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Mit einem vorlauten Piepsen im Hals möchte ich hiermit anmerken, daß eine in vielen Teilen von faschistischen Elementen regierte Gesellschaft, die gegen Androhung von Geldbuße, Knast und Kindesentzug ihre Kinder in die Schule schicken muß, sich nicht wundern sollte, wenn ihr in regelmäßigen Abständen Überlegungen zur Einführung einer allgemeinen Kindergartenpflicht vorgestellt werden.

Dies soll nämlich so sein, damit die Kleinen schon ab dem 3. Lebensjahr der Gehirnwäsche unterzogen werden und Vater Staat gemeinsam mit dem großen Bruder seine totalitären Triebe gegen seine Kinderlein ausüben kann.

Natürlich ist der Vorschlag, eine solche Kindergartenpflicht einzuführen, nicht gleichzusetzen mit der aktuellen Debatte um die Errichtung neuer Kitas, die notwendig sind, um auch künftig den erhöhten Bedarf von Kindergartenplätzen decken zu können. Im einen wie im anderen Fall geht es laut Aussage mancher fürsorglicher Politiker auch nur darum, mit einer „ganztätigen institutionellen Betreuung von Kindern allen arbeitswilligen Eltern die Vollerwerbstätigkeit zu ermöglichen“ – freundlich ausgedrückt. Und da sie hierbei die volle Unterstützung diverser wohlwollender herrschaftlicher Stiftungen und anderer Fürsorge-Thinktanks erhalten, dürfen wir davon ausgehen, daß sie den Kindern unseres Landes stets nur Gutes antun wollen.

Ich – der ich das Schreiben solcher Texte schon von Kindesbeinen an allein durch die Fürsorge staatlicher Einrichtungen erlernte – erschließe mir aufgrund meiner daraus resultierenden Logik somit ebenfalls:

Es müssen nicht mehr nur neue Kitas errichtet werden, sondern früher oder später sollte man auch die Kindergartenpflicht einführen. Denn ein Staat, der seinen Bürgern ein Recht auf Arbeit anbieten möchte, hat zunächst dafür zu sorgen, daß Kindergartenplätze zu Genüge vorhanden sind. Tendiert ein solcher Staat schließlich dazu, das Recht auf Arbeit in das Recht auf Arbeitspflicht auszuweiten, so muß er dem schuftenden und gebärenden Volk natürlich auch das Recht auf Kindergartenpflicht schmackhaft machen.

Doch dazu muß erstmal dafür gesorgt werden, daß zunächst überall in Deutschland Kindergärten, Kitas und ganztägige Jesuskrippen aus dem Boden wachsen, insbesondere in einer Zeit, in der das Volk immer älter wird, der Nachschub für die Altenheime immer weiter anwächst und für den Staat nicht genügend Kinderlein gezeugt werden.

Ich muß also sagen, es ist vieleicht gar keine schlechte Idee, alle Kinder ab 2 Jahren in den fürsorglichen Staat zu übergeben, denn es hätte zwei gute Dinge zur Folge:

Erstens wären sie den Klauen der Eltern entrissen, die

a.) Kinder nur bekommen, um sich über sie in der Gesellschaft zu profilieren,

b.) Kinder nur bekommen, um sie damit zu beauftragen, das besser zu machen, woran sie selbst kläglich gescheitert sind (weil sie einst das innere Kind verstossen oder gar nicht erst anerkannt haben)

c.) Kinder nur bekommen, um Schuldige zu haben, denen sie ihre eigenen Unfähigkeiten vorwerfen können

d.) Kinder nur bekommen, damit sie die ungelösten Dramen ihrer Eltern auflösen

e.) Kinder nur bekommen, um an ihnen die körperliche, seelische oder geistige Gewalt auszuüben, die ihnen selber angetan wurde

und zweitens werden viele dieser zwangseingewiesenen Kinder dann in der Folge möglicherweise derart staasdienlich verblödet sein, daß sie uns später nicht mehr fragen können: Liebe unbekannte Eltern, wieso habt ihr damals nichts getan?

Wieso habt ihr zum Beispiel seinerzeit den Bänkern das ganze Geld gegeben, die damit doch vorher schon Unsinn getrieben haben?

Wieso habt ihr zusätzlich auch noch den ganzen Schrott gekauft, der euch, die Umwelt und die Armen immer nur noch mehr belastete?

Wieso habt ihr euch Ministern anvertraut, die immer das Gegenteil taten, von dem, was sie versprochen haben?

Wieso habt ihr Strom von Konzernen bezogen, die andere Völker vertreiben und verseuchen?

Wieso habt ihr euch nicht gegen den Waffenhandel und andere Sündenfälle der Konzerne und der Regierung ausgesprochen?

Wieso habt ihr nicht irgendwann erkannt, daß die meisten Medien nur Werbekataloge und Flugblätter eben dieser Konzerne und Instanzen sind?

Wieso habt ihr das mit der Schweinegrippe geglaubt?

Wieso habt ihr mich dagegen impfen lassen?

Wieso habt ihr alle Konsequenzen nach 911 für eure trügerische Sicherheit hingenommen, nachdem doch schon die Lügerei um 911 so leicht zu durchschauen war?

Wieso habt ihr die Kriege gegen Irak, Afghanistan und im Kosovosonstwo einfach so hingenommen?

Wieso überhaupt all die Kriege und Besetzungen, die uns nur einen schmutzigen Wohlstand einbrachten?

Wieso habt ihr diesen Wohlstand auch noch so stolz auf euer Selbstbild bezogen?

Wieso habt ihr euer Selbstbild überhaupt niemals hinterfragt?

Wieso habt ihr den äußeren Feind mehr bekämpft, als den inneren (im Selbstbild)?

Wie verlogen habt ihr euch selbst gegenüber stets verhalten?

Wieso habt ihr durch eurer untertäniges und angepasstes Verhalten den Kriegen, den Hungersnöten, der Schändung der Natur, der Verseuchung unserer Lebensmittel, Heilmittel und Sprachmittel, den Ausbeutungen, dem Waffenhandel, all den Ungerechtigkeiten und überhaupt diesem ganzen gewollten Faschismus, der viele Teile der Welt beherrscht, täglich und tatkräftig zur Verwirklichung verholfen, allein in dem ihr den Firmen und Institutionen eure Arbeitskraft zur Verfügung stelltet, eure Kaufkraft, eure Glaubenskraft, eure Geisteskraft?

Und so weiter, ich hab bestimmt noch was vergessen. Wenn mich das jedenfalls die Kinder irgendwann fragen sollten, werde ich wohl nur sagen können, nun ja, ich habe immer auf ein Wunder gehofft.

Ich kämpfte auf meine Weise, doch es hat nicht gereicht. Ich habe auch den positiven Wandel gesehen und ihn unterstützt. Ich habe keine Angst gehabt und wenn, dann bekämpfte ich sie und wenn es ging, lachte ich denjenigen aus, der sie unrechtmäßig schürte.

Ich habe immer gewußt, daß ich auch mehr hätte tun können. Ich habe immer die Natur geliebt und geehrt. Ich habe meinen Glauben nie verloren, er hat sich nur stets pro Erkenntnis gewandelt.

Ich habe immer gewußt, daß es besser wird, wenn es schlecht ging. Ich habe den Fernseher gemieden und schließlich verbannt. Ich habe das Internet sowohl genutzt, als auch zwiespältig beäugt. Ich habe keine Aktien gekauft. Ich habe unabhängigen Kämpfern gespendet und arme Leute nicht abgewiesen. Ich habe hierbei trotzdem kein besseres Gewissen haben wollen.

Ich habe versucht, die Bürokratie zu meiden, wann immer sie mir aus irgendeinem Grund einfach nicht gefiel. Ich habe Kunst, Literatur und Musik unterstützt. Ich habe Politik verworfen, wo immer sie vorgab, kompromisslos ehrlich zu sein. Ich habe sowohl meinem guten Gewissen, als auch meinem schlechten Gewissen selten über den Weg getraut. Ich habe beiden über die Straße geholfen, wo Gott wartet oder der gerechte Engel winkt oder der Baum mir einen Apfel auf den Kopf wirft.

Ich bin nicht bei Rot vor der Fußgängerampel stehen geblieben, wenn links und rechts meilenweit kein Auto zu sehen war. Ich habe Deutschlands Gesellschaftsnormen nicht als das Nonplusultra angesehen, so wie auch sonst keine. Ich habe manchmal nicht über den Tellerrand geschaut, besonders nicht, wenn ich gerade meine eigene Suppe auslöffeln mußte. Ich habe die Gesetze geachtet, sofern sie den Menschenrechten und den Naturgesetzen nicht widersprachen. Ich habe zunehmend versucht, die Naturgesetze zu verstehen und sie zu befolgen.

Ich habe mir manchmal gedacht, es ist aber auch nicht immer leicht, ein Mensch zu sein.

Ich stamme nicht unbedingt zwingend von Adam und Eva ab. Ich habe dem Affen Zucker gegeben, so wie dem Pferd ein Möhre, dem Hasen das Ei, der Jungfrau im zwölften Haus die Geburt eines Sternes und dem Ursprung ein vorhergehendes Ereignis, das noch stattfinden wird, bevor es so geschehen ist, wie es im Augenblick passiert.

Ich habe die Nativen anerkannt und die Alternativen erdacht, gesucht, beachtet, geschätzt, bestaunt, gefördert und als gleichwertig angesehen, da sie der Nährboden für jeden wirklichen Fortschritt sind. So auch bei allem, was der Wahrheit im Allgemeinen entspricht.

Ich habe insgesamt immer zu wenig getan, der Freiheit, der Gerechtigkeit, der Liebe, der Natur, der Gesundheit, der Würde und dem Leben ein guter Freund auf Erden zu sein. Ich habe immer an Wunder geglaubt und sie auch oft wahrgenommen.

Und so weiter, was für ein vortrefflich pathetisches Gelaber im Großen und Ganzen.

Ich habe jedenfalls nie gedacht, daß es so schlimm werden könnte, wie es der negativste Gedanke sich jemals ausmalen könnte.

Doch das haben wahrscheinlich auch viele gedacht, kurz bevor auf einmal ganz plötzlich der Faschismus vor ihrer Nase emporgestiegen ist. Wie hätten sie auch jemals befürchten können, daß es so schlimm werden sollte, wie kein normaler Mensch es sich jemals vorher hätte ausmalen können.

Seither darf man diesen vergangenen Völkermord nicht leugnen. Es steht unter Strafe ihn zu leugnen. Mit Recht. Zumindest doch die Täter sollten ihn nicht leugnen dürfen. Aber die Völkermorde, die augenblicklich stattfinden, können natürlich guten Gewissens geleugnet werden. Sollen sich doch spätere Generationen damit auseinandersetzen. Schaut man immer nur nach hinten, sieht man eben nicht, was vorne passiert.

Trotzdem: Ich hoffe, die Menschen werden erwachen, bevor sie in die Waggons steigen, die in den Tunnel der Finsternis fahren. Wer mithoffen möchte, bitte gern. Wer denkt, es werde nicht so schlimm, gut, das bewirkt ebenfalls Hoffnung. Wer sagt, Licht und Liebe werden herrschen, Frieden, Freude und Freiheit werden siegen, sehr wohl, so wird es sein. Wer sagt, wir geben nicht auf, dafür zu kämpfen, herzlich willkommen. Und wer meint, so wie es heute ist, sei alles in bester Ordnung, die weiter oben angeprangerte herrschende Klasse hier auf Erden, ihre unbekannten Anführer, ihre Handlanger und ihre überall herumlaufenden Mitläufer wollen grundsätzlich unser Bestes, dienen wir ihnen weiter – adieu, auf Wiedersehen, vergesst nicht, während diese sich für ihre Großtaten selbst beweihräuchern,  euch mit Salz und Pfeffer zu bestreuen – dann schmeckt ihr euren Herren besser.

Schlussfolgerung:

Ein jeder kann sich sein eigenes Weltbild erschließen. Frühprägungen, pädagogische Maßnahmen, erzieherische Hilfsmittel angewandt an Geist, Körper und Seele, umweltbedingte Einflüsse, Worte und Taten selbst erwählter oder vorbestimmter Vorbilder, Schulbücher, Studienbücher, Medieninhalte, Meinungen, Überzeugungen und andere Glaubensinhalte sollten jedoch verworfen werden, wenn man wissen möchte, wozu man eigentlich nochmal ursprünglich auf die Welt gekommen ist. Daraufhin können sie wiederentdeckt werden, um noch einmal ganz von vorn zu beginnen.


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