (*Verschiebung Japan 2011: 10-17 Zentimeter/ Chile 2010: 8-10 Zentimeter/ Seebeben im Indischen Ozean 2004: 8-12 Zentimeter, usf.)

In wieweit eine Polverschiebung mit bloßen Augen nachvollziehbar ist, wage ich nicht zu beschreiben, da mir hier der kenntnisreiche Überblick fehlt, doch ist vermutlich gemeint ist, daß nicht die Pole an sich verschoben werden, sondern die Pole „lediglich“ ihre elektromagnetische Strahlung umkehren. Die Verschiebung der Erdachse wiederum ist, soweit ich es verstanden habe, ein natürlicher Vorgang (der durch diese Katastrophen beschleunigt wird) und während die Erde ziemlich herum-eiernd rotiert, ändert sich alle Jubeljahre zeitweise das Klima, womit wir dann auch schon wieder bei den gewinnsüchtigen „Übernahmereaktionen von Seiten mancher Interessengemeinschaften“ sind.

Während also der Magnetpol hin- und herhüpft und Erdbeben, Seebeben und Tsunamis mit einhergehen, kann man durchaus von einer Zeit umwälzender Veränderungen sprechen – auf die man sich als Mensch auch erstmal einstellen muß.

Diese große Veränderungen, beziehungsweise die daraus resultierenden weiteren Veränderungen sind aber derart unfaßbar, daß man ihrer Beudtung sowie ihrer möglichen Auswirkung mit dem Begriffszentrum derzeit noch nicht Herr wird. Dabei bedeuten sie gar nicht das Ende der Welt, sondern im Gegenteil; es geht schließlich auch eine Bewußtseinsveränderung mit einher. Aus Furcht davor vergraben sich viele Menschen in ihren Alltagstrott, wo sie dann wiederum mit Recht behaupten können, daß sich im Vergleich zu den weltumspannenden Umwälzungen irgendwie überhaupt nichts tut. Dennoch erkennen auch sie, daß nichts mehr so richtig läuft und wenn etwas nicht richtig läuft, ist es meistens ein Zeichen dafür, daß eine Veränderung eben nunmal ziemlich notwendig ist.

Kleinen Veränderungen passt man sich in der Regel schnell an und alles läuft dann weiter wie sonst. Großen Umwandlungen aber sollte entweder ein Umdenken vorausgehen oder es wird ein solches zwangsläufig nach sich ziehen. Die jeweilige Eingewöhnungsphase dauert in jedem Fall lange. Will der Mensch sich dieser Umwandlung nicht anpassen, so bekommt er zunehmend Schwierigkeiten. Manch einer möchte sie noch nicht einmal wahrhaben und hält desto mehr an alten Verhaltensweisen fest, je mehr diese von Routine und alter Gewohnheit getragen werden. Hierbei aber werden die Probleme größer und je länger und fester er an der (guten) alten Sache festhält, desto unerträglicher erscheinen die Umstände, die das Neue mit sich bringt. Je früher er sich aber für das Neue öffnet, selbst wenn es im Augenblick allzu spirituell riecht, desto eher erkennt er auch darin den guten Teil. Voraussetzung ist allerdings von der guten, alten Sache loszulassen.

Zur Zeit gehört so ziemlich Vieles der guten alten Sache an.


Abgespaltener Artikul:

Kernkraftenergie


Randbemerkung:

Auch wenn man es nicht wahrhaben möchte, es gibt viele Menschen, die sich bereits in dieser Weise umgepolt haben. Sie haben sich sogar derart umgepolt, daß sie in Anbetracht der gegenwärtigen Vielzahl an Naturkatastrophen – oder ich nenne sie doch lieber säkuläre, spektakuläre Naturereignisse – ganz andere Erklärungen für die Hintergründe in Erwägung ziehen. Sie schreiben sogar darüber, doch leider ist es so, daß diese Schriften und Analysen von einem Großteil der Internetgemeinde ziemlich pauschal als esoterisches Geklimpere abgetan werden. Insbesondere bei dem höchstintellektuellen sogenannten akademischen Publikum (Akadämliker) sind diese Schriften sehr verrufen und die jeweiligen Autoren gelten als rosarote Netzbeschmutzer oder als harmlose Spinner, die ihre „Unkenntnis“ aus Mangel an Beweisen (dem Phänomen nachträglich fürs rumgrübelnde Gehirn hinzugefügte Formeln) hinter spirituell klingenden Erklärungsansätzen verbergen.

Wir werden sehen, wem wir am Ende lieber hätten glauben wollen.


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