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Verfasst im Jahre 2003/2005, stilistisch leicht verbessert in 2010


Es ist also offensichtlich eine Dummheit zu glauben, daß von den sichtbaren Eindrücken uns nur diejenigen schaden und beeinflussen können, die offenkundig in den Sinnen und in der Seele eine Störung des Gemüts auslösen. … So ist es kein Wunder, daß vieles so lange unbemerkt durch die Augen aufgenötigt wird und gefangen nimmt, bis die Seele und die Spiritualität daran zugrunde gehen, auch wenn diese Störungen nichts anderes zu sein scheinen als unbedeutende Ereignisse.
-Giordano Bruno- (1548-1600)-

Mit verhaltener Freude verzeichnete ich einst die Meldung, daß Wissenschaftler von der Washington-University in St. Louis in der abgestumpften Hirnregion des Menschen nun endlich den sogenannten Anteriore Cingulare Cortex entdeckt hatten –
Der Anteriore Cingulare Cortex (ACC) ist das, was man allgemeinverständlich bisher als den „sechsten Sinn“ bezeichnete. Es ist die Empfangsstation für intuitive Angelegenheiten im Hirnbereich eines jeden Menschen, die im Zwischenbereich der rechten und linken Gehirnhälfte gefunden wurde und sozusagen die Antenne der Intuition darstellt, während sie zur übersinnlichen Orientierung des Menschen hübsch in den Äther hinaus ragt.

Diese Antenne wird insbesondere dann aktiv, wenn es für einen Menschen gilt, Ereignisse vorauszuahnen ohne großartig darüber nachzudenken, insbesondere solche Ereignisse, die sich für ihn als gefährlich erweisen könnten. Als ein Beispiel sei hierzu der Tsunami im Jahre 2005 genannt, vor dessen ausuferndem Auftreten sich viele Tiere längst VOR Ausbruch desselben in Sicherheit gebracht hatten – sofern sie nicht angebunden waren – während die Menschen noch ahnungslos am Strand lagen – obwohl sie nicht angebunden waren.
Ob es sich bei den Tieren um diesen ACC-Sinn handelte, von dem sie die frühzeitige Warnung erhielten oder ob es sich dabei um das undefinierte instinktive Gespür handelte, weiß ich nicht. Klar ist nur, der Mensch kann zwar ebenso instinktiv handeln, bedient sich aber selten seiner intuitiven Fähigkeiten, da es ihm die Gesellschaft allzu oft untersagt, nach der Intuition zu handeln und somit verhindert, sie als einen festen Aussichtsturm im Bewußtsein zu errichten und auszubauen.

Es mag seltsam idiotisch klingen, doch der Mensch ist sich seines Unterbewußtseins nicht bewußt, während das Tier sich seines Bewußtseins nur unterbewußt bewußt ist. Noch idiotischer würde es allerdings klingen, wenn es sich, so wie ich eigentlich vermute, genau umgekehrt verhält.
Wie auch immer: Was Millionen von Menschen schon immer geahnt haben, wurde also nun von wissenschaftlicher Seite bestätigt: Wir verfügen über ein instinktives Frühwarnsystem, dem wir aber kein Gehör verleihen, während im Äther schon die Alarmglocken läuten und wir in unserer duseligen Fünf-Sinnes-Welt mal wieder nichts davon mitbekommen. Das kann tragische Folgen haben, aber auch traurige Folgen, wenn man davon ausgeht, daß es nicht immer nur Alarmglocken sind, die uns etwas mitteilen, denn manchmal erklingt auch ein himmlisches Glockenspiel, von dem wir uns vertrauensvoll und glücklicherseits unserer Wege leiten lassen könnten, doch hören will es keiner – denn dann müßte man das alte Vertraute ja hinter sich lassen.

Über den ACC-Sinn wird desweiteren noch gesagt, daß sich sein Prinzip der Früherkennung undeutlicher Ereignisse umso deutlicher im Menschen bemerkbar machen kann, je mehr Erfahrungswerte er gesammelt hat und je besser es ihm gelungen ist, diese mit aktuellen Umwelteinflüssen in Verbindung zu bringen. Nach meiner Logik heißt das mit anderen Worten: Der Mensch ist lernfähig, und auch Intuition ließe sich trainieren.

Ich möchte daher davon ausgehen, daß dem Menschen neben seinen bisher bewußten fünf Sinnen noch weitere zur Verfügung stehen dürften. Sie mögen sich noch nicht organisch herausgebildet haben, doch wäre dieser Same vorhanden, so würde er auch gedeihen können – zumindest bei günstigen Klimaverhältnissen.
Wer die Fähigkeit der Intuition trainiert, bemerkt irgendwann einen Reifeprozess darin und lernt diesen „Sinn“ bewußt einzusetzen. Die Vorahnung, sei sie nun dunkel oder hell, würde in der Anwendung andere Gesetzmäßigkeiten überwinden und den Menschen, in gewissem Maße, unabhängiger von Raum und Zeit machen können. Nämlich unabhänig allein von seiner Vorstellung, die er von Raum und Zeit hat. Er könnte nach Schulung dieser Fähigkeit in Krisensituationen nicht mehr nur struktur-unabhängig reagieren, sondern sogar selbstbestimmend bereits im Voraus intuitiv agieren. Er könnte dies tun, wenn er diesen Sinn genauso sensibilisieren würde, wie sein Gehör und sein Augenlicht. Er wäre dann auch dazu fähig, sich die Wahlmöglichkeiten selbst zu schaffen, bevor er sich aus Angst oder Verunsicherung in vorgegebene Abhängigkeitsstrukturen begibt.

Neben dieser noch nachzubildenden Fähigkeit, die Intuition als Sinn anzuwenden, offenbaren sich den Menschen unserer Zeit weitere Möglichkeiten zur Erlernung des Umgangs mit dem Unbewußten oder auch Außersinnlichen. Die Resonanzfrequenz der Hirnwellen und die Erdresonanzfrequenz zum Beispiel, würde bei bewußter Anerkennung ihres Vorhandenseins dem Menschen erlauben, universelle Zusammenhänge in ihrer Ganzheit verstehen zu lernen. Das menschliche Gehirn stimmte sich schon immer auf die äußerlichen Frequenzbereiche ein, das heißt, der Mensch steht auch heute noch in Resonanz zur Erde und in inniger Kommunikation mit dem All – nur hören die meisten nicht darauf. Je nach dem erreichten Frequenzwert der Erde schwingt der Mensch auf gleicher Ebene unbewußt mit. Erfährt dieser Frequenzwert eine Steigerung, so stimmt auch der Mensch sich mit der Zeit darauf ein.

In Folge dieser Umstimmung wird der Mensch zunehmend über die Fähigkeit verfügen, im Äther umherschwingende Informationen wahrzunehmen, die ihn dazu befähigen, mit seinem Bewußtsein nach diesen Informationen zu handeln, die ansonsten weiterhin nur außerhalb seiner bisherigen Fünf-Sinne-Wahrnehmungsleistung durch die Gegend fliegen.
Von diesen, dem menschlichen Gehirn zugänglichen, aber auch vom menschlichen Gehirn erzeugten Wellen – schließlich geht es um Resonanz – ist anzunehmen, daß sie die Wahrnehmungs- und Erkenntnisprozesse jedes einzelnen Menschen auf höherer Ebene schwingen lassen können. Hierdurch irgendwann zusätzlich begnadet, käme er in eine bewußte Kommunikation mit der Erde, dem All oder, wenn man so will, mit Gott. Erlernt das Gehirn erst einmal, diese Schwingungsebene bewußt zu erkennen und zu halten, dann wäre eine Bewußtseinserweiterung im wahrsten Sinne (des Wortes Sinne) die Folge.

Der Mensch könnte sein Tagesbewußtsein, mit den sonst schon verlässlichen intuitiven Möglichkeiten des Unterbewußtseins mehr und mehr bewußt kombinieren. Er müßte nicht mehr anderen vorgegebenen Gesetzmäßigkeiten gehorchen oder sich diesen unterwerfen. Das hilfreiche Medium hierbei wäre der Mensch selbst und der Überbringer der nötigen Botschaften das All höchst persönlich – und sonst niemand, egal zu wem oder was der Mensch gerade aufblickt.
Um es mit anderen Worten zu sagen: Verändert sich die Schwingung der Erde hin zu einem höheren Frequenzbereich, im Angleichungsprozeß an universelle Veränderungen, so nimmt auch der Mensch automatisch daran teil. Liegen diese Werte nicht mehr nur im Bereich des Tiefschlafes, noch des Wachzustandes oder des Traumschlafes, sondern in dem des Klartraumes, so wird auch der Mensch sein Auffassungsvermögen in diesem Sinne ausweiten.
Wenn er gelernt hat, damit umzugehen, wird er sich seiner Bestimmung bewußter sein und sowohl die Bereiche des Unterbewußten, als auch die des sogenannten Übersinnlichen verstehen lernen und für den Alltag zu nutzen wissen. Der Mensch wird ein ganzes Stück göttlicher sein, ist aber gleichzeitig umso mehr an die Gesetzmäßigkeiten des Universums gebunden.

Ein Mißbrauch dieser Wahrnehmungsfähigkeiten ist übrigens nicht möglich, sei es zur Selbstbereicherung oder zur Selbstbeweihräucherung. Handeln wird der Mensch mit dieser Befähigung nur erfolgreich können, wenn es sich nutzbringend auf die gesamte universelle Umgebung auswirkt. Also auch auf seine Feinde. Ein Mißbrauch ist nur durch eine von Menschen herbeigeführte Störung dieser Wellen oder Schwingungen möglich, doch wird auch diese Einflußnahme den Störer letztlich am meisten schaden.
Insgesamt ist diese Entwicklung für den Menschen durchweg positiv, beziehungsweise seiner Entwicklung dienlich. Der Mensch wird zunehmend mit einer universellen Droge beliefert, die ihn in einen erhöhten Bewußtseinszustand bringen und vielleicht gar katapultieren wird. Ließe er sich darauf ein, so würde diese Bestrahlung eine ausgeglichene, positive Grundstimmung in ihm auslösen. Der Mensch bräuchte sich nur seiner Sinne und Übersinne bedienen und er könnte wach und beduselt gleichzeitig die Wunder des Lebens und des Kosmoversums neu erleben und entdecken.

Darüber hinaus wäre sogar die Erderwärmung hilfreich bei dem ganzen Prozess und es könnte Zeiten geben, da befänden sich die universellen und menschlichen Wellen in gleich schwingender Hochstimmung. Dies könnte zu einem globalen Stimmungswandel führen. → Zusatzstoff 2010: Die angeblich vom Menschen herbeigeführte Klimaerwärmung im Gleichschritt mit dem CO2-Wahn ist somit nur Methode diesen positiven Stimmungswandel zu unterbinden – freies Aufatmen untersagt
Globaler Sinnes- und Stimmungswandel; das klingt wunderbar und die leidige Frage, warum man davon leider immer noch nichts mitbekommt, ist leider genauso leidig zu stellen. Darauf gibt es zwei Antwortmöglichkeiten: Entweder ist dies alles von mir nur wortreich zusammengesponnen worden oder jemand droht über diese Entwicklung mächtige Sorgenfalten zu bekommen. Diese Art von Bewußtseinsentwicklung müßte aus Sicht solcher mächtigen Sorgenfalten natürlich mit aller Macht unterbunden werden. Denn droht diese tendenzielle Veränderung im Bewußtsein der Menschen die Geschicke derjenigen zu stören oder gar zu beseitigen, die bisher das Weltgeschehen gelenkt haben, so setzen sie diesem Fortschritt eine andere Dynamik entgegen, um sie umzulenken, zu stören oder gar zu stoppen. So ist die tendenzielle Veränderung eine, die sich im Bewußtsein eines jeden Menschen zum Positiven vollziehen könnte, und die andere wird ihm übergestülpt – zur Eindämmung der ersteren.


Geht gleich etwas schief nimm ACC aktiv ist Teil des vergilbten Büchleins Wir sind das Phi