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Derzeit erregt eine bahnbrechende Erfindung die Gemüter der alteingesessenen Lesekultur: Das Book (zu deutsch: Buch), das sogenannte Buch der Zukunft. Ein Reader, der das Leseverhalten verändern wird. Ein Reader vor dem manche schon jetzt warnen, daß er die Marktstellung des E-Books ernsthaft bedrohen könnte.

Nicht nur die Elektronik- und Digitaldruckindustrie sieht mit ‚Book‘ eine ernsthafte Gefahr auf sich zukommen, sondern insbesondere Nostalgiker und Liebhaber des guten alten E-Books sind besorgt: „Wir bangen sehr um die Zukunft der elektronischen und digitalen Lesekultur“, so der Sprecher der „Vereinigung aller komprimierten und höchst bibliomanischen Leser (VakuhbL): „Book, das ist der Alptraum aller Leser. Denn mit der Erfindung eines solchen Buches wird versucht, den Eindruck eines wirklich realen Buches zu erwecken. Doch das ist irreführend, schließlich war es bisher genau andersrum. Da müssen wir verdammt aufpassen.“

Wird mit ‚Book‘ etwa das Ende der Lesekultur durch die Hintertür eingeleitet? Zumindest der Erfinder von ‚Book‘, Willibald Ernst Zunehmen von Buchenholz, behauptet das Gegenteil:

„Wir versuchen mit Book lediglich, den Leser etwas wirklichkeitsgetreuer an das Lesen heranzuführen. Zwangsläufig wird das auch die Qualitäten von E-Book verbessern, da man sich bei uns einige innovative Ideen abschauen wird. ‚Book‘ stellt keine Gefahr für das Fortbestehen von E-Book dar. Zumindest nicht solange es das Internet gibt.“

Hoffen wir das es so ist. Jede Erfindung kann sowohl zum Fortbestehen als auch zum Untergang einer Kultur beitragen. So war es mit dem E-Book und mit Book wird es nicht anders sein.

 Aber machen Sie sich doch selbst ein Bild:

(oder click hier, um es direkt via youtube anzuschauen)