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…wenn’s um die Wahrheit geht drücken wir mal ein Auge zu

Hinweis an die lieben Film- und Fernsehzuschauer
19.11.2010

(oder clicken Sie ohne viel Umstand hier direkt ins ufo-Filmstudio*)
*Einst: http://vodpod.com/monsieurfoutre/ufofilmstudio
Nun (seit 2014?) nicht mehr erreichbar, daher wechsle in die (seit Jahren vernachlässigte) hausinterne Kategorie Ufo-Filmstudio

Es ist dürfte vielleicht nur noch den wenigsten Zuschauern bekannt sein, aber als wir vom ufo-Filmstudio erstmals im Jahre 1711 unsere Pforten für ein breites Publikum öffneten, da sollten gerade einmal keine 300 Jahre geschwind nach vorwärts vergehen, bis wir merkten, daß es wohl noch etwas zu früh für eine moderne Form der Kinematographie war.

Nun aber scheint diese Zeit gekommen zu sein und so wagen wir es erneut, diese ganzen verstaubten Filmchen noch einmal vor Ihren Augen abzuspülen.

Hierzu scrollen Sie bitte ein paar Augenblicke  zurück nach oben und drücken auf das magische Knöpflein, von wo aus Sie gleich hinaus in den Vorführraum gelotst werden. Dort bald angekommen, müssen Sie nur noch auf die jeweilige Tube drücken – und schon läuft der Film.

Selbstverständlich ist der Eintritt frei, was insbesondere die Zuschauer freuen dürfte, die ihr Fernsehgerät längst weggeschmissen haben und nun nicht wissen, wofür sie ihre über die Jahre angesparte Grundgebühr desweiteren sollen zahlen dürfen.

Nun, dies wird sich wahrscheinlich bald ändern und Sie werden für die Nutzung der öffentlich rechtlichen Medieninhalte im Internet Gebühren zahlen müssen. Trotzdem bezahlen Sie selbstverständlich weiterhin Ihren Internetprovider, der Ihnen die Nutzung des Internets durch seine Dienste überhaupt gewährleistet, so wie bisher, tja, da zahlt man dann wohl doppelt.

Die meisten Internetzuschauer werden gewiss einsehen, wie unbedingt erforderlich der Einzug von Gebühren ist,  um den öffentlich rechtlichen Medien in Form eines Dienstleisters auch im Internet begegnen zu dürfen:  Es ist eben notwendig, daß die Flaggschiffe der Medien-Propaganda die absolute Unterstützung der gesamten Landbevölkerung erfahren – selbst wenn nur ein kleiner Teil der Zuschauer sich für diese Butterfahrten durch die Weiten dieses unendlichen Ozeans, sogenannt Internet, interessiert.

Vielleicht würde sich manch einer von Ihnen über die Abschaffung der bisherigen GEZ-Methode freuen, da er ja längst für die Nutzung der Medien bezahlt, auf die er am allerwenigsten verzichten möchte, indem er monatlich Geld an einen Internetprovider seiner Wahl transferiert. Entscheiden sich aber nun die öffentlich rechtlichen Medien dazu,  für ihr Auftreten im Internet jedem potentiellen Besucher eine Nutzungsgebühr abzuverlangen, so dürfte man dies wohl wie eine Zwangsgebühr empfinden und sich durch diese Form des unverhältnismäßigen Abkassierens hintenherum doppelt vergackeiert vorkommen –

Sollten Sie also, liebe Zuschauer, sich in Anbetracht dieser Umstände in etwa so fühlen, als wolle man Sie aufs Korn nehmen, so möchte ich Ihnen an dieser Stelle aufmunternd zurufen: Bitte stecken Sie nicht gleich die Flinte in den Kopf, oder wie das heißt. Will sagen: Bitte werfen Sie Ihren Kopf nicht gleich ins Korn.

Schließlich muß man es ja auch mal so sehen: Wird für das unbedingt dringende und regelmäßige Beschauen von Desinformationssendungen und der zwingend notwendigen Teilhabe des gesamten deutschen Volkes an der  allgemeinen Volksverdummung eine dazu erforderliche flächendeckende Grundgebühr verlangt, so dürfte neben Ihnen und mir vielleicht auch dem ein oder anderen Bürger bald mal ein Licht aufgehen.

Denn da diese Gebühr eine Geldleistung für den Gebührenschuldner darstellt, und dieser aber merkt, daß ihm von den öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten so gut wie nichts geboten wird, da sie nur klägliche Versuche der Berichterstattung betreiben, so müßte der ein oder andere Bürger doch zu dem Schluß kommen, daß von diesem riesen Batsen an Gebührenzahlungen noch eine ganze Stange Geld übrig bleiben dürfte.

Betrachtet er hierzu die Vielzahl der unabhängigen und privaten Medien im Internet und rechnet die Höhe aller Gebühren dagegen auf, so sollte der Medienkonsument wenigstens die kleine darin verborgene Ungerechtigkeit erspüren, und sich fragen, ob nicht diesen vielen unabhängigen Medien einiges von diesen Geldern zustünde. Dies wären sowohl die kleineren privaten Fernsehstationen, als auch die sich vom Mainstream lossagenden Journalisten und anderweitigen bloggenden Unterhaltungskünstler, die für ihre Arbeit bisher so gut wie gar nicht entlohnt wurden.

Diese Vermutung, und sei sie nur ganz vage bei dem einen oder anderen ausgeprägt, dürfte beim einen oder anderen dann weitere Schlußfolgerungen nach sich ziehen. So jemand könnte sich nämlich auch fragen, ob nicht ähnliche Ungerechtigkeiten bei all den anderen Gebührenzahlungen und Steuerzahlungen rückwirkend zu erahnen wären. Wenn er sich dann auch noch trauen täte, sich mit einem kritischen Fragezeichen händchenhaltend in den weiten Feldern des eigenen Verstandes herumzutummeln, um dort auf einen wackligen Jägerstand zu klettern, von wo aus er sein einst verlustig gegangenes Begriffszentrum mit einem Fernrohr lokalisieren könnte, dann würde er wohl sogleich wieder erwartungsfroh in die Wiesen springen, um in die ungefähre Richtung eben dieses wiederentdeckten Begriffzentrums mit langen Schritten vorwärtsschreitend hinzugelangen.

Und von dort aus würde er sich sogleich in eben jene Gefilde begeben, wo die unabhängigen und kleineren privaten Fernsehstationen ihr Lager haben und die vielen losgesagten Journalisten und anderweitigen bloggenden  Unterhaltungskünstler wohnen, die ihm dann dankbar sein werden, daß er sie endlich gefunden hat.

Gemeinsam mit ihnen wird er sich dann vielleicht sogar fragen:

Wieso bezahle ich eigentlich für allen möglichen Unsinn Gebühren, Steuern, Zinsen und andere Formen der Zwangsabgaben, und habe unterm Strich keinerlei Nutzen davon; allein weil ich weiterhin arm bleibe, weiterhin krank werde, weiterhin für blöd verkauft werde, weiterhin belogen, betrogen und ausgenutzt werde und weiterhin keine Zeit und Energie habe – während es doch bereits so viele Alternativen gibt, die mir hierbei tatsächlich helfen könnten und denen schon ein Bruchteil dieser Zahlungen als Unterstützung reichen würde?

Was kann ich tun, um diesen Mißstand zu beheben? Soll ich für diese Alternativen ebenfalls noch Geld aufbringen oder soll ich meine Gelder, meine Zeit, meine Aufmerksamkeit, meine Energie erst einmal denjenigen entziehen, die all diese Zuwendung von mir gar nicht verdient haben?

Und wenn auch Sie, liebe Zuschauer, sich all das fragen oder längst gefragt haben, dann sind Sie hier genau richtig.

In diesem Sinne,

mit freundlicher Anteilnahme

Ihr ufo-Filmstudio


Das ufo-filmstudio ist eine kinematographische Glanzleistung von Jermain Foutre le Camp, anbefehligter Tintenmeister der Neuen Zeitung Ultimative-Freiheit-Online, welche er, der obersten Federführung des Wohlhochgeboren Urbald Freiherr von Oberhand unterstehend, stets aufs Artigste auszugestalten einst gnädiglich ward einberufen.



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