Schlagwörter

Im ersten Endspiel um den UEFA Kap der guten Hoffnung trennten sich Ost Berlin und West Berlin unverdient mit 5:5 Unentschieden. Zunächst wurden alle Bälle per Freistoß solange in die Mauer geschossen bis diese einstürzte und man danach endlich frei aufspielen konnte. Die Zuschauer blieben trotz der vielen Tore aber unbeeindruckt, denn sie hatten sich am Ende mehr erhofft, als sie am Anfang erwartet hatten. Hinter vorgehaltener Hand dürfen wir aber sagen: In Wirklichkeit war dies ein Spitzelspiel der Extraklasse.

Im zweiten Endspiel gewann Titelaspirint Bayer Leverkusen gegen Apotheke Augsburg mit 1:0. Die beste Szene hatte der Abwehrspieler Jörg Neun mit der Rückennummer Acht, als er in der siebten Minute sein sechstes Tor im fünften Spiel machte, indem er die Viererkette zum dritten Mal mit einem Doppelpass ausspielte und schließlich das Eins zu Null erzielte. Danach wurde er vom Vorstopper solange in engste Manndeckung genommen, bis er sich gezwungen sah diesen wegen Stalkings anzuzeigen.

Nach dem Sieg über Apotheke Augsburg wird Bayer Leverkusen nun auf den 1 FC Konstantinopel treffen, das sich gegen Yildimarrat Istanbul mit 2:1 durchsetzte. Istanbul gelang erst in der letzten Spielminute der Ehrenmordtreffer, doch kam es hierbei auch zu sehr traurigen Szenen. Nach einem indirekten Freitod lief der Mütterstürmer Ürdin Ördin in den illegalen Strafraum, doch er konnte den Pass nicht verlängern und wurde vom Trainer konsequent ausgewiesen. Der schickte sofort alle Ersatzspieler zum Warmmachen unter die Dusche, konnte aber niemanden mehr einsetzen, denn der Auswechselkontinent war danach total erschöpft.

Im dritten Endspiel setzte sich der FC Bayern beim Außenseiter United Hinterwald Jagdhütte höchst unverdient mit 0:33 durch. „Wir wollten für jeden Zuschauer ein Tor erzielen und das ist uns gelungen“, sagte der Bayerische Stürmer Luka Toni Podolski. Dabei hätte der gar nicht spielen dürfen, denn er hatte seine Lohnsteuerkarte zu Hause vergessen. Lukas Toni Podolkski schoß die Hälfte aller erzielten Tore und Claudio Pizzafungi die andere. Damit bleibt zwar ein Tor über, aber das macht nichts; der Torwart hatte den Schuß sowieso nicht mehr gehört.

Im vierten Spiel kam es zu der legendären Begegnung der beiden englischen Topfmannschaften Winchester United und Aronal London. Doch leider versprachen die Spieler den 99000 Zuschauern nicht das was diese am Ende von ihnen gehalten haben. Einzige nennenswerte Szene war der Zwischenruf eines Zuschauers, ob einer wüßte, wann eigentlich die nächste Bahn kommt. Als die Gegentribüne darauf mit einem einstimmigen Kopfschütteln reagierte, wechselte sich heimlich Manuel Andrack selbst ein, weil er dachte, mit seinen Läuferqualitäten könne er etwas Schwung in die Bude bringen. Ihm unterliefen aber mehrere Rechtschreibfehler und so wurde er gleich wieder ausgewechselt. Das Spiel verflachte dann zunehmend und während die beiden Kapitäne hinter dem Tor fleissig Fußballabziehbilder tauschten, fanden sich die anderen Spieler zum Topfschlagen im Mittelkreis ein. Am Ende einigte man sich auf einen Sieg für die eindeutig bessere Mannschaft.

Von Stanislaus Zurtelbeck

Zurück zu den anderen Spielberichtbestattungen