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Entwurf aus dem Jahr 2006
Letzte Bearbeitung irgendwann 2011

Um ein Haar wäre der kleine Johann Johanson in einem mit etlichen bunten Plastikbällchen gefüllten Pool ertrunken

nach einem ersten Entwurf aus dem Jahr 2006. Arbeitstitel: Zurück aus der schwedischen Enklave

„Fattig är inte den som har lite utan den som behöver mycket“

Arm sind nicht die, die wenig haben, sondern die viel brauchen.
-Schwedisches Sprichwort-

So, die Sommerferien in den meisten Bundesländern sind vorbei, die Urlauber zurückgekehrt und auch ich bin wieder heim und heil in unserem Ländle angekommen. Um ehrlich zu sein war ich gar nicht außerlandes, denn statt nach Schweden, meinem eigentlichen Urlaubsziel, zu reisen, hat mein Budget nur für eine Studienreise in eine der schwedischen Enklaven dieserlande gereicht.

Das  kam durch Zufall zustande, als ich gerade in  einem Außenbezirk der Stadt unterwegens war. Da sah ich auf einem langen flachen Dach stolz die Fahne Schwedens wehen und wie dort so viele Menschen auf dem Vorhof mit großen Beuteltaschen in den Nationalfarben Schwedens freudig hin und her verkehrten, merkte ich gleich, das war eine von diesen schwedischen Wohnsiedlungen, von denen ja sehr viele in ganz Europa angesiedelt sind. Und heute fand offenbar so eine Art Tag der offenen Tür statt, wie ich schnell merkte.

Ich hege große Bewunderung für die Lebensführung der Schweden, doch muß ich zunächst sagen, ich könnte das nicht. In so einer großen Halle wohnen. Wie die Schweden. Das ist zwar alles ganz gemütlich hergemacht und jeder seperate Wohnraum, eingebettet in einem gemeinschaftlichen Verbund, ist eine Insel für sich, aber letztlich ist es doch ein viel zu großer Komplex, den die Schweden da haben.

Doch hier in der Enklave lebt man gerne so. Jeder für sich und doch vereint wie daheim im Mutterland ihrer Väter, Wohnzimmer an Wohnzimmer. Kinderzimmer an Kinderzimmer, Küche an Küche, ganz im Sinne eines großen gemeinschaftlichen Komplexes. Natürlich sind sie gerne mal für sich. Aber eigentlich sind sie auch ein Hordenstamm.

Was mir gefällt ist, sie verzichten auf Trennwände, denn in Schweden hat man keine Geheimnisse voreinander. In den eigenen vier Wänden ist ihnen die Privatsphäre zwar heilig, doch für eine offene Gesellschaft verzichten sie auf die vier Wände, es reichen in der Regel drei. Vielleicht sind sie uns Deutschen da schon ein Stück voraus, doch, wie gesagt,  ich weiß nicht, ob ich derart leben könnte. Da sitzt man gemütlich vor dem Fernseher und ständig kommt einer der Nachbarn vorbei, prüft mit einem Blick auf das Preisschild, was man für die Möbel bezahlt hat und geht weiter zum nächsten Nachbarn, Probeliegen. Ja, das machen die so in Schweden.

Bei allem angeborenen Stammesverhalten; allein durch ihre einfallsreiche Wohnkultur weiß jeder Schwede für sich, wie es sich individuell leben läßt. Zunächst einmal haben sie ihre Einrichtung nicht hier gekauft und auch nicht vom Staat gestellt bekommen, sondern selbst von zu Hause mitgebracht. Jeder hat seine eigene Küche. Stets gibt es eine neue Variation. Und jeder Deutsche darf sie bestaunen. Das macht ihnen gar nichts aus. Selbst wenn man sämtliche Schubladen auf und zu und wieder auf und zu und wieder auf und zu macht. Und noch ein letztes Mal wieder auf und zu, um dann begeistert zu sagen, wie leicht sie sich doch auf und wieder zu machen läßt.

Man darf sich auch einfach für ein paar Minuten an deren Tische setzen, um sich gleich Notizen zu machen, aufzuschreiben, welch neuer Errungenschaft man gerade bestaunender Zeuge sein durfte. Man fühlt sich dabei wie zu Hause und wundert sich stets darüber, warum eigentlich im eigenen Heim nichts so zusammenpasst, wie hier, bei den Schweden. Mit Recht, mit Recht. Denn jede Küche dieser friedliebenden Siedler ist bis ins letzte Detail sehr individuell durchdacht und gestaltet. Und doch kommt es wieder durch: Alle Küchen bleiben leer und man trifft sich zum Mittagessen in der Großküche im Eingangsbereich. Das macht man nämlich so in Schweden, man versammelt sich gern und ist doch für sich. Man soll es kaum glauben! Da herrscht ein Tumult!

Jedenfalls war das heute der Fall. Denn heute war so eine Art Tag der offenen Tür. Der einheimische Deutsche zu Gast bei den schwedischen Siedlern. Ein Aneinanderrücken der Kulturen. Wie leben heidnische Kommunen innerhalb Deutschlands? Diese Informationsveranstaltung hatten die Schweden offensichtlich anlässlich eines nationalen Festtags selbst ins Leben gerufen. Denn überall hingen Fähnchen mit der Aufschrift IKEA-Wochen. Das schien von einiger Bedeutung zu sein, denn soweit ich weiß, ist IKEA der schwedische Halbgott, dem zu Ehren man heute zusammen speiste. Es war ein wahres Freudenfest, das muß ich sagen, bescheiden zwar die Küche, doch sehr großzügig das Mahl und man konnte den Teller so oft auffüllen, wie man wollte. Es erinnerte schon ein wenig an die Zeit, als die Wikinger noch mit den Germanen regen Handel trieben, um sich nachher gemeinsam am Bankett die Bäuche vollzuschlagen. Das ist zwar lange her und die Kultur hat auch dort Einzug gewonnen, doch gerade bei den öffentlichen Feierlichkeiten zu Ehren von IKEA war den schwedischen Siedlern, wie auch den deutschen Gästen, der Hang zum heidnischen Brauchtum anzusehen.

Doch was die Kultur anbelangt, da sind sie längst auf einer Stufe mit uns. Wo in uns besonders der Dichter und Denker zu erkennen ist, bezeugten die Schweden hier einen sehr hohen Stand der Baukunst, besonders der einhergehenden Ornamentik wegen und allerlei technischem Raffinesse innerhalb ihrer so präzise ausgearbeiteten Innenraumausstattung: Man findet allerhand künstlerisches Verständnis in Anbetracht dieser Truhen, Schränke, Kommoden, Tische, Pulte, Bänke, Stühle, Sofas, Sessel und Betten. Hauptsächlich wird Holz als Material verwendet, aber auch Korb und Bast, eher selten jedoch Stein, Bronze oder Ton. Vieles ist Maß- und Faltwerk, manches auch mit leichten Schnitzereien verziert. Der Typenreichtum ist klar und harmonisch ausgestaltet, vergleichbar sogar mit manch einer Flächendekoration aus Italien. Kaum zu finden sind jene wuchtigen und überreich geschmückten Stücke, wie man sie in unseren Heimen findet, denn der Barock scheint bis nach Schweden seinerzeit nicht vorgedrungen zu sein, oder er wurde unterwegs in den Dielenschränken norddeutscher Städte eingelagert. Man bevorzugt weitestgehend einen schlichten Stil, nicht unbedingt Chippendale, sondern eher geradlinige und einfachere Formen. Es gibt wenige überladende Tendenzen innerhalb der Wohnungen zu finden, vieles ist zweckentsprechend und raumsparend genormt und doch an Einfallsreichtum kaum zu überbieten.

Ja, das wundert einen schon, gerade als Gast, gerade als perfektionistischer Wohnzimmerbürger wundert einen die Ordnung, die Sauberkeit und überdas die Fantasie, die dazwischen doch tatsächlich noch ihren Platz findet. Selbst hier, in einer zu Deutschland geduldeten armen schwedischen Siedlerhalle, gibt es schon einen Hauch Design und sogar einen facettenreichen Minimalismus zu entdecken. Doch der Schwerpunkt ihrer Kunst besteht immer noch in der Erschaffung von Werken unter funktionalistischen Aspekten, beruhend auf ästhetischen Gesichtspunkten, was alles in allem ihren Werken den Charakter von wahren Kunstobjekten verleiht. Solche Gäste sind uns willkommen. Insgesamt hat man also einen positiven Eindruck gewonnen.

So wandelte ein jeder sichtlich beeindruckt ob der schwedischen Bemühungen, sich möglichst Ess-Stehtisch unserer ästhetischen Kultur anzupassen.

Allerdings waren sie selbst kaum zu sehen, nun ja, wir haben ja gelernt, daß sie gerne mal für sich sind und das ist bei uns ganz ähnlich.

Auch wenn sie so gern unter sich sind, haben sie trotzdem die Tore für interessierte Besucher geöffnet. Das hat mir imponiert und ist auch bei vielen anderen Deutschen gut angekommen. Etliche deutsche Familien hatten sich heute extra frei genommen, nicht nur um zu sehen, wie unsere Freunde aus Schweden in diesem Großcontainer miteinander leben, sondern vor allem auch, um von der schwedischen Pädagogik zu lernen. Und die ist sehr beeindruckend. Da kann man sich noch was abkucken. Und ich schreibe abkucken, denn wieso soll ich G schreiben, wenn ich K meine.

Ich habe jedenfalls noch nie so aufgeräumte Kinderzimmer gesehen. Alles an seinem Platz. Da können deutsche Kinder noch von lernen. Ordnung, die erhalten bleiben muss. So muß das sein. Und damit alles so bleibt, wie es ist, nehmen sie sich sogar gerne unserer Kinder an und werfen sie gebündelt in eine Art Trockenpool, gefüllt mit bunten Bällchen und lassen sie bei Bedarf wieder herausziehen. Oder sie rufen einfach die Eltern an, wenn das liebe Kind wünscht, abgeholt zu werden.

Insgesamt hatte ich also einen positiven Eindruck von dieser Art der Siedlungspolitik. Man ist immer offenherzig und auf jeden Besuch vorbereitet, überall laufen Fremdenführer herum und tragen dafür Sorge, daß das Aufeinanderprallen der Kulturen nicht hinter schwedischen Gardinen endet. Und wenn, dann hat man auch die schon in allen Größen bereit liegen.

Und überall liegen Stifte herum, denn die Schweden haben schnell begriffen, daß dem Einheimischen dieser Lande viel daran liegt, seine Meinung zu allem Fremden und Neuen immer da abzugeben, wo es ihm noch erlaubt ist, es zu tun. So darf er seinen Meinungsbogen an eigens dafür hergerichteten Tresen abgeben und prüfen lassen.

Selbst im Schlafzimmer können die Gäste ein und ausgehen, da haben die Schweden überhaupt nichts dagegen! Ich meine, das ist doch was wir alle wollen. Ein Europa ohne Grenzen!

Ich bin ein großer Freund der IKEA-Kommunen. Alles sauber, ordentlich, organisiert und eigenständig bis zuletzt. Von der Selbstverpflegung bis zur Rohstoffproduktion und der Lagerhaltung in den eigenen Kellerräumen. Sogar ihr eigenes Holz haben sie mitgebracht, denn dort gibt es genug, warum also die Wälder anderer roden? Sehr rücksichtsvoll ist das.

Es scheint auch einen Verein zu geben, der diese Kommune unterstützt. Sie tragen einheitliche Uniformen und gehen dem Schweden zur Hand. Manche sprechen unter anderem fließend deutsch, das ist wichtig, da die Besucher international vertreten sind. Sie machen das wohl ehrenamtlich, denn als ich mich weiter darüber informieren wollte, sagte mir einer, daß man für diese Tätigkeit schon etwas bekommen würde, es sei zwar nicht viel, aber das könne man ja auch nicht erwarten. Er sagte das hinter vorgehaltener Hand, als wäre es ihm sehr unangenehm, von so einer ärmlichen Kommune überhaupt Geld anzunehmen. Hier und da könnte man als freier Mitarbeiter auch ein ausgedientes Möbelstück mitnehmen. Nur Fernseher und Stereoanlagen seien tabu.

Was mir ebenfalls gefallen hat, war der Ausstellungskatalog, den man gleich am Eingang zur Einsicht überreicht bekommt, den man dann allerdings zusammen mit seiner Adresse am Ausgang wieder abgeben muß, falls man ihn unter Angabe der Adresse kostenlos nach Hause zugesandt bekommen haben möchte. Sie wissen eben, wie man Kontakte auch für die Zukunft pflegt.

Die Schweden sind aber ebenfalls sehr darum bemüht, daß ihre Freizügigkeit nicht ausgenutzt wird. Nicht daß sie Angst hätten, man könne sie bestehlen, nein, im Gegenteil, sie bieten sogar extra große Taschen an, in die man vielleicht die eigenen Wertsachen verstauen kann, und vielleicht das Proviant, das man mit sich gebracht hat, denn das braucht man schon für einen Besuch solcher Groß-Siedlungen. Schließlich kann man hier den ganzen Tag verbringen und sei es nur in der Gesellschaftsküche zu einem Picknick der besonderen Art, bei dem man die schwedischen Kostproben um ein paar Scheiben mitgebrachten Käse erweitert. Manche machen das so, aber ich glaube, da verletzt man die Schweden in ihrem Stolz, auch wenn sie es nie wagen würden, jemanden darauf hinzuweisen.

Manche Gäste wissen einfach nicht was sich gehört. Und manche wissen noch nicht einmal was ihnen gehört. Denn es gibt doch immer wieder Leute, die das ein oder andere Teil mitgehen lassen und die offene Lebensweise der Schweden ausnutzen. Deswegen muß man die Taschen auch vor dem Ausgang wieder abgeben und alles darin Befindliche auf ein Fließband legen, wo dann geprüft wird, ob man nicht versehentlich etwas eingesteckt hat, das eigentlich den schwedischen Siedlern gehört. Und wenn das der Fall sein sollte, wird einem umgehend ein Strafgeld in Höhe der Herstellungskosten abverlangt und dann wird es meist richtig teuer. Verständlich, verständlich. Doch, und da zeigt sich wieder einmal, daß Großzügigkeit und Weitsicht hervorstechende Tugenden dieses IKEA-Kultes sind: Obwohl die zu bezahlende Schuldlast in keinem Verhältnis zu dem Wert des Gegenstandes steht, darf man den einmal entwendeten Gegenstand trotzdem mit nach Hause nehmen.

Das war übrigens schon bei den Ägyptern so. Ein Dieb, der sich erwischen ließ, seine Schuld eingestand und die zu erwartende Strafe über sich ergehen ließ, durfte eine Viertel der Beute für sich einbehalten. Was natürlich als ein Appell an das Gewissen zu verstehen ist. Denn die Götter würden dafür sorgen, daß ihn dieser Teil der Beute zu Hause immer wieder an seine Missetat erinnert. Das würde sie nicht, wenn er eine Strafe bekommt und die Beute komplett zurückerstatten müßte. Ähnliche Einflußnahme kann man auch bei dem Gott IKEA erkennen. Denn hier darf der Schuldige sogar die ganze Beute einbehalten, sobald er die Schuldlast beglichen hat. Diese Beute jedoch wird ihn an seine grobe Verfehlung umso hartnäckiger im Gewissen plagen, je näher er sich ihr zuwendet. Das ist so zu verstehen:

Er wird sich zu Hause seiner schändlichen Tat bewußt werden und sich zunehmend verfluchen, doch die wahren Gründe seines Ärgers wird er solange nicht finden, bis die Erkenntnis einsetzt. Der Gott IKEA hat nämlich in aller Weitsicht für einen vollständigen Ablass der Sünde gesorgt, indem er den Dieb anfangs Glauben machte, ihm hätte, nach der Abzahlung der Strafe gleich vor Ort, der ganze Teil der Beute zugestanden. Der Dieb wäre gedemütigt und froh zugleich nach Hause gegangen und hätte sich bald wieder gierig der Beute zugewandt. Er hätte mit zunehmender Freude daran seine Fehlleistung vergessen und wäre bald Gefahr gelaufen, sich bis zur Selbstvergessenheit daran zu ergötzen, doch der Zauber von IKEA ist mächtig und heilversprechend durchdacht. Kaum sollte der Dieb nämlich von dem Fertigbau seines Diebestempels nicht mehr weit entfernt sein, würde ihm das Fehlen eines zunächst unbedeutend erscheinenden Teiles auffallen. Je weniger er dieses aber beachtete, und je mehr er sich der Errichtung seines Bauwerkes entgegensehnen würde, desto schmerzhafter würde ihn das Fehlen jenes Teiles treffen. Er würde das erbeutete Objekt wieder in Stücke zerlegen und neu beginnen, würde wieder und wieder von vorn beginnen und auch von allen anderen erdenklichen Richtungen neue Versuche starten, doch vergebens; den Tempel seiner erkauften Schuld würde er nie auf die einzig mögliche und richtige Weise zusammensetzen können. Folglich würde er auch nie seine Freude daran finden und das Gewissen seiner sündhaften Tat reinwaschen können. Es sei denn … Ja! Es sei denn, er wagt noch einmal die Reise in die schwedische Siedlung, um bei IKEA um Gnade, Verständnis und Schulderlass zu bitten. Und es wird ihm zuteil werden. Der fehlende Teil wird ihm dann zugestanden sein, sobald er mit der gesamten Diebeslast beladen wieder zurückkehrt und sei es noch so schwer und kantig und der fehlende Gegenstand noch so dünn und dübelig.


 Eine weitere skandinavische Besonderheit ist das System der Ombudsmänner (schwed. ombudsman). Sie sollen die Rechte des Einzelnen beim Kontakt mit den Behörden schützen und die Befolgung wichtiger Gesetze sicherstellen. Bürger, die meinen, ungerecht behandelt worden zu sein, können sich an die Ombudsmänner wenden, die den Fall untersuchen und eventuell als Sonderankläger vor Gericht bringen. Gleichzeitig sollen sie in Zusammenarbeit mit den Behörden die Lage in ihren jeweiligen Bereichen erfassen, Aufklärungsarbeit betreiben und Vorschläge für Gesetzesänderungen machen. Neben den Justizombudsmännern gibt es einen Verbraucherombudsmann, einen Kinderombudsmann und einen Diskriminierungsombudsmann.

Große Teile Schwedens bestehen aus Urgestein, wie Gneis und Granit. In Jämtland und Teilen

Da sich Schweden zwischen dem 55. und 69. Breitengrad erstreckt und ein Teil nördlich des Polarkreises liegt, ist der Unterschied zwischen dem langen Tageslicht im Sommer und der langen Dunkelheit im Winter beträchtlich.

Deutsch war wie auch im restlichen Skandinavien bis etwa 1945 die erste Fremdsprache und wurde dann aufgrund anderer Heilsversprechen abgeschafft

n Schweden gilt das Öffentlichkeitsprinzip, das heißt, dass behördliche Schriftstücke mit geringen Ausnahmen der Presse und allen Privatpersonen zugänglich sind. Niemand muss angeben, warum er ein Schriftstück einsehen möchte, noch muss man sich ausweisen

Am 14. September 2003 wurde in Schweden über die Einführung des Euro als Landeswährung abgestimmt. Die Einführung war im Vorfeld kontrovers diskutiert worden, und letztlich setzten sich die Euro-Skeptiker durch (Wahlbeteiligung: 81,2 %, Wahlausgang: 56,1 % dagegen, 41,8 % dafür, 2,1 % Enthaltungen, 0,1 % ungültig). Die Skeptiker sahen in der Euro-Einführung eine Bevormundung der schwedischen Währungspolitik durch die Europäische Zentralbank (EZB). Vor 2013 soll es nach der Ankündigung der schwedischen Regierung kein weiteres Referendum zur Einführung des Euro geben. Die Abstimmung wurde durch die Ermordung der schwedischen Außenministerin Anna Lindh schwer überschattet.Des Weiteren wurde sie durch ihr Eintreten für palästinensische Flüchtlingslager sowie durch ihre Kritik am US-geführten Krieg 2003 gegen den Irak als Völkerrechtsbruch bekannt. Zuletzt setzte sie sich im Vorfeld eines Referendums für die Einführung des Euros in Schweden ein.http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Lindh

Die Forstwirtschaft ist von einiger Bedeutung, da Schweden eines der waldreichsten Länder der Erde ist; 56 % der Staatsfläche ist von Wald bedeckt.

Um die Ziele zu erreichen sollen bis zum Jahr 2020 mindestens 75 Prozent aller neuen Gebäude in Niedrigenergiebauweise errichtet werden. Bestehende Häuser sollen modernisiert und auf Fernheizung, Biokraftstoffe oder Wärmepumpen umgerüstet werden.

Weit verbreitet sind bei Fernstraßen dreispurige Straßen, wobei die mittlere Spur als Überholspur jeweils einer Richtung benutzt wird. Diese Straßen bieten, kostengünstiger als Autobahnen, erheblich mehr Sicherheit als die gewöhnlichen Landstraßen. In ganz Schweden sind

Traditionell haben die Schweden einen relativ freien Zugang zur Natur (durch das Jedermannsrecht (Allemansrätten), 1994 gesetzlich festgelegt) und dadurch eine Vielfalt an Rohwaren. Beeren werden oft gepflückt, vor allem Preiselbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren. Pilze sind sehr beliebt, obwohl sie sich erst im 20. Jahrhundert auf den schwedischen Menüs eingebürgert haben. Wacholderbeere und Johanniskraut gehören zu den vielen Rohwaren, die als Zutaten zum gewürzten Schnaps hinzukommen, während die Beeren von Schlehdorn und Eberesche für Gelee, Schnaps und Likör gebraucht werden.

Das Jagd- und Fischrecht fällt nicht unter das Jedermannsrecht, sondern gehört dem Grundbesitzer oder Pächter.

Weit verbreitet sind bei Fernstraßen dreispurige Straßen, wobei die mittlere Spur als Überholspur jeweils einer Richtung benutzt wird. Diese Straßen bieten, kostengünstiger als Autobahnen, erheblich mehr Sicherheit als die gewöhnlichen Landstraßen. In ganz Schweden sind Landstraßen und kleinere Wege oftmals unbefestigt. Bis 1967 herrschte in Schweden Linksverkehr. (Siehe auch Dagen H, dem 3. September 1967, an dem der Rechtsverkehr eingeführt wurde.)

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwedische_K%C3%BCche

ge „Wie leben heidnische Kommunen innerhalb Deutschlands?“ als das Leitthema für meinen Bericht zu machen.

war den schwedischen Siedlern, wie auch den deutschen Gästen, der Hang zum heidnischen Brauchtum anzusehen.noch bis ins 12. Jahrhundert waren weite Teile der Bevölkerung heidnisch.

Ästhetische Lebensweise. So wandelte ein jeder sichtlich beeindruckt ob der schwedischen Bemühungen, sich möglichst Ess-Stehtisch unserer Kultur anzupassen.

Ich habe jedenfalls noch nie so aufgeräumte Kinderzimmer gesehen. Alles an seinem Platz. Da können deutsche Kinder noch von lernen. Ordnung, die erhalten bleiben muss. So muß das sein. Und damit alles so bleibt, wie es ist, nehmen sie sich sogar gerne unserer Kinder an und werfen sie gebündelt in eine Art Trockenpool, gefüllt mit bunten Bällchen und lassen sie bei Bedarf wieder herausziehen. Oder sie rufen einfach die Eltern an, wenn das liebe Kind wünscht, abgeholt zu werden.

 

Doch, wie gesagt, ich weiß nicht, ob ich derart leben könnte. Da sitzt man gemütlich vor dem Fernseher und ständig kommt einer der Nachbarn vorbei, prüft mit einem Blick auf das Preisschild, was man für die Möbel bezahlt hat und geht weiter zum nächsten Nachbarn, Probeliegen. Ja, das machen die so in Schweden.

 

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