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Johann Christoph Gottsched: Grundlegung der deutschen Sprachkunst, 1748

Darstellungsform im Findelgarten:

- Bibliographische Angaben
- Ausgewählte Zitate, Verwendungszweck: 
Sumpfgeschicht Teil II / General Schreiber-Ordinance, 2. Cap.

Bibliographische Angaben

  • Titel:Grundlegung der deutschen Sprachkunst
  • Untertitel:
  • Autor: Johann Christoph Gottsched (1700-1766)
    – Weitere Angaben zum Autor im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek:

    – Gut zu wissen: –
  • Erscheinungsort: –
  • Verlag/Drucker: –
  • Erscheinungsjahr: 1748
  • Fundort: Eigenes Exemplar
    Angaben werden nachgetragen
  • Bibliothek/Standort der Vorlage:
    Verweis/Digitalisat:
  • Weitere Werke:
    Versuch einer Critischen Dichtkunst vor die Deutschen : Darinnen erstlich die allgemeinen Regeln der Poesie, hernach alle besondere Gattungen der Gedichte, abgehandelt und mit Exempeln erläutert werden: Uberall aber gezeiget wird Daß das innere Wesen der Poesie in einer Nachahmung der Natur bestehe, 1730
    DTA / SUB Göttingen, 8 P GERM I, 134 RARA

Ausgewählte Zitate

Verwendungszweck: Sumpfgeschicht Teil II / General Schreiber-Ordinance, 2. Cap.

thöricht seyn, bey einem solchen Werke, welches billig zur Ehre des ganzen Vaterlandes gereichen soll, bloß auf meine eigene Ehre zu gedenken

Man muß nämlich auch Wörterbücher von allen Arten, ja hunderterley andere Bücher zu Rathe ziehen. In diesen nun, liegen seit dreyhundert und mehr Jahren, die völligen Schätze unserer Sprache verborgen. Denn ich schließe von unsern Reichthümern auch die alten Wörter nicht aus; ob sie gleich zuweilen von ausländischen, auch wohl ohne Noth neugeprägten einheimischen, verdrungen worden. Ich gestehe es gern, daß sie nicht alle brauchbar sind; weil man viele nicht mehr verstehen würde. Aber viele, ja die meisten, sind ohne ihre Schuld aus der Uebung gekommen, und verdieneten es gar wohl, wieder in Schwang gebracht zu werden. Solche alte Bücher nun, die seit Erfindung der Buchdruckerkunst, im Drucke erschienen, sollte man nicht so unbedachtsam verwerfen, sondern den Reichthümern unserer Muttersprache darinnen nachspüren.


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Um eine sorgsame Verwendung von Zitaten und ausgewählten Passagen aus alten Büchern und Schriften zu gewährleisten, haben wir uns folgende sehr strenge → Transcriptionsrichtlinien selbst auferlegt

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Falls das oben vorgestellte Werk inzwischen als Druckwerk veröffentlicht wurde, geben wir den herausgebenden Verlag unverzüglich bekannt. (Dieses Werk wurde inzwischen im …Verlag veröffentlicht) In der Hoffnung dies möge alsbald geschehen, nehmen wir in regelmäßigen Abständen (von max. 8 Wochen) eine diesbezügliche Prüfung vor, dies i.d.R. über die Internetseite Buchkatalog.de. Eine möglicherweise von uns bereits zuvor geleistete Abschrift und hier veröffentlichte Fassung des Gesamtwerks wird dann entfernt, die oben aufgeführten Auszüge bleiben jedoch unter Bekanntgabe der genannten Bezugsquelle weiter einsehbar. Hierzu berufen wir uns auf das Urheberrecht §§ 1-69g, Abschn. 6 – Schranken des Urheberrechts (§§ 44a -63a), worin es heißt:

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