Schlagwörter

, ,

„Es ist also offensichtlich eine Dummheit zu glauben, daß von den sichtbaren Eindrücken uns nur diejenigen schaden und beeinflussen können, die offenkundig in den Sinnen und in der Seele eine Störung des Gemüts auslösen. … So ist es kein Wunder, daß vieles so lange unbemerkt durch die Augen aufgenötigt wird und gefangen nimmt, bis die Seele und die Spiritualität daran zugrunde gehen, auch wenn diese Störungen nichts anderes zu sein scheinen als unbedeutende Ereignisse.“

„Manchmal werden wir von Angriffen, die wir nicht fühlen, mit größerem Schaden getroffen und verletzt als von Angriffen, die wir fühlen. So werden auch viele Dinge, die wir sehen, und durch die Augen aufgedrängte Störungen des Gemüts nicht deutlich und als von außen kommender Einfluß fühlbar, obwohl sie sogar tödlich wirken können, wenn sie tiefer eindringen. Ihr Inhalt wird direkt unserer inneren Spiritualität wie einem anderen Bewußtsein und Lebewesen überbracht.“

Giordano Bruno (1548-1600)

… Da gibt es also in den Wüsten der Welt, und weiß Gott wo sonst noch, Forschungsstationen, die mit Pegeln und Pendeln arbeiten und Lichtphänomene, Klänge, Töne und Frequenzen messen, die man weder dort noch hier wirklich sehen oder hören kann. Diesen Forschungsstationen entweichen hin und wieder ein paar Tönchen, von denen keiner weiß, wer dafür nun eigentlich verantwortlich ist. Und man sagt nicht umsonst, die Leisen seien die übelsten.
Hier kommt es zu Schwingungen und Frequenzen, die nicht das Ohr, sondern das Unterbewusstsein des Menschen erreichen. Und auch das Unterbewusstsein ist ja ein Bewusstsein. So wie das Wetter die Gemütslage eines Menschen beeinflussen kann, sind auch andere Kräfte für solche Zustände mitverantwortlich. Allein ein Tiefausläufer kann die Stimmung drücken, ein luftiges Hoch kann die Stimmung heben, doch selbst das luftigste Hoch mag nur schwache Auswirkungen auf jemanden haben, der zum Beispiel die ganze Nacht neben einem eingeschalteten Handy, einem Funkwecker, mehreren PCs, und was nicht alles sonst noch so strahlt, geschlafen hat.
So bewirkt die eine Stimmung nicht selten die andere, und manch eine Grundstimmung kann von vielen Nebenstimmungen verdrängt werden.

Doch eins ist ja wohl auch klar: Wäre Haarp eine Anlage, die zur Störung, Beeinflußung und Untergrabung der menschlichen Gehirnfrequenzen, unserer Gedanken oder des Unterbewußtseins eigens erfunden wurde, was in Anbetracht manch kranker Gehirne im Kreise der Weltherrschaft durchaus so sein könnte, so muß man sich gleichzeitig auch überlegen, ob hiermit nicht von der eigentlichen Einflußnahme und Manipulation nur wieder abgelenkt wird. Denn es wäre doch im Sinne des übelsinnigen Erfinders, wenn man sich als ohnehin schon vielseitig gefragte Verschwörungstheoretiker an einem irgendwo in der Ferne herumexperiementierenden potentiellen Menschenfeind und seiner Antennenanlage unerfolgreich die Zähne ausbeißt, während man die größten Störenfriede in unmittelbarer Nähe gar nicht mehr wahrnimmt. Diese wurden nämlich meines Verachtens in regelmäßigen Abständen überall in die Erde gerammt und mit entsprechendem Zusatzgerät über die Dächer der Menschen gestreut, während ein jeder das Endgerät in Form eines Handys tagein tagaus in der Hemdtasche über dem Herzen mit sich spazieren führt und sich derweil zwecklos über Haarp aufregt…

Nun ist es wohl kein Geheimnis mehr, daß der Kreis der Wissenschaft schon seit jeher darauf aus war, sich mit Gott, oder den Mysterien des Universums innigst zu beschäftigen, sich mit den dort gestalteten Phänomenen auseinander zu setzen und sich oftmals auch mit dieser Göttlichkeit gleichzustellen. Um nicht zu sagen, sich mit Gott zu messen.

Das ist keine Neuigkeit, die den Menschen wirklich beunruhigt, denn er weiß, jeglicher Glaube ist stärker und weiter fortgeschritten, als der jeweilige Stand der stets hinterher hinkenden Wissenschaft. Doch manch ein Glaube ging gleichzeitig verloren, weil er auf Sand gebaut war und manch einen Menschen nicht zufrieden stellte. Dies erzeugte Konflikte, Glaubenskonflikte, was wiederum der Wissenschaft einen Vorsprung oder Fortschritt erlaubte. Im Endeffekt sind beides, Glaube und Wissenschaft, nur duselige Glaubensvorstellungen, die nie zu mehr gereichen, als das Ego bestätigt zu haben.

Doch der Mensch merkte, er kann auch selber denken und ohne das Gerede der Obrigkeiten im Inneren seines Selbst nach Gott suchen, ja, sich sogar mithilfe neuer Techniken mit anderen Gleich-Gesinnten darüber austauschen. Und der Glaube kehrte zurück, diesmal sogar mit einer neuen Botschaft. Er war voll des Lichtes, entledigte sich der dunklen Dogmen und der angsteinflössenden Unheilsverkündungen, das heißt, des Menschen Gewissen wurde nicht mehr untergraben und er ließ seine Ängste nicht mehr stets unbegründet heraufbeschwören. Gleichzeitig wurden die Wunder und Mysterien des Universums im Großen wie im Kleinen weiter erforscht, die hellen und dunklen Mächte errechnet und benannt, erkannt und gemessen. Das bisher Unerklärliche, dem sich weniger wissenschaftlich orientierte Gruppen schon längst gegenüber geöffnet hatten, dieses Übersinnliche wurde erforscht. Ganz im Sinne des Fortschritts, im Sinne der Machterhaltung, im Sinne der Macht und im Sinne der Sinne, die da überall so frei und offen für jeden Menschen greifbar herumliegen.

So gibt es doch manchmal so Tage, da schwebt ein ganzes Bevölkerungsgrüppchen aus unerfindlichen Gründen auf Wolke sieben. Sie alle benehmen sich äußerst befremdlich, viel zu leichtfüßig, viel zu beseelt, viel zu gut gelaunt.
Sie scheinen alle gemeinsam das Wunder des Lebens zu spüren, die Leichtigkeit des Seins, den inneren Frieden, die Nächstenliebe, die uneigennützige Liebe, den Frühling, den Vogelgesang, oder das Wunder des lichtgolden Herbstes, das Trippeln ausgelassener Kinderfüße inmitten von Laub, Ästlein und umher springenden Esskastanien… das Wunder der Schneeflocken, die so einmalig und unnachahmlich jede für sich einzigartig auf die Wimpern der Menschen fallen und ihnen das Wunder bringen, und mit ihnen verschmelzen… das Gefühl der Gemeinsamkeit, das Flackern eines höheren Bewusstseins, das Gefühl der Naturverbundenheit, das Wiedererleben der Urinstinkte, der universellen Zusammengehörigkeit… das Erklingen Gottes allumfassender Musik, als Echo in jedem winzigen Herzen der Menschen erfahrbar… dies alles in einem einzigen Moment der Erkenntnis spürbar, der Erkenntnis, daß alle Wunder sich vereinen und in der Gesamtheit ein spürbares Echo widerklingen lassen, das die Hallen der Seelen erhellen wird und mit Liebe, Glück, Lebensfreude, Einigkeit und Friede erfüllen möchte…

Niemand wollte nur noch vor dem Fernseher sitzen und die Menschen erhoben sich aus der Scheinwelt, kurz bevor diese sie vollständig ausgesaugt hatte… Sie gingen sich wieder entdecken und wurden wieder zu spirituellen Wesen, denn ihre Sinne, wovon sie mehr als fünf entdeckten, diese Sinne hatten sie geöffnet und sie wollten zu freien Wesen werden…

Das musste natürlich unterbunden werden.

Und Gott spielte Harfe am Ende des Ganges*

Ferne Klänge ihrer Bestimmung entwichen,
stumme Gesänge trüben Stimmungen glichen.

Die taube Menge dem Gedränge verschrieben,
der einzelne Mensch in die Enge getrieben.

Die Luft unbewegt, in belanglosen Flauten,
erfüllt unentwegt, von den klanglosen Lauten
einer lautlosen Peitsche die von Schwingungen sprach,
der Gesang von der Freiheit stimmungslos brach.

Die Lieder vertrieben und Kriege besungen,
unter rhythmischen Rudern, von Sklaven geschwungen.
Der gefesselte Mensch nur den Strick nicht verspürte,
der geschickt um sein Glück und Genick sich verschnürte.

Sie folgten im Wahn all den leblosen Noten,
verloren den Plan aller göttlichen Boten.

Wie der Vater, der Himmel, seine sphärischen Töne,
verlor Mutter, die Erde, ihre Töchter und Söhne.

– und sie, die der Menschen Musik so gern hörte,
wurde taub, da ein Krieg sie lautlos zerstörte.

Doch Gott spielte Harfe weit am Ende des Ganges,
der Mensch sich erfreute eines neuen Gesanges.
Ein Echo der Engel unter menschlichen Liedern,
vertrieb die Frequenzen, die höhern, die niedern,

– die aus den Schlafliedern
Alpträume machten –

erst als sie verstummten,
die Menschen erwachten…

*Und Gott spielte Harfe am Ende des Ganges ist ein Gedicht meines verblichenen Schreiberkollegen H.C. und wurde auch als ein Kapitel im Büchlein Wir sind das Phi, veröffentlich


Ähnlich schwingender Text:
Falsch verbunden
 
Update
Höher schwingender Text:
http://www.sevillana.de/scheinwelt/2012/2012-01-22-Gedankenkontrolle-Teil-3-Die-Quellen-von-Gedanken.htm
 
Werbeanzeigen