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geschrieben anni Domino 2004/2005

Hin und wieder hervorgehoben aus aktuellem Anlass


Wir sind ein verkrüppeltes Geschlecht von Zwergen, und unser geistiger Gedankenflug reicht nicht viel höher als die Spalten der Tageszeitung.

– Walden, H.D. Thoreau, um 1854 –

Warum überhaupt sehen wir Menschen Nachrichten? Weil wir uns nach der Vergangenheit richten? Oder weil wir uns danach zu richten haben, was man uns so erzählt? Sollten wir uns nicht lieber auf kommende Ereignisse ausrichten, statt uns nachhaltig abrichten zu lassen? Möchten wir uns informieren lassen oder nutzen wir die Medien bloß, um uns von uns selbst mit nachgereichten Berichten vorsätzlich abzulenken?

Welche Rolle hat überhaupt der Zuschauer, während folgende Thesen nur all zu gern auf Argumente warten, die das Gegenteil beweisen:
Megafirmen (Großkonzerne) und totalitäre Institutionen, besonders die aus den führenden Wirtschaftsmächten, steuern das Schiff der Globalisierung und tragen so auch zu der Globalisierung der Medien bei. (Welche an und für sich einst als Heimat der unabhängigen, kritischen und bunt gemischten Zunft der Journalisten gedacht war)
Darunterhinaus verfügt jede totalitäre Institution über ein Wahrheitsministerium, in dem festgelegt wird, was Wahrheit ist. Von dort aus wird bestimmt, was als wichtig zu berichten erscheint, während die Hintergründe selten erläutert werden.
Die Medien sind keine unabhängigen Institutionen, die das Volk aufklären möchten, sondern ein von wirtschaftsführenden Institutionen beherrschtes (neu 2011: tatsächlich aber von anderen Mächten besessenes) Medium, das darauf abzielt, entsprechend meinungsbildend auf das Volk einzuwirken.

Können wir den obigen Thesen nun Glauben schenken, oder ziehen wir es vor, weiterhin den Medien zu glauben?

Nurmal zwei Beispiele aus der ruhmreichen Vergangenheit:
Im Jahre X (alle Jubeljahre) war ein beliebtes Thema im deutschen Fernsehen der wirtschaftliche Zerfall der Bundesrepublik Deutschland, während wir gleichermaßen die freudige Meldung eingestanzt bekamen, welche Vorteile die Globalisierung so mit sich bringt, obwohl eine der Folgen, die Spaltung zwischen Arm und Reich, weniger berichtenswert erschien. Wenn überhaupt wurde auch hier eher auf die Folgen für Arm, als für Reich berichtet. Arm hat nur hinzunehmen, daß Arm arm bleibt und soll sich nun für einen Euro die Stunde abschuften, denn in diesem Bereich ist ja offenbar Arbeit genug vorhanden. Es sollte sogar soweit kommen, daß in einem Land, in dem es nicht genügend Arbeit zu geben scheint, mehrere Millionen Menschen solche Knechtereien für eine Scheibe Wurst pro Stunde zu erledigen hatten, allein damit sie beschäftigt sind und nicht auf dumme Gedanken kommen. Und damit wir nicht mehr so hohe Arbeitslosenzahlen haben.
Der Sondierungsprozess hatte begonnen.

Anfangs hat man jedoch erstmal genau beobachtet, wie das funktioniert und über die führenden Medien alle „Langzeit-Arbeitslosen“ aufgerufen, sich bis zu einem Stichtag im Amte einzufinden, um ihnen gleich die bittere Wahrheit schmackhaft zu machen: Entweder du gehst für einen Euro die Stunde arbeiten oder du kriegst gar nichts mehr. (Weder Geld noch Arbeit) Deine Wohnung ist auch zu groß, ein Auto darfst du auch nicht mehr fahren und Lotto spielen ist für dich verboten.
Zu meiner Begeisterung haben sich von diesem Aufruf aber viele Leute nicht einschüchtern lassen und sich vorsichtshalber erst mal gar nicht beim Amt gemeldet, so jedenfalls wurde unmittelbar danach klagend berichtet.
Doch um sofort meinungsbildend einzuwirken, gibt es ja Sendungen bei ARD und im ZDF und anderswo, die nämlich sofort darauf Stimmung gegen den (neuerdings) „faulen Deutschen“ machten, der allerdings nach Meinung der ARD ausnahmsweise mal nicht im Osten Deutschlands zu suchen wäre. Man beklagte zunächst, daß gemäß Statistik der „Bundesanstalt für Arbeit“, sich der Trend feststellen ließe, die Ostdeutschen kämen der Forderung Ein- Eurojobs anzunehmen schneller, williger und zahlreicher nach, als die Westdeutschen. Und das Fazit zu dieser wagemutigen Statistik wurde dann auch an die braven Bildschirme aller deutschen Haushalte gesendet: „Faule Wessis, fleißige Ossis!“ hieß es da wahrhaftig. Mit anderen Worten: Wer sich nicht ausbeuten lässt gilt als faul.

Ein weiteres immer beliebtes „Thema des Tages“ ist der Einsatz der Bundeswehr in so genannte Krisengebiete*, als Beispiel diente in diesem Fall Afghanistan. Das ist immer rechtzeitig zur Stelle. Ob ein Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan überhaupt gerechtfertigt ist, steht allerdings nicht zur Debatte. Ob es überhaupt die Rolle Deutschlands ist, militärisch mitzuwirken, ist ebenfalls nicht mehr die Frage. Es macht eher den Eindruck, als sei die Bundeswehr überall einsetzbar, und es scheint, als hätte sie gar keine andere Wahl.  Hat sie ja auch nicht, wegen des Bündnisvertrages von 2001, dem unflätigsten Knebelvertrag aller Zeiten, doch davon wird selbstverständlich nichts gesagt. Und natürlich beteiligt sich die Bundeswehr nicht an Kriegen oder „kriegerischen Handlungen“, sondern marschiert sie nur durch die Gegend, um mit humanitärer Hilfe das Leid zu lindern, also das Leid, das dummerweise erst durch solche militärischen Aktionen hervorgerufen wurde.

Natürlich legt die Bundeswehr auch nicht selbst Hand an die Waffe. Schließlich werden diese nur produziert, um sie in solche Länder zu verkaufen, die damit offensichtlich nicht umzugehen wissen. Und wer nicht mit unseren Waffen umgehen kann, der könnte Gefahr laufen sich selbst in ein Unglück zu reißen, welches wiederum nur mit humanitärer Hilfe von Außen gelindert werden kann.

Nach dem Motto:

Was, dein Land ist voller Minen,
wer nur hat sie dort verteilt !?
Warte nur! Ich werd dir dienen,
mein Räumdienst steht schon lang bereit…

Und während der Einsatz deutscher Soldaten in diesen und künftig auch anderen Ländern unandingbar ist, darf das Vorhaben, (Einsätze der Bundeswehr in Krisenkriegsgebiete), gar nicht hinterfragt werden, sondern ist es schlichtweg hinzunehmen. Schließlich ist das Thema nicht etwa der verfassungsbedenkliche Einsatz der Bundeswehr im Ausland, sondern der zwanghaft unbedingt erforderliche Einsatz der Bundeswehr in hilfeschreiende Krisenkriegsgebiete.

Das Volk wird selbstverständlich an der Debatte beteiligt, und zwar mit dieser unverfänglichen Frage:
„Wie gut sind unsere Soldaten wirklich?“, fragt man bei den Tagesthemen, wahrscheinlich unwissentlich, daß hiermit im gleichen Atemzug sämtliche journalistischen Pflichten umgangen wurden. Es wird nämlich nicht gefragt, wie dieser Einsatz zu rechtfertigen ist, ob er von der Mehrheit der Deutschen vertreten wird, ob die Folgen solcher Handlungen absehbar sind, ob wir die Soldaten überhaupt in Kriegsgebiete schicken sollten, ob es nicht andere Länder gibt, in denen unsere Hilfe benötigt wird, ob es nicht andere Wege der Humanitätsbekundung gibt – nein, das alles wird nicht in die öffentlich Debatte gebracht. Stattdessen wird das vereinte Wohnzimmerbürgertum zur Hauptsendezeit mit der Frage konfrontiert:

„Wie gut sind unsere Soldaten wirklich?“

Hm, ja, wie gut sind sie denn? Wie gut sind sie denn? Ja wie gut sind denn unsere Soldaten?

Und bevor man den Sinn dieser Frage überhaupt näher ergründen kann, wird schnell weiterer Nebel verbreitet. Die Nebelmaschine heißt in dem Fall: Tagesthemen – der Kommentar. Dort heißt es dann sinngemäß: Für Afghanistan sind unsere Soldaten gut genug und außerdem sei eine Besserung der Zustände in Afghanistan ja auch nicht zu übersehen.

Es wird allerdings nicht erwähnt, wie es überhaupt zu den Zuständen gekommen ist. Vielmehr müssen wir unsere Pflicht erfüllen und haben gar keine andere Wahl, als gewissen Forderungen nachzukommen und das deutsche Volk hat das gefälligst zu akzeptieren. Wenn die Großen sagen, wir spielen Krieg, dann müssen wir eben Krieg spielen, auch wenn wir viel lieber mit Murmeln gespielt hätten. Wir müssen warten bis es dunkel wird oder bis Mama ruft, wir sollen das Spielen unterbrechen, sonst wird das Essen kalt. Ihr habt den Fernseher angemacht und somit nun hinzunehmen, daß Deutschland ab heute wieder Kriegspartei ist.
Daß dies alles gar nicht so schlimm ist, macht der hoffnungsvolle Schlußsatz am Ende des Tagesthemen-Kommentars auch noch einmal deutlich, Originalzitat:

„Afghanistan ist auf dem Weg der Besserung. Hut ab vor dem afghanischen Volk, und Hut ab vor den deutschen Soldaten!“

Besser hätte Goebbels es auch nicht formulieren können.

*Krisengebiete

Krisengebiete sind solche Staaten, die mit der jeweiligen Weltmacht im Clinch liegen und mit denen die Wege der Diplomatie erst wahrgenommen wurden, nachdem das Land mit Bombenattacken bedacht wurde, da dort angeblich ein irrer Terrorist durch die Berge wandert, offenbar weil er sich nicht mehr im Bush verstecken konnte.

Krisengebiete sind auch solche Staaten, die, nachdem die Wege der „Diplomatie“ nicht fruchteten, mit Bombenattacken bedacht werden. Die Wege der Diplomatie sind dann als gescheitert zu betrachten, wenn seitens des aufbegehrenden Landes Ansprüche gestellt werden, die der Vorstellung der Weltmacht nicht entsprechen.

Krisengebiete sind nicht solche Länder, die sich untereinander abschlachten, solange dieses nicht den Vorstellungen eines Landes entgegenwirkt, welches wiederum diese Form der Unterdrückung entweder mit den Mitteln der Diplomatie oder der Androhung von Gewalt unterbinden könnte, wenn es humanitäre Interessen hätte.
Krisengebiete sind nicht solche Staaten, in denen die Menschen verhungern und an altertümlichen oder von unseren Forschungsinstituten dorthingestreuten Krankheiten zu Grunde gehen, nein, das sind keine Krisengebiete, sondern Katastrophengebiete, in denen nichts mehr zu holen ist, außer der Möglichkeit einer Umverteilung der „Spendengelder“.

Nicht zuletzt sind Krisengebiete natürlich auch solche Staaten, die seit jeher für uns ausgebeutet werden müssen.

Das vor dem Anschlag in New York in den Medien kaum erwähnte Afghanistan ist natürlich auch so ein Krisengebiet. Hier beklagte man bereits vor 911 und den bekannten Folgen des internationalen USA-Terrors 7-8 Millionen vom Hungertod bedrohte Menschen. Das Überleben dieser Menschen konnte nur noch mit internationaler Hilfe gesichert werden und die war übrigens bereits vor 911 vor Ort. Der nach 911 erfolgte Luftangriff der US gegen Afghanistan verursachte dann aber einen Exodus der afghanischen Bevölkerung und mit ihnen folgte auch der Rückzug der dort längst und seit Jahren schon anwesenden internationalen Helfer. Die UN-Beauftragten beklagten dies und baten um Einstellung der Bombardierungen. Zwar wurde Afghanistan nicht flächendeckend bombardiert, aber genausowenig wurde von diesem Hilfegesuch flächendeckend berichtet. Die hilfesuchenden Stimmen verklangen einmal mehr im Bomben und Medienhagel.

Desweiteren erfolgte der US-Angriff ohne die Zustimmung des Sicherheitsrates. Die Angriffe gegen die „terroristischen Netzwerke“ vermischten sich mit gezielten Angriffen gegen die afghanische Bevölkerung, damit diese es aus eigener Kraft der Verzweiflung „schafft, ihre Regierung zu stürzen“, wie es ein Regierungssprecher formulierte, während die Terroreinheiten sich in die Bergen verflüchtigten. Diese Terroreinheiten, eine hunderttausend Mann starke Söldnertruppe, wurde bekanntermaßen unlängst im Kampf gegen Rußland von den USA, Frankreich, Großbritannien und anderen ausgebildet und mit Waffen des Westens ausgestattet.

Ähnliches vor dem Einmarsch der US-Truppen in Kuwait:
Das bis über Jahre unterstützte und bis zum Pressezitat „Größenwahn“ gezüchtete Pressezitat „Monster“ S. Hussein, seinerzeit Staatsoberhaupt des Irak, dieses Monster hatte mehrmals angeboten, sich aus dem Kuwait zurückzuziehen, und zwar unter der Bedingung, der UN-Sicherheitsrat möge sich lieber mehr dem „Nahost-Konflikt“ zuwenden, anstatt sich hier einzumischen. Er kritisierte darüberhinaus die Besetzung Libanons und andere Interventionen seitens des Staates Israel. Er „bat“ um mehr Augenmerk auch auf diese Ungerechtigkeiten. Darauf ist aber niemand eingegangen.
Berichtet wurde es ebenfalls nicht. Stattdessen machte ein sichtlich enttäuschter Hussein nun Andeutungen Pressezitat „die Weltherrschaft an sich zu reißen“, nachdem niemand ihn daran hinderte, über Jahre hinweg, gemeinsam mit der Türkei und ihren von den US gekauften Waffen die Kurden in Massen unter ethnischen Gesichtspunkten sauber zu waschen, wogegen allerdings vorher auch niemand was einzuwenden hatte.

Nach dem ersten Golfkrieg bleiben die US der Welt immer noch eine Begründung des zweiten Golfkrieges schuldig. Der Verdacht der irakischen Produktion von Massenvernichtungswaffen hat sich nicht bestätigt, stattdessen bombardierten die US ein herumstehende Fata Morgana nach der anderen und sorgte mit dem Einsatz äußerst präziser Waffen innerhalb von fünf Jahren für den Tod einer halben Millionen irakischer Kinder, was Magarine Albright seinerzeit als notwendigen Kollateralschaden bezeichnete.

Zudem ebenfalls sehr leichtfertig übersehen wurden übrigens die Anfragen und Bitten der damaligen irakischen Opposition, die bereits im Jahre 1989 um eine gewaltfreie internationale Unterstützung gegen Husseins Machtpolitik baten. Die USA aber zogen es vor, einen Regierungswechsel mit Waffengewalt von außen herbei zu zwingen. Dies jedoch ist genau das, was der Definition nach „Internationaler Terrorismus“ bedeutet.

Tatsächlich ist die USA der einzige Staat, der vom Weltgerichtshof dieses Vergehens mehrmals offiziell verurteilt wurde. Diese Verurteilung hat jedoch keine Konsequenzen, da die USA, neben Israel, ja der einzige Staat ist, der die Resolution zur Verurteilung jeglichen Staatsterrors nicht unterzeichnete.
Das mußten sie auch tun, bzw. unterlassen, da sie ja bereits gegen die Resolution zur Befolgung internationaler Gesetze gestimmt haben und das geht halt nicht zusammen. Israel unterdessen betrieb immer wieder eine illegale Siedlungspolitik in den besetzten palästinensischen Gebieten und zeigte oftmals das Gebaren einer Besatzungsmacht. Mit nachhaltiger Rückendeckung der US hielten sie obendrein den Libanon besetzt und die dort angewandten Methoden sind verständlicher Weise nie Teil unserer Berichterstattung gewesen. Denn diese Bilder könnte selbst in Deutschland kein normaler Mensch verkraften.

Hin und wieder muteten verschiedene „Hilfeleistungen“ der US ein wenig überzogen an, so daß sich der Sicherheitsrat gezwungen sah, etwas genauer hinzuschauen, zum Beispiel wenn eine Waffenlieferung das Maß aller Dinge weit überschritt. Bei der Abstimmung, ob der Sicherheitsrat Beobachter aussenden solle, machten die US einmal mehr von ihrem Recht auf Veto Gebrauch und die Beobachter mussten leider draußen bleiben. Zwischendurch meldete sich auch Libanon immer wieder zu Wort und rief Israel auf, vielleicht mal ab und zu die UN-Resolutionen zu beachten. Nun, sie wußten vielleicht nicht, daß jemand, der nichts unterschreibt, auch nichts zu beachten hat. Und während Israel folterte, terrorisierte und besetzte, verneigte sich unser stets austauschbare Bundespräsident „in Scham und Demut“ (wegen der Sache von früher) vor der israelischen Regierung. Zutreffende Worte eines Feiglings.

Auch die Türkei sorgt immer wieder für Aufregung und wird die Kurden nicht los. Im Jahre 1990 hätten sie es aber fast geschafft. Sie katapultierten sich in dieser Zeit auf den ersten Platz in der Rangliste der weltgrößten Waffenimporteure. Von den Waffen, die tausende Menschen tötete und 3 Millionen Menschen in die Flucht trieb, stammten 80% aus den USA.

Nun verstossen ethnische Säuberungen aber dummerweise gegen das internationale Recht. Die NATO weiß das und sah sich somit auch gezwungen zum Beispiel im Kosovo mitzumischen. Gleichzeitig verschloss sie die Augen vor den offensichtlichen türkischen Versuchen, das Volk der Kurden in die Wüste zu schicken. Daß auch die Türkei innerhalb der NATO liegt, scheint aber kein Grund zu sein, hier einzugreifen. Stattdessen zeichnete sich folgendes Bild ab: Während 3 Millionen Kurden vor der türkischen Regierung die Flucht ergriffen (vertrieben wurden), kam es in Jugoslawien ebenfalls zu großen Flüchtlingsströmen. Und zwar nach den Bombardierungen der NATO, nicht davor. Davor hatten die Menschen noch Hoffnungen. Uns intervenierende Gutmenschen interessierte das nicht, wir merkten erst, daß sich was Bedeutendes geändert hatte, als es plötzlich keine Serbische Bohnensuppe mehr bei Aldi gab. Wer weiß, wie lange es noch den mexikanischen Feuertopf geben wird.

Auch die Menschen im Irak und Afghanistan dürften noch Hoffnungen gehabt haben, bis man mit Uranium-Bomben anfing, diese Bevölkerungsgruppen auf lange Sicht gesehen auszurotten. Im Gegensatz zu vergangenen Horrorcausten scheint es offenbar keine strafrechtlichen Konsequenzen zu haben, wenn man aktuelle Völkermorde offiziell verleugnet.

Die Resolution zur Verurteilung jeglichen Staatsterrors wurde übrigens von allen Staaten, außer den USA und Israel, unterzeichnet. Ja, genau, denn damit wäre der Handlungsspielraum auch viel zu eingeschränkt. Vor allem für die Ländereien Gottes.


→ Zensiertes Deutsches Fernsehen (Krisengebiete) ist ein Kapitel aus dem vergilbten Büchlein Wir sind das Phi


Fortschreibung 2014:

NEU (bzw. 2014 entdeckt) und stets aktuell:

Die Propagandaschau